Zucht von Panzerwelsen

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Zur gezielten Zucht werden Panzerwelse in Zuchtbecken angesetzt. Geeignet sind Aquarien mit ca. 60 Liter Inhalt. Die abgelegten Eier werden in Schalen etc. gelegt, wo die Jungen Schlüpfen. In den ersten Monaten darf der Wasserstand nicht zu hoch sein, damit die Jungen bei Bedarf an die Wasseroberfläche können. Schalen mit 10 x 10 x 3 Zentimetern sind gut geeignet..

Sterile Glasbecken ohne „Alles“ sind für Panzerwelse nicht geeignet. Ohne Bodengrund geht das bei keinem Bodenbewohner gut, weil sich schnell ein Bakterien- und Pilzrasen bildet, der für Jungtiere gefährlich ist. Die Larven von Panzerwelsen halten sich nur am Boden auf. Auf blankem Boden werden sie an den Bauchflossen und am Bauch schnell von Pilzen befallen. Sie bekommen die so genannten Pinselschwänze, die fast immer zum Tod führen.

Blanker Boden muss täglich mit einem Pinsel oder einer Bürste gereinigt werden. Gut geeignet sind Aquarellpinsel. Damit muss der Boden vorsichtig abgepinselt werden. Das ist besonders bei mehreren Zuchtbecken sehr aufwändig.

Deshalb sollte Sand, und wenn es auch nur wenig ist, im Aufzuchtbecken oder der Aufzuchtschale vorhanden sein. Geeignet ist sehr feiner Quarzsand, z.B. Fugensand aus dem Baumarkt mit einer Körnung von 0,1 – 0,4 Millimetern. Der Sand wird vor der Verwendung kurz durchgewaschen.
Der Boden in einem Becken kann aus einer 1 bis 2 Zentimeter dünnen Schicht aus Sand bestehen. Wenn keine Pflanzen eingesetzt werden bzw. in Schalen, reicht eine 2 bis 3 Millimeter dicke Sandschicht. Eine dünne Sandschicht ist beim täglichen Wasserwechsel bei Jungfischen leichter zu reinigen.

Alternativ kann auch ca. 3 mm großem Kies verwendet werden.

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Auch die Seitenscheiben oder Seitenwände sollten sauber gehalten werden. Dazu können Sturisoma-Arten in das Aufzuchtbecken gesetzt werden. Ein Sturisoma hält alle Seitenscheiben eines 40 Liter Aquariums von Algen frei. Eier und Larven werden nicht gefressen.

Zur Sauberhaltung von Schalen eignen sich kleine Schnecken. Winzige Turmdeckelschnecken fressen Futterreste, halten den Bodengrund in Bewegung und reinigen bei Bedarf die Scheiben. Andere kleine Schnecken sind zur Beseitigung von Futterresten ebenfalls geeignet. Wenn unklar ist, ob die verwendete Schneckenart die Eier und Larven frisst, werden die Schnecken erst eingesetzt, wenn die jungen Panzerwelse gut schwimmen und fliehen können. Apfelschnecken stehen z.B. im Verdacht, Eier und Larven zu fressen.

3 helle Eier von Marmorpanzerwelsen Foto: Viola (Forum)

Das Becken kann locker mit Stängelpflanzen, z.B. Rotala und Limnophilia, und Schwimmpflanzen bepflanzt werden. Allerdings sind den Panzerwelsen Pflanzen eigentlich gleichgültig. Für die älteren Panzerwelse sind Pflanzen sogar nur hinderlich. Die Jungen kümmern sich auch nicht um Pflanzen. Im Grunde bleibt auf den Pflanzen nur Futter liegen. Bei der Bepflanzung sollte beachtet werden, dass sich die Pflanzen zur Reinigung des Beckens leicht aus dem Becken nehmen lassen und wieder eingesetzt werden können. Dazu eignen sich z.B. Javamoos und Zwergspeerblätter.

In feinfaserigen Pflanzen wie Javamoos und zerklüfteten Wurzeln siedeln sich Mikroorganismen an, die den Jungen als erste Nahrung dienen. Das Moos kann einfach mit der Wurzel befestigt werden, indem es um die Wurzel gewickelt, darin verkeilt und verhakt wird.

Weil Panzerwelse eine stärkere Strömung mögen, eignen sich kräftigere Filter, als normalerweise in solchen Aquarien eingesetzt werden. Geeignet sind z.B. Eheim Außenfilter mit 200 Liter/Stunde Durchfluss.

