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Hallo!

Derzeit lese ich über filterlose Aquarien.

Dabei tauchen Fragen auf:

Gibt es einen Aquarianer der auch Erfahrung ohne Strömung in einem filterlosen Becken gemacht hat? Wenn ja,welche? Ich könnte mir vorstellen, daß jetzt eine Antwort kommt – ja, aber mit häufigem Wasserwechsel -wenn WW, dann wie oft – täglich?

Grüße Margit


Hallo Margit.

> Gibt es einen Aquarianer der auch Erfahrung ohne Strömung in einem
> filterlosen Becken gemacht hat?

Ja.

> Wenn ja, welche?

Ich betreibe hier ein 30X30X30cm-AQ nur mit Sandboden, Javamoos, Hornblatt, Zwerggarnelen und ein paar Heterandria formosa. WW jede Woche 60%. Wenig Fütterung, kein Algenwuchs, beleuchtet mit einer 20W-Energiesparlampe.Läuft schon seit einer ganzen Zeit lang ohne Probleme. 🙂

Grüße, Peter


ich habe das ähnlich mit 12 Litern, mische das Wasser aber mehrmals täglich mit nem Sprudelstein.

gruss, sylvia


Hallo Peter,

> Ich betreibe hier ein 30X30X30cm-AQ nur mit Sandboden, Javamoos,
> Hornblatt, Zwerggarnelen und ein paar Heterandria formosa.

Uiiiii, Du hast es auf den Punkt gebracht. Genau ein derartiger Besatz schwebt mir vor.

> WW jede Woche 60%.

Kein Problem, ist auch geplant.

> Wenig Fütterung, kein Algenwuchs, beleuchtet mit einer
> 20W-Energiesparlampe.

Ist das die einzige Wärmequelle?

Welche Temperaturen hast Du dann im Winter?

> Läuft schon seit eine ganze Zeit lang ohne Probleme. 🙂

Wie lange machst Du das schon?

Bin schon ganz oberbricklig neugierig auf Deine Antwort.

Grüße Margit


Hallo Margit,

> Uiiiii, Du hasts auf den Punkt gebracht. Genau ein derartiger Besatz
> schwebt mir vor.

🙂

> Ist das die einzige Wärmequelle?

Ja. extra beheitzt wird es nicht.

> Welche Temperaturen hast Du dann im Winter?

Um 18°C. Das Zimmer wird normal beheitzt.

> Wie lange machst Du das schon?

Seit Ende Januar. Eifahren ließ ich es 6 Wochen lang. Ich hatte gleich zu Anfang ein paar Löffel Filterschlamm eingefüllt, was auch für eine Ladung Futter in Form von Hüpferlingen gesorgt hat. 🙂

> Bin schon ganz oberbricklig neugierig auf Deine Antwort.

Da ist sie. 🙂

Grüße, Peter


Hallo Margit,

Filterlos wegen der Nährstoffe umzurühren wird ja öfters erwähnt. Ich halte das auch für wichtig. Es gibt aber noch einen weiteren Grund: fehlende Wasserbewegung hat eine deutlich Temperaturschichtung im Becken zur Folge. In meinem 60 cm hohen filterlosen Becken konnte man das außen an der Scheibe erfühlen. Die Thermometer oben und unten zeigten eine Differenz von 3°C und mehr.

Gruß, Nik


Hi Nik,

>Filterlos wegen der Nährstoffe umzurühren wird ja öfters erwähnt.

Ja.

>Ich halte das auch für wichtig.

Daß es nicht schadet, ist mir klar. Ich spiele aber nur mit dem Gedanken ein kleines Becken dort aufzustellen,wo mich Technik stört. Und in diesem Becken soll nur ganz wenig Besatz und viel „Gemüse“ sein. Viel WW, weil ganz nahe am Wasserhahn. Daher mal das Ausloten, ob auch ohne Strömung möglich. Temperaturen würden die von mir gewünschten Fische zwischen 18-25° abkönnen. Was für mich schon so klingt, als ob das sogar ohne Heizstab möglich sein sollte, dies kann ich aber ganz einfach ausprobieren, indem ich die Temperatur im Auge behalte.

>fehlende Wasserbewegung hat eine deutlich Temperaturschichtung im
>Becken

Das würde ich, wie eben Marion gemeint hat, nicht zwangsweise als Problem ansehen, je nachdem wer das Becken bewohnt.

Grüße Margit


Hallo Margit!

