Welche grundsätzliche Testmethoden es für die Aquaristik gibt

  • Teststreifen
  • Tropenftests
  • Elektronische Messgeräte
Vorteile von Teststreifen
  • einfach anwendbar
  • schnell durchgeführt
Nachteile von Teststreifen
  • auf Dauer relativ teuer
  • häufig ungenau
  • nicht für alle Wasserwerte verfügbar
  • bei Kombistreifen, mit mehreren Tests auf einem Streifen, werden Tests verschwendet, wenn z. B. nur ein Wert benötigt wird
Vorteile von Tropfentests
  • für viele Wasserwerte verfügbar
  • gute Tropfentests sind genauer als Teststreifen
  • auf Dauer preiswerter als Streifentests
Nachteile von Tropfentests
  • aufwändige Handhabung
  • direkter Kontakt mit Chemikalien
Vorteile von elektronischen Messgeräten
  • je nach Nutzung die preiswerteste Lösung
  • teilweise einfache Handhabung
  • teilweise als Dauertest verwendbar
  • teilweise zur Steuerung und Regelung verwendbar
  • gute Geräte messen bei regelmäßiger Pflege, z. B. Kalibrierung, sehr genau
Nachteile von elektronischen Messgeräten
  • in der Anschaffung teuer
  • nicht für alle Wasserwerte zu Preisen erhältlich, die für Aquarianer erschwinglich sind
Einsatzgebiete
  • Streifentests – zur schnellen, groben Übersicht, ob sich deutliche Änderungen ergeben haben
  • Tropfentests – eigentlich die Standardmethode
  • elektronische Messgeräte – regelmäßiges, häufiges Messen; Regelung von Werten, z. B. pH-Wert

Die wichtigsten Tests bzw. Wasserwerte für alle Aquarianer

Einige Wasserwerte sollten von Anfängern in der Aquaristik nach dem Einrichten des Aquariums regelmäßig gemessen werden. Es stellt sich so relativ schnell ein Gefühl für einige Abläufe im Aquarium ein, die für die Gesundheit der Fische entscheidend sind. Mit zunehmender Erfahrung werden die Wasserwerte immer seltener überprüft.

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  • Ermittelt den pH-Wert, die Karbonat- und Gesamthärte (KH+GH), den Nitrit (NO2)-, Nitrat (NO3)-...
  • Bestimmen wie weich bzw. hart das Wasser ist
  • Sind relativ konstante Werte
  • Ohne spezielle Maßnahmen entsprechen die Werte im Leitungswasser den späteren Werten im Aquarium.
  • Kann man im Aquariengeschäft messen lassen oder beim Wasserwerk erfragen
  • Sind grobe Richtwerte, welche Fischarten gepflegt werden können
  • Können durch Wasseraufbereitung verändert werden, z. B. mit Osmoseanlagen oder Ionenaustauschern
pH-Wert
  • Bestimmt, wie sauer das Wasser ist
  • Wasser mit pH-Wert 7 ist neutral.
  • Wasser mit pH-Wert größer 7 ist alkalisch.
  • Wasser mit pH-Wert kleiner 7 ist sauer.
  • Viele Fische bevorzugen leicht saures Wasser.
  • Der pH-Wert im Aquarium unterscheidet sich vom pH-Wert im Leitungswasser.
  • Der pH-Wert wird durch Kohlendioxid beeinflusst, z. B. durch die Atmung der Fische und den Verbrauch der Pflanzen.
  • Der pH-Wert lässt sich nach einem Transport, z. B. zum Aquariengeschäft, nicht mehr zuverlässig bestimmen, weil durch Umfüllen und Schütteln Kohlendioxid entweicht.
  • Der pH-Wert muss immer vor Ort am Aquarium gemessen werden.
  • Kleine Änderungen des pH-Werts können durch Düngung mit Kohlendioxid oder durch Torf erzielt werden.
  • Größere Änderungen des pH-Werts können über die Änderung der Karbonathärte erzielt werden.
  • Ist ein Abbauprodukt des Stoffwechsels im Aquarium
  • Nitrit ist für Fische giftig.
  • Nitrit sollte möglichst nicht nachweisbar sein.
  • Erhöhte Nitritwerte können auf belastetes Wasser hindeuten, z. B. durch zu starken Fischbesatz.
  • Gute Nitrit-Tests müssen auch niedrige Nitritwerte kleiner als 0,3 mg/Liter anzeigen.
  • Ist ein Abbauprodukt des Stoffwechsels im Aquarium
  • Wird von Pflanzen als Nährstoff verwendet
  • Sollte nicht zu niedrig und nicht zu hoch sein
  • Häufig enthält schon das Leitungswasser viel Nitrat.
  • Hohe Nitratwerte können zu Algenplagen führen.
Ammonium/Ammoniak
  • Sind Abbauprodukte des Stoffwechsels im Aquarium und Vorstufen von Nitrit
  • Abhängig vom pH-Wert ist mehr Ammonium oder Ammoniak vorhanden.
  • Ammoniak ist sehr giftig für Fische.
  • Viele Todesfälle trotz nicht nachweisbarem Nitrit sind vermutlich auf Ammoniakvergiftungen zurückzuführen.
  • In Deutschland leider nicht Standard, aber sehr empfehlenswert für Anfänger

