Osmosewasser muss aufgehärtet werden, damit es im Aquarium verwendet werden kann.
Aufhärten durch:
- Verwendung von Aufhärtesalz
- Mischen des Osmosewassers mit Leitungswasser
Vorteile von Aufhärtesalz:
- Enthält keine Schadstoffe wie Kupfer, Nitrat, Phosphat usw.
Nachteile von Aufhärtesalz:
- Löst sich schlecht auf.
- Durch Entmischungsprozesse bei Herstellung und Lagerung ist nicht sichergestellt, dass in jeder Teilmenge die gleichen Bestandteile im jeweils gleichen Verhältnis sind.
Vorteile von Leitungswasser:
- Ist preisgünstig.
- An einem Standort ist die Wasserqualität und -zusammensetzung weitgehend stabil.
Nachteile von Leitungswasser:
- Kann unerwünschte Stoffe enthalten.
Sinn der Osmose ist, die Wasserhärte zu senken. Dass dabei auch Schadstoffe entfernt werden, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Wenn das Leitungswasser keine unerwünschten Stoffe enthält und die Osmose nur zum Enthärten des Wassers notwendig ist, kann deshalb Leitungswasser zum Aufhärten verwendet werden. Sonst empfehlen sich Aufhärtesalze. Bei belastetem Wasser würde sonst wieder ein Teil der Schadstoffe in das Aquarienwasser gelangen.
Wenn die Härte des Leitungswassers niedriger ist als die gewünschte Härte, müssen Aufhärtesalze verwendet werden.
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