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WW - einige Fragen
Hallo zusammen,
ich weiß, über WW wurde hier schon reichlich beschrieben, diskutiert usw. Aber eins verstehe ich trotzdem nicht vollständig. Einige hier lassen das Wasser erst in einem Eimer / Fass eine Zeit X stehen und belüften uU. auch noch kräftig. Dies lässt die im Wasser gebundenen Gase austreiben. OK, bis dahin habe ich das verstanden. Aber warum soll man das tun?
Ich stelle mir diese Frage, weil ich in meinen beiden AQs die Lebensbedingungen vor allem für die Pflanzen verbessern möchte. Wachsen tun die ja, leider immer mit Algen. Das Thema hatten wir schon, habe erstmal, wie von euch angeregt, die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet. Wenn diese WW-Technik nun wirklich besser ist, kriege ich Krach mit meiner Freundin. Die mag nämlich keine sichtbaren "Störenfriede" im Wohnzimmer. Nun habe ich mir gedacht, was passiert wenn ich das Wasser durch ein kurzes Rohr (ca. 20 cm) leite, in dem ich es dann mit ein bisschen Basteln ja auch so belüften kann? Dieses könnte ja in der Abdeckung fest eingebaut werden, also unsichtbar. Lohnt sich der Aufwand, bringt es hinterher auch Erfolg? Eine Membranpumpe mit ausreichend Leistung hätte ich noch. Ich lasse das Wasser im Moment vom Wasserhahn direkt in das AQ laufen (ca. 120L/Std.). Ich will ja keinen Whirlpool draus machen. :-) Die Temperatur sinkt dabei um ca. 3°C auf 21°C. Hat das vieleicht schon mal einer von euch ausprobiert? Wäre schön, wenn ich eure Meinung(en) dazu lesen kann.
Danke im voraus.
Bis denne, Alf
Hallo Alf ,
> Aber warum soll man das tun?
Weil du die Gase dann im Becken hast, diese setzten sich überall ab. Scheiben, Pflanzen etc. Diese können sich auch an den Fischen absetzten. Z.b. an den Kiemen und dies ist wohl nicht so gut für die Tierchen.
Ich benutze ein Faß , welches ich in einer selbstgebastelten Hozkasten habe, der Kasten ist mit 4 Rollen versehen und einer Tauchpumpe und Heizstab. So kann ich das Wasser im Bad einfüllen und laß es ein paar Std.stehen und rühre hin und wieder kräftig um. Dann roll ich den Kasten zum Becken , mach den WW und danach fahre ich den Kasten wieder in den Abstellraum. So steht auch nix rum :)
Bis denne ...
Hallo Alf,
> Aber warum soll man das tun?
Es geht um die Möglichkeit, daß sich im Fisch kleinste Gasblasen bilden und zu ernsten Problemen führen können. Dabei ist es nicht das Ziel, alle gebundenen Gase auszutreiben, sondern jenen Überschuß an Gas, den das Wasser durch den Druckabfall bei Verlassen der Rohrleitung bzw. der anschließenden Erwärmung nicht mehr in Lösung halten kann. Hauptproblem ist dabei der Stickstoff.
Teste Dein Warmwasser aus der Leitung auf Kupfer. Wenn Du das Wasser nicht erst Erwärmen mußt, hilft das schon ein großes Stück weiter. Ob Du eine starke Gasübersättigung im Wasser hast, siehst Du schon beim Füllen des Eimers. Ist das Wasser da vor lauter Blasen schon milchig trübe, hast Du schlechte Karten.Bilden sich nach dem WW im AQ überall kleine Blasen, bist Du schon im gefährlichen Bereich. Weitere Details spare ich mir hier mal, da die Zeit fehlt und ich zu dem Thema schon mehrfach geschrieben habe. Mit der Suchmaschine bei Deja solltest Du da bei Bedarf fündig werden.
> Nun habe ich
> mir gedacht, was passiert wenn ich das Wasser durch ein kurzes Rohr (ca. 20
> cm) leite, in dem ich es dann mit ein bisschen Basteln ja auch so belüften
> kann?
Ob das nötig und erfolgreich ist, hängt davon ab, wie weit Du das Wasser im AQ erwärmst und wie weit es schon ab Hahn mit einer Gasübersättigung daherkommt.
MfG Lars
Hallo alle zusammen,
mir ging es im Augenblick weniger um die Fische, obwohl das natürlich ein sehr wichtiger Teil ist. Aber den WW mache ich eigentlich immer so. Und den Fischen hat es bisher nix ausgemacht. Nach jedem WW sind ganz klar einige (wenige) Gasblasen im AQ, die sind aber auch am nächsten Morgen wieder weg.
> Rohrleitung bzw. der anschließenden Erwärmung nicht mehr in Lösung
> halten kann. Hauptproblem ist dabei der Stickstoff.