Tests bzw. Wasserwerte für Problemfälle

  • Phosphat – bei starkem Algenwuchs
  • Eisen – wenn die Pflanzen nicht richtig wachsen. Der Test muss auch chelatiertes Eisen messen.
  • Kupfer – bei unerklärlichen Todesfällen, besonders bei Welsen und Garnelen

Tests bzw. Wasserwerte für erfahrene Aquarianer

  • Leitwert – z. B. um Wasser für spezielle Nachzuchten herzustellen
  • Redoxpotenzial – zur frühen Erkennung von Veränderungen. Der genaue Wert ist weniger wichtig als die Beobachtung von Veränderungen.

Tests entsorgen

Nitrat- und Phosphattests müssen als Sondermüll entsorgt werden.

Wann die Wasserwerte gemessen werden sollten

Vorschlag für regelmäßige Tests:

© underdogstudios Fotolia.com
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Der pH-Wert wird einmal in der Woche, jeweils am Morgen und am Abend gemessen.

Die Karbonathärte wird mit dem pH-Wert zusammen gemessen. Weil sich die Karbonathärte im Tagesverlauf nicht ändert, reicht eine Messung. Die Gesamthärte wird bei einem neuen Aquarium wöchentlich gemessen, später reicht eine Kontrollmessung einmal im Monat.
Wenn über Torf gefiltert wird, sollte die Gesamthärte alle zwei Tage gemessen werden, bis der Torf ausgelaugt ist.

Nitrit wird in der Einfahrphase täglich gemessen, bis der Nitritpeak vorbei ist.

Nitrat wird einmal in der Woche vor dem Wasserwechsel gemessen.

Die Messungen müssen jeweils zum gleichen Zeitpunkt durchgeführt werden, damit sie untereinander vergleichbar sind. Der CO2-Gehalt ändert sich z. B. im Laufe des Tages. Am Morgen ist de Wert am höchsten, abends am geringsten, weil die Pflanzen tagsüber CO2 verbrauchen. Der pH-Wert ist abhängig vom CO2-Wert. Deshalb ist der pH-Wert morgens am niedrigsten und steigt im Laufe des Tages an.

In der Einfahrphase werden die Wasserwerte häufig gemessen, besonders der Nitritwert. In einem eingefahrenen Aquarium muss Nitrit nur nach großen Änderungen, z. B. Filteränderungen, Bodengrundänderungen und Medikamenteneinsatz kontrolliert werden. Der pH-Wert wird kurz nach Einschalten und kurz vor Ausschalten der Beleuchtung ermittelt. Der Vergleich der beiden Messungen gibt zusammen mit der Messung der Karbonathärte Auskunft über die Aktivität der Pflanzen etc.

Wöchentliche Messungen des Nitratwerts vor dem Wasserwechsel lassen erkennen, ob die Wasserwechsel ausreichen oder ob mehr Wasser gewechselt werden muss. Der anschließende Wasserwechsel kann dann gleich entsprechend kräftig ausfallen.

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Nach Änderungen am Aquarium werden einige Zusatzmessungen gemacht. Änderungen an der CO2-Zufuhr oder bei der Wasserhärte werden z. B. mit entsprechenden Zusatzmessungen überwacht. Bei Änderungen der CO2-Zufuhr sind z. B. mehrere Messungen des pH-Werts täglich sinnvoll. Nach einem Lampenwechsel und kräftigem Auslichten der Pflanzen sollte der pH-Wert ebenfalls kontrolliert werden.

Wenn das Aquarium eine Zeit lang problemlos läuft, können die Tests individuell angepasst werden. pH-Wert und Karbonathärte können dann z. B. alle drei bis vier Wochen überprüft werden. Der Nitratwert kann dann auch alle drei bis vier Wochen gemessen werden oder wenn ein Wasserwechsel ausfallen musste.

