Wichtigste Kaninchenkrankheiten

Bei artgerechter Haltung können Kaninchen bis zu zwölf Jahre alt werden. Für bestimmte Krankheiten sind sie jedoch anfällig. Um Kaninchenkrankheiten frühzeitig zu erkennen, sollte das Tier täglich beobachtet werden. Bei Auffälligkeiten ist es wichtig, das Kaninchen genauer unter die Lupe zu nehmen und eventuell einen Tierarzt aufzusuchen.

Kaninchen
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Die nachfolgende Liste der typischen Kaninchen-Krankheiten mit Symptomen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten hilft Kaninchenbesitzern dabei, Krankheitsanzeichen schnell zu erkennen und sicher handeln zu können.

Leitsymptome beim Kaninchen: Diagnostischer Leitfaden und Therapie...
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Erste Symptome erkennen

Der beste Schutz gegen Krankheiten sind eine gesunde Ernährung, artgerechte Unterbringung und eine gute Hygiene. Wenn diese Haltungskriterien erfüllt sind, können Kaninchen zwischen acht und zwölf Jahre alt werden. Doch auch bei den besten Grundbedingungen können Kaninchen einmal krank werden oder sich verletzten.

In jedem Fall ist es entscheidend, die ersten Krankheitssymptome erkennen zu können. Die folgenden Anzeichen können darauf hinweisen, dass das Tier krank ist:

  1. Das Kaninchen frisst nicht
  2. Das Kaninchen verliert plötzlich oder schleichend an Gewicht
  3. Das Kaninchen ist apathisch (vorwiegend liegend) im Stall oder Käfig

Zu diesen ersten Anzeichen kommen dann weitere, für die jeweiligen Krankheiten typische Symptome. Um frühzeitig zu erkennen, an welcher Krankheit das Kaninchen leidet und schnellstmöglich und richtig handeln zu können, nachfolgend die häufigsten zehn Kaninchenkrankheiten mit wichtigen Informationen zu Symptomen und der korrekten Behandlung.

Die wichtigsten zehn Kaninchenkrankheiten auf einen Blick

Die folgenden Krankheiten können bei Kaninchen häufiger vorkommen:

  • Abszesse
  • Augenerkrankungen
  • Kaninchenschnupfen und weitere Atemwegserkrankungen
  • Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Fell- und Hautveränderungen
  • Störungen am Magen-Darm-Trakt (Verstopfung / Durchfall)
  • Encephalitozoonose / E. Cuniculi bei Kaninchen
  • Zahnprobleme (Fehlstellungen der Schneide- oder Backenzähne)
  • RHD (Rabbit Hemorrhagic Disease)
  • Myxomatose
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1. Abszesse bei Kaninchen

Es können sich unter der Haut eines Kaninchens Abszesse bilden. Diese können als Verdickung erkannt und ertastet werden. Die Ursachen für Abszesse an Kaninchen sind:

  1. Operationsnarben, die durch Bakterien verunreinigt wurden
  2. kleinere Verletzung der Haut (beispielsweise durch Rangordnungskämpfe)
  3. Abszesse im Kieferbereich durch Zahnfehlstellungen

Durch das Eindringen der Bakterien entstehen eitrige Entzündungen, die mit Eiter gefüllt Kapseln bilden. Bei Kaninchen kommen Abszesse häufig im Hals – und Kieferbereich vor. Kieferabszesse werden meist durch Zahnfehlstellungen verursacht. Überlange Backenzähne können erste Verletzungen und Entzündungen im Rachen hervorrufen, an denen sich anschließend Abszesse bilden.

Behandlung von Abszessen bei Kaninchen

Abszesse können vom Tierarzt chirurgisch entfernt oder gespalten werden. Bei einer Spaltung wird der Abszess geöffnet und der Eiter entfernt. Die Abszesshöhle wird anschließend täglich gespült. Die Spülung verläuft über einen Zeitraum, bis der Abszess komplett von innen nach außen verheilt ist. In Absprache mit dem Tierarzt wird eine Parallelbehandlung mit Antibiotikum durchgeführt.