Besteht denn die Möglichkeit, dass diese nun nicht mehr gelösten Stickstoffverbindungen den Pflanzen kurzzeitig einen Riegel vorschieben? Das in diesem Augenblick das Algenwachstum derart gefördert wird, dass die gewollten Pflanzen nicht gegen die Algen ankommen? Da ich Nitrat bisher nur in unbedenklichen Mengen (<15mg) bzw.gar nicht nachweisen kann, suche ich nach dem Auslöser der Algen.
> Teste Dein Warmwasser aus der Leitung auf Kupfer. Wenn Du das Wasser
Das große Testset steht schon auf der Wunschliste. Nicht mehr lang bis Weihnachten ;-))))
Die von Mark beschriebene Methode wäre ja evt. was für mich, leider haben wir aber durch die ganze Wohnung Fliesen mit ziemlich tiefen Fugen. Da bekomme ich das Fass nicht richtig durchgerollt. Dürfte etwas zu schwer werden, um es ohne Bruch zu schieben. Vieleicht habe ich ja Glück, und Kupfer ist im warmen Wasser nicht mit drin.--
Bis denne, Alf |-))
Wasserwechsel
Hallo,
ich habe da ne Frage wegen dem Wasserwechsel. Ich mache das jeweils mit einem Schlauch, denn 150 - 200 Liter Wasser herumzutragen ist wohl nicht sehr schlau. Nun bilden sich beim Wiedereinfüllen jeweils sehr kleine Blasen, die dann das Wasser trüben, anfangs wie milchig aussehen lassen. Sind diese Blasen Sauerstoff? Schaden diese Blasen den Fischen?
Liebe Grüsse
Markus
Hi Markus,
Nicht gut!
> Sind diese Blasen Sauerstoff?
Auch Sauerstoff. Sie bestehen aus genau den Gasen, die im Leitungs-/AQ-Wasser gelöst waren und nun ausperlen.
> Schaden diese Blasen den Fischen?
Ja!
Schau Dir einfach mal den Thread vom 12.06. " Krank durch Wasserwechsel"an. Da hatten wir das Thema erst vor kurzem. Wenn Du auf den Schlauch nicht verzichten willt, besorge Dir zumindest eine Brause und lasse das Wasser ohne großen Druck gemütlich ins AQ regnen. Besser kann man bei der Schlauchmethode eine mögliche Gasübersättigung nicht reduzieren. Wassertemperatur Leitungswasser bitte möglichst im Level der Temp. im AQ. Alles andere findest Du in besagtem Thread. Wenn trotzdem noch fragen sind,dann rüber damit. ;)
MfG Lars
Hallo,
sie können schaden. Es handelt sich in erster Linie um Stickstoff und Kohlendioxid. Schaden kann der Gasüberschuß. Die Fische können so etwas bekommen wie die Taucherkrankheit. Du solltest versuchen das Wasser ohne Druck in das Becken einfüllen, also ohne Brausekopf oder ähnlichem. Obgleich es günstiger ist, das Wasser etwas kälter einzufüllen, so sollte der Temperaturunterschied aber auch nicht zu großsein.
Gruß Uwe
Hallo Uwe,
ohne Druck ist richtig, aber warum nicht mit dem Brausekopf? Dadurch vervielfacht sich die Oberfläche des Wasserstrahles gigantisch. Je größer die Grenzfläche Wasser/Luft und je länger sie besteht, desto besser können die überschüssigen Gase entweichen.
> Obgleich es günstiger ist, das Wasser etwas kälter einzufüllen, so
> sollte der Temperaturunterschied aber auch nicht zu groß sein.
Warum ist das günstiger? Bei der Problematik des Gesamtgasdruckes verschärft die Methode mit kälterem Wasser direkt aus dem Hahn doch eher das Problem. Anders sieht es aus, wenn Du warmes Wasser vor dem Wasserwechsel unter AQ-Temp. bringst.
MfG Lars
Genau weiß ich das auch nicht, ein Tierarzt hat mir das geraten. Möglicherweise werden durch dem scharfen Strahl wieder Gase aufgenommen.
Gruß Uwe
Hallo,
> > ich habe da ne Frage wegen dem Wasserwechsel. Ich mache das jeweils mit
> > einem Schlauch
So habe ich das auch immer gemacht - bis letzte Woche. Da ist dann einer meiner Skalare krank geworden, war mit großer Wahrscheinlichkeit die Gasblasenkrankheit. Am Samstag ist er gestorben :-(
> Schau Dir einfach mal den Thread vom 12.06. " Krank durch Wasserwechsel" an.
Sehr gut erklärt vom Lars!
Übrigens Lars: Die Badewannenmethode ist mir immer noch nicht ganz geheuer (vorher gründlich ausspülen habe ich natürlich sowieso vorausgesetzt). Ich bin jetzt fieberhaft am Nachdenken für einem geeigneten Platz für einen Aquariumswasserzwischenlagerungsbottich!
> Wenn Du auf den
> Schlauch nicht verzichten willt, besorge Dir zumindest eine Brause
> und lasse das Wasser ohne großen Druck gemütlich ins AQ regnen.
Gute Alternative oder Notlösung?
Gruß Conny
Hi Conny,
> Gasblasenkrankheit. Am Samstag ist er gestorben :-(
:-(( Tut mir leid.
