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Moin, moin!

Meine Wasserleitung gibt leider nur seht hartes Wasser her (KH 13°, GH 16°). Kann ich das Leitungswasser mit Regenwasser aus der Tonne vermischen, um die Härte des AQ-Wasser zu senken? Ist das zu empfehlen?

Gruß,
Jürgen


Hi,

bedenke das der Regen alle Luftverschmutzungen bindet, auf Dächer fällt die Staubig dreckig sind etc. Evlt muß man das Regenwasser über Aktivkohle filtern. Aber dann bist Du bei so hohen Kosten das auch eine Osmoseanlage interessenat ist.

Ich würd’s nicht machen

Gruß


Tach auch Jürgen,

Regenwasser ist sehr umstritten, wegen der Luftverschmutzung und so. Entgegen allen Warnungen, fülle ich meine Becken seit Anfang letzten Jahres nur noch mit Regenwasser. Bei uns auf dem Land ist das wohl noch nicht so schlimm.Bis jetzt habe ich keine Verluste zu verzeichnen, im Gegenteil ich habe den wohl ältesten Kampffisch der Welt!

Viele Grüße
Frank


Hallo Jürgen,

Regenwasser ist durchaus einsetzbar, Du solltest jedoch darauf achten, dass mit dem Sammeln des Wassers erst nach einigen Stunden Regenfall begonnen wird, damit die verschmutzte Luft sich sauber gewaschen hat. Zudem darf die Auffangfläche keine giftigen Bestandteile haben. Achte auch beim Einfüllen des Wassers auf eine angemessene Temperatur, damit Deine Fische keinen Schaden nehmen!

Gruss : Hansjörg


Unsere einheimischen Fische werden da ja auch irgendwie mit fertig. 🙂

Hans


Hallo Jwosch (solch einen Namen habe ich noch nie gehört;-)),

> Meine Wasserleitung gibt leider nur seht hartes Wasser her (KH 13°, GH 16°).

da bist Du nur 2. Sieger: Meine Wasserleitung bringt GH 18 und KH 16!

> Kann ich das Leitungswasser mit Regenwasser aus der Tonne vermischen, um die
> Härte des AQ-Wasser zu senken?

Natürlich kannst Du das. Ich mache es seit 2 Jahren so. Allerdings fange ich das Wasser von einem Kunststoffdach auf, das Wasser berührt bis zum Auslauf keine Metallteile. Ich filtere das Wasser dann mechanisch und lasse es ebenfalls über ein A-Kohlefilter laufen. Zwei Nachteile: 1. Ich habe ein Haufen Fässer und Kanister mit Wasser rumstehen, denn man hat ja keine Ahnung, wann der nächste Regen kommt. 2. Ich kann nicht ausschließen, daß irgendwelche Verunreinigungen (z.B. Vogelkot) trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht doch noch in Spuren vorhanden sind. Aus diesen Gründen werde ich auf VE bzw. UOA umstellen. Aber es bleibt dabei,billiger kannst Du nie Wasser bekommen.

> Ist das zu empfehlen?

ja, siehe oben
freundliche Grüße Klaus.


Hallo!

zum Thema Regenwasser:

Hab ich schon mal probiert. Folge war eine totale Algenflut(das Wasser wurde Grasegrün). Scheint wohl so allerlei mit runterzuregnen :-).

Nun meine Frage kann ich bedenkenlos das Regenwasser durch eine UO-Anlage jagen ohne dass die Membran geschädigt wird? Wäre IMHO ergiebiger da weniger GH und KH (wir haben hier sehr hartes Wasser). Praktiziert das schon jemand? Und welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

MfG Thomas


Regenwasser

Hallo Leute,

was haltet Ihr von der Verwendung von Regenwasser für die Aufbereitung unseres Aquarienwassers.

Ich habe heute mein Wasser aus dem Garten getestet und hatte folgende Werte:

PH 6.0 KH 0-1 GH 0-1

Bei unserem harten Wasser in Berlin müsste das doch eine preiswerte Alternative sein. Was sollte man bei der Verwnedung beachten. Evtl. vorab filtern mit Aktivkohle ?

