Lebensdauer eines Aquariums

Rang 2: Marine Life Park Singapore
ProjectManhattan, SEA aquarium Singapore, CC BY-SA 3.0

Wie lange hält ein Aquarium?

Irgendwann fragt man sich als Aquarianer, wie lange das Aquarium eigentlich hält. Immerhin möchte man die Gefahr nicht eingehen, dass die Lebensdauer überschritten wird und das Aquarium platz. So ein Wasserschaden kann ganz schön ärgerlich sein. Ein Aquarium kann man aber ruhig zehn bis 15 Jahre stehen lassen. Manche Aquarien können durchaus auch älter werden. Das kommt ganz auf die Pflege des Aquariums an. Allgemein wird empfohlen, alle acht bis zehn Jahre die Silikon-Nähte zu erneuern. Das sind die Stellen, an denen das Becken miteinander verklebt ist.

Wie dichtet man die Silikon-Nähte neu ab?

Um die Silikon-Nähte zu erneuern braucht man eine Menge Zeit und Geduld. Das Becken muss komplett leer und trocken sein, damit man die Nähte neu ziehen kann. Zunächst benötig man aber eine Unterkunft für die Bewohner des Aquariums. Auch die Pflanzen und der Bodengrund müssen ausziehen. Da man sowieso alles aus dem Becken entfernen muss, kann man die Chance direkt nutzen und den Bodengrund kräftig reinigen, indem man ihn mit Wasser umspült. Als nächstes muss das Aquarium komplett trocken sein. Dann legt man an die Kanten des Beckens etwas Pappe und klebt diese fest. Mit einem Spanngurt wird das Becken gut zusammen gehalten, wenn man anschließend das alte Silikon entfernt. Ist das alte Silikon entfernt, kann man das Neue auftragen. Das darf ruhig etwas dicker sein, als das Alte. Sind die neuen Silikon-Nähte getrocknet, kann das Becken neu eingerichtet werden.

Nützliche Tipps für das Erneuern der Silikon-Nähte:

  • die Fische können bequem in einem Planschbecken oder der Badewanne „zwischen wohnen“
  • das Becken sollte an einer Stelle aufgebaut werden, die für Nässe unempfindlich ist

Wie sollte man ein Aquarium richtig pflegen?

Die richtige Pflege eines Aquariums ist nicht nur wichtig für die Qualität des Wassers und die Gesundheit der Fische und Pflanzen, sondern auch für die Lebensdauer des Aquariums. Wird es nicht oder nur schlecht gepflegt, können die Silikon-Nähte schneller kaputt gehen. Mindestens alle zwei Wochen sollte ein Wasserwechsel gemacht werden. Die Scheibe kann mit einem magnetischen Aquarium Schwamm gereinigt werden. Für starke Verschmutzungen kann ein Messer oder Ceranfeld-Schaber benutzt werden. Jedoch darf dieser auf keinen Fall an die Silikon-Nähte kommen. Er könnte diese beschädigen und das Becken undicht machen.

Den Bodengrund saugt man regelmäßig mit einem Schlauch oder Mulmsauger ab. Der Mulm ist gesund für das Becken und muss nicht allzu gründlich weggemacht werden. Beim Füttern sollte man auf die Regel „Weniger ist Mehr“ zurück greifen. Die Fische dürfen zwar täglich gefüttert werden, jedoch nur so viel, wie sie sofort verspeist kriegen. Futterreste belasten das Wasser. Auch nach den Pflanzen muss man regelmäßig sehen. Sie müssen zurück geschnitten und abgestorbene Teile aus dem Becken entfernt werden. Ab und zu kann auch der Filter gereinigt werden. Einmal im Monat reicht das aber völlig aus, da sich in ihm gute Bakterien ansiedeln.

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2 Gedanken zu „Lebensdauer eines Aquariums“

  1. Hallo,habe ein unbenutztes,noch nie ein Tropfen Wasser drinnen gewesen, dreihundert Liter Aquarium das zwanzig Jahre warm und trocken in einem Zimmer stand,kann ich es jetzt ohne Bedenken benutzen?Ist in einem Top Zustand!

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  2. Habe ein 600l Becken,es wurde von einer Göttinger Firma 1997 gefertigt.Es ist ständig im Betrieb und dicht,toitoitoi!

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