Erfahrene Aquarianer testen nur sehr selten. Meist nur nach größeren Änderungen, grundsätzlichen Änderungen bei den Pflegemaßnahmen oder wenn Probleme im Aquarium auftauchen, z. B. unerklärliche Fischsterben, Algenexplosionen usw. Bei guter Kenntnis und Beobachtung der Fische und Pflanzen lassen sich evtl. Probleme frühzeitig erkennen.

Alle Messungen werden möglichst vor einem anstehenden Wasserwechsel oder am Tag vor dem Wasserwechsel gemacht, damit evtl. Fehlentwicklungen direkt ausgeglichen werden können.

Mit der Zeit findet jeder Aquarianer die für ihn geeignete Vorgehensweise. Wer morgens früh aus dem Haus muss, nimmt die meisten Messungen wahrscheinlich lieber am Abend oder am Wochenende vor. Andere Aquarianer messen bevorzugt am Morgen, da wegen der Bestimmung des Maximums des CO2-Werts sowieso morgens gemessen werden muss.

Aus welchen Chemikalien Tests für Gesamt- und Karbonathärte bestehen

Tropfentests für die Wasserhärte arbeiten nach dem Prinzip der Titration. Eine Chemikalie wird so lange in das zu testende Wasser getropft, bis sich die Farbe in der Messküvette ändert.

Tests für die Karbonathärte bestehen aus Salzsäure. Die Salzsäure ist so konzentriert, dass ein Tropfen z. B. 0,5 oder 1 °dKH bedeutet. Als Indikator wird Methylorange oder ein ähnlicher Indikator verwendet, dessen Farbe sich bei einem pH-Wert zwischen 4 und 5 ändert.

Tests für die Gesamthärte arbeiten ähnlich. Ein NH3/NH4Cl-Puffer sorgt hierbei für den richtigen pH-Wert. Als Indikator dient Erio T oder ein verwandter Stoff.

Weil die Größe der Tropfen und die Menge der Messflüssigkeit bei den Tests der verschiedenen Hersteller unterschiedlich ist, ist die Konzentration der Salzsäure unterschiedlich.

Wie Wassertests abgelesen werden

Wassertestkoffer
Wassertestkoffer © Torsten Schulz

Bei einigen Tests wird die Küvette auf einen weißen Hintergrund gestellt und von oben durch den Test geschaut. Einige Tests von JBL haben zwei Farbskalen. Der Test wird auf die Farben der einen Farbskala gestellt. Es wird von oben durch den Test geschaut und verglichen, ob der zusammengesetzte Farbwert mit einem Farbwert auf der anderen Skala übereinstimmt. Damit soll die Eigenfärbung des Wassers ausgeglichen werden.

Bei anderen Wassertests, z. B. einigen Tests der Firma Tetra, wird seitlich durch die Breitseite der Messküvette geschaut. Dabei wird die Küvette vor einen weißen Hintergrund gehalten. Damit Licht hinter die Küvette gelangt, wird die Küvette ca. einen Finger breit von der Farbskala weggehalten.

Wassertests müssen bei hellem, natürlichen Tageslicht abgelesen werden, damit die Farben nicht verfälscht werden. Direktes Sonnenlicht oder Licht von Lampen ist ungeeignet und kann zu falsch abgelesenen Werten führen.

Bei der Füllmenge der Küvette muss beachtet werden, dass die Wasseroberfläche aufgrund der Kapillarkräfte einen Bogen macht. Das Wasser kriecht praktisch die Wand der Küvette etwas hoch. Die Küvette enthält die richtige Wassermenge, wenn der tiefere Teil der Wasseroberfläche mit der Markierung an der Küvette übereinstimmt.

Genauigkeit und Zuverlässigkeit aquaristischer Wassertests

Die im Aquaristikhandel angebotenen Wassertests sind häufig ungenau und dienen eher der Orientierung als der genauen Messung. Die angezeigten Werte von Tests verschiedener Hersteller weichen deshalb oft deutlich voneinander ab. Bei einigen Tests lässt die Genauigkeit mit der Zeit nach, weil diese Tests nicht unbegrenzt haltbar sind.