Wer hat Erfahrungen ?

gruß Matthias


Hallo Matthias!

Das ist ein komplexes Thema, zu dem in dieser NG schon einges geschrieben wurde. Ich empfehle Die , einen Artikel über dieses Thema in „AQUARIUM heute“ 1998, Heft 1 zu lesen.

Gerd


Hallo Matthias,

Anfang 1998 habe ich mein erstes Aquarium bekommen.

Nachdem ich dann meine ersten Diskus hatte, nahm ich dann auch Regenwasser. War ja auch toll, so weiches Wasser zur Verfügung zu haben. Ich filterte über Kohle und glaubte, alles ist i. O. Später stellte ich dann zu hohe Nitrat-Werte fest.

Ich glaube, es liegt bei mir an den Zinkdachrinnen und der Ölheizung von meinem Nachbarn.

Auf jeden Fall solltest Du noch mehr Messungen durchführen und diese Dinge mit einbeziehen.

Gruß
Horst


Hallo

Das Regenwasser könnte man durch ne Osmoseanlage durchlaufen lassen. Eine Pumpe für ein Hauswasserwerk für den nötigen Druck, ein Vorfilter der den groben Dreck filtert und ab durch die O.-Anlage.

Wäre auf Dauer ne billige Alternative zum Leitungswasser… oder liege ich da falsch ?

Gruß Harald


Hi,

wenn man sich schon eine Druckerhöhungspumpe leistet, dann kann man auch das Abwasser der Osmoseanlage mehfach durch die Anlage pumpen und erhöht dabei deren Wirkungsgrad massiv. Speziell bei Regenwasser kann man das mehrfach praktizieren ohne das eine nennenswerte Anreicherung von Salzen stattfindet (stattfinden kann).

ciao Andreas


Hallo Andreas

genau an das habe ich auch gedacht. Wie sieht’s den mit Leitungswasser aus. Wieviel mal könnte man das durch die O.-Anlage durchdrücken Hängt von der Härte des Wasser ab, denke ich.

Gruß Harald


Hi,

denke ich auch. Da sollte man wohl beim Hersteller nachfragen bis zu welchen Härtegraden die Anlage zugelassen ist. Soweit darf man dann anreichern. Wobei man, um Schäden an der Anlage zu vermeiden, im Zweifelsfall lieber das Abwasser/Permeat-Verhältnis etwas größer hält.

ciao Andreas


Vor allem, immer schön nachspülen. Das istt, denke ich, der Schwachpunkt. Denn dann vergeudest Du ’ne Menge vom Regenwasser. Vielleicht kann man ein T-Stück einbauen und mit Leitungswasser nachspülen. Bei meiner Korallin XXX empfiehlt der Hersteller immerhin ca. 10 min. nachspülen. 🙁

Viele Grüße Stefan


Hallo Matthias,

auch ich verwende gelegentlich Regenwasser und mische es mit meinem hartem Leitungswasser, um das Aquariumwasser etwas fisch- und pflanzenfreundlicher zu bekommen. Das Problem bei Regenwasser ist, daß es allerlei Schadstoffe aus der Luft und vom Hausdach (Regenrinne) aufgenommen hat. Nicht nur in städtischen Gebieten mit Industrie- und Autoabgasen, sondern auch im ländlichen Raum mit Pestiziden, Flüssigdünger u.s.w. von den Landwirten sowie Pflanzenpollen und alles was sonst noch durch die Luft schwebt, wird das Regenwasser belastet. Auch das Dach und die Regenwassersammelanlage sind nicht zu vernachlässigen, ich habe kürzlich einen Prospekt über Dachbeschichtungssysteme gelesen, worin stand, daß man aufgefangenes Regenwasser ein Jahr nicht zum Blumengießen verwenden kann, als Fischwasser ist es dann wahrscheinlich nie wieder zu gebrauchen. Wenn das Dach mit Moos bewachsen ist, ist dies ein guter Indikator für wenig Schadstoffe. Regenwasser mit geringer Belastung erhält man, wenn man nicht das erste Wasser nach einer längeren Trockenzeit auffängt, sondern wartet bis die Luft erstmal sauber geregnet ist und das Dach sauber gespült ist. Ich sammle das Wasser dann in einer gesonderten Regentonne. Die Filterung dieses Wassers über Aktivkohle ist eine gute Möglichkeit die Schadstoffe weiter zu reduzieren. Benötigt man jedoch viel weiches Wasser, halte ich es für keine praktikable Lösung. Bei empfindlichen Fischen würde ich kein Regenwasser verwenden.

