Corydoras aeneus
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Allgemeines über Corydoras aeneus

Der gebräuchliche deutsche Name für Corydoras aeneus ist Metallpanzerwels. Er wird aber auch Grüner Panzerwels oder Goldstreifen Panzerwels genannt. Metallpanzerwelse werden sechs bis acht Zentimeter lang.


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Corydoras aeneus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Pharaoh Hound

Hinweise zur Zucht

Grundsätzlich gelten die allgemeinen Hinweise zur Panzerwelszucht.

Um Metallpanzerwelse zum Laichen anzuregen muss das Weibchen in Laichkondition gelangen, indem quasi rund gefüttert wird. Dazu werden hin und wieder mal gefrorene schwarze und rote Mückenlarven gefüttert. Der auslösende Faktor zum Laichen ist zumeist eine Regenzeitsimulation. Metallpanzerwelse balzen bevorzugt abends und nach Wasserwechseln mit kühlem Wasser. Beim Balzen wird Färbung wird deutlich heller und Weibchen und Männchen nehmen die T-Stellung ein.


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Corydoras aeneus - Männchen links - Weibchen rechts

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: WIKIFAN-UL

Je Laichgang werden ca. 15 Eier gelegt. Insgesamt können in einem Trupp durchaus 400 Eier gelegt werden. Die Eier sind ca. 1,8 mm groß.

Panzerwelse fressen ihren frisch geschlüpften Nachwuchs. Die Eier werden deshalb nach der Ablage in eine flache Schale oder eine Schüssel gelegt werden. Eine möglichst große Bodenfläche ist wichtiger als die Höhe des Behälters. Natürlich ist auch ein Aufzuchtaquarium nur für die Jungen geeignet. Nachteil einer Schale sind die Anfälligkeit gegen Wasserverschmutzung wegen der geringen Wassermenge und Anfälligkeit gegen Temperaturschwankungen.

Die Schale kann mit Wasser aus dem Aquarium gefüllt werden. Das Wasser zum Auffüllen kann aus dem Hauptbecken genommen werden, wenn dort genug Wasser gewechselt wird. Das Wasser darf keine hohen Nitratwerte haben. Schon bei leicht erhöhten Nitratwerten, kann das Wachstum junger Panzerwelse gestört werden. Im Zweifel wird besser abgestandenes Frischwasser verwendet. Es kann auch reines Osmosewasser verwendet werden. Dann wird erst nach dem Schlüpfen wird langsam aufgehärtet.

Unbefruchtete Eier bleiben weiß, befruchtete lassen bald einen schwarzen Kern erkennen. Weiß gewordene Eier werden abgesaugt.
Vor dem Schlüpfen dürfen keine Schnecken im Aufzuchtbehälter sein. Diese fressen sonst die Eier.

2 bis 3 Tage nach dem Schlüpfen ist der Dottersack der Jungen aufgebraucht. Ab dann kann mit sehr feinem Futter gefüttert werden.


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Corydoras aeneus

Foto: Viola (Forum)

Geeignetes Erstfutter:

  • Artemianauplien
  • Bosmiden
  • Cyclopsnauplien
  • Grindal
  • Mikro
  • feines Staubfutter

Es kann Lebendfutter, Frostfutter und Trockenfutter verwendet werden. Damit das Futter auf den Boden sinkt, wird es bei Bedarf vor der Fütterung mit etwas Wasser gemischt. Um den Boden zu reinigen, werden Schnecken dazu gesetzt.

Weil Jungfische immer Futter benötigen, wird 3 bis 5 mal am Tag gefüttert. Entscheidend sind die ersten 1 bis 2 Tage. Wenn die Jungen in dieser Zeit hungern, bleiben sie immer Kümmerlinge.
Andererseits darf nicht zu viel gefüttert werden, weil das Wasser dann schnell verschmutzt. Sinnvoll sind tägliche Wasserwechsel von ca. 80%.
Beim Wasserwechsel werden nicht gefressenes Futter oder tote Futtertiere mit abgesaugt oder abgepinselt.