Einsetzbar sind auch Innenfilter aus Schaumstoff, in denen sich ebenfalls Mikroorganismen als erstes Futter ansiedeln.

Das Wasser für das Zuchtbecken wird aus dem normalen Aquarium genommen. Die Temperatur zur Zucht kann bei ca. 25°C liegen.

Dennerle S7 und TR7 sollen die Laichbereitschaft erhöhen. Im Haltungsbecken reichen 1/5 der angegebenen Dosis. Im Zuchtbecken wird die empfohlene Dosis verwendet.

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Hinweise zur Zucht

Wildfänge von Panzerwelsen beginnen erst im September mit der Eiablage. Deutsche Nachzuchten, die seit vielen Generationen in Leitungswasser vermehrt werden, laichen unabhängig von der Jahreszeit.

Der Zuchterfolg ist vom Alter der Tiere abhängig. Je älter die Panzerwelse sind, desto geringer ist die Anzahl der Jungen. Mit jungen Tieren zwischen 9 und 18 Monaten sind die Zuchterfolge am Besten. Allerdings ist das von Art zu Art etwas unterschiedlich.

Matschke, E, K-H: Panzer- und Schwielenwelse, Urania Verlag 1991, S.46 f.:
„Als Zuchtgruppe hat sich der Ansatz einjähriger Weibchen mit älteren Männchen am besten bewährt. Ältere Tiere, die noch nicht oder vor Jahren abgelaicht haben, werden nämlich immer unwilliger und anspruchsvoller. … Ältere Weibchen laichen unerwartet ein- bis zweimal mit großer Eizahl und verenden dann plötzlich aus unerklärlichen Gründen.“

Die Bedingungen im Zuchtbecken müssen bei den verschiedenen Arten unterschiedlich angepasst werden. Viele Arten benötigen zum Ablaichen einen gewissen Stimulationsfaktor, der je nach Art unterschiedlich in Zeitraum und Intensität sein muss.

Corydoras schwartzii und ähnliche Panzerwelse aus der gleichen Gattung sind z.B. schwer zu züchtende Tiere. Das Wasser muss warm und weich sein. Eine gute Filterung und abwechslungsreiches Futter sind erforderlich. Einfacher zu vermehren sind z.B. Corydoras aeneus, Corydoras paleatus und Corydoras trilineatus. Auch Corydoras sterbai lassen sich mit vielen Wasserwechseln zum Ablaichen anregen.

Zur Zucht sollten mehr Männchen als Weibchen vorhanden sein. Ansonsten werden die Weibchen nicht genug getrieben und es werden entsprechend wenige Eier gelegt. Auf ein Weibchen sollten 2 bis 4 Männchen kommen. Details hängen von der Art ab. Bei Metallpanzerwelsen kann z.B. ein Paar ausreichen.

1 Woche alter Marmorpanzerwels Foto: Viola (Forum)

Es wird mit Lebendfutter oder Frostfutter gefüttert, bis die Weibchen schön rund sind. Bewährt haben sich z.B. Rote Mückenlarven. Auch gefriergetrocknete Tubifexwürfel, die mit einer Spritze in Vitaminlösung aufgeweicht sind, werden gerne gefressen. Wenn die Tiere 3 bis 4 Tage im Zuchtbecken sind, wird mit kaltem Wasser ein Wasserwechsel durchgeführt. Bei einigen Arten, z.B. Corydoras paleatus reicht das oft aus, um das Ablaichen einzuleiten.

Ansonsten werden täglichem ca. 20 % Wasser mit kaltem Wasser gewechselt. Die Temperatur sollte bei dem Wasserwechsel um ca. 3 Grad sinken. Nachts wird die Heizung ausgeschaltet, damit die Temperatur morgens niedriger ist. Alle 2 bis 3 Tage wird Lebendfutter oder Frostfutter gegeben. Mit dem kühleren Wasser und evtl. einer gleichzeitigen Absenkung des Leitwerts wird die Regenzeit simuliert, in der Panzerwelse in der Natur laichen. Durch Zugabe von kaltem Osmosewasser kann beides einfach erreicht werden. Zusätzlich kann die Wasserströmung erhöht werden.

Wer seine Panzerwelse gut kennt und auch kleine Veränderungen bemerkt, kann evtl. am zunehmenden Leibesumfang der Weibchen erkennen, ob bald abgelaicht wird. Kurz vor dem Ablaichen ist in der Regel ein sehr reges Treiben in der Gruppe bzw. eines Pärchens an einer der Scheiben zu beobachten.