Wichtig: Abszesse sind für Kaninchen sehr schmerzhaft. An Schmerzenslauten, die das Tier von sich gibt (Beispielsweise Mahlen mit den Zähnen), einer gekrümmten Haltung können Schmerzen bei Kaninchen erkannt werden.

2. Augenkrankheiten bei Kaninchen

Es kommt bei Kaninchen nicht selten vor, dass Verletzungen am Auge (des Augapfels, des Augenlides und der Hornhaut) auftreten. Ursachen für Verletzungen am Auge können

  1. Einspießungen von Heu oder Stroh
  2. Rangordnungskämpfe mit Artgenossen

sein.

Die folgenden Augenerkrankungen kommen bei Kaninchen häufig vor

  1. Abszesse hinter dem Augapfel (durch Zahnprobleme verursacht)
  2. Entzündungen des Tränennasenkanals (Folge von Zahnproblemen und Schnupfenerkrankungen)
  3. Augentrübungen (Beispielsweise aufgrund einer Infektion mit E. Cuniculi oder durch Diabetes mellitus)

Die folgenden Symptome weisen auf eine Entzündung des Auges hin

  1. milch-wässriger Ausfluss am Auge
  2. Verklebung des Fells im Augenbereich
  3. Anschwellen oder Hervorstehen des Auges

Behandlung von Augenerkrankungen bei Kaninchen

Wenn das Kaninchen eine infektiöse Veränderung des Auges vorweist, wird es mit einem Antibiotikum in Form einer Salbe, eines Gels oder von Tropf behandelt.

3. Kaninchenschnupfen und weitere Atemwegserkrankungen

Es gibt bestimmte Erreger, die bei Kaninchen Schnupfen auslösen können. Eine Haltung, bei der den Kaninchen Auslauf an der frischen Luft ermöglicht wird, ist eine gute Vorbeugung solcher Erkrankungen. Darüber hinaus sollte auch die Klo-Ecke regelmäßig gereinigt werden, denn der Urin enthält Ammoniak, welcher die Atemwege zusätzlich reizen kann.

Häufige Ursachen von Kaninchenschnupfen und Atemwegserkrankung sind:

  1. Zugluft (wenn der Käfig direkt am Fenster oder im Durchzug steht)
  2. Ansteckung durch den Kontakt mit einem kranken Artgenossen (beispielsweise ein neues Partnertier)
  3. Schlechte Hygiene im Käfig
  4. Trockene Heizungsluft
  5. Stress (beispielsweise durch ein zu kleines Gehege, einen Transport, häufiges erzwungenes Kuscheln durch den Halter, Unruhe innerhalb der Kaninchengruppe, etc.)

Die folgenden Symptome sind erste Anzeichen für einen Kaninchenschnupfen oder andere Atemwegserkrankung bei Kaninchen

  1. Nasenausfluss
  2. Häufiges Niesen
  3. Starke Flankenatmung
  4. Nahrungsverweigerung
  5. Atemnot

Behandlung von Kaninchenschnupfen und anderen Atemwegserkrankungen bei Kaninchen

Ob es sich um eine Erkältung, eine Lungenentzündung oder einen Kaninchenschnupfenhandelt, kann nur der Tierarzt beurteilen. In den meisten Fällen ist eine antibiotische Behandlung notwendig, damit das Kaninchen wieder gesund wird.

4. Nieren- und Blasenerkrankungen bei Kaninchen

Bei Kaninchen kann es ebenfalls zu Nieren- und Blasenerkrankung kommen. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine bakterielle Infektion der Blase oder/ und Niere, als auch Blasengrießsteine.

