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Tricks beim Fangen von Fischen ??

Hai,

heute habe ich (relativer Anfaenger in der Aquaristik) versucht 2 meiner Fadenfische aus dem Becken zu fangen.Bilanz der Jagd: mehrere beschaedigte Pflanzen und 2 lachende Fadenfische.

kurz gesagt, ich habe Sie nicht gekriegt.

Gibt es einen besonderen Trick beim Fangen von Fischen oder muss ich mehr ueben ???

Gruss und Dank der Frank


Ich nehme immer einen sehr großen Kescher (so ca. 30 x 30 cm) und jage die Tiere da rein. Klappt eigentlich immer ganz gut. Mit einem kleinen (5×5 cm) kann man auch zwischen die Pflanzen kommen.

Louis


Hallo Frank,

Schon mal versucht, sie in der Nacht zu fangen? Hilft bei renitenten Fischen eigentlich immer.

Servus, Jakob


Hallo

Vor ein paar Monaten schrieb ich hier zu dem Thema: Es gibt eine Fülle von Tricks, je nach Fischart. Ich hatte einmal eine Gruppe Ameca splendens, die über Nacht einen lockeren Schwarm an der Oberfläche bilden. Hier hatte ich Erfolg mit einen großen Stück Gardine etwa waagerecht im Wasser gespannt. Morgens schwammen sie drüber, und ich zog die Gardine hoch. Hungern lassen und beim Fressen keschern hilft bei manchen Arten. Viele Killis und Lebendgebärende gehen gern in eine beköderte Reuse, bestehend aus Einmach- oder Gurkenglas mit aufgebundenen Plastiktrichter. Als Köder verwende ich Wasserflöhe oder Tubifex. Manche lassen sich nachts mit der Taschenlampe oder nach dem Lichtanknipsen kriegen. Manchmal muß man 90% des Wassers ablassen.Oberflächenorientierte Fische lassen sich mit dem Kescher von unten gut fangen. Welse z. B. scheuche ich mit der Hand in den aufgestellten Kescher. Manche lassen sich mit einem großen Wasserschlauch absaugen. Vielleicht ist für Dich etwas Passendes dabei. Vor allem brauchst gute Nerven! Viel Erfolg!

Gerd


Hi,

hatte gleiches Problem bis ich meine grünen Kecher in schwarze gewechselt habe. Das schwarz können die wohl nicht so gut erkennen. Wenn ich jetzt einen fangen will, „treibe“ ich sie mit dem grünen direkt in den schwarzen. Bis jetzt 100 % erfolgreicher als vorher.

Gruß Mario


Ich finde, Fadenfische sind noch recht einfach zu fangen, im Vergleich zu Welsen oder gar Schmerlen.

Ich fange üblicherweise mit zwei Netzen, die Fische scheinen immer nur eines beachten zu können. Das größere halte ich still und mit dem kleineren treibe ich die Fische hinein.

Ich habe auch schonmal die Temperatur auf 18 Grad gesenkt, als ich alle Fische eines Beckens herausfangen wollte.Sie werden dann üblicherweise träger.

In diesem Sinne Roger


Fische fangen im Aquarium

Hat jemand einen Tip, wie man in einem eingerichteten AQ am besten Fische fangen kann (zum Ablaichen)? Bei uns ist das immer ein Drama: bei den Malawis unmöglich (aber nötig!), im Pflanzenbecken nur mit Ablassen und Sperren.Gibt es eine Art Reusen?


Hallo!

schon mal bei Dunkelheit nächtens versucht?

Gruß BP


Hallo Klais!

Es gibt eine Fülle von Tricks, je nach Fischart. Ich hatte einmal eine Gruppe Ameca splendens, die über Nacht einen lockeren Schwarm an der Oberfläche bilden. Hier hatte ich Erfolg mit einen großen Stück Gardine etwa waagerecht im Wasser gespannt. Morgens schwammen sie drüber, und ich zog die Gardine hoch. Hungern lassen und beim Fressen keschern hilft bei manchen Arten. Viele Killis und Lebendgebärende gehen gern in eine beköderte Reuse, bestehend aus Einmach- oder Gurkenglas mit aufgebundenen Plastiktrichter. Als Köder verwende ich Wasserflöhe oder Tubifex. Manche lassen sich nachts mit der Taschenlampe oder nach dem Lichtanknipsen kriegen.Manchmal muß man 90% des Wassers ablassen. Oberflächenorientierte Fische lassen sich mit dem Kescher von unten gut fangen. Welse z. B. scheuche ich mit der Hand in den aufgestellten Kescher. Manche lassen sich mit einem großen Wasserschlauch absaugen. Vielleicht ist für Dich etwas Passendes dabei. Vor allem brauchst gute Nerven! Viel Erfolg!

