Osmose-Membranen gibt es nur von wenigen Herstellern.
Es gibt nur einige wenige Hersteller von Membranen für Osmoseanlagen. Auf vielen Membranen wird ein Hersteller in den USA angegeben.
Die Membranen für die Anlagen von Zajac werden von der Firma Rowa hergestellt. Vermutlich sind alle blauen Membranen von Rowa.
Warum die Membran nicht austrocknen darf
Neue Membranen werden mit einem Konservierungs- oder Desinfektionsmittel behandelt. Sie müssen deshalb vor Gebrauch gründlich ausgespült werden.
Nach dem erstmaligen Betrieb darf die Membran nicht mehr trockenlaufen, weil die im Wasser gelösten Salze sonst auskristallisieren und die Membran verstopfen.
Woran man eine defekte Membran erkennt
Wenn die Wasserhärte gegen Null geht und das Verhältnis zwischen Ab- und Osmosewasser etwa 4 : 1 beträgt, ist die Membran einer Osmoseanlage in Ordnung.
Wenn die Härte nicht mehr ausreichend gesenkt wird, ist die Membran zerfressen. Wenn der Wasserdurchsatz oder die Wasserausbeute zu gering ist, ist die Membran zumindest teilweise verblockt. Die Menge des Osmosewassers sollte ungefähr gleich den Herstellerangaben sein. Eine etwas niedrigere Ausbeute ist normal, weil die Angaben der Hersteller von optimistischen Voraussetzungen ausgehen. Die tatsächliche Ausbeute hängt jedoch von der Temperatur und dem Leitungswasserdruck ab.
Warum eine Osmoseanlage trotz regelmäßiger Spülung stinken kann
Manchmal tritt bei einer Osmoseanlage trotz regelmäßiger Spülung ein unangenehmer Geruch auf, wenn sie nach einer Ruhepause in Betrieb genommen wird. Auch wenn die Anlage nicht trockengefallen ist. Ursache sind vermutlich Faulgase, die sich in der Ruhezeit aus Rückständen im Vorfilter oder in einem evtl. vorhandenen Kohlefilter bilden können. Nach dem Spülen verschwindet der Geruch. Die Wasserqualität wird normalerweise nicht beeinträchtigt.
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