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Bei dem typischen Balzverhalten von Panzerwelsen jagen zuerst kleine Gruppen wild durchs Becken, als wäre Panik ausgebrochen. Die Atmung ist deutlich schneller als normal. Die Männchen berühren die Weibchen regelmäßig mit ihren Barteln.

1 Woche alter Marmorpanzerwels ca. 3 mm groß Foto: Viola (Forum)

Schließlich schwimmen Weibchen und Männchen ständig Seite an Seite bzw. Kopf an Kopf zusammen herum. Sie schwimmen dabei frei, nicht unbedingt immer in Bodennähe. Sie scheinen sich dabei zu küssen. Das sind Versuche, die sogenannte T-Stellung einzunehmen. Das Männchen drückt dem Weibchen in die Flanke oder versucht es zumindest.

Wenn die Tiere bereit sind, laichen sie nach einiger Zeit. Ein Daumenwert sind ca. 10 Tage nach dem Beginn des Anfütterns. Manche Panzerwelse verweigern den Nachwuchs allerdings hartnäckig.

Bei der Paarung stellt sich das Weibchen senkrecht und beschnüffelt dabei das Männchen. In der so genannten T-Stellung wird das Weibchen von den Bauchflossen des Männchens am Maul eingeklemmt. Das Männchen gibt in dieser Position Spermien ab. Wie die Befruchtung genau vor sich geht ist unklar. Das weibchen drückt jedenfalls je nach Art ein oder mehrere Eier heraus und hält sie mit den Bauchflossen fest. Dann flitzt das Weibchen durch das Becken und klebt die Eier irgendwohin. Häufig werden die Eier an die Aquarienscheiben, an Pflanzen oder an andere strömungsreiche Stellen geklebt.

Die Weibchen vieler Arten legen sehr viele Eier. Bei guten Bedingungen setzen z.B. Corydoras panda je Laichgang 15 bis 25 Eier ab. Gute Weibchen haben pro Woche einen Laichgang. Bei mehreren Weibchen kommen so schnell hunderte Eier zusammen.

Die Eier von Corydoras paleatus, sterbai und panda sind kugelrund und cremefarben.

ACHTUNG – Panzerwelse fressen ihr Gelege!

Nach dem Laichen werden die Eltern aus dem Ablaichbecken entfernt, weil sie manchmal die Eier auffressen. Auch die Larven werden unter Umständen eingesaugt.
Panzerwelse sind bewegungsfreudige Fische, die in der Natur durchaus einige Kilometer wandern. In der freien Natur ziehen Panzerwelse nach dem Laichen weiter. Wenn sie dabei ein Panzerwelsgelege finden, fressen sie es gerne auf und wirken so einer übermäßigen Vermehrung vor. Ihr eigenes Gelege kann es ja kaum sein, denn sie wandern ja ständig.
Im Aquarium sind die Wanderwege recht kurz. Deshalb fressen sie im Aquarium auch die eigenen Gelege. In Gesellschaftsbecken kommen Panzerwelse daher höchstens zufällig durch. Das geschieht normalerweise nur in großen Becken, die dicht bepflanzt und schwach besetzt sind.

Eier von Panzerwelsen umsetzen

Panzerwelse laichen oft ohne Vorwarnung im Gesellschaftsbecken ab. Weil sowohl die Panzerwelse selbst, als auch andere Fische die Eier fressen, müssen die Eier aus dem Gesellschaftsbecken in ein Aufzuchtbecken oder einen anderen geeigneten Behälter gebracht werden. Am Besten werden sie dort auch an eine Wand oder Pflanze geklebt. Ca. 30 Minuten nach dem Laichvorgang können die Eier gut umgesetzt werden. Wenn man länger wartet, kleben die Eier nicht mehr und sinken im Zuchtbehälter auf den Boden, wo sie leicht verpilzen. Wenn die Eier einzeln oder in kleinen Gruppen an der Innenwand des Zuchtbehälters kleben, verpilzen in der Regel nur unbefruchtete Eier.

Wichtig ist, sich vor dem Umsetzen der Eier die Hände zu waschen und danach die Seife gut abzuspülen. Besser ist, die Hände mit Alkohol zu waschen. Sonst können unter Umständen an den Händen sitzende Keime die Eier infizieren.

Wenn die Eier an einem Pflanzenblatt kleben, kann das Blatt einfach abgeschnitten werden. Panzerwelse laichen oft an Scheiben. Weil die Eier recht fest sind, können sie anfangs mit den Fingern abgerollt werden. Die Eier bleiben dann in der Regel an den Fingern kleben. Ältere Eier können mit einer Rasierklinge abgeschabt werden.

