Korallenfingerlaubfrosch

Datenblatt Korallenfingerlaubfrosch

Handelsname: Korallenfingerlaubfrosch
Lateinischer Name: Ranoidea caerulea, Litoria caerulea
Ordnung: Amphibien
Familie: Laubfrosch
Herkunft: Australien, Papua-Neuguinea
Körperlänge: zwischen 10 und 12 cm
Terrariumgröße: mindestens 60 × 60 × 100 cm
Länge und Breite: Kantenlänge mindestens 60 cm
Temperatur: zwischen 23 und 28 °C
Verhalten
Futter: Insekten, Heimchen, Grillen, Asseln, kleine Mäuse
Verhalten: nachtaktiv, gesellig
Anzahl: paarweise, Kleingruppe
Lebenserwartung: ca. 20 Jahre
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Korallenfingerlaubfrosch​
LiquidGhoul, Australia green tree frog (Litoria caerulea) crop, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
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Allgemeine Informationen

Der Korallenfingerlaubfrosch aus der Gattung australischer Laubfrosch stammt aus Papua-Neuguinea und Australien. Dieser Frosch ist lustig anzusehen und wirkt bisweilen etwas plump. Seine Grundfarbe ist grün bis braun ohne auffällige Musterung. Ein charakteristisches Merkmal stellen die Zehen mit ihren Verdickungen dar, welche dem Korallenfingerlaubfrosch das Klettern ermöglichen.

Lebensraum

Zum natürlichen Lebensraum des Korallenfingerlaubfrosches gehören Büsche, Bäume sowie Schilflandschaften. Auch Gartenhäuser oder Regenrinnen sind gern genutzte Wohnorte. Der Frosch bevorzugt subtropische und tropische Gebiete, in denen die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Durch seine Haftzehen ist dieser Frosch ein guter Kletterkünstler. Auch auf Glaswänden gelingt ihm das Klettern ausgezeichnet. Der Korallenfingerlaubfrosch wird bei Dämmerung sowie bei Nacht aktiv und sucht dann nach Nahrung. Dabei gibt er laute Töne an, besonders in der Paarungszeit. Am Tag zieht er sich in sichere Unterschlüpfe zurück.

Haltung im Terrarium

Ein Terrarium sollte für Korallenfingerlaubfrösche recht groß ausfallen, denn die Frösche sind nachtaktiv. Ausreichend ist es, wenn die Kantenlänge des Terrariums pro Frosch mindestens 60 Zentimeter beträgt, doch die Tiere freuen sich auch über noch größere Becken. Ein Becken sollte dabei stets eine größer Höhe aufweisen als seine Breite.

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Korallenfingerlaubfrösche können als Paar oder in Gruppen gehalten werden, da sie die Gesellschaft ihrer Artgenossen schätzen. Das Terrariumbecken sollte natürlich Ausbrüche verhindern, denn die Frösche können auch auf Glas und sonstiger Terrarieneinrichtung in die Höhe klettern.

Die Korallenfingerlaubfrösche lieben Höhlen und Boden aus Walderde, Kokoshumus oder einem Gemisch aus Sand und Erde. Die Bodenschicht kann gern ein wenig dicker gestaltet werden.

Der Korallenfingerlaubfrosch benötigt auch eine große Badestelle, zum Beispiel eine Wasserschale. Ein Aquaterrarium ist ebenfalls möglich, doch die Landfläche sollte über gute Zugangsbereiche verfügen.

Für eine gute Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 Prozent sorgt das Besprühen mithilfe einer Sprühflasche. Nachts darf die Luftfeuchtigkeit auch etwa 90 Prozent betragen. Mit Osmose-Wasser entstehen keine Kalkflecken an den Glasscheiben des Terrariums. Mit einem Nebler ist die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ebenfalls möglich.

Korallenfingerlaubfrösche fühlen sich wohl bei Temperaturen zwischen 23 und 28 °C. Nachts sollte es nicht kälter als 20 °C werden. Die erforderliche Tagestemperatur wird mithilfe von Wärmelampen oder stärkeren Leuchtmitteln erreicht. Diese Leuchtmittel sollten ausreichend gesichert werden oder außerhalb vom Terrarium stehen. So erleiden die Kletterkünstler keine Verbrennungen.

In eine Terrarium mit Korallenfingerlaubfröschen gehört auch eine reichhaltige Bepflanzung, zum Beispiel mit Syngnium, Einblatt oder Bromelien. Ein Spotlicht dient als Sonnenquelle und etwas UV-Strahlung im Leuchtmittel beugt Mangelerscheinungen vor.