Gruß
Jürgen


>Ich glaube, es liegt bei mir an den Zinkdachrinnen und der Ölheizung
>von meinem Nachbarn.

Nein. Die dürften ziemlich unschuldig sein – die Dachrinne noch mehr als der Nachbar. Tatsächlich ist die Stickstoff-Belastung durch Abgase (Stickoxide) und gärenden Flüssigmist (Amoniak) in vielen Gebieten so groß, daß sie eine erhebliche Düngewirkung entfalten. Bei intensiver Tierhaltung bis über 100kg N /ha ! Sonst immerhin etwa 20-40kg/ha.

Das entspricht grob Überschlagen bis 40 bis 50mg Nitrag pro Liter Regenwasser bzw. 8-16mg Nitrat pro Liter in den relativ sauberen Gebieten.

Horst wo wohnst du? Im Raum Cloppenburg/Vechta? Dann bist du sicher am oberen Rand.

Stephan


Hallo Stephan,

leider antworte ich Dir etwas verspätet, weil ich in diesem Thema jetzt erst wieder gelesen habe. Ich wohne in Bremen-Nord. Heute habe ich mal eine Probe Brunnenwasser von einem Nachbarn bekommen. Ich wollte doch mal sehen, ob es sich lohnt, einen Brunnen spülen zu lassen. Die Werte: Leitwert = 290 µS NO2 = 70 mg/l NO3 = PH = 4,8 Ich habe mir dann gespart, weitere Werte zu messen, da diese Werte für mich nicht i. O. sind. Also benutze ich wohl weiter meinen Ionenaustauscher.

Gruß
Horst


Regenwasser

Hi

Mal ne frage die ich hier noch nie gesehen habe 🙂

Ich schau grad aus dem Fenster und sehe das es wie blöd Regnet. Wie ist das eigentlich mit dem Regenwasser ?Wenn ich ingehe und bei einem regenguss mal so nen 10 liter Eimer voll mache oder zwei oder drei, kann ich das wasser dann bedenkenlos ins becken kippen ? Natürlich nicht die ersten 5 Tropfen sondern so nach 5 min. Mir kam deswegen die idee weil regenwasser ja eigentlich sehr weiches wasser ist und wir hier in der region wasser mit der härte über normal haben.

Und ich immer noch keine lust habe mir ne osmoseanlge zu kaufen da meine nachbarn sich bedanken werden wenn ich hier literweise wasser verschwende nur um aus 100 liter 5 liter zu bekommen.

gruss dirk


Hallo Dirk!

  • Wie ist das eigentlich mit dem Regenwasser ?

Viele meinen, daß das geht. Aber Du solltest wissen, ob in der Luft bei Euch viel Zeugs rumschwirrt, was nicht ins Becken soll (Ruß etc.)

> Und ich immer noch keine lust habe mir ne osmoseanlge zu kaufen da meine
> nachbarn sich bedanken werden
> wenn ich hier literweise wasser verschwende nur um aus 100 liter 5 liter zu
> bekommen.

Ich persönlich bevorzuge aber trotzdem Osmose, da ich die immer und kontinuierlich (Durchlaufbecken) zur Verfügung habe. Außerdem macht man aus 100 Litern 20 Liter Osmosewasser und „nur“ 80 Liter Abwasser.(Verhältnis 4:1 ist normal für die Anlagen).

Gruß, Joachim


Sorry, für die blöde Frage, aber was ist Osmose und zu was ist das gut?

