Wie die Umkehrosmose den pH-Wert des Wassers beeinflusst
Die Umkehrosmose entfernt die Salze bzw. die Ionen der Salze aus dem Wasser. Damit werden auch Hydrogenkarbonate reduziert und die Karbonathärte bzw. die Säurebindungskapazität SBK verringert sich.
Damit verringert sich der pH-Puffer, d. h. das Wasser wird sehr anfällig für Änderungen des pH-Werts. Der pH-Wert kann in ungepuffertem Wasser schon sinken, wenn in das Wasser geatmet wird.
Als Richtwert sinkt der pH-Wert ungefähr um 1, z. B. von 7,6 auf 6,6.
Der pH-Wert von so weichem Wasser wie Osmosewasser kann mit handelsüblichen Wassertests nicht gemessen werden. Die Tests sind für so weiches Wasser nicht entworfen. Auch herkömmliche elektrische pH-Meter liefern im Grunde Zufallsergebnisse. Für ionenarmes Wasser müssen spezielle Elektroden verwendet werden.
Der pH-Wert kann korrekt gemessen werden, wenn Neutralsalz, z. B. KCI, in das Wasser gegeben wird. Dazu wird Aquarienwasser aus dem Aquarium genommen und in einem Behälter mit KCI gemischt.
Der pH-Wert im Aquarium kann gesenkt werden, wenn das Aquarienwasser mit Osmosewasser verdünnt wird und der CO2 Gehalt im Wasser konstant bleibt. Allerdings ist die tatsächliche Auswirkung nur gering.
Osmosewasser ist sauer, weil die Osmosemembran CO2 fast ungehindert durchlässt. CO2 senkt den pH-Wert. Durch Vermischen mit Leitungswasser und spätestens im Aquarium verflüchtigt sich das CO2 wieder und der pH-Wert ist wieder höher.
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)