Wenn die Eier nach dem Abrollen zu stark an den Fingern kleben und nicht einfach in das Zuchtbecken fallen, rollt man sie mit den Fingern vorsichtig gegen die Aquarienscheiben oder andere Gegenstände. Sie bleiben dann dort in der Regel haften. Je später die Eier vom ursprünglichen Laichort abgerollt werden, desto schlechter kleben sie beim 2. Mal.

Wenn die Eier beim Transport in ein anderes Aquarium kurze Zeit an die Luft kommen, entsteht in der Regel kein Schaden. So lange die Eier nicht An- oder Austrocknen können sie sogar mehrere Minuten an der Luft sein.

Im Detail gibt es viele Möglichkeiten die Eier umzusetzen. Grundsätzlich ist es bei allen Methoden sinnvoll, wenn das Wasser für die Eier mit dem Wasser im Ursprungsaquarium überein stimmt. Weil die Eier relativ unempfindlich sind, muss das aber nicht unbedingt so sein.

Methode 1

Zwei 3 Wochen alte Marmorpanzerwelse ca. 1 cm groß Foto: Viola (Forum)

Die los gelösten Eier werden in eine Schüssel gelegt, die das gleiche Wasser hat, wie das Zuchtbecken.

In die Schüssel wird etwas Methylenblau gegeben, bis das Wasser leicht blau wird.

Es wird nicht, wie oft beschrieben, so viel Methylenblau hinein gegeben, bis man die Eier nicht mehr sieht.

Die Verpilzung hält sich auch so in Grenzen. Wenn die Larven schlüpfen, wird immer nur abgestandenes, vorgewärmtes Wasser hinzugeben.

Nach 2 bis 3 Tagen werden die Larven in das Zuchtbecken überführt und angefüttert.

Methode 2

Die Eier werden mit Riccia oder Javamoos aufgenommen. Darin bleiben sie auch schön kleben. Das Kraut mit den Eiern kommt in den Aufzuchtbehälter. Im Kraut befindet sich immer etwas Mulm und Minilebewesen, sodass an den ersten Tagen gar nicht gefüttert werden muss.
Das Aufzuchtbecken sollte viel Mulm, etwas Sand und viel Kraut enthalten.

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Etwas Torf kann hilfreich sein.

Methode 3

Die Eier in einen Behälter mit 20 Liter des Ausgangswassers legen und einen Luft-Schaumstofffilter hinein setzen.
Alternativ können die Eier in einen kleineren Behälter mit 10 bis 12 Liter Wasser gelegt werden, der gut belüftet wird.

Methode 4

In einen Laichkasten mit ca. 0,5 bis 0,8 Millimeter großen Löchern eine Abzweigung des Filterzulaufs oder Filterablaufs legen, z.B. mit Hilfe eines Überlaufrohrs. Das ergibt einen preiswerten, gut durchfluteten Behälter im Aquarium mit dem gleichen Wasser. Außerdem erspart es Filter und Heizung.

Wenn eine gute Durchflutung im Laichkasten nicht möglich ist, sollte der Boden täglich mit einem Pinsel gereinigt werden!

Methode 5

Aus Styroporplatten werden Rahmen für Artemiasiebe geschnitten, damit die Siebe nicht sinken. Vor dem Absammeln der Eier werden Siebe und die Hände mit Alkohol abgewaschen. Die Siebe mit Rahmen werden in das Aquarium gehängt, in dem die Eier sind.

Die Eier werden vorsichtig mit den Fingern abgerollt. Dann werden sie möglichst an die Innenseite der Wände von Artemiasieben geklebt.

Eier die sich vor dem Schlüpfen der Jungen weiß verfärben sind verpilzt und werden mit einer Pinzette entfernt.

Damit in die Siebe frisches Wasser kommt, werden die Siebe untergetaucht.

Ein bis anderthalb Tage nach dem Schlupf werden die Jungen in einen größeren Behälter gesetzt.

Tipps gegen Verpilzen der Eier

Die Eier von Panzerwelsen sind verpilzt, wenn sie weiß sind und nicht im Kern leicht braun. Bei Eiern von Albinos ist das schwer zu erkennen, weil auch die Eier weiß sind. Verpilzte Eier müssen so schnell wie möglich entfernt werden, weil der Pilz auf gesunde Eier übergreifen kann. Mit einer Spritze können sie gut aufgesaugt werden, ohne in der Nähe liegende, intakte Eier zu schädigen.