MfG Jochen


Hallo Jochen!

Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten :-).

Also: da viele Aquarianer in Gebieten leben, in denen das Wasser sehr hart aus der Leitung kommt, aber trotzdem Fische pflegen (und vielleicht züchten) möchten, die sehr weiches Wasser brauchen, hat die Aquaristik-Industrie einige Hilfsmittel im Angebot: 1.) Wasserweichmacher auf chemischer Basis: nicht zu empfehlen, da sie die Wasserchemie (es gibt ein sogenanntes Standard-Ionenverhältnis, d.h. es ist weltweit in etwa gleich, in welchem prozentualen Anteil welche Ionen, also Calcium, Magnesium, Kalium etc. im Süßwasser anzutreffen sind) vollkommen durcheinanderwirbeln und dies i.d.R. nicht gut für die Fische ist. 2.) Vollentsalzer: diese hohlen alle Ionen aus dem Wasser, so daß praktisch keine KH, GH drinnen ist und kein Leitwert mehr meßbar ist. Müssen regeneriert werden, was vielen zu aufwendig ist. 3.) Umkehrosmoseanlagen: hier wird Wasser gegen eine Membrane gedrückt (durch den Leitungsdruck), auf der anderen Seite der Membrane kommt Wasser raus, daß nur noch ca. 95% aller gelösten Stoffe enthält (also auch Calcium etc.). Dieses Wasser ist sehr weich. Nachteil der ganzen Sache: damit die Membrane nicht mit den Ionen zugekleistert wird, muß auch immer Wasser abfließen (in den Ausguß, als Toilettenspülwasser o.ä.). Normal ist: 1 Teil Umkehrosmose-Wasser (oft auch Osmoswasser genannt) erhält man zusammen mit 4 Teilen Spülwasser. Also ein hoher Wasserverbrauch.Die kleinsten Anlagen schaffen 30L Osmosewasser pro Tag, und erzeugen dann auch 120L Spülwasser. Das Spülwasser hat mehr Härte als das Leitungswasser ist aber ansonsten vollständig sauber. Ist das so alles verständlich?

Gruß, Joachim


Hallo Joachim!

> 3.) Umkehrosmoseanlagen: hier wird Wasser gegen eine Membrane gedrückt
> (durch den Leitungsdruck), auf der anderen Seite der Membrane kommt
> Wasser raus, daß nur noch ca. 95% aller gelösten Stoffe enthält (also
> auch Calcium etc.). Dieses Wasser ist sehr weich.

Du wolltest doch wohl sagen, daß nur noch 5 % aller gelösten Stoffe enthalten sind (und 95% rausgefiltert werden). Sonst wäre der Aufwand doch zu groß, nur um 5% rauszukriegen!

Grüße Reinhard


Hallo Reinhard!

Ja, natürlich wollte ich das sagen :-). Danke für die Korrektur.

Gruß, Joachim


Hey Dirk

> Mal ne frage die ich hier noch nie gesehen habe 🙂

Ich schon ;-))

> Ich schau grad aus dem Fenster und sehe das es wie blöd Regnet.

Wie, hier bei uns in .de? Dat kann nich sein, dat issn Irrtum 😉

> Wenn ich ingehe und bei einem regenguss mal so nen 10 liter Eimer
> voll mache oder zwei oder drei, kann ich das wasser dann
> bedenkenlos ins becken kippen ?

Versuch macht klug (C) by ichweißnichtwer Ich selber hab zwar keine Erfahrungen damit, aber ich denke folgende Sachen sind zu berücksichtige:

– erst mal die Luft „sauberregnen“ lassen (hast Du selbst ja schon angesprochen)
– kein Wasser aus der Regenrinne/dem Fallrohr vom Dach nehmen (Wer weiß, was da alles drauf ist bzw. das Wasser durch muß – und nicht nur Vogelschei..)
– bis du einen Eimer voll hast wird dauern.