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Futter

Geht es ums Futter, sind Korallenfingerlaubfrösche nicht sehr wählerisch. Sie fressen alles, was sie ins Maul hineinstecken können. Dazu zählen Asseln, Grillen, Heimchen, Fruchtfliegen, Springschwänze und noch mehr. Sogar junge Mäuse sind bei erwachsenen Fröschen beliebt, doch sie sollten eine Ausnahme bleiben, sonst werden die Korallenfingerlaubfrösche vielleicht dick und krank.

Die Futtertiere bekommen sie im Idealfall am Abend und mit Mineralien sowie Vitaminen angereichert. Es sollte nicht jeden Tag gefüttert werden, bei Jungtieren reicht jeder zweite und bei erwachsenen Tieren jeder dritte Tag.

Geschlechtsunterschiede

Weibliche Korallenfingerlaubfrösche werden schwerer und größer als die Männchen.

Männchen sind an ihrer Hautfalte für ihre Schallblase, ihrer braunen Brunftschwiele an den ersten Fingern und ihrem Kehlsack in Weiß erkennbar.

Zucht

Wer die Korallenfingerlaubfrösche in der Gruppe hält, sollte stets auf einen höheren Anteil an Weibchen achten, damit die Weibchen weniger Paarungsdruck durch die Männchen spüren.

Korallenfingerlaubfrösche werden ab etwa 2 Jahren geschlechtsreif. Die beginnende Regenzeit ist das Startsignal für die Paarung. Wer Korallenfingerlaubfrösche züchtet, sollte im Terrariumbecken zwischen Regen- und Trockenzeit wechseln. Das funktioniert mit dem Besprühen zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ganz gut.

Zum Züchten ist ein separates Zuchtterrarium eine gute Wahl. In diesem wird der Hauptanteil des Bodens mit Wasserflächen ausgestattet. Das Wasser sollte maximal 20 Zentimeter tief sein. Die Weibchen legen jeweils bis zu 300 Froscheier in das Wasser. Diese werden von den Männchen befruchtet und sinken dann als Gallertballen zum Boden.

Bei Wassertemperaturen zwischen 28 und 35 °C kommt es nach ein paar Tagen zum Ausschlüpfen der Kaulquappen. Aus diesen werden nach zwei oder drei Monaten kleine Frösche, die in Kleingruppen in ein Terrarium samt Wasserstelle gesetzt werden sollten.

Der Korallenfingerlaubfrosch ist kein gefährdetes Tier. Dennoch gilt für ihn der Schutzstatus, wie für alle Pflanzen- und Tierarten Australiens. Seine Ausfuhr wird erheblich reglementiert. Tiere aus einer Nachzucht leben bei guter Pflege durchaus 20 Jahre.

Vergesellschaftung

Korallenfingerlaubfrösche können gut als Paar oder in Kleingruppen gehalten werden, da sie Gesellschaft mögen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wer über den Kauf eines oder ein paar Korallenfingerlaubfrösche nachdenkt, sollte sich vorher mit ihrer Haltung und Pflege beschäftigen. Es ist zu bedenken, dass die Frösche ein Alter von etwa 20 Jahren erreichen können, sodass Interessen sich überlegen sollten, ob sie eine solch lange Zeit für die Tiere verantwortlich sein möchten.

Eine wichtige Überlegung ist auch die Anzahl der Korallenfingerlaubfrösche. Sie sind sehr gesellig und können als Paar sowie in Kleingruppen gehalten werden.

Auch die Futterversorgung ist ein wichtiger Faktor. Der Frosch ernährt sich von Spinnen und diversen Insekten. Fruchtfliegen, Grillen, Heimchen, Asseln, Regenwürmer oder Nacktschnecken sind eine gute Wahl. Die Frösche sollten ihre Beute gut in ihr Maul stecken könne, da sie diese nicht zerkauen können. Gegen Mangelernährung helfen Mineralstoffpräparate auf dem Futter.

Korallenfingerlaubfrösche gibt es bei Züchtern, im Zoofachgeschäft, bei Privatleuten sowie in Auffangstationen. Bei der Auswahl ist auf gute Hygiene, ordentliche Haltungsbedingungen und einen augenscheinlich gesunden Zustand der Frösche zu achten.

Die Kosten für einen Korallenfingerlaubfrosch hängen vom Alter und Verkäufer des Tieres ab. Jungtiere kosten 25 Euro aufwärts, ein ausgewachsenes Tier kostet in der Regel ab 50 Euro. Dazu addieren sich die Ausstattungskosten (Terrarium, Beleuchtung, Einrichtung und mehr). Futter- und Stromkosten für die Froschhaltung fallen natürlich auch an.

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