Gerd


Und Geduld, die ist sehr wichtig. Kann schon mal 15 Minuten dauern bis man den richtigen hat ohne ihn 5x gequetscht zu haben.

Louis


Hallo Michael,

Probier mal ein plankes nicht zu kleines Gurkenglas (o. Aufkleber). Gut ist wenn der Flaschenhals sich etwas verengt (Futter kann dann nicht raus wenn die Fische dran rumpicken). Ansonsten das Glas schräg in den Bodengrund drücken so das die Fische ebenerdig den Glaseingang vorfinden.

Aufrechtes Glas mit Öffnung nach oben hat bei mir nur die Geduld strapaziert, weil die Fische in meinem Fall zu „doof“ waren den Eingang zu finden. Die sind unentwegt vom Geruch getrieben wie wild außen herumgeschwommen und haben das Glas angepickt, das Futter vor Augen. Oben hinein hat sich kaum mal einer verirrt und wenn dann war es der flasche und er brauchte ewig bis er wieder herausfand (gleiches Spiel er wollte wieder wagrecht gegen die Wand davon und blickte es nicht das es oben rausging).

Darum habe ich das Glas soweit in den Bodengrund gedrückt bis der Eingang „ebenerdig“ mit dem Bodengrund war und schwubs war ein Getümmel im Glas und die haben gefressen <g>. Das Glas sollte nicht zu kurz sein sonst fliegt bei dem ganzen rumgepicke futter aus dem Glas hinaus und das wollen wir ja schließlich nicht, weil sonst unser Opfer vielleicht überhaupt nicht in unsere Falle gelangt sondern außen frießt. Darum auch schräg einbohren damit das Futter immer an der tiefsten Stelle verbleibt. Als Köder benutze ich bisher 2 -Futtertabs je nachdem. Das Fangnetzt stelle ich direkt neben das Glas so das der Eingang noch offen ist.

Nach Murphys Gesetzt schimmen alle Fische in die Falle nur nicht die die man fangen will <g>. Darum nicht hektisch sein oder ungeduldig, das bringt auch nichts. Und schwimmt der Fisch in das Glas, nicht gleich versuchen mit dem Netz den Eingang zu verschliessen, sondern ihn erst mal in sicherheit wiegen und kurze Zeit in Ruhe fressen lassen.Das Netz war bei mir fast nicht nötig, die Fische bemerkten zwar das etwas nicht stimmt, flüchteten aber überhaupt nicht richtung ausgang, sondern schwammen gegen die runden Glaswandungen. Das scheint der Vorteil das durchsichtigen Glases zu sein, sowie das die Fische dieses Fütterungsgerät und dessen Ausgang noch nicht kennen.

Mit dem Glas konnte ich mehrfach hintereinander immer wieder mit der gleichen Masche meine gesuchten Fische fangen bis ich sie alle hatte. Der Geruch des Futters lockt sie und wenn erst mal eine Meute frießt kommen immer auch die anderen hinzu.

Ein befreundeter Seewasseraquarianer hat einen Plexiglasbau mit einer Fallklappe auf jeder Seite und einem Futterrohr wo er das Futter von oben einstreuen kann. Die Fallklappe kann per Faden von außen geschlossen werden.Hat nicht auch Zajac so eine Falle im Angebot, glaub sehr teuer ?

Warum schnallen die Fische eigentlich nicht das sie durch die Glasscheibe nicht schwimmen können ? Mit ihrem Seitenlinienorgan müßten sie es doch registrieren können. Kann es sein das ihnen die Optik einen Streich spielt weil das Glas durchsichtig ist ?

Die Fische versuchten die Flucht immer über die gerundeten Glaswände. Ohne Übertreibung in meinem Fall war es fast schon so das ich den Eingang gar nicht mehr verschließen gemußt hätte und man das Glas per Hand rausnehmen gekonnt hätte. Sind die Fische das Glas mal gewohnt sieht das vielleicht anderst aus.

