Wie lange halten Osmoseanlagen?
Bei guter Pflege, d. h. regelmäßigem Spülen, Einsatz eines Feinfilters, falls notwendig Verwendung eines Aktivkohlefilters und Betrieb mit Trinkwasser halten Osmoseanlagen viele Jahre.
Wenn die Anlage im Dauerbetrieb läuft, muss nach jeweils 24 bis 48 Stunden manuell gespült werden, wenn kein automatisches Spülventil vorhanden ist. Automatische Spülventile aus dem Aquaristikhandel kosten ca. 200 Euro.
Wenn stündlich kurz gespült wird, kann das Permeat/Konzentrat-Verhältnis niedrig sein. Evtl. kann so Wasser gespart werden. Für den Preis eines Spülventils gibt es aber viele Kubikmeter Wasser oder zwei Ersatzmembranen, je nach Anlage.
Wann muss die Membran ausgetauscht werden?
Die Membran ist verblockt und muss ausgetauscht werden, wenn merklich weniger Permeat produziert wird. Verblocken kann die Membran durch Kalzium und Magnesiumkarbonat, wenn zu wenig gespült wird oder durch einen durchgebrochenen Feinfilter.
Wenn der Leitwert ansteigt hat die Membran ein Loch, evtl. durch Chlorfraß oder so genanntes Fouling. Die Membran muss dann ebenfalls ersetzt werden.
Das Osmosewasser sollte etwa 5 % des Leitwerts des Ausgangswassers haben, weil die Rückhalterate von Osmoseanlagen etwa 95 % beträgt. Wenn kein Leitwertmessgerät zur Verfügung steht, kann auch die Gesamthärte gemessen und verglichen werden.
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