> Übrigens Lars: Die Badewannenmethode ist mir immer noch nicht ganz geheuer
> (vorher gründlich ausspülen habe ich natürlich sowieso vorausgesetzt).
Nicht geheuer macht nix. War nur ein Vorschlag. ;)
> Ich bin jetzt fieberhaft am Nachdenken für einem geeigneten Platz für einen
> Aquariumswasserzwischenlagerungsbottich!
Sicher die optimalere Lösung, wenn Du einen Platz findest.
> Gute Alternative oder Notlösung?
Eher gute Alternative. Besser bekommt man die beiden wichtigen Faktoren (große Oberfläche für möglichst lange Zeit) auf die Schnelle nicht hin. Wenn kein Kupfer in der Warmwasserleitung unterwegs ist, Behälter in die Dusche/Wanne stellen, von gaaaaanz oben warmes Wasser in den Behälter regnen lassen, warten bis Temp. auf/knapp unter Level der AQ-Temp. ist und Wasser wechseln. Ansonsten bliebe ein Gefäß für das Frischwasser und 'nen Ausströmer für ein paar Stunden. Oder die faule Variante mit Brause+Schlauch direkt ins AQ. Aber bitte auf den Zusammenhang zwischen Erwärmung und daraus resultierendem Anstieg der Gesamtgassättigung achten. Also bei Problemen mit schon gasübersättigtem Wasser aus der Leitung diese Übersättigung durch die Erwärmung im AQ nicht noch verstärken. Wie Du es am Ende machst, ist schnurz. Wenn aber unmittelbar nach dem WW kleine Bläschen sichtbar werden, bist Du noch nicht im grünen Bereich.
MfG Lars
Danke für alle Tips, und Conny, der erwähnte Thread ist wirklich aufschlussreich.
Markus
Überall Bläschen nach WW
Hallo!
Nachdem ich gestern das Wasser gewechselt hatte, waren an fast allen Einrichtungsgegenständen Luftblasen zu sehen. Die blieben da bis ich ins Bett ging (der WW war etwa um 14.00h), heute morgen waren sie allerdings weg. Fast wie in einem Glas mit Mineralwassser mit Kohlensäure sahen die aus. Allerdings perlen meine nicht. Woher kommen die? Ist das irgendwie schädlich oder so? Kann ich das irgendwie abstellen?
Danke Frederik
Hallo,
habe ich auch nach jedem Wasserwechsel. Ist völlig normal, schadet nicht.
Ich habe hier gelesen, daß es durch den Druck in der Wasserleitung passiert. Da ich weder ein Chemie, Physik oder Biologie Diplom habe :-)) kann ich Dir nur leider nicht mehr erklären wie das von statten geht. Vielleicht zeigen die es ja mal in Quarks und Co...
Könnte es eventuell sein, daß dieses Phänomen nur bei Wasserwechsel mit Schlauch auftritt?
Gruß Birgit
Hallo!
Danke für die Antworten!
> Könnte es eventuell sein, daß dieses Phänomen nur bei Wasserwechsel mit
> Schlauch auftritt?
Also ich kipp das Wasser einfach aus dem Eimer ins Becken, so dass es grade nix aufwirbelt. Kann also eher nich sein. Wenn ich den Eimer vorm Wechseln stehen lasse, kann ich dass dadurch dann abstellen? Ich meine wegen dem Sauerstoff und so? Dann gleicht sich das an und die Bläschen kommen erst gar nicht.
Frederik
Hai Birgit...
> Ist völlig normal, schadet nicht.
Doch.
> Könnte es eventuell sein, daß dieses Phänomen nur bei Wasserwechsel mit
> Schlauch auftritt?
Nein, nur die Wahrscheinlichkeit ist weit hoeher.
Du hast hier zwar nicht danach gefragt, aber dich im Gruenen Brett darueber beschwert, dass hier niemand eine Loesung wuesste :-(.
Meine Erfahrung ist, dass diese Blaeschen nur auftreten wenn man das Wasser zu warm und zu schnell ins Becken fliessen laesst. Ich mache 90 Prozent meiner Wasserwechsel mit Schlauch direkt aus der Leitung. Gerade wieder einen im in einer anderen Mail besprochenen Anubia-Becken. Wechsel etwa 100 l. Zulauf schaetzunsgweise knappe 10 Minuten. Wasser etwas kaelter wie im Becken. Keine einzige Blase.
M.V.
Hallo Manfred,
ich habe mich nicht beschwert. Ich habe geschrieben, "Die richtige Lösung wurde auch nicht genannt."
Ich hatte die Links gelesen, und fand für mich keine Alternative. Ich kann in einem 2,5 m2 Bad nicht 150 Liter Wasser aufbewahren und abstehen lassen. Ganz zu schweigen davon, von dem Aufwand das Eimerweise in das AQ zu kippen.
Ich lasse das Wasser auch mit ganz wenig Druck einlaufen, sonst würde ja alles hochgespült, kühler ist es auch. Mir fällt da einfach nichts ein, wie ich das vermeiden soll. Ich finde es auch ziemlich aufwendig 20 Minuten eine Brause übers zu Wasser halten. Aber wenns sein muß...