Du kanst dir zur Zeit zwei solcher Becken bei mir anschauen kommen. Der Inhalt der „Kompottschüsseln“beträgt 9 Liter. Ein Becken besetzt mit meinen Neocaridinas TDS und Blasenschnecken sowie einigen Endlerbabys wird mit einer Schreibtischlampe beleuchtet, das zweite Becken mit den Gardaseegarnelen steht am Fensterbrett. Wasserwechsel im Neocaridinabecken 2 mal pr Woche 1 Liter, im Gardaseebecken 1 mal wöchentlich 1 Liter. Nitrit u. Nitrat sind in beiden Becken n.n., Phosphat im Neocaridinabecken durch fleissiges Hineinschmeissen von deinen Kaninchenpellets ca 1mg/l. Tendenz hier auch fallend, da ich die meisten Insassen aus dem Becken ausgesiedelt habe. Beide Becken habe ich mit Filtermulm aus meinem 70l Becken angeimpft und nach 24h besetzt. Nitrat war nie nachweisbar. Als Problemzone würde ich die Sauerstoffversorgung während der Nachtstunden betrachten. Wenn das Neocaridinabecken fast vollständig mit Javamoos oder Najas zugewuchert ist beobachte ich daß die Garnelen am Morgen auf den Ricciapolstern sitzen. Solange das Becken nur bis zur Hälfte zugewachsen ist ist dies seltener zu beobachten. Die Jungguppys die zeitweise im Becken schwimmen zeigen allerdings nie eine erhöhte Atemfrequenz oder eine auffallende Tendenz zur Oberfläche. Gemessen habe ich den Sauerstoffgehalt noch nie.

mfg Werner


Hallo Werner,

9 Liter? Was hast Du da für ein Gefäß? Ich zerbrech mir seit Wochen den Kopf, wo ich ein möglich viereckiges Glasgefäß zweckentfremdet herbekomm, ohne daß ich mir eines zusammenklebe oder kleben lasse. So was muß es doch geben. Aber wahrscheinlich eher rund als eckig.

> Beide Becken habe ich
> mit Filtermulm aus meinem 70l Becken angeimpft und nach 24h besetzt.
> Nitrat war nie nachweisbar.

Langsam bekomm ich ein Gefühl dafür.

Du hast auch überhaupt keine Wasserbewegung in den Becken. Wärmequelle nur das Licht? Allerdings glaube ich zu wissen, daß Du die Becken erst seit der warmen Jahreszeit betreibst, oder?

Grüße Margit


Ich habe hier beim Trödler gelegentlich Ganzglasaquarien aus einem Stück gesehen, da habe ich ein 20l-Teil für 9 Euronen erstanden… Die kleinen waren dementsprechend preiswerter…

ist aber schon ein halbes Jahr her!

vielleicht gibt es das für Dich ja auch als mögliche Quelle

Grüßle, Ingo

Hallo Margit

Habt Ihr Fressnapf oder Futterhaus bei Euch? Da gibts solche Plastikwannen für kleines Geld. Afaik 7,5l bis 20l. Ich glaube der Hersteller heißt Biopet?!?

Gruesse vom Daniel


Hi Daniel,

> Habt Ihr Fressnapf oder Futterhaus bei Euch?

Fressnapf ja.

> Da gibts solche Plastikwannen für kleines Geld.

Plastik ist schon klar, da würde ich auch was finden. Mein Auge wünscht sicher aber unbedingt Glas, und als Draufgabe wenn möglich nicht geklebt.

Schon ein bißl viel Wunsch, ist mir klar. Da werd ich wie so oft wieder mal Abstriche machen müssen.

Und Trödler oder Ähnliches gibt es in unserer Umgebung nicht wirklich erschöpfend.

Grüße Margit


Hi nochmal…

Auf Anfrage haben die Aquaristikgeschäfte auch kleine Vollglasaquarien. Von 20-30l so weit ich mich entsinne.Hier bietet Fressnapf solche an.

Gruesse vom Daniel


Hi!

> Was hast Du da für ein Gefäß?

Sind Vollglasbecken (aus einem Guß) mit rechteckiger Grundfläche 20*25*18 glaub ich. Die gibt es im Laborfachhandel oder in den Deko-Abteilungen bei Kika, IKEA und Co.

> Wärmequelle nur das Licht?

Ja, für meine Garnelen und den Endlerbabys genügt die Zimmertemperatur völlig.

> Allerdings glaube ich zu wissen, daß Du die Becken erst seit der warmen
> Jahreszeit betreibst, oder?

