Wie groß der Wasserleitungsdruck sein muss
Wenn die Osmoseanlage deutlich mehr Osmosewasser erzeugt als vom Hersteller angegeben, sollte zuerst geprüft werden, ob das Durchflussverhältnis von Abwasser zu Osmosewasser 4 : 1 oder weniger beträgt. Wenn z. B. durch zu starkes Schließen des Spülventils weniger als 4 : 1 eingestellt ist, wird zuviel Druck auf die Membran ausgeübt und die Poren verstopfen schneller als notwendig.
Das Verhältnis zwischen Permeat und Retentat, also zwischen Osmosewasser und Abwasser, bestimmt neben dem Ausgangswasser maßgeblich die Lebensdauer.
Wenn wesentlich weniger Osmosewasser erzeugt wird als vom Hersteller angegeben, ist evtl. der Leitungsdruck zu niedrig. Der Mindestdruck für Osmoseanlagen ist 4 bar. Bei z. B. 2 bar ist der Druck nicht ausreichend um die Membran zu durchdringen. Bei zu geringem Leitungsdruck kann die Membran zu schnell verstopfen. Vor allem Kalk ist gefährlich.
Wenn der Wasserdruck zu niedrig ist, kann eine Druckpumpe vorgeschaltet werden. z. B. eine Shurflo 8000. Eine Osmoseanlage benötigt keine große Wassermenge, sondern einen bestimmten Wasserdruck. Wenn eine Pumpe zur Druckerhöhung verwendet wird, kann das Abwasser auch aufgefangen werden und mehrmals durch die Anlage gepumpt werden.
Eine mögliche Fehlerquelle bei zu viel Restwasser ist auch ein aufgedrehtes Spülventil.
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