Ich wechsele seit 6 Jahren das Wasser auf diese Art und Weise, habe noch nie auffällige Erscheinungen oder Todesfälle nach Wasserwechsel bemerkt. Ich lasse mich ja gerne belehren, und werde heute versuchen beim Wasserwechsel rauszufinden ob und wie sich die Blasenbildung irgendwie vermeiden läßt.
Mir ist nur aufgefallen, das es bei dem neu eingerichteten AQ wesentlich schlimmer ist, als bei meinem anderen seit 5 Jahren bestehendem AQ. Komisch, oder?
Ich werde testen,
Gruß Birgit
Hallo Birgit,
> "Die richtige Lösung wurde auch nicht genannt."
welche wäre denn die Richtige? Die bequeme Variante birgt Risiken, die aufwändige Variante macht Mühe ... ;)
> Ich hatte die Links gelesen, und fand für mich keine Alternative. Ich kann
> in einem 2,5 m2 Bad nicht 150 Liter Wasser aufbewahren und abstehen lassen.
> Ganz zu schweigen davon, von dem Aufwand das Eimerweise in das AQ zu kippen.
Die Frage ist, ob das wirklich nötig ist. Wenn nach dem WW nur ein paar Blasen von den Pflanzen aufsteigen,würde ich das als harmlos ansehen. Bekommt man aber einen Blasenteppich an Scheiben und Einrichtungsgegenständen, sollte das als Warnsignal gelten.
> Ich lasse das Wasser auch mit ganz wenig Druck einlaufen, sonst würde ja
> alles hochgespült, kühler ist es auch.
Klingt nach Mißverständnis. Wenn kaltes Wasser in das AQ kommt, dessen Gesamtgassättigung bei normelen 100% liegt, entsteht bei dessen Erwärmung eine Gasübersättigung. Wenn das so schnell geht,daß der Gasüberschuß nicht über die Wasseroberfläche entweichen kann, gibt es Blasen im AQ und eventuell Probleme bei den Fischen.
> Mir fällt da einfach nichts ein, wie
> ich das vermeiden soll. Ich finde es auch ziemlich aufwendig 20 Minuten eine
> Brause übers zu Wasser halten. Aber wenns sein muß...
s.o. Die Brause hilft nur, eine mögliche Übersättigung nach den Druckabfall beim Verlassen der Wasserleitung zu reduzieren. Diese Methode verhindert nicht, daß es beim Erwärmen des Wassers zu einer Übersättigung kommt, in deren Folge Blasen entstehen.
> Ich wechsele seit 6 Jahren das Wasser auf diese Art und Weise, habe noch nie
> auffällige Erscheinungen oder Todesfälle nach Wasserwechsel bemerkt. Ich
> lasse mich ja gerne belehren, und werde heute versuchen beim Wasserwechsel
> rauszufinden ob und wie sich die Blasenbildung irgendwie vermeiden läßt.
Eine Blasenbildung im AQ muß nicht zwingend Gefahr für Fische bedeuten. Wie in den am GB geposteten Links nachzulesen ist, sind selbst geringfügige Übersättigungen geeignet, chronische Schäden zu verursachen. Das Problem liegt darin, daß man Schädigungen erst dann diagnostizieren kann, wenn es wirklich schlimm ist. Weiterhin spielt es eine große Rolle, über welche Zeiträume hinweg sich das Ganze abspielt.
Ich wechsle selbst mit Schlauch direkt aus der Leitung. Dabei gibt es im AQ keine Blasenbildung. Das Frischwasser selbst ist nicht übersättigt und ich ziehe das Einfüllen über mehrere Stunden hin. Dadurch hat überschüssiges Gas genug Zeit, über die Oberfläche zu entweichen, bevor die Übersättigung so groß wird, das sich Blasen bilden.
> Mir ist nur aufgefallen, das es bei dem neu eingerichteten AQ wesentlich
> schlimmer ist, als bei meinem anderen seit 5 Jahren bestehendem AQ. Komisch,
> oder?
Dafür fallen mir zwei mögliche Begründungen ein. Einmal fehlt im neuen AQ die Aufwuchsschicht von Bakkis und Algen, so daß sich an winzigen Ecken und Kanten Gasmoleküle finden können, um mal einen auf Blase zu machen. So gesehen wäre die Sache in neuen AQ's unkritischer, da die entstehenden Blasen den Gasmolekülen Gelegenheit bieten, sich aus dem eigentlichen Wasserkörper zu verkrümeln und sich so die Übersättigung schneller entlädt. Weiterhin könnte ich mir gut vorstellen, daß in eingefahrenen AQ's ohne große Oberflächenbewegung durchaus auch Gesamtgasuntersättigungen vorliegen können, die aus dem Wechselspiel von starker O2-Produktion und/oder starker O2-Zehrung resultieren. Werde das bei Gelegenheit mal messen.