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Corydoras aeneus

Foto: Viola (Forum)

Wichtig ist eine dünne Schicht feinster Sand auf dem Boden der Schale. Auf dem puren Schalenboden bilden sich durch das reichliche Futterangebot leicht Mikroorganismen. Panzerwelslarven bekommen sonst leicht so genannte Pinselschwänze. Bei einer feinen Sandschicht scheint der Bauch der Jungen beim Rutschen darüber genug geschrubbt zu werden.
Wird keine Bodenschicht verwendet, muss täglich der gesamte Schalenboden gründlich gereinigt, d.h. abgepinselt, werden.

Je nach Anzahl werden die Jungen nach ca. einer Woche in einen größeren Behälter gesetzt. Geeignet sind Schüsseln, Schalen oder kleine Aquarien mit ca. 20 Liter Wasserinhalt und feinem Sandboden. Auch hier ist eine größere Bodenfläche wichtiger als die Höhe.

Der Aufzuchtbehälter muss gut belüftet werden, weil die Jungwelse und ggf. das Lebendfutter einen regen Stoffwechsel haben.

Futter für Metallpanzerwelse

Geeignetes Futter:

  • Eigelb
  • Aufgetaute Mückenlarven
  • Auf den Boden gesunkenes Flockenfutter
  • Diskusfutter von Tetra

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Corydoras aeneus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Jofre

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Metallpanzerwels
Systematik
Otophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Überfamilie: Loricarioidea
Familie: Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
Gattung: Corydoras
Art: Metallpanzerwels
Wissenschaftlicher Name
Corydoras aeneus
Gill, 1858
Schillernde Zuchtform

Der Metallpanzerwels (Corydoras aeneus, lat. aeneus ? bronzen, kupfern), auch Goldstreifenpanzerwels, ist eine Fischart aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse. Der Artname nimmt Bezug auf den metallischen Glanz der Tiere.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Der im Habitus gattungstypische Metallpanzerwels erreicht eine Gesamtlänge von etwa sieben Zentimeter. Männliche Tiere bleiben in der Regel kleiner als ihre weiblichen Artgenossen. Die Grundfarbe variiert zwischen gelblichbraun und einem leichten Rot. Die obere Hälfte des Körpers ist dunkel gefärbt. Ein schmales, gelbliches Längsband zieht sich vom oberen Rand des Kiemendeckels bis unter die Basis der Rückenflosse. Die Flossen sind durchscheinend gelblich- bis rötlichbraun.[1]

Flossenformel[2]:

[Bearbeiten] Vorkommen

Die Art kommt in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Peru, Surinam, Trinidad und Venezuela vor. Sie bewohnt dort tropische Flüsse und Bäche mit weichem Bodengrund.

[Bearbeiten] Lebensweise

Metallpanzerwelse leben in kleinen Schwärmen von 20 bis 30 Tieren. Sie sind omnivor, also allesfressend und fressen Würmer, kleine Krebstiere, Insektenlarven und Detritus. Mit Beginn der Regenzeit laichen die Metallpanzerwelse und legen pro Paarungsakt bis zu 20 Eier ab. Die schnellwüchsigen Larven schlüpfen nach etwa drei Tagen[1]. Über die gesamte Laichperiode können 100 bis 400 Eier produziert werden.

[Bearbeiten] Zuchtformen

Schon früh begannen viele Züchter schillernde Varianten aus den leicht glänzenden Wildformen zu züchten. Ab 1990 kamen die ersten, speziell gezüchteten albinotischen Formen auf dem Markt, welche der albinotischen Form des Marmorierten Panzerwelses zum verwechseln ähnlich sind.

[Bearbeiten] Fotos

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.):Das große Lexikon der Aquaristik. Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 259
  2. Günther Sterba: Süsswasserfische. Weltbild Verlag., Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Metallpanzerwels ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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