Mehrere Osmoseanlagen können hintereinander verwendet werden.
Um Wasser zu sparen kann das Abwasser einer Osmoseanlage einer weiteren Osmoseanlage zugeführt werden.
Das Spülventil der ersten Anlage wird voll aufgedreht. Die hintere Anlage bestimmt das Verhältnis zwischen Osmosewasser und auch der ersten Anlage. Das Spülventil der hinteren Anlage sollte deshalb so eingestellt werden, dass das Verhältnis für beide Anlagen nicht ungünstiger ist als von den Herstellern jeweils empfohlen. Notfalls wird die Reihenfolge der Anlagen getauscht und die schwächere Anlage nach vorne gesetzt.
Am Besten werden 2 Anlagen mit einem Verhältnis 4 : 1 verwendet, die beide die gleiche Menge Osmosewasser am Tag erzeugen.
Aus der ersten Anlage kommen 20 % Wasser als Permeat heraus. Die 80 % Restwasser laufen in die zweite Anlage. Aus der zweiten Anlage kommen wieder 20 % als Osmosewasser. Auf die Gesamtmenge Wasser bezogen sind das 16 %. Insgesamt werden so 36 % Permeat und 64 % Abwasser erzeugt.
Das Osmosewasser der hinteren Anlage ist etwas salzhaltiger als das Permeat der vorderen Anlage. Deshalb wird ggf. etwas mehr Permeat benötigt, z. B. zum Verdünnen.
In der Praxis erzeugt die hintere Anlage etwas weniger Osmosewasser als die erste Anlage. Im Prinzip kann eine 3. Anlage nachgeschaltet werden, um das Verhältnis zwischen Permeat und Abwasser weiter zu verbessern. Der Wasserdruck darf nicht zu niedrig und das Leitungswasser nicht zu hart sein. Alternativ wird nur eine Anlage verwendet und das Restwasser im Kreislauf wieder in die Anlage gespeist.
Angeblich geht das Verfahren nur bis zu einer Karbonathärte von ca. 50 kH im Abwasser.
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