In dem großen Glas fing ich meist ca . 6 Fische auf einmal, wobei oft nur einer der Gesuchten darunter war.Ich habe sie in einen Eimer geleert. Der gesuchte wurde herausgefangen und kam in einen zweiten Eimer. Am Ende der Prozedur wurde der erste Eimer wieder zurückgesetzt ins Aquarium. In meinem Fall hat das gut funktioniert das mag aber je nach Fall und Fisch auch schwieriger sein. Muß man probieren, dann sieht man weiter.

Gruß Manfred


Hallo,

ich hatte bisher mit folgenden „Fangtechniken“ gute Erfahrungen gesammelt:

1. Ganz früh am morgen unmittelbar nach Einschalten der Beleuchtung fangen, die Fische sind da noch träge aber Du hast Licht um etwas zu sehen.

2. Am Tag: Etwas Futter ins Wasser geben, damit die Fische nach oben kommen.

3. Den einzufangenden Fisch erstmal mit einem Holzstäbchen oder einer Stricknadel (die Seite mit dem farbigen Kopf nehmen) „verfolgen“ und ein paar Runden durchs Becken jagen. Danach ist er erschöpft und man kann ihn dann leichter mit dem Kescher einfangen. Man könnte auch versuche den Fisch gleich mit dem Kescher zu jagen, aber meistens beschädigt man damit die Pflanzen oder reißt sie möglicherweise ganz aus. Oft verstecken sich Fische auch an Stellen, die mit dem Kescher nicht zugänglich sind, z. B. hinter dem Heizstab, unter Wurzeln und Steinen oder zwischen den Pflanzen, da kann man sie dann auch mit dem Stab oder der Stricknadel aufscheuchen.

4. Die Fische, die ich züchte (Guppys) halte ich von vornherein in 25-Liter-Becken ohne Pflanzen. Ich habe nur etwas Bodengrund eingebracht und die Rückseite von Außen mit schwarzem Fotokarton beklebt. Darin lassen sie sich sehr einfach fangen, notfalls kann man auch das Wasser ablassen.

Gruß, Rüdiger


Antennenwelse

Hallo,

hat jemand einen Tip, wie man eine große Menge Antennenwelse (Nachwuchs ohne Ende) aus einem 300 l Becken mit starkem Pflanzenwuchs herausfangen kann, ohne die komplette Einrichtung zu verwüsten. Ich habe schon an eine Art Reuse gedacht oder ähnlich – wie zum Beispiel zum Schneckfangen. Kann mir jemand helfen?

Vielen Dank
Gruß Ingrid


Hi Ingrid,

von einer 1,5L Limoflasche aus Plastik das obere (ca) Drittel absägen.
Jetzt hast Du nen Trichter. Den verkehrtherum in den unteren Flaschenteil stecken -> Fischfalle fertig. Im Aquarium fluten, Futtertablette hinein, abwarten. *Vorsicht* : Bitte in der Nähe bleiben und Falle nicht über nacht im Becken lassen, da in der Falle kein Gasaustausch stattfinden kann -> Sauerstoffmangel.

Grüße
Jürgen


Hallo Ingrid,

da ich sehr dichtbepflanzte Becken habe, ist mir das Problem mit dem Herausfangen von Fischen sehr geläufig 🙂
Am Besten Funktioniert das mit einem grossen (!) Netz und einem Stück (Aquarium-)Plastikrohr o.ä.. Das Netz baust Du an einer Stelle senkrecht auf und stülpst den Netzsack dabei so weit es die Pflanzen zulassen heraus. Das Netz muss ganz still stehen, dann können es die Fische nicht als Falle erkennen. Mit dem Stab o.ä. (das geht besser als mit einem zweiten Netz, weil Du Dich hiermit weniger in den Pflanzen verfangen kannst) treibst Du die zu fangenden Fische ganz ruhig ohne Hektik zur Reuse. Die schwimmen da meistens ohne Probleme rein oder zumindest direkt davor. Ein kleiner letzter Stubs (falls erforderlich) und dann die Reuse einfach senkrecht nach oben ziehen (erst an der Oberfläche in die Waagerechte bringen, sonst entfleuchen die Fische vorher) und Du hast gewonnen! Ich praktiziere das auch mit sehr ängstlichen odergrösseren Fischen trotz dichten Bewuchses erfolgreich.

Viele Grüsse,
Ulrich


Hallo,

wer kann mir helfen ich möchte aus meinem eingerichteten AQ (Viele Pflanzen und Steinaufbauten) 5 Hochflossenpanzerwelse herausfangen aber ich erwische sie einfach nicht.