Nein, ein Becken läuft seit letzten September, eines seit Anfang März. Und das Zimmer in dem die Becken stehen wurde im Winter nur zeitweise geheizt.

mfg Werner


Hi Margit,

ich betreibe ein 60x30x30 Becken seit min 4 Jahren ohne Filter, ohne Pumpe nur mit Heizstab. Das Becken ist gut mit Vallisnerien und Zwerg-Anubias bewachsen. Besatz: einige Platys, bis vor kurzem war noch ein großer Ancistrus drin, die ist aber leider an Laichverhärtung letzte Woche eingegangen. TDS, Apfel- und Blasenschnecken. Das Wasser ist glasklar.

> Ich könnte mir vorstellen, daß jetzt eine Antwort kommt – ja, aber mit
> häufigem Wasserwechsel – wenn WW, dann wie oft – täglich?

zZ wechsle ich wöchentlich 10 l. Es gab aber auch schon Zeiten, da wurde monatelang kein WW gemacht -allerdings auch sehr wenig gefüttert. Bevor mich hier wer köpft – ich war eben so lange mit meiner Tochter im KH, da war das Aq ganz ganz ganz weit unten auf der to-do-Liste. Ich hatte in der Zeit keine Ausfälle, die Platys haben ihr Lebendfutter selbst produziert und ansonsten wohl hauptsächlich von Algen gelebt. Ich hatte in dem Becken nur grüne Fadenalgen, die Pflanzen gediehenund gedeihen bestens,Wassertrübung, Gelbfärbung, Blaualgen und dergleichen war nie ein Theam, die WWerte waren immer gut, wenn ich gemessen hab. Also kein Nitrit, kaum Nitrat.

Ja, in dem Becken gibt es eine deutliche Temperaturschichtung. Das stört aber offensichtlich niemanden. Die Pflanzen wachsen, die Fische sind munter, die Wasserverhältnisse stabil, der Bodengrund (Sand in natürlicher Körnung, aus dem Bach) sieht tadellos aus. Temperaturschichtungen gibt es ja auch in natürlichen Habitaten,ich kenne außer Badeseen keine, die regelmässig umgerührt werden 😉

Ciao ciao Marion


Hallo Marion,

>ich betreibe ein 60x30x30 Becken seit min 4 Jahren ohne Filter, ohne
>Pumpe nur mit Heizstab.

Huch, interessant.

>Ja, in dem Becken gibt es eine deutliche Temperaturschichtung. Das stört >aber offensichtlich niemanden.

Welche Temperaturen mißt Du?

Jetzt würde ich mich über eine vernünftige, emotionslose Grundsatzdiskussion freuen. z.B. daßjemand berichtet, der damit negative Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht kann man den Grund herausfinden, warum es einmal klappt und unter anderen Bedingungen nicht. Nur zu gern nutze ich die positiven, aber auch negativen Erfahrungen von anderen, bevor ich mich über eigene Versuche wage.

Schade ist, daß derzeit Trixie nicht mitliest. Sie betreibt, glaube ich, auch einige Becken nur mit Wasserwechsel. Allerdings ob sie Strömung erzeugt weiß ich nicht.

Grüße Margit


Hi Margit,

an der Oberfläche hat’s üblicherweise um die 24º, 25º zum Boden hin macht das Gefälle vielleicht 3º weniger aus. Ich hatte vor allem immer Bedenken, ob der Bodengrund nicht zu kühl wird und die pflanzen nimmer wachsen, ist aber nicht so. Man merkt jetzt nur, dass die Vallisnerien am ursprünglichen Pflanzort nimmer so recht wollen, aber sehr vitale Ausläufer ind er anderen, vorderen:-( Ecke treiben. Das ist aber normal und ich werde deshalb das becken mal überholen. Immerhin läuft es jetzt insgesamt seit 8 Jahren und vor ca 4 Jahren hat eben die Innenpumpe, die dabei den Geist aufgegeben.

> Jetzt würde ich mich über eine vernünftige, emotionslose Grundsatzdiskussion
> freuen.

Ja Du stellst Ansprüche! *g*

z.B. daß jemand berichtet, der damit negative Erfahrungen gemacht

> hat. Vielleicht kann man den Grund herausfinden, warum es einmal klappt und
> unter anderen Bedingungen nicht. Nur zu gern nutze ich die positiven, aber
> auch negativen Erfahrungen von anderen, bevor ich mich über eigene Versuche wage.