Zur Vorbeugung kann in das Aquarium mit dem abgesetzten Laich ein Mittel gegen Verpilzung gegeben werden. Geeignet sind z.B. Erlenzäpfchen oder Methylenblau. Methylenblau wird erst deutlich nach dem Laichen in das Wasser gegeben, um evtl. Schäden an den Spermien zu vermeiden.

Erlenzäpfchen säuern das Wasser an. Je tiefer der pH-Wert des Wassers ist, desto kleiner ist die Anzahl an Bakterien. Zusätzlich festigen Erlenzäpfchen die Schleimhäute von Fischen, durch die adstringierende Wirkung der enthaltenen Tannine und Huminsäuren.

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Methylenblau ist in vielen Heilmitteln gegen Pilzerkrankungen bei Aquarienfischen enthalten. Für Panzerwelse muss die Dosierung oft geringer sein, als von den Herstellern empfohlen.
Alternativ erhält man in Apotheken Methylenblau in Pulverform. In der Apotheke lässt man sich ca. 4g Methylenblau pro Liter destilliertem Wasser ansetzen. Das Mischen zu Hause ist riskant, weil Methylenblau kaum zu entfernen ist. Aus diesem Ansatz entnimmt man die benötigte Menge mit einer Einwegspritze und verteilt sie möglichst gleichmäßig.

Mit Erlenzapfen und Methylenblau wird verhindert, dass schon verpilzte Eier die gesunden Eier anstecken. Auch den frisch geschlüpften Larven schaden solche Mittel nicht.

Da die Eier von Corydoras relativ robust sind, sind solche Mittel in der Regel aber nicht erforderlich. Einzelne Eier können bei jedem Gelege entwicklungsunfähig sein und dann verpilzen.
Wenn alle Eier von Corydoras verpilzen, sind sie meistens nicht befruchtet. Entweder ist kein Männchen vorhanden, die Männchen sind steril, oder es gab Probleme bei der Befruchtung, weil sich die Männchen ungeschickt verhalten haben.
Wenn ein großer Teil der Eier verpilzt, aber einige Eier sich entwickeln, stimmt etwas mit dem Aufzuchtbecken nicht.

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer wieder viele Eier verpilzen, hilft unter Umständen keinen Bodengrund im Aufzuchtbecken zu verwenden, bis die Jungen ca. 3 Wochen alt sind. Der Boden muss dann täglich mit einem Pinsel gereinigt werden, weil sonst auf dem Boden ein Bakterienrasen entstehen kann, der die Jungtiere gefährdet. Täglich muss etwas Wasser gewechselt werden. In die Nähe des Geleges wird ein Ausströmer gesetzt und so die Eier gut belüftet.

Wenn Eier auf der Unterseite verpilzen, ist die Ursache meistens eine zu lange Liegezeit auf dem Boden. Abhängig von Temperatur und einigen anderen Faktoren dauert es einige Tage, bis die Larven schlüpfen. In solchen Fällen sollte der Laich ganz frisch an die Scheiben eines Ablaichkastens oder einer Schale geklebt werden. Auf dem Boden bilden sich Bakterien, Pilze usw., die dem Laich schaden. An den Seiten eines Gefäßes bildet sich natürlich auch Entspechendes, aber nicht so schnell und nicht in so großen Mengen. Zusätzlich hilft noch eine leichte Wasserströmung.

Junge Panzerwelse aufziehen

3 Wochen alter Marmorpanzerwels ca. 1 cm groß Foto: Viola (Forum)

Je nach Wassertemperatur und Panzerwelsart dauert der Schlupf der Larven in der Regel zwei bis sieben Tage. Corydoras aneus oder Corydoras punctatus z.B. schlüpfen nach 3 Tagen.
Wenn nach dieser Zeit keine Jungen geschlüpft sind, wurden die Eier wahrscheinlich nicht befruchtet.

Die Larven sehen beim schlüpfen manchmal aus wie Eier mit Schwanz. Es kommt vor, dass die Larven Schwierigkeiten beim Schlüpfen haben.
Wenn eine Larve wirklich nicht aus dem Ei kommt, kann man versuchen sie vorsichtig mit einem Luftschlauch ein paar Zentimeter in den Schlauch zu saugen und dann wieder in das Becken zu blasen. Meistens trennt sich dabei die Schale von der Larve.

Nach dem Schlüpfen leben die Larven ein bis drei Tage vom Dottersack. Wenn die Jungen in einem kleinen, gut eingefahrenes Becken mit viel Mulm leben, brauchen sie in der Regel in der ersten Woche nach dem Schlüpfen kein zusätzliches Futter.