Wichtig ist mir, daß man die zweifellos vorhandenen Risiken im Zusammenhang mit Gesamtgasübersättigungen im Wasser für den Fischbestand nicht unterschätzt bzw. in Abrede stellt.Es liegt mir fern, hier Panik schüren zu wollen. Aber die ersten Antworten, die hier bzw. am Grünen Brett kamen, provozierten energischen Widerspruch. Wenn das Thema von geringer Bedeutung für Fische wäre,würden sich nicht seit Jahrzehnten gestandene Wissenschaftler wegen der Problematik die Köpfe zerbrechen. Man ist bis heute nicht an dem Punkt, an dem man die Abläufe und Zusammenhänge vollständig verstanden hat.Aber keiner dieser Fachleute käme auf den Gedanken, ein sprudelndes AQ als normal und unkritisch anzusehen ...
MfG Lars
Hallo lars,
danke für Deine Ausführungen.
> Klingt nach Mißverständnis. Wenn kaltes Wasser in das AQ kommt,
> dessen Gesamtgassättigung bei normelen 100% liegt, entsteht bei
> dessen Erwärmung eine Gasübersättigung. Wenn das so schnell geht,
> daß der Gasüberschuß nicht über die Wasseroberfläche entweichen
> kann, gibt es Blasen im AQ und eventuell Probleme bei den Fischen.
Ich wechsele mit ähnlich warmem wasser, nicht mit kaltem. Höchstens 2-3 Grad kühler. Aber wie sieht es im heissen Sommer aus, als hier alle mit kaltem Wasserwechsel gekühlt haben...!?
> Ich wechsle selbst mit Schlauch direkt aus der Leitung. Dabei
> gibt es im AQ keine Blasenbildung. Das Frischwasser selbst ist
> nicht übersättigt und ich ziehe das Einfüllen über mehrere
> Stunden hin. Dadurch hat überschüssiges Gas genug Zeit, über die
> Oberfläche zu entweichen, bevor die Übersättigung so groß wird,
> das sich Blasen bilden.
Ich kann beim besten Willen den Schlauch nicht über Stunden quer im Hauptwohnbereich liegen lassen, schon alleine wegen der Hunde die sich da bewegen wollen und müssen. Ist alles schon eng genug hier...
> Wenn das Thema von geringer Bedeutung
> für Fische wäre, würden sich nicht seit Jahrzehnten gestandene
> Wissenschaftler wegen der Problematik die Köpfe zerbrechen. Man
> ist bis heute nicht an dem Punkt, an dem man die Abläufe und
> Zusammenhänge vollständig verstanden hat. Aber keiner dieser
> Fachleute käme auf den Gedanken, ein sprudelndes AQ als normal
> und unkritisch anzusehen ...
Bin heute zeitlich nicht dazu gekommen, wie ich das mit den Blasen beim Wechsel minimieren kann, aber morgen werde ich mir das mal anschauen.
Gruß Birgit
Hallo Birgit,
> Ich wechsele mit ähnlich warmem wasser, nicht mit kaltem. Höchstens 2-3 Grad
> kühler.
dann sollte das alles halb so wild sein.
> Aber wie sieht es im heissen Sommer aus, als hier alle mit kaltem
> Wasserwechsel gekühlt haben...!?
... nicht anders, als bisher beschrieben. Sobald Wasser erwärmt wird, sinkt seine Kapazität, Gase in Lösung zu halten. Wenn dieses Wasser vorher in einem "Gasdruckgleichgewicht" mit der Luft stand, schafft die Erwärmung eine Gesamtgasübersättigung. Wird die stark genug, bilden sich Blasen. Je nach Stärke,Dauer der Übersättigung und Zusammensetzung des Gasgemisches kann das dann auch den Fischen gefährlich werden.
> Ich kann beim besten Willen den Schlauch nicht über Stunden quer im
> Hauptwohnbereich liegen lassen, schon alleine wegen der Hunde die sich da
> bewegen wollen und müssen. Ist alles schon eng genug hier...
Richtig kompliziert mit Dir. :)
Angesichts der geringen Temperaturunterschiede würde ich das Risiko in Deinen AQ's nicht dramatisieren, sofern nicht das warme Misch-Wasser in der Leitung schon am Sprudeln ist. Einfach mal in einen Eimer füllen und schauen. Oft ist das Wasser beim Einfüllen schon richtig milchig, was für eine massive Übersättigung stehen würde. Wenn das bei Dir nicht so ist und sich auch im Eimer nach einigen Minuten am Rand keine Blasen bilden, halte ich die Sache für eher harmlos.
Wenn sich wirklich nach dem Wechsel viele Blasen bilden, die nicht auf die Photosynthese von Pflanzen und Algen zurückgehen, hast Du auch unter beengten Bedingungen noch genug Möglichkeiten. Wenn vorhanden, kann ein Sprudelsteinchen kurzzeitig an die Arbeit geschickt werden. Über die Blasen und die Oberflächenbewegung wird sich eine vorhandene oder entstehende Gasübersättigung sehr schnell ausgleichen. Weiterhin kannst Du kurzzeitig die Heizung ausstecken, so daß die Erwärmung nur von der "Restwärme" im AQ und damit langsamer erfolgt.