Erste Anzeichen und Symptome für Nieren- und Blasenerkrankung bei Kaninchen sind unter anderem:

  1. Häufigeres und stärkeres Urinieren
  2. Erhöhter Leck- oder Putzdrang im Anogenitalbereich
  3. Übelriechender Urin
  4. Schmerzen beim Urinieren (dies zeigt sich in einer gekrümmten Haltung oder durch Schmerzenslaute beispielsweise durch Mahlen mit den Zähnen)

Behandlung von Blasen- und Nierenerkrankungen bei Kaninchen

In den meisten Fällen sind Blasengrießsteine auf die Ernährung zurückzuführen. Denn diese können sich durch einen Kalziumüberschuss entwickeln, der durch zu stark kalziumhaltiges Frischfutter oder zu viel Trockenfutter verursacht werden kann. In der Regel müssen Blasengrießsteine operativ entfernt werden. Handelt es sich um eine Infektion, wird das erkrankte Kaninchen mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Außerdem sollte es viel Flüssigkeit aufnehmen und warm gehalten werden.

5. Fell- und Hautveränderungen bei Kaninchen

Krankhafte Haut- und Fellveränderungen bei Kaninchen werden vorwiegend durch Parasiten wie Pilze, Läuse, Milben, Flöhe und Läuse hervorgerufen. Daher spielt bei der Vorbeugung vor allem eine gute Hygiene des Umfelds eine große Rolle. Mangelnde Hygiene im Gehege ist die Hauptursache für Fell- und Hauterkrankungen bei Kaninchen.

Erste Anzeichen und Krankheitssymptome, die Fell und Haut betreffen, sind:

  1. Rötungen der Haut
  2. Fellverlust
  3. Verfärbung und Verfilzung des Fells
  4. Juckreiz
  5. Bildung von Krusten und Schuppen
  6. Kreisrunde, haarlose Stellen (meist bei Pilzbefall)
  7. Schuppen

Hautparasiten oder Pilzbefall werden durch ein geschwächtes Immunsystem (beispielsweise aufgrund von anderen Krankheiten oder Stress) begünstigt. Ein Pilzbefall kann ebenfalls auf Menschen, andere Haustiere oder umgekehrt übertragen werden.

Behandlung von Haut- und Fellkrankheiten bei Kaninchen

Werden erste Anzeichen derartiger Erkrankungen am Kaninchen festgestellt, kann der Tierarzt genauer herausfinden, ob es sich um einen Befall von Pilzen, Milben oder anderen Parasiten handelt. Je nachdem welcher Befall vorliegt, wird mit Salben oder Waschbehandlungen mit Antimykotika (beispielsweise Daktarin) oder Fenistil gegen Juckreiz behandelt. Darüber hinaus ist eine gründliche Reinigung im Gehege notwendig, so dass die Parasiten abgetötet werden.

6. Störungen am Magen-Darm-Trakt bei Kaninchen

Magen-Darm-Krankheiten können bei Kaninchen öfters vorkommen. Häufige Ursachen für Margen-Darm-Erkrankungen bei Kaninchen sind:

  1. falsche Fütterung (zu kohlenhydrat- und fettreiche oder rohfaserarme Nahrung)
  2. schnelle Futterumstellung
  3. Virusinfektionen
  4. Bakterien oder Parasiten (Wurmbefall, Kokzidien)
  5. Zahnprobleme

Leidet ein Kaninchen an Verstopfungen, setzt es nur kleine oder gar keine Kotkügelchen ab. Es frisst nicht mehr und kann Schmerzen anzeigen. Gerade in Momenten des Fellwechsels oder bei Langhaar-Kaninchen sollte auf regelmäßiges Kämmen und Bürsten geachtet werden. Da Fellkügelchen im Darm zu Verstopfungen führen können. Auch ein Kurzhaarschnitt kann auf Dauer sinnvoll und vor allem stressfreier sein. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit ausreichend Grünfutter, Heu und viel Auslauf mit Bewegung können Komplikationen verhindern.

Durchfall kann bei Kaninchen an flüssigem/breiigem Kot und einer verklebten Anogenitalregion erkannt werden.