IIRC wird die Regenmenge meist in einigen cm pro Tag (!) angegeben. Ich hab aber keine Ahnung wieviel so ein richtiger Platzregen hergibt. Aber so ein 10-L-Kübel hat schon etliche cm. Alternativ könntest Du die eine Art Trichter bauen, mit dem Du 1-2 qm Fläche „abfängst“. Allerdings, wenn Du den dann ständig draußen läßt, hast Du die gleichen Probleme wie beim Dach.

– Und sicher solltest Du das Wasser, bevor Du es zum ersten Mal ins AQ gießt, 1-2-mal soweit prüfen und testen wie es geht. (dafür brauchst Du natürlich keine Riesenmengen, das geht auch so)

Also, wenn
[x] es bei Dir oft regnet 😉
[x] Du weiches Wasser zum Verschneiden brauchst und
[ ] Du Platz für einen Trichter hast,

versuch es einfach (und gibt dann Erfahrungsberichte!) (ich hab dir schon mal das Ankreuzen erleichtert; 2 aus 3 ist doch nicht schlecht 🙂

Gruß Jens


hallo NG,

was spricht eigentlich gegen Wasserfilter wie B***a? Kann man die nicht auch verwenden, um weiches Wasser zubekommen??? Sind halt billiger als ’ne Osmoseanlage oder??? Ist einfach mal eine Frage…

Liebe Grüße, Katia


Hmmm…

Bitte nennt doch die Marken immer beim Namen: BRITTA !

Sonst verstehen es nur Leute, die das ganze eh schon kennen.

Gruss, Martin


Ich denke, daß die Absolutleistung einfach zu gering ist. Wieviel Liter kannst du mit einem solchen Filterchen wie weit enthärten? UNd wie verschiebt sich (ggf.) das Ionenverhältnis?

sollte man mal drüber nachdenken

Tobias


Hallo Katja,

hier gabs mal nen Thread über den Br****-Filter. Irgendwas war da mit Metall, das der Filter ans Wasser abgibt.Außerdem, wenn man den Preiss der Patronen betrachtet ist es fraglich, ob das wirklich billiger ist. Osmosewasser ist ne saubere und bequeme Sache hat eben nur einen hohen Anschaffungspreis. Ich hab meine Dennerle-Anlage für DM 200 erstanden. und nun knapp 1 Jahr im Einsatz.

C H R I S


mhm, billig? Wenn ich von einem Float/Permeat-verhältnis von 4:1 ausgehe, dann brauchst du für einen Kubikmeter Osmosewasser 5 Liter Leitungswasser. Bei einem Totalpreis von ca 4 Mark pro Kubikmeter macht das 20 Mark pro Kubikmeter Osmosewasser. Die Ersparnis bei der Nutzung des Floats z.B. als Toilettenspülwasser ist auch nicht so groß, es ist zu über 95% Abfall, solange du das nicht zwischenspeicherst und in den Kreislauf einfließen lässt.

Anders ist das, wenn du eine Osmoseanlage mit Regenwasser und einer Druckpumpe (mit Vorfilter) betreibst. Dann ist,wegen des sehr geringen Ionengehaltes (und des höheren hydrostatischen Druckes) ein wesentlich besseres Float/Permeat-Verhältnis möglich. Außerdem kostet Regenwasser nix und ich hätte keine Bedenken,soviel kostbares Trinkwasser einfach in den Ausguß zu spülen.

so long Tobias


Tobias,

> …, dann brauchst du für einen Kubikmeter Osmosewasser 5 Liter
> Leitungswasser.

Ein perpetuum mobile fuer die Wassergewinnung? Also wenn das so ist, dann lege ich mir SOFORT eine UOA zu! 😉

micha…


Hallo C H R I S !

Wenn ich das recht in Erinnerung habe, werden dort die Härtebildner gegen Silberchlorid ausgetauscht. Das muß nicht unbedingt in unsere Aquarien rein.

Gruß, Joachim


korrigier mich, aber fällt das im Aquarium nicht fix als Silbernitrat aus?

Tobias


Gruß, Joachim

Kein Ahnung. Aber Chlorid ist ja auch nicht erwünscht, oder?