Gesamthärte/Karbonathärte
  • Streifentests ergeben besonders bei niedriger Härte nur grobe Anhaltspunkte.
  • Tropfentests sind genauer als Streifentests.
  • Die Tests können durch Vergleichsmessungen mit Leitungswasser bekannter Härte kalibriert werden.
  • Die Messergebnisse können verfeinert werden, wenn die doppelte Menge Wasser genommen wird und die ermittelte Tropfenzahl durch 2 dividiert wird. Das geht natürlich auch mit Verdreifachung der Wassermenge und Division der Tropfenzahl durch 3 usw.
pH-Test
  • pH-Streifentest – zuverlässig sind Streifen mit drei Farbfeldern, z. B. von Dennerle oder Merck, die auf ca. 0,3 Einheiten genau abgelesen werden können.
  • pH-Tropfentest – sind normalerweise genauer als Streifentests, aber auch hier wurden schon neu gekaufte Tests gefunden, die eine pH-Stufe falsch anzeigten. Eine pH-Stufe entspricht einer Ungenauigkeit von 1000 %.
  • Es sollte immer der gleiche Test des gleichen Herstellers verwendet werden.
  • Ideal wäre, den zu kaufenden Test direkt beim Händler mit einem elektronischen pH-Meter auf Genauigkeit prüfen zu lassen.
CO2-Dauertest
  • Diese Tests sind sehr ungenau.
  • Messen eigentlich den pH-Wert auf ca. 0,5 Einheiten genau.
  • Geben praktisch nur an, ob der CO2-Gehalt zwischen 10 und 40 mg/Liter oder 20 und 80 mg/Liter liegt.
  • Zeigen Veränderungen beim CO2-Gehalt sehr spät an. Fische können dann schon tot sein.
  • Dienen nur der groben Orientierung

Der CO2-Wert wird besser mit einem dafür vorgesehenen Soforttest ermittelt. Danach führt man eine Vergleichsmessung mit einer belüfteten Wasserprobe durch. Die Differenz der beiden Messungen ergibt einen bis auf ca. 1 bis 2 mg/Liter genauen CO2-Wert.

Möglicherweise sind die Ungenauigkeiten der Wassertests nicht nur den Tests bzw. deren Herstellern anzulasten. Viele Tests für die Aquaristik unterscheiden sich nicht von Tests, die auch in der Wissenschaft genutzt werden und dort genaue Ergebnisse erzielen. Im Gegensatz zu Wissenschaftlern wissen Aquarianer häufig nicht, wie die Tests zu lagern und zu handhaben sind. Ähnliches gilt für die Wasserproben. Heftig geschütteltes Wasser hat z. B. einen anderen CO2-Gehalt als ruhig behandeltes Wasser. Allerdings könnten die Hersteller durch Hinweise zur Aufbewahrung und vor allem durch Angabe eines Ablaufdatums erheblich mehr Klarheit schaffen.
Wissenschaftlich genutzte Tests werden z. B. ständig gekühlt aufbewahrt. Die Lagerung im Kühlschrank kann zumindest die Haltbarkeit verlängern.

CO2-Dauertests

Die Funktionsweise von CO2-Dauertests

TheDigitalArtist / Pixabay

CO2-Dauertests messen eigentlich den pH-Wert und zeigen diesen an. Zwischen pH-Wert, CO2-Gehalt und Karbonathärte (KH) besteht eine feste Beziehung. Aus dem pH-Wert und der Karbonathärte ergibt sich der CO2-Gehalt. Bei niedriger Karbonathärte wird weniger CO2 benötigt, um den pH-Wert zu verringern. Bei hoher Karbonathärte wird mehr CO2 benötigt, um den pH-Wert zu verringern. Der pH-Wert puffert die Karbonathärte.

Wenn keine sonstigen Mineral- oder Huminsäuren im Wasser sind, hängt die Farbe des Tests ausschließlich vom CO2-Gehalt ab.
Solange keine Säuren in das Wasser gegeben werden, die Karbonathärte zerstören und dabei Kohlendioxid freisetzen, werden auch Farbänderungen ausschließlich durch einen veränderten CO2-Gehalt verursacht.

Die Farben blau, gelb und grün zeigen an, ob CO2 zugeführt werden sollte oder nicht. Blau zeigt an, dass zu wenig CO2 im Wasser ist, Gelb zeigt an, dass zu viel CO2 im Wasser ist. Bei Grün ist der CO2-Gehalt richtig.
Aus der Karbonathärte und dem angezeigten CO2-Gehalt kann grob der pH-Wert ermittelt werden. Hersteller wie Dennerle legen dazu Farbscheiben bei, die für unterschiedliche Karbonathärten ausgewählt werden müssen. Im Prinzip arbeiten diese Scheiben ähnlich wie die bekannten Tabellen, nach denen aus der Karbonathärte und dem pH-Wert der CO2-Gehalt ermittelt wird.

In der Regel wird der Messbehälter unter Wasser im Aquarium mit Aquarienwasser gefüllt. Dazu kommt ein Indikator. Eine Luftblase trennt die Flüssigkeit im Messbehälter vom Wasser im Aquarium, stellt aber gleichzeitig den Kontakt her. Einige Teste enthalten noch eine Membran. Durch den CO2-Austausch über die Luftblase stellt sich im Messbehälter der selbe CO2-Gehalt wie im Aquarienwasser ein und damit auch der selbe pH-Wert, wenn die Karbonathärte in Messgefäß und Aquarienwasser gleich ist.