Kann mir jemand einen Tip geben wie ich es doch schaffen könnte?

MfG Stephan


Hi Stephan,

habe gestern glücklich drei Diamant Demoisellen (Riffbarsche) gefangen. Es hat nur 6,5 Stunden gedauert, aber ich habe Sie!

Mein Trick (vielleicht funktioniert es ja auch bei Deinen Welsen):

– Nimm einen durchsichtigen, festen Beutel (Tiefkühlbeutel etc.). – Setze am oberen Rand im Abstand von 2 – 3 cm jeweils ein Loch (mit Zahnstocher etc.) – Ziehe durch die Löcher abwechselnd von innen u. außen einen festen Bindfaden – Mache eine Schlaufe in das eine Ende des Fadens, damit Du das andere Ende hindurchziehen kannst

Jetzt kannst Du den Beutel zuziehen, ähnlich wie einen Tabaksbeutel

– Nimm 3 Steine zur Beschwerung – Lege den Beutel auf den Grund (Strömung aus), am besten in die Flucht-/Schwimmrichtung der Welse – Beschwere ihn mit einem Stein am hinteren Ende, zwei Steine vorne rechts und links,damit Du eine große Öffnung hast. Bei mir blähte sich der Beutel selbst auf, da er schwamm; ansonsten mit dem Faden vorsichtig aufziehen – Köder (was leckeres) rein – Faden aus dem Aquarium raus baumeln lassen -Warten, warten, warten, warten, warten, warten, ….

Die Tiere haben offensichtlich nicht soviel Angst vor einem durchsichtigen Beutel.

Allerdings: Wenn Du erst mal einen Fisch hast, und die anderen haben das beobachtet, wirst Du sehen, wie lernfähig die Kollegen sind. Nach dem ersten Fisch mußte ich viel länger warten, bis der nächste wieder in die Nähe des Beutels geschwommen ist…

Petri Heil!
MfG Dirk


Habe noch vergessen, zu erwähnen, daß Du einige Löcher in den Beutel stechen mußt, damit der Druck beim Zuziehen entweichen kann – sonst wird der Fisch vielleicht wieder mit rausgespült…


Jungfische fangen

Hallo Newsgroup,

ich habe Nachwuchs bei meinen geschuppten Freunden, das ist erst mal schön :-). Weniger schön ist,daß ich es nicht schaffe, die Miniaturfischchen zu fangen, denn sie sind fuzzy klein und schon echt flink (oder ich nur zu langsam?). Habt ihr ne Idee, wie ich sie abgreifen kann, um sie im Aufzuchtbecken vor den verfressenen Alttieren in Sicherheit zu bringen ? Ich denke mir nämlich, daß es sehr problematisch ist, die Licht -ausschalt Methode durchzuführen, da sie so klein sind, daß ich sie selbst kaum erkennen kann.

Hiiiilfe, denn gerade eben patroullieren wieder ein paar Alttiere an der Stelle meiner letzten Sichtung vorbei 🙁

Frank


Hallo

ich fange sie wirklich nachts. Wobei ich dann aber während der Fangaktion das Licht einschalte. Man hat dann etwa 20 – 30 Minuten, bis alle merken was los ist. Setzte in das Aquarium Javamos ein. Das bietet den Jungfischen Unterschlupf.

Gruß Uwe


hi frank,

hast du keine schwimmpflanzen in dein becken? bei mir haben die immer da verkrochen und es war eigentlich sehr leicht die mit einen kleinen käscher rauszuholen…

gruß stefan


Danke für Euere Ratschläge, aber ich denke, das einfachste wird es sein, die Alttiere rauszufangen …warum ich da selbst nicht drauf gekommen bin, weiß ich auch nicht 🙂

Frank


Hallo Frank,

ws wäre auch hilfreich, wenn Du uns sagst, welche Jungfische es sind. Da gibt es nämlich verschiedene Arten und Tips.

Stefan


Es handelt sich um Boraras (Rasbora) brigittae.

Frank, derjetztgespanntistwasdanochkommt


Schade, das ist nicht gerade meine Ecke :o). Aber wie Du selbst unten schreibst, am besten ist es, die Alten rauszufangen.

Versuchen die Kleinen sich zu verstecken? Da wäre es vielleicht eine Idee, so kleine Plastikröhrchen am Boden an die Glasscheibe zu legen. Wenn jetzt die Kleinen da reinschlüpfen, Finger drauf und an der Scheibe hochziehen. Den Tip habe ich allerdings im Zusammenhang mit Ancistrus gelesen.

