Futter für Aquarienfische

Corydoras aeneus 
Corydoras aeneus  Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Pia Helminen

Industriell hergestelltes Trockenfutter, z. B. Flockenfutter, ist viel nahrhafter als es für die Fische eigentlich notwendig ist. Da die Käufer möglichst nahrhafte Futtersorten bevorzugen, ist die Futtermittelindustrie bestrebt, möglichst nahrhaftes Futter herzustellen, um nicht hinter der Konkurrenz zurückzubleiben. Es muss zudem sichergestellt sein, dass das Futter auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum den versprochenen Nährstoffgehalt beinhaltet, z. B. an Vitaminen. Dazu muss aber bei der Herstellung entsprechend ein größerer Nährstoffgehalt an Eiweißen, Vitaminen usw. vorliegen.

Untersuchungen an Wildfängen zeigen, dass diese mit relativ wenig Futter auskommen müssen. Därme von Panzerwelsen waren z. B. zu 90 % mit Sand gefüllt. Teilweise waren die Därme ganz leer.

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In einem eingefahrenen Aquarium befindet sich an Grünalgen, Mulm und Pflanzen so viel Plankton, dass die Fische auch ohne zusätzliche Fütterung reichlich Nahrung finden. Einige Fischarten fressen auch Algen, wenn sie kein anderes Futter erhalten.

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Aquarienfische haben aufgrund ihres durch das Aquarium eingeschränkten Bewegungsspielraums keine Möglichkeit, zuviel aufgenommene Nährstoffe bzw. die damit aufgenommene Energie abzubauen. Deshalb erhalten Fische sehr oft viel zu viel Futter.

Erwachsene Fische, die nicht gezüchtet werden sollen, werden ein Mal täglich gefüttert. Die tägliche Futtermenge soll in 1 bis 2 Minuten aufgefressen sein. Mindestens einmal in der Woche wird gar nicht gefüttert. In der Natur finden Fische oft tagelang kein Futter.

Corydoras aeneus 
Corydoras aeneus  Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Pia Helminen 

Diese Grundregel kann und muss je nach den konkreten Umständen variiert werden. Bodenbewohnende Fische wie Welse müssen auch Futter bekommen. Einige Fischarten stürzen sich gierig auf jedes Futter, während andere Arten langsam und vorsichtig zur Futterstelle kommen. Es muss darauf geachtet werden, dass alle gepflegten Fischarten genug Nahrung erhalten. Dazu können die Futterarten variiert werden.

Tablettenfutter z. B. kann auf den Boden geworfen werden, damit die Welse leichter an Futter kommen und nicht alles vorher von anderen Fischarten weggefressen wird. Damit nicht alle Fische an einer Stelle um Tablettenfutter streiten, kann eine Tablette in mehrere Stücke geteilt werden und an verschiedenen Stellen in das Aquarium geworfen werden. Flockenfutter kann vor der Fütterung in Wasser aufgeweicht werden. Es sinkt dann schnell an unterschiedlichen Stellen auf den Boden.

Wichtig ist vor allem eine abwechslungsreiche Fütterung. Neben den verschiedenen Formen an Trockenfutter, eignen sich gefriergetrocknetes Futter, Frostfutter und vor allem Lebendfutter.

Zu starke oder unausgewogene Fütterung kann zu Krankheiten und zur Verfettung der Fische führen. Nicht gefressenes Futter wird im Aquarium durch Bakterien zersetzt und belastet das Wasser.

Ausgewachsene, gesunde Aquarienfische können sogar mehrere Wochen ohne Futter auskommen. In der Natur dauern Hungerperioden auch mehrere Wochen. Bei Hochwasser z. B. verteilen sich die Fische auf weite Flächen. Raubfische finden in dieser Zeit wenig Nahrung, während pflanzenfressende und aufwuchsfressende Fische viel Nahrung finden. Bei Niedrigwasser kehrt sich die Situation um.

Jungfische müssen regelmäßig und häufiger gefüttert werden, weil sie sonst im Wachstum zurückbleiben. Auch ausgesprochene Futterspezialisten oder sehr große Fische benötigen möglicherweise zusätzliche Nahrung.

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