> Bin heute zeitlich nicht dazu gekommen, wie ich das mit den Blasen beim
> Wechsel minimieren kann, aber morgen werde ich mir das mal anschauen.
Nur keine Hektik. ;)
MfG Lars
Hallo Lars,
> Richtig kompliziert mit Dir. :)
Ich bin eine Frau, wundert Dich da etwa irgend was???? ;-))
> Einfach mal in einen Eimer füllen
> und schauen. Oft ist das Wasser beim Einfüllen schon richtig
> milchig, was für eine massive Übersättigung stehen würde. Wenn
> das bei Dir nicht so ist und sich auch im Eimer nach einigen
> Minuten am Rand keine Blasen bilden, halte ich die Sache für eher
> harmlos.
Heute bei 2 Becken Wasser gewechselt.
350 Liter, seit 6 Wochen in Betrieb. 120 Liter gewechselt. Neu eingefüllt mit Schlauch, Druck ganz niedrig,Temperatur zum Teil ein Grad höher als im AQ. Schon beim Einfüllen kommt das Wasser mit tausenden von Blasen aus dem Schlauch. Viele kleine Mini-Blasen, noch viel kleiner als bei einem guten Champagner. Ich habe den Schlauch über Wasser gehalten, mit der Hand den Strahl zerteilt, nachher waren doch die feingliedrigen Pflanzen voller Blasen, ebenso die Froschbiss Wurzeln. Die Blasen kommen direkt aus der Leitung.
Jetzt kommt aber das, was ich partout nicht verstehe: 70 Liter AQ, seit 4 Jahren am Laufen. Gleicher Schlauch,gleiche Wassser-Temp. wie im AQ, gleicher Druck, Schlaucheinlauf unter Wasser. KEINE Blasen. Nicht eine. Auch nicht beim Einlaufen.
Ich kenne das mit den Blasen eigentlich so stark jetzt erst nach der Neueinrichtung. Jetzt eine Frage: Sind die Blasen schlimm, die schon im Wasser schwimmen, wenn sie aus dem Schlauch kommen? Oder sind es die, die sich erst bilden, nachdem das Wasser im AQ ist?
Gruß Birgit
Hi Birgit,
> Ich bin eine Frau, wundert Dich da etwa irgend was???? ;-))
> ... > Schon beim Einfüllen kommt das Wasser mit tausenden von Blasen aus dem
> Schlauch. Viele kleine Mini-Blasen, noch viel kleiner als bei einem guten
> Champagner. Ich habe den Schlauch über Wasser gehalten, mit der Hand den
> Strahl zerteilt, nachher waren doch die feingliedrigen Pflanzen voller
> Blasen, ebenso die Froschbiss Wurzeln. Die Blasen kommen direkt aus der
> Leitung.
Kann vom Mischen warm/kalt kommen, liegt aber auch oft am Kaltwasser an sich. Einfach mal nur warmes bzw. kaltes Wasser in einen Eimer laufen lassen ...
> Jetzt kommt aber das, was ich partout nicht verstehe:
> 70 Liter AQ, seit 4 Jahren am Laufen. Gleicher Schlauch, gleiche
> Wassser-Temp. wie im AQ, gleicher Druck, Schlaucheinlauf unter Wasser. KEINE
> Blasen. Nicht eine. Auch nicht beim Einlaufen.
Hatte ja vorher schon geschrieben, wo ich die Ursachen dafür sehe. In einem AQ mit starkem O2-Verbrauch, bei dem sich die O2-Gehalte unterhalb des Sättigungswertes bewegen, würde ich mal *frei schnauze* von einer notorischen Gesamtgasuntersättigung ausgehen. Damit würde das AQ dann einen WW mit übersättigtem Wasser oder eine aufkommende Übersättigung beim Erwärmen des Wasserkörpers besser wegstecken. Aber den Spaß kann ich in ein paar Wochen vielleicht mal durchmessen.
> Jetzt eine Frage: Sind die Blasen schlimm, die schon im Wasser schwimmen,
> wenn sie aus dem Schlauch kommen? Oder sind es die, die sich erst bilden,
> nachdem das Wasser im AQ ist?
Die Blasen im Wasser sind in beiden Fällen nur ein Symptom und geben auf der anderen Seite den überschüssigen Gasmolekülen die Möglichkeit, sich aus dem Wasser zu verkrümeln. Schlimm sind die Gasmoleküle, die noch nach einer Gelegenheit suchen, sich mit anderen zu eine Blase zu formieren. Die schaffen es auch in den Fisch und machen dort unter Umständen massiven Schaden, den wir erst bemerken, wenn die Sache schon gelaufen ist.
MfG Lars
> Ich lasse das Wasser auch mit ganz wenig Druck einlaufen, sonst würde ja
> alles hochgespült, kühler ist es auch. Mir fällt da einfach nichts ein, wie
> ich das vermeiden soll. Ich finde es auch ziemlich aufwendig 20 Minuten eine
> Brause übers zu Wasser halten. Aber wenns sein muß...