Die Jungen wachsen unterschiedlich schnell. Wenn möglichst viele Junge groß gezogen werden sollen, müssen die größeren Jungen immer wieder in größere Becken umquartiert werden, damit die Kümmerlinge nachwachsen.

Futter für junge Panzerwelse

Ab dem Zeitpunkt, an dem die Jungen den Dottersack geleert haben, kann im Prinzip nahezu jedes Futter gegeben werden, das absinkt und spätestens im Wasser einen weichen Zustand erreicht.

Zur Aufzucht geeignetes Futter:
  • Infusorien
  • Liquifry No 1
  • Staubfutter
  • zerriebenes Flockenfutter
  • klein zerbröselte Futtertabletten
  • Granulat
  • feines Frostfutter
  • Spirulinapulver
  • frisch geschlüpfte Artemianauplien
  • Mikrowürmer
  • entkapselte Artemiaeier
  • Cyclop-Eeze
  • Cyclops
  • Baby-Star
  • Schwarze Mückenlarven
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Auf jeden Fall sollte etwas Kräftiges, Nahrhaftes darunter sein, das auch in geringer Menge den Grundumsatz sicherstellt. Der Rest dient der Abwechslung und Ausgewogenheit. Natürlich ist es vorteilhaft, wenn sich z.B. eine Wurzel mit Javamoos, ein zugänglicher Filterschwamm und dergleichen im Becken befinden. Dort tummeln sich viele Mikroorganismen, nach denen die Jungen den ganzen Tag suchen.

Zwei 8 Wochen alte Marmorpanzerwelse ca. 1,5 cm groß Foto: Viola (Forum)

Als zusätzliches Aufzuchtfutter für die Jungen eignet sich Liquifry No 1. Zur Not wird auch fein zerriebenes Trockenfutter gefressen. Besser geeignet ist Lebendfutter. Sogar kleine Aspidoras fressen von Anfang an frisch geschlüpfte Artemianauplien. Gut sind auch Mikrowürmer. Nur die Jungfische kleinster Arten brauchen Infusorien und ähnliches Kleinfutter.

Es gibt auch spezielle Futtersorten wie entkapselte Artemiaeier und Cyclop-Eeze, die sich eignen. Entkapselte Artemiaeier werden nur in geringen Mengen gefüttert. Sie gehen nicht gut unter und werden nicht von allen Jungen gefressen. Cyclop-Eeze ist hervorragend, lässt die Jungen bestens wachsen und muss nur in geringer Menge gegeben werden. Trotzdem wird damit nur zugefüttert. Die Jungen sollen ja normal wachsen und nicht gemästet werden.

Für ca. 2 Wochen alte Jungtiere eignet sich bedingt das Jungfischfutter Baby-Star. Baby-Star wird aber nicht von allen Jungen gefressen. Außerdem verunreinigt es das Wasser schnell. Für junge Welse etc., die auf dem Boden nach Nahrung suchen, ist es geeignet. Für Freischwimmende ist es wenig geeignet.

Auch Cyclops eignen sich für etwas größere Junge, besonders wenn es in einem geeigneten Tümpel selbst gefangen wird. Tiefgefrorene Cyclops sind ebenfalls geeignet.
Weil Cyclops recht harte Schalen haben, werden sie wie auch Daphnien nicht von allen Jungen gerne gefressen. Zumindest ein Teil wird in der Regel aber gefressen.

Schwarze Mückenlarven sind meistens ziemlich fein und zermatscht. Sie sind auch aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gut geeignet. Auch bei anderem Frostfutter fallen kleinere Partikel ab, wenn es z.B. mit einem Artemiasieb im Aquarium geschwenkt wird.

Nach einer Faustformel können Jungfische Futter aufnehmen, das ungefähr der Größe der Augen entspricht. Entsprechend kann man verschiedene Futtersorten versuchen. Was nicht gefressen wird, kann beim Wasserwechsel entsorgt werden.

Es wird nur so viel gefüttert, wie auch aufgefressen wird. Liegen gebliebenes Futter verschlechtert schnell die Wasserqualität und führt zu Erkrankungen.

Aufzucht 1

1 bis 1 1/2 Tage nach dem Schlüpfen werden die Jungen in einen größeren Behälter gesetzt, der im Aquarium hängt. Geeignet ist z.B. ein Plastikbehälter von 15x10x20 Zentimeter Größe, in den mit einer heißen Nadel sehr viele kleine Löcher gemacht werden.

