Xenotilapia papilio

Datenblatt Xenotilapia papilio

Wissenschaftlicher Name: Xenotilapia papilio
Herkunft: Ostafrika, Tanganjikasee
Größe: 9 bis 11 cm
Aquarium
Beckenlänge: ab 100 cm
Volumen: ab 250 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 25°- 27°C
PH: 7,5 – 9,5
GH: 10° – 20° dGH
KH: etwa 15° dKH
Verhalten
Bereich: oben und Mitte
Futter: Kleinkrebse, Zwerggarnelen, roten Mücken- und andere Insektenlarven, Tubifex, ersatzweise Flockenfutter
Verhalten: Friedlich
Anzahl: Gruppe mit 6 bis 8 Tieren
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Xeno-papilio
anonym, Xeno-papilio4, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Vorkommen und Lebensraum

Xenotilapia papilio kommt in Tanganjikasee nur entlang des Westufers zwischen Tamwbe II und Kanoni vor.  Dort besiedelt er die Felsenbiotope und angrenzenden Übergangsbereiche in Wassertiefen zwischen 10 und 50 m.

Aussehen und Unterscheidungsmerkmale

Bei Xenotilapia papilio sind Männchen und Weibchen kaum voneinander zu unterscheiden.

Haltung

Xenotiliapia papilio hält man besten in einer Gruppe mit 6 bis 8 Tieren, aus denen sich dann selbst Paare bilden können. Das Bodensubstrat besteht aus einer mehrere Zentimeter hohen Schicht aus Sand. In den Beckenhintergrund kommen standsicher Steinaufbauten, mit zahlreichen Nischen und Höhlen als Versteckmöglichkeiten.

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man Xenotilapia papilio mit Buntbarschen der Gattung Julichromis oder kleineren Arten der Gattung Neolamprologus, die Bewohner des Felsenlitorals sind, vergesellschaftet.

Folgende Wasserwerte werden für die Haltung von Xenotilapia papilio m Aquarium empfohlen: Wassertemperatur zwischen 23-27 °C mit einer Gesamthärte zwischen 10 und 20odGH, einer Karbonathärte von etwa 15odKH und einem pH-Wert zwischen 7,5 und 9,5.

Im Aquarium können Xenotilapia papilio unter optimalen Bedingungen bis zu 7 Jahre alt werden.

Futter

Im Tanganjikasee ernährt sich Xenotilapia papilio vor allem von im Sand lebenden Kleinkrebsen, die er mit dem Sand ins Maul nimmt und mit den Kiemenrechen aussiebt.

Im Aquarium sollte er abwechslungsreich mit Kleinkrebsen, Zwerggarnelen, roten Mücken- und anderen Insektenlarven und Tubifex ernährt werden. Ersatzweise kann hin und wieder auch Flockenfutter angeboten werden.

Zucht

Bei Xenotilapia papilio sind beide Eltern Maulbrüter und teilen sich die Brutpflege. Zunächst wird ein flacher Stein gründlich gesäubert, auf den dann das Weibchen die 20 bis 30 Eier ablegt, die anschließend vom Männchen besamt werden.

Dann sammelt das Weibchen die Eier mit seinem Maul ein und behält sie dort während der ersten 5 bis 12 Tage.

Danach übergibt das Weibchen die Brut an das Männchen, welcher sie in seinem Maul für die nächsten Wochen behält, bis die Jungfische zum ersten Mal das schützende Maul verlassen und sich auf Futtersuche machen. Von da an werden sie mit Artemia-Nauplien und Staubfutter versorgt.

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