Wann muss die Messflüssigkeit erneuert werden?

Weil die Wasserwerte im Messbehälter immer mit den Wasserwerten im Aquarium übereinstimmen müssen, sollte die Flüssigkeit im Messbehälter bei jedem Wasserwechsel erneuert werden. Bei einem Wasserwechsel kann sich die Karbonathärte des Aquarienwassers ändern. Die Wasserwerte im Messbehälter und im Aquarium würden sich also unterscheiden. Aufgrund der festen Beziehung zwischen pH-Wert, CO2-Gehalt und Karbonathärte zeigt der Test dann einen anderen CO2-Gehalt an als im Aquarienwasser vorhanden ist.
Einige Aquarianer erneuern die Messflüssigkeit erst, wenn sie deutlich blasser geworden ist. Die Ergebnisse sind dann aber evtl. unzuverlässig. Wird die Messflüssigkeit schon vor dem nächsten Wasserwechsel blasser, sollte die Flüssigkeit sofort erneuert werden.

Nachteile von CO2-Dauertests

Bei den CO2-Dauertests der verschiedenen Hersteller treten immer wieder ähnliche Probleme auf.

  • Änderungen beim CO2-Gehalt im Aquarium werden mit erheblicher Zeitverzögerung angezeigt. Fische können dann schon tot sein.
  • Große Ungenauigkeit bis ca. 50 %, wenn vom Farbumschlag auf den genauen CO2-Gehalt geschlossen werden soll.
  • Unerklärliche Farbumschläge, auch wenn kein Wasserwechsel durchgeführt wurde.
  • Die Membran veralgt, selbst wenn wenige Algen im Aquarium sind.
  • Die Membrane reißt.
  • Die Farben sind schwierig ablesbar, weil z. B. die Umgebungsfarben täuschen können.
  • Bei Karbonathärten unter 4 sind Dauertests unzuverlässig.

Die Farbumschläge kehren sich häufig nach einiger Zeit wieder von selbst um. Oft hilft es, wenn die Membran getauscht wird.

Bei einigen Tests kann die Membran reißen, wenn die Abdeckung des Messbehälters nach dem Verschließen gedreht wird.

Bei Karbonathärten unter 4 sind die Karbonathärten im Messbehälter und im Aquarium häufig nicht mehr gleich. Zudem folgen bei geringer Karbonathärte die Farbänderungen den Änderungen des pH-Werts nicht mehr.

Weißer Schleim an CO2-Dauertests

An CO2-Tests bildet sich manchmal weißer Schleim, wie auch am CO2-Austritt bei CO2-Anlagen, die nach dem Prinzip der Hefegärung arbeiten. Dieser Schleim besteht aus Bakterien, die sich von dem Alkohol ernähren, in dem der Indikator des Dauertests gelöst ist.
Frühere Vermutungen, dass es sich um ausgefallene Chelatoren handeln könnte, haben sich als falsch erwiesen.
Der Schleim ist harmlos und verschwindet nach einiger Zeit wieder.

Ist das Auslaufen von CO2-Dauertests gefährlich?

Bei der Testflüssigkeit handelt es sich um eine ca 0,1 %ig stark verdünnte Bromthymolblaulösung. Bromthyhymolblau ist ein Indikator und etwa so giftig wie Lebensmittelfarben. Weil die Lösung beim Auslaufen noch einmal um viele Zehnerpotenzen verdünnt wird, besteht keinerlei Gefahr.

Alternativen

Falls der pH-Wert und die Karbonathärte bekannt sind, kann der CO2-Gehalt aus diesen beiden Werten errechnet werden. Die Berechnung ist aber nur dann sinnvoll, wenn pH-Wert und Karbonathärte genau gemessen werden können.

Einige Firmen bieten Soforttests für CO2 an, die zuverlässiger und genauer sind als CO2-Dauertests. CO2-Soforttests sind etwa ein Jahr haltbar. Nach dieser Zeit versagen die Tests immer mehr und zeigen zuviel CO2 an.

Eisentests

Für die Versorgung der Pflanzen reicht ein Eisengehalt von 0,05 bis 0,1 mg/Liter Wasser aus. Ein guter Eisentest muss entsprechend auf mindestens 0,1 mg/Liter genau messen. Ansonsten ist überhaupt nur dann ein Eisengehalt feststellbar, wenn einmal in der Woche gedüngt wird, oder wenn der Eisengehalt tatsächlich zu hoch ist. Bei täglicher, geringer Dosierung liegt der Eisengehalt dauerhaft unter dieser Nachweisgrenze.

