Rote Mückenlarven

Rote Mückenlarven
Steffen Dietzel, Dietzel65, Teichtier03, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Was sind rote Mückenlarven?

Rote Mückenlarven sind den meisten Aquarianern ein Begriff. Sie dienen den meisten Fischen als beliebtes Futter. Rote Mückenlarven sind die Larven von Zuckmücken und leben im Bodenschlamm von Gewässern. Die rötliche Färbung und demnach auch ihren Namen verdanken sie dem roten Farbstoff in ihrem Blut. Die Larven sind wurmförmig und bewegen sich ähnlich wie Schlangen oder Würmer.

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Welche Fische fressen rote Mückenlarven?

Viele Fische sehen die roten Mückenlarven scheinbar als wahre Delikatesse an. Dies merkt man schnell, wenn man sie damit füttert und innerhalb von Sekunden alle Larven verspeist wurden. Allerdings besitzen die Larven eine dicke Haut. Deswegen sind sie für mittelgroße bis große Fische als Futter geeignet. Krebstiere wie Garnelen können ebenfalls von den roten Mückenlarven profitieren, da die Inhaltsstoffe der Larvenhaut gut für die eigene Häutung von Garnelen und Krebsen ist. Rote Mückenlarven liefern Ballaststoffe, Eiweiß, Fett und Provitamin A.

Wie oft sollte man rote Mückenlarven füttern?

Rote Mückenlarven gibt es sowohl als Lebendfutter, als Frostfutter, als auch als gefriergetrocknete Variante. Alle Arten können durchaus im Aquarium eingesetzt werden. Bei der Frostfutter-Variante sollte man darauf achten, dass Futter zunächst aufzutauen und einmal umzuspülen, damit durch das aufgetaute Wasser keine Schadstoffe ins Becken gelangen. Wichtig ist bei allen Varianten darauf zu achten, dass die Mückenlarven komplett verspeist werden und das in kürzester Zeit. Bleiben rote Larven übrig, können sie sich schlecht auf die Wasserwerte auswirken und sollten deswegen besser rausgeholt werden.

Das klappt am besten mit einem Schlauch beim Wasserwechsel. Auf das „Selbersammeln“ von roten Mückenlarven sollte unbedingt verzichtet werden, da diese oft ungewünschte Keime oder Krankheiten mit sich bringen können. Das Füttern von den Larven sollte man auf ein bis zwei-mal pro Woche beschränken. Lieber etwas weniger füttern, als zu viel. So vermeidet man eine Überfütterung und damit auch eine Wasserbelastung.

Regeln zur Aufbewahrung von Lebendfutter:

  • nur frisch verfüttern
  • Lebendfutter ist nicht lange haltbar
  • im Kühlschrank aufbewahren
  • nicht zu viel auf einmal füttern
  • darauf achten, ob der Besatz des Beckens diese Nahrung braucht

Regeln zur Aufbewahrung von Frostfutter:

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  • auch hier gibt es ein Ablaufdatum der Haltbarkeit
  • nur portionsweise aus dem Tiefkühler entnehmen
  • nicht zu viel auf einmal füttern
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