2 bis 3 Mal Täglich wird Staubfutter oder zermörsertes Futter, z.B. Diskusgranulat, Flocken, oder Tabletten gefüttert. Das Futter muss ganz fein sein. Futterreste werden abends mit einem kleinen Schlauch abgesaugt, damit die Barteln der Jungen nicht verpilzen.
Ideal als erstes Futter sind Micro- oder Grindalwürmchen. Artemianauplien eignen sich nach 3 Wochen. Vorher können sie die Jungen möglicherweise von innen verletzen. Junge von Corydoras sterbai fressen anfangs nur bei Dunkelheit. Andere Arten fressen auch wenn es hell ist.

Nach ca. 2 bis 3 Wochen werden die Jungen in ein kleines Aquarium mit Sandboden umgesetzt. Sie werden weiter mehrmals täglich gefüttert.
Erst wenn sie mindestens 2 Zentimeter groß sind bzw. von keinem Mitbewohner als Lebendfutter angesehen werden, werden sie in das Gesellschaftsbecken gesetzt. Wenn nur Corydoras im Gesellschaftsbecken sind, können die Jungen ab ca. 1 Zentimeter Länge dazu gesetzt werden oder wenn die Jungen sich umgefärbt haben, wenn sie also so aussehen wie die Eltern.

Panzerwelse in Laichkästen aufziehen

Bei der Aufzucht von jungen Panzerwelsen in Schalen besteht das Problem, dass man die Larven mindestens eine, besser zwei Wochen in den Schalen bleiben müssen, bevor sie in ein anderes Becken umgesetzt werden können. In dieser Zeit sind sie großen Wasserschwankungen ausgesetzt, weil das Wasser in den Schalen meistens mehrmals täglich gewechselt werden muss.

Bei der Verwendung von Ablaichkästen, die in ein Aquarium eingehängt werden, lassen sich diese Schwankungen vermeiden und gleichzeitig die Vorteile eines niedrigen Wasserstands nutzen.

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Die Wasserhöhe in einem Ablaichkasten beträgt etwa 8 bis 10 Zentimeter. Die Jungen können bei dieser Höhe und der geringen Strömung ohne Probleme zur Oberfläche schwimmen und Luft schnappen. Außerdem kann im Sommer kein Wasser verdunsten, wie in Schalen.

Laichkästen eignen sich auch, wenn viele Panzerwelse effektiv mit möglichst wenig Aufwand groß gezogen werden sollen.

Besonders geeignet sind unsinkbare Laichkästen mit vollständig abgeschlossenen Schwimmtanks und möglichst kleinen Löcher an den Seiten, die aber zum Wasseraustausch reichen. Im Notfall werden größere Schlitze oder Löcher mit Heisskleber teilweise zugeklebt. Nach dem Kleben wird der Laichkasten mindestens einen Tag lang gewässert. Die Jungen können auch nicht entweichen, wenn ein normaler Laichkasten mit einem Damenstrumpf überzogen wird.

Der Laichkasten wird in ein kleines 25 bis 40 Liter Aufzuchtbecken gehängt. Wenn ein Aufzuchtbecken nicht zur Verfügung steht, kann der Laichkasten auch in das Aquarium gehängt werden, in dem die Welse ablaichen.

In einem speziellen Zuchtbecken werden die Panzerwelse zur Zucht angesetzt. Von Zeit zu Zeit werden Laichsubstrat und herausnehmbare Pflanzen aus dem Becken genommen und mit einer Taschenlampe abgeleuchtet und durchleuchtet.

Der Laich wird abgenommen und in eine kleine Schüssel gelegt. Dazu eignen sich z.B. Eisbecher. Diese Schüssel wird mit einer Büroklammer zum Temperaturausgleich in ein Aufzuchtbecken gehängt, oder der Laich wird sofort in den Ablaichkasten gelegt.
Spätestens wenn die Larven geschlüpft sind, kommen sie in den Ablaichkasten. Der Ablaichkasten wird vorher gründlich mit klarem Wasser gereinigt. Der Boden wird sofort, aber spätetens nach dem Schlüpfen der Larven mit einer dünnen Sandschicht bestreut. Das geht, wenn die Sandschicht wirklich dünn ist. In den Sand werden winzige Turmdeckelschnecken oder andere kleine Schnecken, gesetzt.