Gruß, Joachim


das wäre ein Austausch von Salpeter- gegen Salzsäure. Der pH-Wert würde sinken

oder?

Tobias


Hallo Tobias!

Das hört sich richtig an. Aber ich bin kein Chemiker.

Gruß, Joachim


Ich hab immer etwas Schwierigkeiten mit der Unterscheidung von absoluter und potentieller Acidität bei schwachen Säuren. Ich denke, Andreas Kremser wird sich da deutlich besser auskennen.

so long Tobias


HI

> korrigier mich, aber fällt das im Aquarium nicht fix als Silbernitrat
> aus?

Ne, Silberchlorid ist superwenig löslich.

Silbernitrat ist das lösliche Salz (gibts als „Höllenstein“ in der Apotheke)

Man nutzt AgNO3 als Reagenz für den Chloridnachweis.

Kalle


Argh,

wieder mal verkehrt herum (im Kopf gehabt). Wäre ja auch zu schön….

Tobias


HI,

> Bei einem Totalpreis von ca 4 Mark pro Kubikmeter macht das 20 Mark pro
> Kubikmeter Osmosewasser.

Hmm, das teure bei uns (wo ich herkomm) ist/war(?) das ABwasser. Wenn man jetzt mit denen einen Deal machen kann,dass man das Abwasser nicht einleitet und das Osmosewasser extra zaehlt (hab ich hier schon mal gehoert), duerfte sich das wieder relativieren.

> Die Ersparnis bei der Nutzung des Floats z.B. als Toilettenspülwasser
> ist auch nicht so groß, es ist zu über 95% Abfall, solange du das nicht
> zwischenspeicherst und in den Kreislauf einfließen lässt.

Das macht mir eh Kopfzerbrechen, denn das Restwasser ist ja nochmal haerter als das normale Leitungswasser, und das taugt da wo ich herkomm schon nicht gscheid zum Waeschewaschen etc, da viel zu hart…

> Anders ist das, wenn du eine Osmoseanlage mit Regenwasser und einer
> Druckpumpe (mit Vorfilter) betreibst. Dann ist, wegen des sehr geringen
> Ionengehaltes (und des höheren hydrostatischen Druckes) ein wesentlich
> besseres Float/Permeat-Verhältnis möglich. Außerdem kostet Regenwasser
> nix und ich hätte keine Bedenken, soviel kostbares Trinkwasser einfach
> in den Ausguß zu spülen.

Hmm, wenn die Hauswasseranlagen bezahlbar sind/werden. Dann haette man auch 1a Wasch/Putzwasser, Blumengieswasser etc… Der Ansatz gefaellt mir <gruebel>. Womit wir dann wieder zurueck bei den Zisternen waeren
🙂

ciao, Monika


hui,

dann brauchst du aber viel Wasser und bietest der Stadt Steuern oder Arbeitsplätze als Druckmittel. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine deutsche Stadt mit ihrem aufgeblasenen Verwaltungsapparat und dem daraus resultierenden Finanzbedarf (und den Verknöchterungen) so flexibel sein wird, so etwas zu regeln. Meine Güte,jemand, der viel Wasser verbraucht, zahlt viel und man braucht die Kohle.

Abgesehen davon stellt sich die Frage, wohin mit dem Float? Kippst du es ins Klo, isses in der Kanalisation, kippst du es in den Gulli, isses ebenfalls in der Kanalisation. Lässt du es versickern, versalzt die Stelle über kurz oder lang und die Suppe landet im oberflächennahen Grundwasser.

> Das macht mir eh Kopfzerbrechen, denn das Restwasser ist ja nochmal
> haerter als das normale Leitungswasser, und das taugt da wo ich
> herkomm schon nicht gscheid zum Waeschewaschen etc, da viel zu hart…

Zur Toilettenspülung eignet es sich, das wars dann aber auch, es sei denn, du willst ne Tropfsteinhöhle betreiben.

