Zerkratzte Aquarienscheibe

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MaxWdhs @ Pixabay

Wie entstehen Kratzer an der Scheibe eines Aquariums?

Viele Aquarianer kennen das Problem. Kurz nicht aufgepasst und schon hat man einen Krater in der Scheibe des Aquariums. Dies kann durch aufgewirbelten Bodengrund, umgefallene Steine oder durch das Saubermachen mit einem Scheiben-Schwamm passieren. Befindet sich ein kleines Sandkorn zwischen dem magnetischen Schwamm, gibt es böse Kratzer. Fällt etwas vom Hardscape gegen die Scheibe, weil es nicht verklebt wurde, kann die Scheibe richtig tiefe Risse bekommen. Diese sehen weder schön aus, noch sind sie ungefährlich. Ist ein Kratzer besonders tief, muss man befürchten, dass er mit der Zeit zu einem Riss wird und das Becken platzt.

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Wie bekommt man Kratzer aus einer Aquarium-Scheibe raus?

Um einen Kratzer schnell wieder loszuwerden, benötigt man Schleifmittel. Am besten verwendet man sehr feine Schleifmittel. Das dauert zwar länger und ist recht zeitintensiv, schont jedoch auch das Glas. Eine Körnung von 6000 bis 8000 ist genau richtig für eine Scheibe im Aquarium. Im Fachhandel für Aquaristik findet man Glaspolituren mit dieser Körnung. Am besten greift man hier auf die originalen Mittel aus dem Fachhandel zurück, da andere Polituren für die Fische schädlich sein könnten.

Immer wieder ließt man von Hausmitteln wie Stahlwolle oder Zahnpasta. Auf diese sollte man lieber verzichten, da sie die Bewohner des Aquariums ebenfalls gefährden können. Das gleiche gilt für Polierpasten, die für Glastische oder Spiegel vorgesehen sind. Mit einem Mittel für Aquarien ist man immer auf der sicheren Seite, auch wenn es etwas mehr kostet. Für größere Kratzer empfiehlt es sich, den Kratzer nach der Politur mit Spezialharz auffüllen. Hilft das auch nicht, muss man leider in den sauren Apfel beißen und das Aquarium austauschen oder wenigstens umdrehen.

Wie verhindert man eine zerkratze Aquarium-Scheibe?

Am besten versucht man Kratzer von vornherein zu verhindern. Kauft man ein gebrauchtes Becken, sollte man es vorab auf Kratzer untersuchen und es lieber stehen lassen, sollten Kratzer vorhanden sein. Bei der Reinigung der Aquarium-Scheibe lässt man magnetische Schwämme am besten weg.

Die Gefahr, dass sich ein Sandkorn dazwischen befindet, ist einfach zu groß. Auch mit Klingeln sollte man dem Aquarium lieber fern bleiben. Starke Algen-Verschmutzungen kann man besser mit Saugwelsen, Schnecken und Garnelen in den Griff bekommen. Außerdem ist es wichtig, dass man das Hardscape ordentlich befestigt. Wird es zum Beispiel mit Aquarium Silikon verklebt, kann es nicht gegen die Scheibe rutschen, wenn man mit dem Mulmsauger das Becken durchwühlt.

Aquarium-Scheiben richtig reinigen

Von außen kann man Aquarium-Scheiben ganz einfach mit Glasreiniger einsprühen und dann mit einem Tuch trocken reiben. So bekommt man Fingerabdrücke und Schmutz zuverlässig weg. Mit einem Mikrofaser-Tuch lassen sich auch Schlieren prima weg polieren. Aber Achtung, der Glasreiniger darf auf keinen Fall in das Becken geraten. Für innen reicht ein Tuch zum Reinigen manchmal nicht aus.

Sind trotz der tierischen Putzkolonne noch Algen und Schmutzteilchen an der Scheibe, kann man mit einer EC-Karte oder einem Geodreieck nachhelfen. Jedoch müssen diese vorher gut gereinigt werden und sollte nur für diesen Zweck genutzt werden. Alternativ gibt es im Fachhandel Aquarium-Watte. Diese reinigt sehr zuverlässig. Bei allen Varianten muss man aber darauf achten, dass keine Sandkörner zwischen das Material und die Scheibe geraten.

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