Stefan


Ich sauge meine Fischbabies (zusammen mit dem Mulm) einfach mit einem dicken Schlauch ab (siehe auch Spaceballs, die StarWars-Parodie, wo ein Riesenstaubsauger das feindliche Raumschiff schluckt;-))

Michael


Jungfische im bepflanzten AQ

Hallo, an alle

Eigentlich sollte ich mich ja freuen, meine Fischies vermehren sich recht erfolgreich
Nur, einige der Barschdamen lassen sich ums ver…… nicht fangen.
Ich habe alles versucht, aber ohne Erfolg.
Nun habe ich ca. 30 Jungbarsche, versch. Größe im AQ .
Durch den dichten E- tennellus Rasen gehen meine Chancen gegen null, die Winzlinge zu fangen.(Ja, die Barsche lassen die Pflanzen in Ruhe)
Gerade entdeckte ich wieder zwei Otopharinx lithobates „sulphur head“ Damen mit gefüllten „Backen“
Wenn das so weitergeht stehen meine Fische bald senkrecht im AQ.
Hat jemand Vorschläge, wie ich meine „Baby`s“ fangen kann?

Danke,
MfG
Sabine


Ab da wird’s leichter…einfach Schicht für Schicht von oben abtragen. 😉

Mit dem Kescher jagen bringt nichts, also mußt Du sie austricksen.
Stell den Kescher ins Becken, um die Fische daran zu gewöhnen.
Lock sie mit Futter in die Nähe des Keschers und schlag dann langsam und
hinterhältig zu.

Wenn das nichts bringt, versuch’s mit Licht ausschalten.
Oder morgens, gleich nachdem das Licht angeht, noch bevor sie richtig wach sind.

Wenn das immer noch nicht klappt …. frag jemand anders, dann weiss ich auch nicht weiter 😉

Gruß,
Rolo


Hallo Sabine

Hatte mal das gleiche Problem. Habe dann eine Milchflasche genommen.
Gut ausgewaschen, dann in den Deckel ein Loch gemacht was etwas größer
als die Fische war gemacht und die Räder mit festen Klebeband gut
abgeklebt damit sie sich daran nicht verletzen können. Die Fische
haben dann zwei Tage nicht zu fressen bekommen. Um den Hals der Flache
hab ich eine dünne Schnur befestigt. Dann ganz wenig Futter in die
Flache getan vorsichtig Aquarienwasser eingefüllt, Deckel drauf und
dann waagrecht ins Aquarium gelgt. Jetzt ist warten angesagt. :-))
Schwimmt einer in die Flasche ziehst du schnell an der Schnur, so das
die Flasche senkrecht steht. Fisch gefangen :-))
Achten solltest du darauf das kein Futter ins Aquarium gelangt sonnst
besteht kein Anlass in die Flasche zu schwimmen. Auch ist es wichtig
das der Fisch Richtung Flaschenboden schaut, dann ist seine
Fluchtrichtung nämlicht in die Flasche hinein und nicht hinaus.
Mit Geduld solltest du so alle fangen können, dauert nur etwas, doch
auf jeden Fall besser als das ganze Becken zu werwüsten und alle
Beckenbewohner zu streßen.

Gruß Karl


Das geht am besten mit einer Reuse. d.h. eine Fischfalle, aus der
die Kleinen nicht mehr herausfinden. Barsche sind furchtbar
neugierig. Du brauchst normalerweise nicht mal mit Futter ködern.

Reinhardt


Hallo, an alle

Danke für die Tips, aber ich mußte schon grinsen, als ich den Tip
mit der Glasflasche las . Gut, ich probiers mal.
Mei, wenn’s hilft.
Inzwischen hat wieder ein Weib seine Jungen entlassen……

CU , MFG
Sabine


Wie kann ich meine Fische fangen?

Hallo Zusammen.

Ich möchte mir ein zweites Becken einrichten und dort meine Netzschmerlen reinsetzen. Ich weiß nur nicht,wie ich die gefangen bekomme ohne das komplette Innenleben meines Aquariums abzureißen. Hat jemand vielleicht eine Idee?

Bis denne Andreas


Hallo Andreas

Hmmm… mit einem Konfitürenglas und einem transparenten Trichter eine Reuse bauen ?