> Hmm, wenn die Hauswasseranlagen bezahlbar sind/werden. Dann haette man
> auch 1a Wasch/Putzwasser, Blumengieswasser etc… Der Ansatz gefaellt
> mir <gruebel>. Womit wir dann wieder zurueck bei den Zisternen waeren
> 🙂

nicht unbedingt: es gibt im Baumarkt Druckpumpen für etwa soviel Geld wie eine UOA kostet. Wenn du die mit einem Schwimmschalter koppelst und an eine ganz gewöhnliche Regentonne anschließt, wirst du keine Zisterne brauchen: Ist die Tonne voll, springt die Pumpe an und Osmosewasser wird erzeugt. Das pumpst du in eine weitere Tonne mit Überlaufsystem. Regnet es nicht, gibts kein Osmosewasser, aber in Deutschland regnet es ja selten zwei Wochen lang mal nicht.

Das Problem mit dem Schmutz usw. aus der Luft und vom Dach haben clevere Leute mit einem System gelöst, das nur dann Wasser in die Regentonne abführt, wenn es stark regnet. Das funktioniert rein flüssigkeitsmechanisch ohne bewegliche Teile und damit so gut wie wartungsfrei.

so long Tobias


HI Tobias,

> Hättest wenigstens fragen können 😉

Haett ja sein koennen, dass er’s eh schon gelesen hatte ;-))

> Meine Güte, jemand, der viel Wasser verbraucht, zahlt viel und man
> braucht die Kohle.

Ich weiss nicht mehr, wer das war, aber irgendwer hatte das mal gepostet. Soooo viele Aquarianer mit UOA wird’s ja auch nicht geben. Die Leute in dem Dorf, wo ich aufgewachsen bin, passen uebrigens ueberhaupt nicht in unseren Verwaltungsapparat, die sind freundlich, schnell und flexibel 🙂

> Abgesehen davon stellt sich die Frage, wohin mit dem Float? Kippst du es
> ins Klo, isses in der Kanalisation, kippst du es in den Gulli, isses
> ebenfalls in der Kanalisation. Lässt du es versickern, versalzt die
> Stelle über kurz oder lang und die Suppe landet im oberflächennahen
> Grundwasser.

Schoen gleichmaessig den Garten giessen. Fuer Topfpflanzen wuerd ich’s nicht einsetzen, die versalzen so schon, aber die Gartenpflanzen sinds gewoehnt. Man muss ja nicht grad die Rhododendren giessen damit.

> Zur Toilettenspülung eignet es sich, das wars dann aber auch, es sei
> denn, du willst ne Tropfsteinhöhle betreiben.

Von der dann die Urur……urenkel was haben 😉 Glaub mir, das Problem ist mir hinreichend bekannt.

> Regnet es nicht,
> gibts kein Osmosewasser, aber in Deutschland regnet es ja selten zwei
> Wochen lang mal nicht.

Stimmt, nur ob es immer lange genug am Stueck regnet?

> Das Problem mit dem Schmutz usw. aus der Luft und vom Dach habenclevere > Leute mit einem System gelöst, das nur dann Wasser in die Regentonne
> abführt, wenn es stark regnet. Das funktioniert rein
> flüssigkeitsmechanisch ohne bewegliche Teile und damit so gut wie
> wartungsfrei.

Ja, da hab ich dunkel mal was gehoert. Allerdings schaetze ich wird man trotzdem noch einen Grob- und Feinfilter vornedran brauchen. Es haette zumindest den Vorteil, dass man das Nitrat weitgehend los hat…

ciao, Monika


Das Konzentrat ist nur 20% haerter als das Ausgangswasser, und es hat normalerweise (wenn die Wasserwerte im Ausgangswasser nicht schon an den Limits sind) noch Trinkwasserqualitaet. Zum Blumen giessen und Toilette spuelen taugt es allemal. Wer Platz genug hat, kann sich z.B. im Garten einen grossen Wasserbehaelter fuer das Konzentrat aufstellen und von dort aus die Toilettenspuelung versorgen. Damit der Behaelter nie leer wird, koennte man in ihm einen Schwimmschalter mit Anschluss an ein Magnetventil an der Wasserleitung anbringen, der ausloest, wenn der Wasserspiegel unter ein Minimum faellt. So aehnlich wie bei einer automatischen Wasserauffuellung fuer’s Aquarium. Ist auf einer Etage natuerlich schwierig zu realisieren und auch nicht ganz ungefaehrlich (wenn da mal ein Schalter versagt…).

