CO2 Difffusor

CO2 Diffusor
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Zu den wichtigsten Nährstoffen für Pflanzen zählt neben Stickstoff, Phosphor, Kalium auch Kohlendioxid. Wenn das Pflanzenwachstum optimieren will, sollte man dem Wasser künstlich CO2 zuführen. Die Aquariumpflanzen benötigen das Kohlendioxid für die Fotosynthese.

Durch die Fotosynthese entsteht Glukose, welches die Zellbildung fördert. Die Pflanzen wachsen schneller und üppiger. Am besten führt man dem Wasser Kohlendioxid mit einer CO2-Anlage zu.

Der CO2-Diffusor

Der Diffusor ist ein wichtiges Zusatzgerät der CO2-Anlage. Ein CO2-Diffusor erhöht die Effizienz der Anlage, in dem er das CO2 im Wasser zerstäubt und verteilt. Dadurch wird das Gas leichter gelöst.

In kaltem Wasser löst sich das CO2 besser als im warmen Wasser. Deshalb sollte das Wasser nicht zu warm sein. Auch Sauerstoff, welchen die Fische zum Atmen benötigen, verteilt sich bei kaltem Wasser besser.

Der CO2-Diffusor presst das CO2 mit Druck durch eine Keramikmembran. Die Membran ist meistens weiß, aber es gibt im Handel inzwischen viele verschiedenen Ausführungen. Im Prinzip funktionieren aber alle Modelle gleich.

Für jede Aquariumgröße gibt es unterschiedliche CO2-Diffusoren. Aus diesem Grund sollte man die Anleitung genau lesen. Ein 54 Liter Aquarium benötigt einen anderen Diffusor als ein 700 Liter Aquarium.

Welcher CO2-Diffusor passt zu der CO2-Anlage?

Bei der Auswahl des richtigen Diffusors sollte man zwei wichtige Kriterien beachten. Man sollte wissen, ob man eine CO2-Anlage mit Druckgas oder eine CO2-Anlage mit Bio CO2 kaufen möchte.

Auch die Größe des Aquariums spielt eine wichtige Rolle. Zudem hat man die Wahl zwischen Glas, Kunststoff oder Edelstahl Diffusoren. Die Qualität der Keramikmembran ist ebenfalls ein relevantes Kaufkriterium.

1. Kriterium: CO2-Anlage mit Gasflasche oder Bio CO2?

Je nach Anlage benötigt man einen anderen CO2-Diffusor. Auf dem Markt sind CO2-Anlagen mit Druckgas in Flaschen und Bio-CO2 Anlagen erhältlich. CO2-Anlagen mit Gasflaschen haben einen wesentlich höheren Druck als Bio-CO2-Anlagen.

Bio-CO2-Anlagen bauen aber weit weniger Druck auf. Die meisten Diffusoren sind für CO2-Anlagen mit Gasflaschen konzipiert. Sie arbeiten nur bei einem konstant hohen Druck optimal.

Wenn man eine Bio-CO2-Anlage besitzt, dann sollte man sich informieren, ob der Diffusor auch bei niedrigem Druck arbeitet. Zudem ist es sinnvoll darauf zu achten, dass der Diffusor geräuscharm arbeitet.

Insgesamt hat man bei Druckgassystemen eine größere Auswahl an Diffusoren. Größere Glas- und Edelstahl-Diffusoren oder Inline Atomizer arbeiten in der Regel mit einer Gasflasche sehr gut.

2. Kriterium: Größe des Aquariums

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Diffusors ist die Größe des Aquariums. Je größer das Volumen des Beckens ist, desto größer sollte der Diffusor sein. Vor allem der Durchmesser der Keramikmembran ist besonders relevant.

Bei einem großen Becken arbeitet die Anlage mit einem höheren Druck. Für kleine Becken reicht ein kleiner Diffusor aus. Auch kleine Becken lassen sich mit einer Bio-CO2-Anlage betreiben.

Ein kleiner Diffusor zeichnet sich durch sehr feine Zerstäubung aus. Bei größeren Becken ab 400 Liter ist es sinnvoll, zwei Diffusoren zu installieren. Am besten bringt man sie in unterschiedlichen Ecken an. Durch diese Aufteilung wird das CO2 besser im Becken verteilt.

3. Kriterium: Das Material des Diffusors

Es gibt Diffusoren aus ganz unterschiedlichen Materialien. Zu den beliebtesten Materialien gehören Glas, Kunststoff und Edelstahl. Alle Materialien haben unterschiedliche Vorteile.