Ein Teil des Eisens in aquaristischen Eisendüngern ist an Chelate gebunden. Ein Eisentest muss deshalb in der Lage sein, diese Chelate aufzubrechen, damit der Eisengehalt korrekt gemessen wird.

Vor dem Kauf muss man sich daher genau erkundigen, ob der Eisentest die erforderliche Messgenauigkeit aufweist und ob er in der Lage ist die Chelatoren aufzubrechen.

Einen empfehlenswerten Eisentest bietet die Firma Merck an. Dieser ist allerdings relativ teuer und in Aquaristikläden kaum erhältlich. Dieser Test kann z. B. in Apotheken bestellt werden. Mittlerweile bieten aber auch einige Aquaristikhersteller durchaus geeignete Eisentests an.

Wie alle Tests müssen auch Eisentests bei gutem Tageslicht abgelesen werden. Weil die Reagenzien der Tests und die Farbpigmente der gedruckten Farbtafeln Licht unterschiedlich zurückwerfen oder absorbieren, kommt es bei anderen Lichtquellen zu Ablesefehlern. Geeignet sind auch Lampen mit der Farbwiedergabe A+.

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Tipp

Bei Eisentests, die chelatiertes Eisen nicht messen kann man sich behelfen, indem die Messprobe erhitzt wird. Nach Zugabe der Testflüssigkeit wird die Messküvette in einer Mikrowelle 10 Sekunden erhitzt. Bei 700 Watt kann langsam von 21 bis 25 gezählt werden. Die Lösung sollte nicht kochen. Gegebenenfalls muss die Dauer oder die Wattzahl variiert werden. Durch die Hitze werden die Chelate aufgebrochen. Danach bleibt die Probe 10 Minuten stehen. Anschließend kann der korrekte Eisengehalt abgelesen werden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Test ca. eine Nacht lang stehenzulassen und erst dann abzulesen.

Ist man nicht sicher, ob der Eisentest chelatiertes Eisen misst, kann man zur Probe einen solchen Hitzetest machen. Wenn dabei genau so viel Eisen angezeigt wird wie bei der normalen Messung, misst der Test wahrscheinlich auch chelatiertes Eisen.

Nitrattests

Nitrattests die in der Aquaristik verwendet werden, geben einen groben Anhaltspunkt für den tatsächlichen Nitratwert im Wasser. Es sollten aber keine zu großen Ansprüche an die Genauigkeit gestellt werden. Tests verschiedener Hersteller können bei gleichem Wasser durchaus unterschiedliche Werte anzeigen. Wie bei fast allen Tropfentests ist der Vergleich der Farbwerte anhand von Farbtafeln oft schwierig, weil die Farben nicht eindeutig zugeordnet werden können.

In der Regel reichen Anhaltspunkte für die Nitratbelastung des Wassers aus, so dass im Grunde die Tests aller Hersteller geeignet sind.
Gute Bewertungen erhält der Nitrattest der Firma JBL. Die einzelnen Nitratwerte können gut unterschieden werden. Der Messbereich reicht von 0 bis 200 mg/Liter Wasser. Eine Alternative sind Teststäbchen für Nitrat der Firma Merck. Die Stäbchen von Merck sind leicht zu handhaben, messen zuverlässig und sind gut ablesbar. Der Preis liegt in der gleichen Größenordnung wie der Preis für Nitrattests aus dem Aquarienhandel.

Zur Überprüfung, ob der Nitrattest noch verwendet werden kann, kann in den Test gespuckt werden. Spucke enthält 1 bis 10 mg Nitrit je Liter Wasser. Nitrit wird von einem Nitrattest ebenfalls angezeigt. Blumendünger mit der Bezeichnung NPK enthalten Nitrat und können als Test ebenfalls verwendet werden. In den meisten Leitungswassern ist ebenfalls zwischen 5 und 50 mg Nitrat je Liter Wasser.

Nitrittests

Weil Nitrit für Fische giftig ist, sollte ein Nitrittest so genau wie möglich sein. Der Preis der Tests darf hier nicht das entscheidende Kriterium sein. Besonders im Bereich zwischen 0 und 10 mg/Liter sollte die Abstufung der Tests möglich fein sein. Es empfehlen sich Tests, die auch Werte unter 0,3 mg/Liter anzeigen, wie z. B. der Nitrittest von JBL. Trends, wie steigende Nitritwerte können so frühzeitig erkannt werden, bevor Fische geschädigt werden.
Teststreifen sind zwar in der Handhabung einfach, messen häufig aber ungenau.