Ich fuer meinen Teil kippe das Konzentrat weg (Etage…), weil die Wasserkosten relativ gering sind. Strom kostet mich wesentlich mehr.

Dieter


Hallo Dirk,

> Wie ist das eigentlich mit dem Regenwasser ?

[…] aus Erfahrung kann ich Dir berichten: Seit etwa 2 Jahren benutze ich zum Verschneiden meines harten Trinkwassers (KH~17)Regenwasser. Auf meiner Terasse neben dem Haus befindet sich ein Kunststoffdach, etwa 20 m2 groß. Regenrinne und Fallrohr sind ebenfalls aus Kunststoff. In Bodennähe fange ich das Wasser auf und sammele es. Wenn es stramm regnet, ist in nullkommanichts ein 10 l Eimer voll. Dann habe ich mir, ebenfalls aus Kunststofrohr einen Doppelfilter gebaut, einer als Schmutzfilter, der andere mit Aktivkohle. Das rohe Regenwasser lasse ich dann tröpfelnd durch die beiden Filter laufen und habe dann, in Plastiktanks gelagert, immer ca 300 – 400 l Regenwasser zur Verfügung. Das reicht, um über den Winter zu kommen. Ab und zu reinige ich das Dach mit einem Kärcher. Ich habe mehrfach das Wasser auf pH vermessen und liege immer so um 7 herum – also nix mit saurem Regen.Auch sonst habe ich keine abnormen Vorkommnisse im Becken, die auf ein schlechtes Wasser schließen lassen würden. Ich kann diese Methode empfehlen, da sie billig ist und keine Nachteile zeigt.

Freundliche Grüße Klaus.


Hallo Klaus,

Regenwasser ist eigentlich grundsaetzlich leicht sauer; auf dem Weg von oben nach unten loest sich eine ziemliche Menge CO2.

Guenter


Hi, Dirk

habe noch ne UOA rumfliegen, die ein verhältnis von 1:1((!) lt. Hersteller) Schaffen soll, ausgelegr auf 40l/Tag. Mein Händler hat’s ausprobiert, si schaffte im sommer gute 80l/Tag (4 bar). Bei mir hat’s leider nicht geklappt, der Wasserdruck liegt bei nur 1,2bar. Ergebnis: ca. 10l/Tag und viel zu wenig Platz…

mfg Damijan


> schon an den Limits sind) noch Trinkwasserqualitaet. Zum Blumen
> giessen […] taugt es allemal.

Für die meisten Blumen und Zimmerpflanzen empfiehlt es sich nicht, daß -wenn auch nur geringfügig aufgehärtete- Abwasser der UOA zu verwenden. Braune Blattspitzen, keine Blüten oder komplettes Eingehen der Pflanze kann leicht die Folge sein.

Ciao Markus

PS: Steigen Chloridwerte bei einem Austausch von 1 Teil Nitrat gegen 2 Teilc Chlorid bei einem normalen Nitrat- und Chloridgehalt im Ausgangswasser überhaupt merklich an?


Hallo Markus,

Und was machen dann die ganze armen Schweine, bei denen das harte Wasser schon aus der Leitung kommt?

Guenter


Hallo Günter,

> Regenwasser ist eigentlich grundsaetzlich leicht sauer; auf dem Weg von
> oben nach unten loest sich eine ziemliche Menge CO2.

ziemliche Menge? Bei 10°C sollten es kurz vor dem „Aufschlagen“ auf dem Erdboden so ca. 0,5-0,7 mg/l CO2 sein.Luft hat doch nur schlappe 0,03% CO2 und atmen wird im Regentropfen sicher niemand. 😉

MfG Lars

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