Mein Fazit, das auch andere Berichte bestätigen: das A und O sind stabile Verhältnisse. Und dann Besatz (Fauna und Flora) der zu diesen Verhältnissen passt, nicht umgekehrt. Wenn ich mir die hier die Berichte über Katastrophenbecken anschaue, an denen dauernd rumgedoktert wird, mal dieses mal jenes Mittelchen, immer wieder an den Wasserwerten gedreht…das haut dann eben nicht hin. Das war für mich auch der Grund mich gegen eine UOA oder dergleichen zu entscheiden, weil ich dafür einfach (noch?) nicht gut genug bin und auch nicht sicherstellen kann,daß ich diese veränderten Verhältnisse auch stabil halten kann. Dafür gehts meinen Betonwasserfischen doch erstaunlich gut – die Halbschnäbler von Robert haben jetzt das zweite Mal vitale Junge bekommen – lt Mergus nicht selbstverständlich.

Ciao ciao Marion


Hallo Margit!!

Ich hatte in den letzten Jahren mehrfach Gelegenheit, unter Führung des damaligen Verantwortlichen Dr.Mühlberg die Sammlung der Wasser- und Sumpfpflanzen zu sehen. Sie war zum Teil in hohen Becken ohne Filter und ohne Strömung untergebracht. Die Pflanzen befanden sich in einem hervorragenden Zustand! Der Fischbesatz war gering und bestand aus kleinbleibenden Lebendgebärenden, die m. W. nicht gefüttert wurden. Auch ein regelmäßiger TWW fand nicht statt. Der entscheidende Punkt ist wohl die spezifische Belastung! Seitdem ich selbst ein Becken filterlos betrieben habe, weiß ich, daß ein nennenwerter Teil der Bakterienflora auf den Pflanzen sitzen muß, denn der Stoffwechsel kann durch Messungen verfolgt werden. Er ist gegenüber dem Filterbetrieb nur wesentlich verlangsamt,, und auch die Metaboliten sind höher konzentriert. Z. B. ist die NH4-Konzentration etwa zehnmal so hoch wie mit HMF! Aber es geht ohne Filter, und man muß ja nicht unbedingt ausloten, wie belastbar ein filterloses Becken ist. Die Strömung spielt für den Stofftransport eine entscheidende Rolle. Fische rühren das Wasser um durch Schwimmen und Atmen. Temperaturunterschiede induzieren Konvektionsströmungen. Zur Not belüftet man etwas. Das rührt auch! Und schützt vor O2-Mangel!

Grüße Gerd


Hallo Gerd,

Fischbesatz ohne Fütterung. Ich gehe davon aus, daß das sehr kleine und ganz wenige Fische waren, die vom Aufwuchs lebten?

> Der entscheidende Punkt ist wohl die spezifische Belastung!

Logisch.

> Seitdem ich selbst ein Becken filterlos betrieben habe, weiß ich, daß
> ein nennenwerter Teil der Bakterienflora auf den Pflanzen sitzen muß,
> denn der Stoffwechsel kann durch Messungen verfolgt werden.

Soviel habe ich mir auch inzwischen angelesen.

>Er ist > gegenüber dem Filterbetrieb nur wesentlich verlangsamt,, und auch die
> Metaboliten

Metaboliten – werde ich wenn ich Zeit finde mal nachlesen gehen, sagt mir jetzt nichts.

>sind höher konzentriert. Z. B. ist die NH4-Konzentration
> etwa zehnmal so hoch wie mit HMF!

Gut zu wissen.

> Die Strömung spielt für den Stofftransport eine entscheidende Rolle.
> Fische rühren das Wasser um durch Schwimmen und Atmen.

> Temperaturunterschiede induzieren Konvektionsströmungen. Zur Not
> belüftet man etwas. Das rührt auch! Und schützt vor O2-Mangel!

Da liegt bei mir der wunde Punkt. Mir ist durchaus klar, daß die Belüftung das Risiko reduziert. Aber will ich belüften – wie Du z.B. schreibst zur „Not“ – dann bin ich eigentlich schon wieder dort wo ich, wenns irgendwie möglich ist, nicht hinwill. Ich muß eigens eine Membranpumpe da dranhängen. Mich stört,daß ich dann das Becken nicht dorthin stellen kann, wo ich mir es wünsche, sondern dorthin, wo bereits eine Membranpumpte läuft. Belüften ist für mich in diesem Fall schon das Gelbe vom Ei. Jetzt bräucht ich aber nur Luft ohne Pumpe, ***träum*** – das wärs! ;-))

Grüße Margit


Hallo Margit!

