Geburtenkontrolle für Lebendgebärende

Weil sich lebendgebärende Fische sehr schnell vermehren, werden häufig andere Fische als Fressfeinde in das betroffene Aquarium gesetzt, damit die Jungfische gefressen werden. Dabei müssen die Ansprüche der Fressfeinde an die Haltungsbedingungen unbedingt beachtet werden. So sind ausgesprochene Weichwasserfische nicht geeignet, wenn das Wasser härter ist, wie dies bei Lebendgebärenden oft der Fall ist. Wichtig ist ebenfalls, dass man auch auf Dauer an den Fressfeinden Gefallen findet.

Natürlich besteht immer das Risiko, dass die als Fressfeinde ausgewählten Tiere gar keine oder nicht genug Jungfische fressen, so dass trotzdem zu viele Junge überleben. Auch jagende Fische neigen dazu leichter zu fangendes Futter wie Frostfutter, Trockenfutter usw. bevorzugt zu fressen.

Etwas reduziert werden kann die Anzahl der Jungfische unter Umständen, wenn im Aquarium wenig gefüttert wird. Hungrige, größere Fische stellen Jungfischen stärker nach, als satte.

Mögliche Fressfeinde:

Aussetzen im Gartenteich ist keine Lösung.

Das Aussetzen in den eigenen Gartenteich ist keine dauerhafte Lösung. Die Fische vermehren sich auch dort und spätestens im Winter muss man die Fische wieder in Aquarien unterbringen, weil die Temperaturen zu niedrig werden.

Das Aussetzen in der Natur ist nicht akzeptabel.

Im Notfall regelt die Natur die Besatzdichte.

Oft regelt die Natur das Nachwuchsproblem im Aquarium selbstständig. Sobald zu viele Tiere im Aquarium sind, werden die Fische krankheitsanfällig, die Jungtiere finden keine Nahrung mehr usw.

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