Gruss, Martin


Moin,

Ich durfte Vorgestern 17 Neons fangen ;-(. Ich benutze einen großen Kescher und einen kleinen. Den Großen lege ich einige Minuten vorher ins Becken und „scheuche“ die Fische mit dem Kleinen hinein. Dabei muß der Große natürlich bewegt werden, damit er sich richtig öffnet. Ein kurzer Zug nach oben und die Fische sind in dem überlappenden „Sack“ gefangen. Ein bißchen Futter o.ä. hilft vielleicht beim Anlocken.

Übung macht den Meister… ;-))

Gruß, Speedy


Die einzig wirksame Methode, ich benutze für das große einen 25cm-Kescher, da entkommt mir kein Fisch.Selbst Rotkopfsalmler habe ich damit schon gefangen, und die sind wirklich schnell.

Louis


Hi, Zbigniew,

die methode kann man noch verbessern, wenn der grosse kescher, in den die fische hinein sollen,grobmaschig/grün ist und der ’scheuchkescher‘ feinmaschig/weiss. der feine kescher macht mehr druckwellen und verstärkt den fluchtdrang, und die dunklere farbe des grossen keschers zieht die fische dann fast magisch an 🙂

mfg claus


Hallo,

eine Reuse baut man sich einfacher aus ner Plastikflasche (Cola oder so), an dem Beginn der Verdickung absägen und den Flaschenhals umgekehrt wieder einsetzen, mit einem Gummi befestigen und als Lockmittel etwas Futter hinein,fertig

Gruß Werner


Hallo.

Das mit der Reuse hört sich ganz gut an, weil ich dadurch wahrscheinlich am wenigsten im Aquarium kaputt mache.Wenn jetzt aber ein Fisch darin ist, wie lange kann ich warten um auch die anderen reinschwimmen zu lassen? Oder sollte ich jeden Fisch einzeln einfangen? Das soll jetzt nicht heißen das ich das Teil 2 Tage im Aquarium lassen wollte,ich wollte halt nur wissen ob es den Fischen physisch oder auch psychisch was macht wenn die ca. 15 Min. in einer „Plastikröhre“ stecken.

Bis denne Andreas


Hallo Andreas,

bei mir reichen meist 5 bis 10 Minuten, dann sind soviele Fische in der Reuse wie ich brauche. Schwierig ist es nur wenn man bestimmte Fische fangen will, die gehen meist nicht hinein ;-). Du solltest sehr vorsichtig sein, wenn du Labyrinthfische (Fadenfische, Bettas und ähnliche Arten) oder Panzerwelse im Becken hast, die können in der Falle „ertrinken“ da sie auf den Oberflächesauerstoff angewiesen sind. In diesem Fall die Falle unter keinen Umständen unbeaufsichtigt lassen.

Gruß Werner


Servus Andreas,

baue dir einen Kasten aus Plexiglas mit Falltüre den du von außen öffnen und schließen kannst.Funkioniert prima und ganz ohne Streß für Jäger und Gejagten.

Gruss Juergen


Hallo Jürgen,

Die Idee gefällt mir auch sehr gut, auch weil ich nicht jeden „falsch“ gefangenen Fisch damit ärgern muß.

Bis denne und vielen Dank für die Tips
Andreas


Fangen von Ancistrusnachwuchs

 Leute,

Am letzten Sonntag habe ich sie zuerst gesehen, ca. 10 kleine Antennenwelse. die Freude war natürlich gross,habe mir sofort ein 54 ltr Becken besorgt, dass gerade eingefahren wird und in das der Nachwuchs dann später umziehen soll, bevor er an andere Aquarianer abgegeben wird. Zu meiner Freude habe ich heute abend feststellen dürfen, dass sich noch weitere 12 Jungwelse breit machen. (Ein paar Jung-Platys sind auch noch gesichtet worden.) Nun aber die Frage: Wie kann ich die kleinen Welse am sichersten für den Umzug einfangen? Mir fällt da der Tip mit der abgesägten Cola-Flasche ein, wird das funktionieren oder tut es vielleicht eine Schneckenfalle? Habt Ihr andere gute Ideen? Ich möchte nicht unbedingt mit einem Netz durch das ganze Becken fahren und unnötigen Stress hervorrufen.