Wieso "halten"? Kannst du die Brause nicht irgendwo festklewmmen, wie ich das mache? Unter die Deckscheibe oder sonstwie befestigen.
> Ich wechsele seit 6 Jahren das Wasser auf diese Art und Weise, habe noch nie
> auffällige Erscheinungen oder Todesfälle nach Wasserwechsel bemerkt.
Naja, so deutlich muss das ja auch nicht in Erscheinung treten, aber weißt du, ob du nicht 6 Jahre lang deine Fische gequält hast oder ob ein paar davon früher gestorben sind, als sie das normalerweise getan hätten?
> Mir ist nur aufgefallen, das es bei dem neu eingerichteten AQ wesentlich
> schlimmer ist, als bei meinem anderen seit 5 Jahren bestehendem AQ. Komisch,
> oder?
Die Ausgasung ist vielleicht nicht unbedingt nur an der Bläschenbildung zu erkennen - was denn, wenn der Hauptanteil gar nicht im Wasser sichtbar wird?
> Ich werde testen
Solltest mal lieber glauben!
Gruss Klaus
Hallo,
ich glaubs ja auch - das testen war nicht darauf bezogen, das ich die Fische testen werde, sondern verschiedene Verfahren wie ich die Bläschenbildung reduzieren kann.
gruß Birgit
..........verstehe.......:))
Gruss Klaus
Hallo Klaus,
> Wieso "halten"? Kannst du die Brause nicht irgendwo festklewmmen, wie
> ich das mache? Unter die Deckscheibe oder sonstwie befestigen.
Ich habe den Waschmaschinenbogen zweckentfremdet. Der hängt mit Schlauch an der Scheibe. Und das Ende unterm Wasserspiegel, denn damit habe ich ja das Wasser abgelassen. Der Schlauch ist lang ziemlich stabil und schwer, da ist nichts mit klemmen unter der leichten Abdeckung.
> Naja, so deutlich muss das ja auch nicht in Erscheinung treten, aber
> weißt du, ob du nicht 6 Jahre lang deine Fische gequält hast oder ob ein
> paar davon früher gestorben sind, als sie das normalerweise getan hätten?
Ich quäle keine Fische. Meine Fische sterben in der Regel ziemlich alt. Da war nie irgendwas auffälliges.Ich glaube nicht, daß ich soviele relativ alte Krücken im AQ hätte, wenn ich sie alle quälen würde.
Gruß Birgit
> Der Schlauch ist lang ziemlich stabil und schwer, da ist
> nichts mit klemmen unter der leichten Abdeckung.
Also wetten, dass die Klemmlogistik das schon irgendwie hinkriegen würde?
> Ich quäle keine Fische. Meine Fische sterben in der Regel ziemlich alt. Da
> war nie irgendwas auffälliges. Ich glaube nicht, daß ich soviele relativ
> alte Krücken im AQ hätte, wenn ich sie alle quälen würde.
Na gut, das wollen wir dann mal gerade noch so durchgehen lassen.......:)
Gruss Klaus
> Also wetten, dass die Klemmlogistik das schon irgendwie hinkriegen würde?
OK, wetten wir. Um was? :-))
> Na gut, das wollen wir dann mal gerade noch so durchgehen lassen.......:)
Uff, da habe ich ja noch mal tierisch Glück gehabt....:-))
Sonnige Grüße Birgit
> OK, wetten wir. Um was? :-))
Ich kriege von dir ein Paar Blauaugen-Panaques wenn es mit dem Schlauchklemmen klappt und du kriegst von mir eine Flasche Rotkäppchen-Sekt, falls es nicht klappt.
> Uff, da habe ich ja noch mal tierisch Glück gehabt....:-))
Stimmt!
Gruss Klaus
:-))))
BB
Hallo Frederick,
ich weiß nicht, wie alt du gehst und wieviel Physik/Chemie-kenntnisse du hast. Vielleicht ist dir diese Erklärung zu einfach.
1. Luft löst sich in Wasser. (d.h. im wesentlichen Stickstoff und Sauerstoff)
2. kaltes Wasser speichert mehr Luft als warmes Wasser.
3. Wasser speichert unter hohem Druck mehr Luft, als mit wenig Druck.
4. Um uns herum herrscht 1 bar Druck (= 1 Atmosphäre) d.h. Aquarienwasser hat einen Druck von 1 bar.
5. Leitungswasser hat einen Druck von 4 - 5 bar.
6. kaltes Leitungswasser hat (jetzt im September) eine Temperatur von ca 12 Grad.
7. Aquarienwasser hat eine Temperatur von ca 24 Grad.
In frischem, kalten Leitungswasser ist also mehr Luft gelöst als im warmen Aquarienwasser. - Und diese Luft will wieder raus. Wenn das kalte Wasser also sehr schnell erwärmt wird, dann will die Luft auch schnell wieder raus. Und zwar so schnell, daß es nicht über die Wasseroberfläche geht, sondern es bilden sich Bläschen im ganzen Aquarium. Das ist tatsächlich das gleiche Phänomen, wie in einem Glas mit Sprudel.