Glasdiffusor:

Vorteile:

– dezent
– hochwertig

Nachteile:

– eher hochpreisig
– müssen sehr stabil sein

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Edelstahldiffusor:

Vorteile:

– hochwertiges Aussehen
– extrem robust
– langlebig

Nachteile:

– nicht unbedingt günstig

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Acryldiffusor:

Vorteile:

– gute Optik
– meistens attraktiver Preis

Nachteile:

– auf Schadstoffe achten

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Kunststoffdiffusor:

Vorteile:

– günstiger Preis
– unterschiedliche Farben

Nachteile:

– Schadstoffe im Material möglich

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Diffusoren aus Glas wirken besonders edel, Diffusoren aus Kunststoff sind recht günstig und Diffusoren aus Edelstahl sind besonders robust. Auch die Schläuche sind in Glas oder Edelstahl erhältlich.

Je nachdem, welches Material man bereits im Aquarium am Filter verwendet, kann man den Diffusor anpassen. Dadurch erhält man ein sehr stimmiges Gesamtbild. Die Membran ist sehr feinporig und kann bei Glas und Edelstahl schnell ausgetauscht werden.

Ein solider, hochwertiger Diffusor erleichtert die Reinigungsarbeiten und den Austausch der Membran sehr. Auch Diffusoren aus Acrylglas und Kunststoff sind recht beliebt. Sie sehen zwar weniger hochwertig aus, schonen aber den Geldbeutel.

Trotz des geringeren Preises haben sie aber oft gute Membranen, die gut das CO2 zerstäuben. Bei einem Druck von 2 Bar leisten sie bereits eine ordentliche Arbeit. Die Blasenbildung ist wirklich fein und daher sehr effizient.

Es wird viel CO2 im Wasser gelöst. Vor allem Modelle aus Acrylglas können auch optisch überzeugen. Ein Vorteil von Kunststoff ist, dass man unter unterschiedlichen Farben wählen kann. Zu den beliebtesten Farben für Diffusoren zählen schwarz, grün und blau.

Mitunter wirken die farbigen Modelle recht attraktiv, obwohl sie nur aus Kunststoff bestehen.

4. Kriterium: Qualität der Keramikmembran

Die Membran des Diffusors spielt eine entscheidende Rolle bei der Effizienz der Anlage. Sie beeinflusst stark die CO2-Löslichkeit im Wasser des Beckens. Man kann sagen, es besser ist, wenn die Membran besonders feinporig ist.

Je feinporiger die Keramikmembran ist, desto feiner und zahlreicher sind die Bläschen. Das Kohlendioxid löst sich dann noch besser und schneller im Wasser. Auch der Druck der CO2-Anlage beeinflusst die Blasenbildung.

Je höher der Druck ist, desto mehr CO2 wird gelöst. Da ein hoher Druck aber stets ein gewisses Risiko birgt, sollte die CO2-Anlage für den hohen Druck konzipiert sein und einen Druckminderer, einen geeigneten Schlauch und ein Rückschlagventil besitzen, die dem Druck standhalten können.

Am besten achtet man daher darauf, dass man ein stimmiges Set erwirbt. Diffusoren aus Acrylglas, Glas, Kunststoff oder Edelstahl besitzen in der Regel sehr feinporige Membranen, die das CO2 optimal im Wasser lösen.

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Vorteile:

– attraktiv
– sehr effektiv
– geräuscharm

Nachteile:

– Schadstoffe im Material möglich

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Für Besitzer von wirklich stylishen Becken können auch Inline-Diffusoren interessant sein. Sie sind sehr dezent, da sich die meiste Technik im Unterschrank verstecken lässt. Dadurch wirkt das Becken besonders minimalistisch. Wer sich für diesen reduzierten Look begeistert, sollte mit dem Gedanken spielen, sich einen Inline-Diffusor zuzulegen.

Man sieht bei diesen Diffusoren nur die mikrofeinen CO2-Bläschen, die aus dem Filterauslass in das Aquarium gepumpt werden. Das macht diese Variante sehr raffiniert und modern.

Alle Inline-Diffusoren sind mit unterschiedlich großen Schläuchen erhältlich. Sie wirken sich nur wenig auf die Strömungsleistung aus. Die Inline-Diffusoren arbeiten sehr geräuscharm und sind noch effizienter als die anderen Diffusoren.

Dafür benötigen sie einen höheren Druck als die anderen Diffusoren. Zu brauchen mindestens einen Druck von 1,8 Bar. Bei einem niedrigen Druck hat man keine Freude mit ihnen.

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