Vielen Dank für Eure Tips!
Hej, hej Uwe


Hi Uwe

Cola-Flasche zersägen ist nicht nötig: Ich verwende eine 0.3 l PET Flasche. In den Deckel ist ein Loch (ca. 1.5 cm) geschnitten. In den Hals der Flasche stecke ich eine Tülle von einem Spritzbeutel. Tüllen sind die Auf- sätze bzw. Spitzen. Bei der Tülle wurde zuvor das Gewinde so entfernt, dass sie sich gerade nicht durch den Flaschen- hals drücken lässt. Der Deckel wird zur Befestigung wieder drauf geschraubt. Von der Tüllenspitze wird soviel entfernt, dass die Öffnung der gewünschten Fischgrösse entspricht.

Mit einem Stück Futtertablette oder Gurke in der Flasche kannst du die Ancistri dann hineinlocken. Petri heil!;o)

Gruss, Cla


Hi,

ich fange meine Fische mit der Cola Flasche (0,5l PET). Ich säge sie nicht ab, sondern bohre ein Loch in den Boden. Ein bisschen Futter rein, und fertig ist die Fischfalle.

Gruss Gabriel


Hallo Gabriel,

wie kriegst Du da Aufkleber und Klebstoff runter?

Ich habe schon ein paar Mal versucht, mir aus einer PET-Flasche solch eine Falle zu bauen, aber ich kriegte den Klebstoff vom Etikett nie ganz runter und möchte die Flasche dann so nicht ins Becken legen.

Ciao Markus


HI

Wenn Dir das egal ist, dass die Pulle danach „blind“ ist: mit waschbenzin oder Aceton (Nagellackentferner).

Kalle


Hallo!

Versuch doch mal die 0,5l PET von Coca-Cola. Die Banderole ist wenn überhaupt nur an zwei kleinen Punkten geklebt und diese lassen sich sehr leicht abkratzen (zur Not mit ner Rasierklinge)

MfG Thomas


Ok – werd ich probieren – sterb ich halt an Cola statt die Fische an Lösungsmittel ;o))

Ciao Markus


die Flaschen gibt es auch mit Apfelschorle und anderen Fruchtsäften/Fanta/Sprite 😉

Thomas


Hai Uwe…

Ich sauge die mit einem normalen Aquarienschlauch (ca. 12 mm) ab. Eimer neben das Becken. Schlauch voll Wasser saugen. An der Eimerseite mit Finger zuhalten. Mit dem anderen Ende des Schlauches in die Naehe der Jungfische.Komischerweise gehen sie da viel weniger durch wie bei einem Netz. In etwa 2 – 5 cm Naehe den Finger von Auslauf weg.Der Antennenwels faehrt mal kurz Achterbahn :-). Wasser + + + Fische kannst du dann gleich ins neue Becken geben, das vorher schon etwa zur Haelfte bei einem Wasserwechsel mit Altwasser aus Becken 1 gefuellt wurde.

Es gibt keine Verletzungen und ich hatte mit dieser Methode auch noch nie einen Ausfall. Es geht so schnell, dass der Warnruf „Vorsicht, ein Schlauch .a..b… !!!“ ungehoert verhallt.

M.V.


Hallo Manfred,

auf die Art setze ich jedes Jahr einige tausend Jungfische um. Die Methode ist mit Sicherheit die Schonendste, wenn man zwei Dinge beachtet.

1.) Das Gefälle von Wasserspiegel AQ zu Wasserspiegel Eimer sollte nicht mehr als 50 cm betragen. Ansonsten wird der Unterdruck im ersten Teil des Schlauches so groß, daß es beim Ansaugen zu inneren Verletzungen kommen kann.

2.) Nur Schläuche aus sehr weichem Material (Gummi & Co.) verwenden, oder pingelich darauf achten,daß auf der Ansaugseite die Schnitt- stelle außen und innen keinen Grat hat.

Unter den Voraussetzungen hat sich bei mir noch kein Fisch nach der Rutschpartie beschwert. 🙂

MfG Lars


> das war eigentlich was ich mir gedacht habe, aber ich suche nach
> einer etwas schonenenderen Möglichkeit.

Also ich mache das auch immer so und glaube nicht, dass Fangen mit dem Netz fangen oder das Umsetzen in anderes Wasser nach dem Fangen in anderen Fallen schonendere Möglichkeiten sind. Ich kann die Methode nur empfehlen. Du solltest natürlich nicht versuchen sie bei größeren Fischen anzuwenden, sondern nur bei ganz kleinen Ancistren 😉

Gruss
Silke


Subject: Sv: Sv: Fangen von Ancistrusnachwuchs

Hej Silke, hej Manfred,

Beim heutigen Wasserwechsel ist mir doch tatsächlich ein kleiner neugieriger Bursche durch den Schlauch geschwommen, er hat das sichtlich gut überstanden, wurde allerdings wieder zurückverfrachtet, da das neue Zuhause noch nicht OK ist. Durch diesen Zufall wurde ich allerdings von der Methode überzeugt.

