Die Fütterung von Kampffischen sollte 3x die Woche erfolgen, weil sie sonst zu faul werden.

Geeignetes Lebendfutter:

  • Rote Mückenlarven
  • Schwarze Mückenlarven
  • Weiße Mückenlarven
  • Eintagsfliegen
  • Enchyträen
  • Fruchtfliegen
  • Junge Guppys
  • Mehlwürmer
  • Moina
  • Mexikanische Bachflohkrebse
  • Wasserflöhe
  • zerdrückte Schnecken

Mit Artemia gibt es unterschiedliche Erfahrungen. Artemianauplien sind als Futter für Jungfische geeignet, aber es lohnt kaum die Mühe und die Kosten, Artemia als Futter für ausgewachsene Kampffische großzuziehen. Das sonst oft empfohlene feine Tümpelfutter ist weniger geeignet.

Größere Schnecken ab ca. 3 bis 4 Millimeter müssen zerdrückt werden. Schneckenlaich und kleinere Schecken werden auch unzerdrückt gefressen.

Ein Paar Guppys kann, quasi als Dauerfutterspender, mit Kampffischen zusammen gehalten werden.

Wenn Weiße Mückenlarven nach dem Kauf sofort gespült werden, können sie im Keller in einem alten Aquarium gehalten werden. Mit Artemianauplien und feinstem Tümpelfutter gefüttert, halten sie sich mehrere Monate.

Wenn kein Lebendfutter zur Verfügung steht, kann Frostfutter verwendet werden. Lebendfutter enthält aber mehr Nährstoffe als Frostfutter. Außerdem wird durch Lebendfutter der natürliche Jagdinstinkt gestärkt. Es verteilt sich schnell im ganzen Becken, so dass auch Kampffische zu fressen bekommen, die bei der Fütterung zurückhaltend und zu langsam sind.

Viele Züchter füttern ihre Tiere nur mit Lebend- oder Frostfutter. Tabletten, Sticks oder Flockenfutter kennen solche Kampffische nicht. Exemplare, die Trockenfutter nicht fressen oder wieder ausspucken, sollten mit Lebend- oder Frostfutter gefüttert werden. In der Regel fressen sie dann.

Gefriergetrocknete Rote Mückenlarven werden von oftmals gefressen.

Neue Kampffische fressen langsam

Neue Kampffische, die bei der Fütterung langsam sind, sind vermutlich nicht an Futterkonkurrenz gewöhnt. Sie müssen erst lernen mit der neuen Konkurrenz umzugehen. Wenn geeignetes Futter gegeben wird, geht die Gewöhnung schneller.

Kampffische kommen aus Gewässern, in denen fast keine Strömung herrscht. Aquarienfilter erzeugen in der Regel stärkere Strömungen.

Wenn ständig an einer bestimmten Stelle im Aquarium steht, könnte es also sein, dass sich das Tier an dieser Stelle nicht durch eine zu starke Strömung belästigt fühlt.

Kampffische stehen auch gerne zwischen den Pflanzen oder stehen auf dem Boden gestützt auf den langen Bauchflossen. Dort schauen sie sich nach allem um, was essbar ist.

Vollgefressene Kampffische sind träge

Vollgefressene Kampffische können sehr träge werden und nur noch herumhängen, bis der Bauch wieder leerer ist. Unter Umständen torkeln sie sogar herum oder schwimmen schwerfällig oder nicht im Gleichgewicht, als wäre die Schwimmblase defekt.

Wenn das Essen verarbeitet ist und die Schwimmblase wieder Platz hat, verhalten sich die Tiere wieder normal.

Ungewöhnliches Schwimmverhalten weist  also nicht unbedingt auf eine Krankheit hin. Man sollte einen halben Tag abwarten, ob der Bauch wieder dünner wird und das Tier wieder normal schwimmt.

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Letzte Aktualisierung am 11.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API