Tests aus dem Laborbedarf sind in der Regel preiswerter als die Tests aus dem Aquarienhandel.

Zur Überprüfung, ob der Nitrittest noch verwendet werden kann, kann in den Test gespuckt werden. Spucke enthält 1 bis 10 mg Nitrit je Liter Wasser.

pH-Tests

Tests für den pH-Wert gibt es für unterschiedliche Messbereiche. Gut ist z. B. der pH-Test von JBL für pH-Werte zwischen 6,0 und 7,6 und der Test für pH-Werte zwischen 7,4 und 9,0. Die Messergebnisse werden bei beiden Tests auf 0,2 Einheiten genau angeben. Vergleichsmessungen mit frisch kalibrierten pH-Messgeräten zeigten eine gute Übereinstimmung der gemessenen Werte.
Die Tests können evtl. besser abgelesen werden, wenn nur 1 bis 2 Tropfen Indikatorlösung verwendet werden.

Von Amano gibt es einen pH-Dauertest, bei dem die Farben im Bereich zwischen 5,5 und 8,5 in Schritten von 0,2 Einheiten farblich gut unterschieden werden können. Auch bei diesem Test zeigte ein Vergleichstest mit einem pH-Meter eine gute Übereinstimmung auf 0,1 Einheiten genau. Der Test ist in der Anschaffung teuer, aber evtl. eine Alternative, wenn die Anschaffung eines pH-Meters nicht in Frage kommt und nicht ständig mit Tropfentests hantiert werden soll. Der Preis relativiert sich, weil weniger häufig neue Tropfentests gekauft werden müssen.

Wie bei fast allen Tests, die die Messergebnisse mit Farbabstufungen angeben, wird auch bei pH-Tests immer wieder über die schlechte Ablesbarkeit der Farben geklagt. Die Farben im Messbehälter sind immer etwas anders als die Farben auf den gedruckten Vergleichstafeln.

Genau gemessen werden kann der pH-Wert nur mit elektronischen Messgeräten.

Beim Vergleich unterschiedlicher Messungen und Messergebnisse muss darauf geachtet werden, dass die Proben wirklich vergleichbar sind. Durch die Stoffwechselvorgänge im Aquarium, CO2-Düngung usw. kann der pH-Wert morgens und abends z. B. messbar unterschiedlich sein. Je nach Aquarium kann der pH-Wert an unterschiedlichen Stellen im Aquarium sogar unterschiedlich sein. Um Messergebnisse vergleichen zu können, sollte die zu messende Wasserprobe deshalb immer zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle des Aquariums genommen werden.

Bei einem Vergleich von Messergebnissen mit Tests verschiedener Hersteller ist zu beachten, dass bei einer Messgenauigkeit zwischen 0.5 und 1 der Tests, bei einem tatsächlichen pH-Wert von 7 der Test eines Herstellers einen Wert von 6, der eines anderen Herstellers einen Wert von 8 anzeigen kann. Bei scheinbar widersprüchlichen Messungen sind deshalb die genauen Bedingungen zu prüfen.

Bei der Messung des pH-Werts darf das Wasser nicht zu stark geschüttelt werden. Durch das Schütteln wird Kohlendioxid ausgetrieben und der pH-Wert verändert sich. Bei einem Test wurde ein Wert von 7,3 gemessen, statt tatsächlich vorhandener 6,8.
Wenn das Testwasser mit einer Spritze abgemessen wird, muss die Spritze zuerst gut im Aquarienwasser ausgespült werden. Die Spritze wird mehrfach unter Wasser aufgezogen und wieder geleert, so dass keine Luft in der Spritze ist. Beim Einfüllen in den Messbehälter wird die Spritze vorsichtig mit geringem Druck geleert. Die Spitze der Spritze wird möglichst unter den Wasserspiegel im Behälter gehalten.
Die Messprobe sollte vor der Messung nicht lange abstehen, weil auch dadurch der CO2-Gehalt und damit der pH-Wert verändert wird.

Messungen mit einem pH-Meter zeigten, dass bei vorsichtigem Füllen mit der Spritze der pH-Wert im Messbehälter nur um 0,03 (6,75 statt 6,72) Einheiten höher war als direkt im Aquarium. Beim Einfüllen mit kräftigem Druck oder nach längerem Abstehen stieg der pH-Wert auf bis zu 7,40.

Auch beim Umfüllen des Wassers von einem Messbehälter in einen anderen Behälter muss entsprechend vorsichtig vorgegangen werden.

