Technik fürs Aquarium





Wie funktioniert ein Flipper?

Wenn vom Flipper gesprochen wird, ist in der Regel der CO2-Flipper der Firma Dennerle gemeint. Es gibt aber auch Flipper von anderen Herstellern, z. B. löst auch der Flipper von Nutrafin CO2 gut auf.

Flipper sind für kleinere bis mittlere Aquarien gut geeignet und haben ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn im Flipper oben nur noch winzige Bläschen ankommen reicht der Flipper völlig aus. Das wenige Gas, das oben ankommt, sind dann normalerweise die so genannten Falschgase.

Für große Aquarien ab etwa 500 Liter sind Flipper nicht mehr geeignet. Dort werden besser Reaktoren verwendet. Reaktoren sind in der Regel effektiver als Flipper. Bei kleinen und mittleren Aquarien ist der Unterschied aber unerheblich.

Bei einem Flipper legen die CO2-Blasen auf kleinerem Raum eine größere Strecke im Kontakt mit Aquarienwasser zurück als bei einer CO2Schnecke, weil ein Flipper neben den Rampen an der Seite Schlitze hat.
Die Schlitze sind zu schmal, um die Oberflächenspannung zu brechen, bieten aber eine große Berührungsfläche zwischen den Blasen und dem Wasser. Durch die flachen Treppen wird die Länge des Weges möglichst groß.

Wie wird der Flipper positioniert?

Der Flipper wird dort angebracht, wo etwas Strömung ist und wo der Flipper nicht zu sehr stört.

Woraus besteht der schleimige Belag, der sich manchmal bildet?

Auf der Leiter, auf der die Blasen nach oben wandern, kann sich innerhalb weniger Tage ein weißer, schleimiger Belag bilden. Neue Blasen auf der ersten Stufe brauchen dann lange bis sie auf die zweite Stufe kommen. Der Belag besteht aus Bakterien. Um den Belag zu entfernen wird der Flipper gereinigt. Das Wasser im Blasenzähler sollte hin und wieder gewechselt werden.

Warum entstehen anfangs große Blasen?

In der Anfangszeit sammeln sich die CO2-Blasen auf den unteren Stufen und steigen dann als große Blasen zusammen nach oben. Auf dem Flipper muss sich ein Mikrofilm bilden, auf dem die Blasen gleichmäßig nach oben rollen. Der Film bildet sich in den ersten drei bis vier Tagen. Es kann etwas länger dauern, wenn der Flipper nicht optimal in der Wasserströmung liegt. Bei geringerer Blasenzahl bildet sich der Mikrofilm schneller.

Wenn danach immer noch große Blasen aufsteigen, ist der Flipper evtl. nicht senkrecht befestigt. Ursache können auch Schwebeteilchen oder frisch geschlüpfte Schnecken sein, die sich im Flipper befinden. Wenn die Blasen von links nach rechts länger oder kürzer brauchen als umgekehrt ist der Flipper nicht richtig befestigt.

Mit der Zeit bildet sich im Flipper ein Belag aus Algen. Wenn die Blasen steckenbleiben, sollte der Flipper gereinigt werden.