Behandlung von Verstopfungen bei Kaninchen

Haarballen oder der Darminhalt kann durch die vorsichtige Verabreichung von hochwertigen Speiseölen (kaltgepresstes Lein- oder Rapsöl) rutschiger gemacht werden, sodass sich die Verstopfung besser lösen kann. Gegen Haarballen kann der Tierarzt stark konzentrierte, rezeptpflichtige bromelinghaltige Tabletten verschreiben.

Behandlung von Durchfall bei Kaninchen

Generell tritt Durchfall als eine Sekundärerkrankung auf. Es sollte daher nach der Haupterkrankung (Zahnerkrankung, Fütterung, Parasiten) gesucht werden.

Je nach Ursache kann Antimykotika, Antibiotika oder Antiparasitika verabreicht werden. Außerdem sollte die Darmflora erneut aufgebaut werden. (z.B. durch Omniflora, Bene-Bac) Eine Diät aus Heu und getrockneten oder frischen Kräutern wie Oregano oder Minze ist empfehlenswert. Auch Kamille-, Schwarz- oder Fencheltee helfen zusätzlich. Leidet das Kaninchen zudem unter Blähungen können Kräuter wie Dill, Basilikum, Petersilie, Melisse, Kerbel, Estragon, Liebstöckel, Majoran oder Thymian verabreicht werden. Zu vermeiden sind Kohlenhydrate (Getreide) und Frischfutter!

Achtung: Bei schwerem oder akutem Durchfall sollte ein Tierarzt innerhalb von 24 Stunden aufgesucht werden.

7. Encephalitozoonose / E. Cuniculi bei Kaninchen

Hat sich ein Kaninchen mit dem Erreger Encephalitozoon cuniculi, auch E. cuniculi) infiziert, spricht man von einer Encephalitozoonose. Bei dieser Krankheit wird das zentrale Nervensystem (Rückenmark und Gehirn), die Linsenkapsel des Auges und die Nieren geschädigt. Diese Erkrankung kann mit einer Veränderung des Nierengewebes und Nierenversagen, in Form einer chronischen Entzündung, einhergehen.

Handelt es sich um eine Encephalitozoonose können Kaninchen die folgenden Symptome aufweisen:

  1. Verlust des Gleichgewichtssinns
  2. Kopfschiefhaltung
  3. Lähmung der Hinterläufe

Mittels eines Bluttests beim Tierarzt kann ein Nachweis des Erregers E. cuniculi erfolgen. Die Hälfte aller Heim-Kaninchen sind allerdings bereits mit dem Parasiten infiziert, besitzen jedoch Antikörper dagegen und weisen keine Symptome auf. Der Parasit kann sich durch ein geschwächtes Immunsystem (aufgrund von Stress oder einer anderen Erkrankung) vermehren.

Da der Erreger über Urin und Kot ausgeschieden wird, kann sich ein gesundes Kaninchen über kontaminiertes Futter oder Einstreu infizieren. Eine Heilung dieser Krankheit ist nicht möglich. Dennoch kann eine akute Erkrankung bei frühzeitiger tierärztlicher Behandlung so weit zurückgedrängt werden, dass das Kaninchen (symptomfrei) leben kann. Allerdings behalten manche Kaninchen eine lebenslange Schiefhaltung des Kopfes /Halses zurück.

Wichtig:Bei Verdacht auf Encephalitozoonose sollte immer schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

8. Zahnprobleme bei Kaninchen

Rund ein Viertel aller Hauskaninchen leiden an Zahnerkrankungen. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen liegt es an der Überzüchtung (möglichst kleiner, runder Kopf), zum anderen wird es im Laufe des Kaninchenlebens durch Unfälle, Infektionen der Zahnwurzeln oder Rütteln an Käfigen erworben. Der Hauptgrund von Zahnerkrankung bei Kaninchen ist jedoch eine falsche Ernährung.