Anders als die anderen Antworten: Das Ausgasen kann für deine Fische tatsächlich gefährlich werden.Besonders gefährdet sind kleine Fische wie Neon oder Guppies. Sie haben einen sehr schnellen Gasaustausch und können sich mit der überflüssigen gelösten Luft quasi "aufladen". Und dann können sich die Bläschen auch innerhalb des Fisches bilden und er kann an der Taucherkrankheit sterben.
Als Kind habe ich auf diese Weise mehrmals den gesamten Aquarienbesatz "gehimmelt".
Was kannst du dagegen tun: Benutze die Brause, wenn du Leitungswasser in den Eimer füllst. Je kräftiger es sprudelt, desto mehr Luft treibst du aus. Und du kannst auch kurz nach dem Wasserwechsel für 1 Stunde den Sprudelstein im Aquarium einschalten. (Ansonsten brauche ich ihn nur im Notfall.)
Reinhardt
Hallo Frederik,
ich bin zwar hier alles andere als ein Fachmann aber das kann ich dir auch beantworten. Die Bläschen sind Sauerstoff, der in jedem Leitungswasser vor kommt und durch das Einfüllen des Wassers gibt es eine Oberflächenbewegung wodurch auch noch zusätzlich Sauerstoff vom Wasser aufgenommen wird, der setzt sich an den Scheiben, Pflanzen und an Gegenständen ab. Das ist nichts schlimmes und muss nicht abgestellt werden, ist ja auch von alleine wieder weggegangen.
Liebe Grüße Patricia
Hi,
> ich bin zwar hier alles andere als ein Fachmann aber das kann ich dir
> auch beantworten.
hmmm, vielleicht war das etwas voreilig ... ;)
> Die Bläschen sind Sauerstoff
Nein. Die Blasen sind ein Gemisch aus all den Gasen, die im Wasser gelöst sind.
> der in jedem Leitungswasser vor kommt und
> durch das Einfüllen des Wassers gibt es eine Oberflächenbewegung wodurch
> auch noch zusätzlich Sauerstoff vom Wasser aufgenommen wird, der setzt
> sich an den Scheiben, Pflanzen und an Gegenständen ab.
Nein. Die Gasübersättigung des Wasser wird in vielen Fällen schon per Leitung ins Haus geliefert.Gase, die sich beim Pumpen unter hohem Druck im Wasser gelöst hatten, perlen schlagartig aus, wenn das Wasser außerhalb der Leitung wieder in normale Druckverhältnisse kommt. Eine Oberflächenbewegung oder würde die Übersättigung verringern und nicht erhöhen. Übersättigtes Wasser gibt an der Grenzfläche zur Luft den überschüssigen Anteil an Gasen ab. Gelingt das nicht schnelle genug, bilden sich Blasen an Scheiben, Einrichtungsgegenständen usw..
> Das ist nichts schlimmes und muss nicht abgestellt werden, ist ja auch
> von alleine wieder weggegangen.
Dieses Szenario ist für Fische durchaus gefährlich und sollte wenn irgendmöglich vermieden werden. Es gibt ein tolles Archiv mit alten Beiträgen dieser NG. Lest Euch dort einfach mal von A nach B oder schaut wenigstens nach, wenn Ihr nicht sicher seid.
MfG Lars
Probleme nach Wasserwechsel?
Danke für eure Antworten. Ich werd dann beim nächsten Mal wieder mit Brause einfüllen. Hätte nicht gedacht das das doch so schlimm werden kann. Aber hier wird man ja immer noch am Besten beraten und belehrt.DANKE!
Frederik
Hallo!
Ich geb' auch noch mal meinen Senf dazu.
Ich fuelle meine Becken auch mit dem Schlauch. Dabei spiele ich beim Aufdrehen solange am Wasserhahn herum, bis es vernehmlich anfaengt zu zischeln (bei ziemlich geschlossenem Hahn).
Das Wasser aus dem Schlauch kommt dann vermischt mit einer Menge Luftblasen im Becken an.
Ich vermute, dass bei "zischendem" Wasserhahn das Wasser mit hoher Geschwindigkeit durch eine Verengung fliesst.Dabei entsteht ein Unterdruck und die geloesten Gase perlen aus.
Gruss Hans
Bitte fass diese Diskussion zusammen, zumindest einen Teil davon. Wenn du mitmachst, machen auch andere mit. Davon profitierst du wieder. Schreib einfach die Argumente übersichtlich auf, die du gerade gelesen hast. Lass Unwichtiges, Ballast und schmückendes Beiwerk weg. Stell Pro und Kontra dar, damit die Meinungsvielfalt erhalten bleibt. Lass die Diskussion einfach davor oder dahinter stehen. Wenn alles zusammen gefasst ist, kann die Diskussion auch gelöscht werden. Du kannst natürlich auch dein eigenes Wissen aufschreiben. Weitere Hinweise und Beispiele stehen bei den Hinweisen zur Mitarbeit.
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