>Fischbesatz ohne Fütterung. Ich gehe davon aus, daß das sehr kleine und ganz
>wenige Fische waren, die vom Aufwuchs lebten?

So ist es!

>Metaboliten – werde ich wenn ich Zeit finde mal nachlesen gehen, sagt mir
>jetzt nichts.

So heißen die Zwischenprodukte des biologischen Abbaus, z. B. NH4, NO2

>Belüften ist für mich in diesem Fall schon das Gelbe vom Ei. Jetzt bräucht
>ich aber nur Luft ohne Pumpe, ***träum*** – das wärs! ;-))

Ich belüfte überall, den die Pflanzen schaffen es bei mir nicht, genügend O2 für die Nacht zu produzieren. Ich benutze eine große Membranpumpe von Hagen, Modell 20, die sehr leise ist, und die Wisa 300, auch eine sehr leise. Beide kosten ein Vermögen!

Grüße Gerd


Hai Margit…

> Derzeit lese ich über filterlose Aquarien.

Gibt es da Literatur ?

> Gibt es einen Aquarianer der auch Erfahrung ohne Strömung in einem
> filterlosen Becken gemacht hat? Wenn ja, welche?

Nur Gute :-).

> Ich könnte mir vorstellen, daß jetzt eine Antwort kommt – ja, aber mit
> häufigem Wasserwechsel – wenn WW, dann wie oft – täglich?

Noe, keins von alledem. 12 l-Batterieglaeser. Bilder hast du ja IMHO schon gesehen. Wenn nicht suche ich welche raus. Ohne Filterung, ohne Heizung, nur 1 mit Beleuchtung, die beiden Nebenstehenden bekommen nur noch Streulicht vom Mittleren ab. Boden getrennt mit Schieferplatte. Dahinter 4 – 5 cm Sand mit Hornkraut. Davor 2 cm Sand mit Blaettern.Temperatur ueber den Winter um die 23 Grad, jetzt um die 26 Grad. Besetzt mit Garnelen die im Winter keinen Nachwuchs bekamen, aber seit Fruehjahr sobald die Temperatur stieg wuseln Junge (jetzt 6 – 8 mm) rum. Wasserwechsel alle 4 – 8 Wochen etwa die Haelfte oder Mulmwasser aus dem grossen Becken. Temperaturunterschiede kann ich nicht feststellen.Waere ja auch bis auf ein Minimum unlogisch. Die Batterieglaeser habe ich als Deko- oder Blumenglaeser in der Zwischenzeit schon in mehreren Moebelhaeusern gesehen.

M.V.


Hallo Manfred,

> 12 l-Batterieglaeser. Bilder hast du ja IMHO schon gesehen.

Ja, Bilder. ;-( Seitdem laufe ich so einem Glas nach. Wenn Du wüßtest, wem ich schon aller mit der Frage danach auf die Nerven gefallen bin. Ich kann einfach keines auftreiben. Und wenn ich in den Kaufhäusern was annähernd Ähnliches sehe, dann ist es ein Einrichtungsstück, das ich vom Preis her ablehne. Jetzt brauchst Du mir nur noch zu sagen, woher nehmen, dann bin ich endlich zufrieden.

> Wenn nicht suche ich welche raus.

Nix Bild, will Glas haben!

> getrennt mit Schieferplatte. Dahinter 4 – 5 cm Sand mit
> Hornkraut. Davor 2 cm Sand mit Blaettern.

Warum machst Du bei der Bodenhöhe einen Unterschied?

>Temperatur ueber den Winter um die 23 Grad, jetzt um die 26 Grad.

Was, nur von der Beleuchtung? Bei uns hat es im Winter in den Räumen immer nur um 18-20°.

>Wasserwechsel alle 4 – 8 Wochen etwa die
> Haelfte oder Mulmwasser aus dem grossen Becken.

Du nimmst kein Frischwasser?

> Die Batterieglaeser habe
> ich als Deko- oder Blumenglaeser in der Zwischenzeit schon
> in mehreren Moebelhaeusern gesehen.

Ich auch, nur zu welchem Preis. Da krieg ich ja ein Aquarium drum.

Du führst keine Luft zu, keine Strömung, nix?

Grüße Margit


Hai Margit…

Ich weiss dass die meist sehr teuer sind. Koennte mit vorstellen, dass sie im Versorgungsgrosshandel fuer Gaertnereien und Blumenlaeden guenstiger zu bekommen sind. Evtl. auch im Laborbedarfhandel ? Wie du weisst, habe ich meine aus der Aufloesung unserer Notstrombatterie.