Wird eine Wasserprobe zum Aquarienhändler gebracht, damit dieser den pH-Wert misst, muss der verwendete Behälter oder Transportbeutel vollständig gefüllt und möglichst dicht verschlossen werden. Steht kein Luftpolster über dem Wasser, kann kein oder nur wenig Kohlendioxid aus dem Wasser entweichen oder aus der Luft in das Wasser gelangen.

Temperaturveränderungen sind weniger kritisch, weil sich der pH-Wert bei 10 Grad Temperaturänderung nur um 0,03 Einheiten verändert.

Die Stärke der genannten Effekte ist wiederum abhängig von der Pufferkapazität des Wassers. Bei sehr weichem, also wenig gepuffertem Wasser, kann sich der pH-Wert durch Gasaustausch zwischen Wasser und Luft sowie durch Temperaturveränderungen stärker als beschrieben ändern. Bei höheren Karbonathärten, also relativ großer Pufferkapazität, sind die Schwankungen minimal und können vernachlässigt werden.

Sauerstofftests

Der Sauerstoffgehalt kann nach drei Prinzipien gemessen werden:

  • Mit Tropfentests, die den Sauerstoffgehalt durch Färbung anzeigen
  • Mit Tropfentests, die den Sauerstoffgehalt durch die Anzahl der Tropfen anzeigen
  • Mit elektronischen p-Messgeräten

Elektronische Messgeräte sind sehr teuer.

Tropfentests, die mit Farbabstufungen arbeiten sind häufig schlecht ablesbar, weil die angezeigten Farben nicht mit den gedruckten Farbtafeln übereinstimmen.

Für die Aquaristik am Besten geeignet sind Tropfentests, bei denen der Sauerstoffgehalt durch die Anzahl der verwendeten Tropfen angegeben wird.

Es ist interessant den Sauerstoffgehalt des Wasser zu vergleichen, bevor und nachdem neue Fische in das Aquarium gesetzt wurden. Dazu muss zur jeweils gleichen Uhrzeit gemessen werden, z. B. morgens und abends. Unbedingt notwendig ist die permanente Messung des Sauerstoffgehalts nicht. Die Atemfrequenz eines gesunden Fisches ist meistens aussagekräftiger als ein Tropfentest.

Tropfentests für Sauerstoff gelten als nicht sehr genau und nicht lange haltbar.
Belüftetes Wasser hat bei einer bestimmten Temperatur einen definierten Sauerstoffgehalt. Durch Vergleich einer entsprechenden Messung mit dem theoretischen Wert kann der Sauerstofftest kalibriert und der Messfehler korrigiert werden. Auch die Haltbarkeit kann so überprüft werden.

Torf und Wassertests

Wie sich Torf auf Wassertests auswirkt

Wenn das Aquarienwasser mit Torf behandelt wird, kann der CO2-Test den korrekten CO2-Gehalt nicht ermitteln. Bei allen anderen Tests ändert sich evtl. die Farbe etwas durch die Verfärbung des Wassers. Die Messung selbst wird nicht verfälscht. Einige Tests, z. B. von der Firma JBL, sind deshalb so gestaltet, dass beim Ablesen der Farbwerte Verfärbungen des Wassers ausgeglichen werden.

Auch die Gel-Elektroden von pH-Reglern messen die Säuren des Torfs mit.

Um auch bei Verwendung von Torf den CO2-Gehalt zu bestimmen, werden zuerst der pH-Wert und die Karbonathärte einer Wasserprobe gemessen. Aus diesen beiden Werten wird der CO2-Gehalt berechnet. pH-Wert und Karbonathärte müssen aber recht genau bestimmt werden, da die Berechnung sonst zu ungenau ist.
Anschließend wird die Wasserprobe einige Zeit belüftet. Durch die Belüftung wird das Kohlendioxid aus der Probe getrieben.
Jetzt wird noch einmal der pH-Wert gemessen, der sich durch das Austreiben des Kohlendioxids geändert hat. Weil die Karbonathärte nicht verändert wird, kann auf einen neuen Test der Karbonathärte verzichtet werden.

Der neue CO2-Gehalt wird wieder rechnerisch ermittelt. Der zweite Wert für den CO2-Gehalt wird vom zuerst ermittelten Wert abgezogen. Die Differenz der beiden Werte entspricht relativ genau dem CO2-Gehalt der angesäuerten Probe.

Wenn ein Nitrattest beim Messen einer Probe Torf, der angeblich kein Nitrat enthält, dennoch Nitrat feststellt, liegt kein Messfehler vor. Der Torf ist auch nicht falsch beschrieben.
Torf wird von Mikroorganismen mineralisiert. Bei dieser Mineralisation entsteht Nitrat.

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