Vielen Dank an alle für Eure Tips.
Hej hej Uwe


nachwuchs – Fischfalle

Hallo,

aus gegebenem Anlass:

Baulanleitung für die Fischfalle:

Das MAterial ist das billige Bastlerglas von Obi. Es läßt sich durch anritzen und abkanten in beliebige Formen bringen. Also Lineal anlegen und dann kräftig ritzen und direkt über eine Kante brechen. Die Stücke lassen sich mit dem Lötkolben bei ca 280°C „verkleben“. Das MAterial sollte gerade eeben nicht qualmen.

Die Größe sollte dem Becken angemessen sein. zuerst meine Variante, dann die einfachere 😉

Die Form ist in etwas ein Würfel. Es wird die Bodenplatte und zwei Seitenplatten aus dem Blasterglas geschnitten. Auf die Seiten kommt etwa 2cm von der Vorderkante ein 1-2cm breiter Streifen senkrecht drauf. Das ist ein Anschlag für die Falltüre. Jetzt werden die Seitenplatten auf die Bodenplatte gelötet. Das Gebilde ist U-Förmig. Rückwand schneiden und einpassen. $ Seiten des Würfels sind fertig. Die Deckplatte hat in der Mitte ein großes Loch. Da soltle ein kleines Kabelleerrohr oder vergleichbares reinpassen. Die Platte ist auch ca 25mm kürzer als die Bodenplatte. Es bleibt also zu den Anschlagen ein ca 5mm breiter Streifen. Jetzt wird vorne noch ein ca 2cm breiter Strreifen vorne als Deckel eingelötet. Der Deckel ist also eine Boidenplatte mit einem Schlitz (ca 5mm) und einem großen Loch. %seiten des Würfels sind fertig. Vorne kommt eine Falltüre rein. Eine Bastlerglasplatte, etwas kleienr als die Rückwand, aber etwas höher. In den beiden oberen Ecken werden keline Löcher gebohrt. Da kommt ein Perlonfaden (Anglerschnur nicht zu dünn wegen der Veletzungsgefahr rein). Fertig ist die Falle.

Aber wie funktioniert die?

Die Falle kommt in das Becken und kann da, auch bei Panzerwelsen, einige Tage drin bleiben. Es ist keine Reuse! Jetz t wird das die neue Futterstelle. Das Futter wird durch das Leerrohr in die Falle geworfen. Selbst die scheuen Fische nehemn späterstens am dritten Tag das Futter aus der Falle. Ist der Fisch drin, wird einfach die Anglerschnut, die oben am Leerrohr an einem Gummi befestigt ist durchgeschnitten, oder wenn die Fische änglich sind, vom Sofa aus fallen gelassen. Die Falle wird jetzt langsam mit dem Fisch aus dem Becken genommen. Fertig!

Einfache Variante: Der Hauptkörper wird aus einem großen Rohr gebaut. ES wird nur die Rückseite angebracht und vorne eine „Doppelplatte“ mit dem Falltürschlitz. Nachteil. Ich muss zum Glas noch ein Rohr kaufen.Vorteil: Es entfallen 4 Nähte.

Ungelöstes Problem: Durch den langen Hebel des Leerrohres, bricht die Verbindung zum Käfig schnell. Ich habe das Rohr einfach warm gemacht und geweitet. es klemmt jetzt einfach.

Falls ich irgendwo unklar war: Fragt! Bei Problemen: Fragen!


Hi!

was genau kostet das Bastlerglas bei Obi?Ist das aus Plastik oder aus Glas?

Gruss,
jens Wilhelm


Hallo,

das ist normales, duennes Plexiglas.Preis hab ich jetzt nicht im Kopf ..

Gruß Roger


Hallo,

Es war imo kein Plexiglas (PMMA) sondern Polycarbonat oder so etwas PMMA war das „teurere“ Bastlerglas.

MfG Frank


Ist Plastik sosnt könnte man das nicht „schweiss-kleben“ mit dem Lötkolben. kostete imfo 0,5mx1m (oder so) ca 20DM. ca 2-3mm

MfG Frank

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