> Nix Bild, will Glas haben!

:-)).

> Warum machst Du bei der Bodenhöhe einen Unterschied?

2 cm langen fuer die Pflanzen nicht. Aber die brauche ich fuer den Schadstoffabbau. Ausserdem sieht es schoener aus wenn es etwas natuerlich eingerichtet ist. Die Dinger stehen im Wandregal im Wohnzimmer. Dann bleibt auch noch der hoehere Teil weitgehend sauber und man kann die Garnelen gut im vorderen Bereich beim Mulmzerlegen beobachten.

> Was, nur von der Beleuchtung? Bei uns hat es im Winter in den Räumen immer
> nur um 18-20°.

Die Beleuchtung macht etwa 3 Grad aus. Also bei 20 Grad C Zimmertemperatur etwa 23 Grad C im Becken.

> Du nimmst kein Frischwasser?

Habe je geschrieben „oder“. Wenn ich Wasserwechsel im Grossen mache kommt das Mulmwasser rein. Wenn ich der meinung bin es muesste mal wieder WW gemacht werden, wird Leitungswasser genommen.

> Ich auch, nur zu welchem Preis. Da krieg ich ja ein Aquarium drum.

Das duerfte das groesste Problem sein. Evtl. im Grosshandel guenstiger.

> Du führst keine Luft zu, keine Strömung, nix?

Noe, warum ? Sauerstoff kommt ueber die Oberflaeche und die Pflanzen. Und fuer was soll die Stroemung sein. Wie ich schon geschrieben habe, glaube ich nicht an die Temperaturschichtung. Die grosse Glasflaeche waermt das Wasser ueberall auf. Wenn ueberhaupt messbar, duerfte die T. innerhalb eines Grades liegen. Um zu messen muesste ich erstmal ein Thermometer mit noch funktionierenden Saugnapf finden.

M.V.


Ich hatte genau das (das filterlose 40er-Becken auf meiner Website) laufen, allerdings in einem 25x25x40 (=ca gleiches Volumen) mit Honigguramis. Die haben in ihrer natürlichen Heimat auch keine Strömung.

Ohne Umrühren, das ich für einen Unsinn halte, weil
1) lösliche Nährstoffe eh diffundieren und ungelöste Stoffe auf den Boden gehören.
2) in einem niedrigen Becken keine merkliche Temperaturschichtung auftreten wird, weil
a) zu niedrig und
b) Diffusion bei den kleinen Strecken ausreichend ist.
3) eine Temperaturschichtung natürlich ist. Den Malawisee rührt auch keiner um.

Gruß, daPeda


Hi zusammen..

> 2) in einem niedrigen Becken keine merkliche Temperaturschichtung
> auftreten wird, weil a) zu niedrig und b) Diffusion bei
> den kleinen Strecken ausreichend ist.

So is‘ es.

> 3) eine Temperaturschichtung natürlich ist. Den Malawisee rührt
> auch keiner um.

Stimmt, wird so gut wie nie umgeruehrt. 🙂
Es gibt allerdings auch in (abflusslosen) Stehgewaessern Durchmischung (Wellengang) und je nach Klimazone bzw.Gewaessertiefe gewisse jahreszeitliche Umschichtungen.

MfG Marco


>Es gibt allerdings auch in (abflusslosen) Stehgewaessern
>Durchmischung (Wellengang) und je nach Klimazone bzw.
>Gewaessertiefe gewisse jahreszeitliche Umschichtungen.

Das ist richtig. Ich denke aber, dass die in Frage kommenden Fische alle aus geschütztem Flachwasser im tropischen Bereich stammen, wo beides nicht zum Tragen kommt. Und wenn, dann dürfte es eher als Störung anzusehen sein (ein Viech, das in die Lacke latscht).

Wobei allerdings ein technikfreies Großbecken, das ca. 3m Wassertiefe hat, davon 1,5m unterirdisch (von einem Kellerraum aus einsehbar), 1,5m oberirdisch mit Uferzone, eine Seitenscheibe in eine Hausaußenwand integriert,d.h. freier Zugang von Wind und Regen, und einen Überlauf bzw. einen schwimmerregulierten (ist das schon Technik?) Sicker-Ablauf auf Erdlevel interessant sein könnte.

Naja das war jetzt eine spontane Spintisiererei 😉

Gruß, daPeda

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