Erste Anzeichen und Symptome für Zahnprobleme bei Kaninchen können folgende sein:

  1. Das Kaninchen nimmt bevorzugt weiches Futter auf
  2. Nahrungsaufnahme wird komplett eingestellt
  3. Tränen der Augen
  4. Übermäßiges Speicheln beim Fressen
  5. Allgemeine Anzeichen für Schmerzen und Unwohlsein (z.B. Schmerzlaute, Apathie)

Die Zähne eines Kaninchens wachsen im Monat bis zu fast 1 cm, was mit dem Alter sogar noch etwas zunimmt. Gerade Trockenfutter sättigt das Kaninchen sehr schnell. Zufolge nimmt es weniger Heu auf und nützt so die Zähne nicht genügend ab. Überlange Zähne können den inneren Maulbereich verletzen und sogar einwachsen. Dadurch kommt es zu Infektionen, die sich bis in Abszesse ausweiten können und teilweise sogar den gesamten Kieferknochen befallen. Verminderte Heuaufnahme schwächt ebenfalls die Muskulatur und führt schneller zu Zahnverschiebungen.

Behandlung von Zahnproblemen bei Kaninchen

Tierärzte können die Zahnspitzen und überlangen Zähne abschleifen. Handelt es sich um eitrige Zähne, sollte ein Röntgenbild gemacht werden, sodass Abszesse erkannt werden können. Auch eine Futterumstellung mit viel hochwertigem Heu, Kräutern und frischem Gras ist wichtig. Hat das Kaninchen Kauschwierigkeiten, kann Gemüse geraspelt oder in Streifen geschnitten werden. Getreidehaltiges Trockenfutter sollte vermieden werden. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist wichtig. Bei Untergewicht, sollte das Tier aufgepäppelt werden. Auch eine Stabilisierung der Darmflora sollte vorgenommen werden, denn durch ungenügendes Kauen entstehen oftmals Magen-/Darmprobleme wie Aufgasung oder Trommelsucht.

9. Rabbit Hemorrhagic Disease (RHD)

Bei der RHD handelt es sich um eine virale Infektionskrankheit. Durch folgende Faktoren kann die RHD übertragen werden:

  1. Stechende Insekten
  2. Kontakt mit erkrankten Kaninchen
  3. Kontaminiertes Futter
  4. Verseuchte Gegenstände (Kleidung, Schuhe etc.)

Die typischen Anzeichen und Sympthome von RHD sind:

  1. Inappetenz
  2. Blutiger Urin
  3. Blutiger Nasenausfluss
  4. Plötzliche Apathie
  5. Atemnot

In den meisten Fällen verläfut RHD so rasant, dass der Kaninchenhalter keine Anzeichen erkennt. Das Kaninchen verstirbt in der Regel an hochgradigen inneren Blutungen, ohne äußerliche Veränderungen aufzuweisen.

Kaninchen können bei RHD nicht geheilt werden. Diese Erkrankung verläuft immer tödlich. Es ist daher ratsam, das Kaninchen regelmäßig gegen RHD zu impfen.

10. Myxomatose bei Kaninchen

Die Myxomatose wird durch einen Leporipoxvirus hervorgerufen. Dieser kann auf folgende Weise übertragen werden:

  1. Kontaminiertes Grünfutter
  2. Bereits infizierte Kaninchen
  3. Insekten (Kaninchen-Flöhe, Stechmücken)

Von Frühjahr bis Herbst kann eine Erkrankung stattfinden. Die Symtoptome der Myxomatose sind:

  1. Schwellungen im Kopfbereich
  2. Schluckbeschwerden
  3. Atembeschwerden

Eine Behandlung Myxomatose ist kaum möglich. Denn die Überlebenschancen sind bei dieser Krankheit sehr gering. Erkrankte Kaninchen müssen aus Tierschutzgründen eingeschläfert werden. Ein Kaninchen kann nur durch eine Impfung vor Myxomotose geschützt werden.

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