In den ersten vier Tagen ist muss nichts Spezielles getan werden. Die Larven leben vom Dottersack. Ab dem vierten bis sechsten Tag bekommen die Jungen Staubfutter und kleine Bruchstücke von Futtertabletten. Am fünften oder sechsten Tag fressen die Jungen auf jeden Fall. Ein Büschel Javamoos stellt sicher, dass genügend Mikroorganismen auch außerhalb der Fütterungszeiten zur Verfügung stehen.

Täglich wird nun ein bis zwei Wochen lang täglich ein Teil einer Futtertablette gefüttert. Ab und zu etwas Staubfutter. Dann sind die Jungen groß genug. Sie können dann in das Aufzuchtbecken gelassen werden, in dem der Laichkasten schwimmt.

In das Aufzuchtbecken können so nach und nach Jungtiere aus unterschiedlichen Laichgängen und sogar von verschiedenen Arten gesetzt und parallel aufgezogen werden.

Nach ca. 4 Wochen werden die Jungen zur weiteren Aufzucht in ein 60 Liter Becken gesetzt. In diesem Becken können größere und kleinere Jungen verschiedener Panzerwelsarten 3 bis 6 Monate lang weiter groß gezogen werden.

Mit diesem Verfahren spart man sich viel Arbeit und Mühe bei der Aufzucht, besonders wenn viele Junge vorhanden sind.
Das 25 Liter Becken deckt die ersten beiden Stadien der Aufzucht vollständig ab. Die Jungen schlüpfen im Ablaichkasten und können zur weiteren Aufzucht nach zwei bis drei Wochen in das gleiche Wasser.
Ein weiterer Vorteil ist, dass unterschiedliche Bruten in diesem Zeitraum parallel aufwachsen können. Die schon im Aufzuchtbecken schwimmenden größeren Jungen bekommen immer Gesellschaft von den größten aus den Ablaichkästen. Die größten Jungen aus dem Aufzuchtbecken kommen zum Auswachsen in 60 Liter Becken. Es ist unklar, welche Aquarienhöhen für bis zu 6 Monate alte Panzerwelse geeignet sind. 60 Liter Becken mit 30 Zentimeter Höhe sind auf jeden Fall gut geeignet.
Nach 3 bis 6 Monaten können die Jungen problemlos mit ausgewachsenen Fischen auch in höheren Aquarien vergesellschaftet werden.

Die Jungen wachsen unterschiedlich schnell

Wenn die Jungen unterschiedlich schnell wachsen, liegt es normalerweise nicht an der Futtermenge. Junge Panzerwelse benötigen zwar viel Futter, aber sie fressen alles was genießbar ist. Davon gibt es im Boden reichlich.

Eine Ursache für unterschiedlich schnelles Wachstum der Jungen einer Gruppe ist Überbesatz im Aufzuchtbecken. Dann gibt es dann z.T. riesig groß erscheinende Junge mit 3 Zentimetern, während die anderen Jungen noch mit 1,5 Zentimetern hinterherhinken, obwohl sie schon voll durchgefärbt sind.
Im günstigen Fall werden die größeren Jungen regelmäßig herausfischt, damit der Rest nachwachsen kann.

Die Färbung junger Panzerwelse

Je nach Art unterscheidet sich die Färbung junger Corydoras und der älteren Tiere. Junge Corydoras aeneus und Corydoras juli z.B. sind anfangs gesprenkelt bzw. gefleckt. Bei anderen Arten sehen die Jungen aus wie die ausgewachsenen Tiere.

Farbfehler kommen bei jungen Panzerwelsen scheinbar nicht vor. Wenn die Zeichnung nicht in Ordnung ist, stimmt meistens auch der restliche Körperbau nicht und die Tiere sind stark zurückgeblieben. Vermutlich hängt das von den Umweltbedingungen in den ersten Tagen ab. In erster Linie von der Wasserqualität und der Futterqualität. Corydoras adolfoi sind in dieser Beziehung sehr empfindlich, die Corydoras sterbai sind deutlich unempfindlicher.

Paaren sich verschiedene Corydoras Arten untereinander?

Im „Panzerwels“-Heft der AF, das ist Heft Nr. 167 vom Okt/Nov 2002 steht ein kurzer Bericht über Corydoras-Kreuzungen von H.-G. Evers. Dort werden nicht nur Aquarium-Hybriden genannt, sondern auch Natur-Hybriden. Evers hält die aufgezählten Hybriden für Ausnahmeerscheinungen. Die Chance auf Bastardisierung wird aber steigen, je größer die verwandtschaftliche Nähe der beiden Arten ist.

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Zucht von Panzerwelsen
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