Zwergbärblinge
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Informationen über die Gattung Boraras

Die Gattung Boraras wurde 1993 von der Gattung Rasbora abgegrenzt.

Arten aus der Gattung Boraras

Die Arten B. brigittae, B. maculata und B. merah haben einen mehr oder weniger länglichen, schwarzblauen Fleck in der Körpermitte. B. brigittae ist stärker rot gefärbt. Die beiden anderen Arten sind eher silbrig, mit roten Rändern um die schwarzen Flecken und in den Flossen. Alle drei Arten bleiben klein, teilweise kleiner als 20 Millimeter.

Wie Zwergbärblinge gehalten werden

Zwergbärblinge benötigen weiches, leicht saures Wasser. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6,6 oder tiefer liegen. Ansonsten leidet die Kondition und damit die Lebenserwartung. Die Karbonathärte sollte 2 -3 oder darunter betragen. Die Temperatur sollte 26° - 28° C betragen. Das Aquarium sollte dicht bepflanzt sein.

Zwergbärblinge werden am besten in einem Artbecken mit kleiner Literzahl gehalten. Als Bepflanzung reicht dann Javamoos und Javafarn. Beide Pflanzenarten wachsen in weichem und saurem Wasser. Sie wachsen auch noch dauerhaft bei schwacher Lichtstärke durch Braunfärbung des Wassers.

Als Wasser kann reines Osmosewasser verwendet werden. Evtl. sollten Spurenelemente zugegeben werden. Der pH-Wert ist nach unten unkritisch. B. brigittae z. B. vertragen einen pH-Wert von 5 und niedriger. Der Leitwert muss möglichst gering sein. Das Wasser sollte mit Erlenzapfen, Torf, Torfextrakt, Torfgranulat oder Laub auf dem Boden braun eingefärbt werden.

Zwergbärblinge kennen aus der Natur eigentlich keine Karbonathärte und in der Regel auch keine Gesamthärte. Nur die Leitfähigkeit ist für die Entwicklung der Eier wichtig.
In einem Pflanzenbecken in dem auch Rasborinen gehalten wurden, war die Karbonathärte nicht mehr nachweisbar und niedriger als 0,5° dKH. Der pH-Wert lag stabil bei 6, die Gesamthärte betrug 6° dGH. Ein Säuresturz trat nicht auf.
Auch pH-Werte zwischen 4 und 5 werden vertragen. Ab einem pH-Wert von 6 soll die Überlebensrate der Jungfische deutlich abnehmen. Unter 25° Celsius soll es mehr Weibchen, darüber fast nur Männchen als Nachwuchs geben.

Was Zwergbärblinge fressen

Als Futter ist feines Lebend- oder TK-Futter geeignet. Wasserflöhe sind z. B. geeignet. Gehaltvoller sind Cyclops. Gefressen wird alles, was in ihr Maul passt. Sogar erwachsene weiße Mückenlarven werden gefressen. Trockenfutter wird problemlos gefressen.

Ein Fastentag sollte nicht eingelegt werden. Erfahrungen zeigen, dass auch während der Woche gut gefütterte Zwergbärblinge über ein Wochenende ohne Futter stark abmagern können.

Die Zucht von Zwergbärblingen ist schwierig.

Zwergbärblinge lassen sich nur mit viel Glück vermehren, wenn die Wasserwerte nicht den Ansprüchen entsprechen. Ausnahmen sind die Arten aus dem Inlésee. Diese Arten sind zum großen Teil Endemiten und benötigen neutrale bis leicht alkalische pH-Werte, wie z. B. Microrasbora eythromicron.

Es sollten mindestens 6 Zwergbärblinge zusammen gehalten werden. 6 Tiere sind eine Faustformel für Schwarmfische, die aber nicht zu stark verallgemeinert werden darf. Aspidoras würden z. B. bei weniger als 15 Tieren kümmern.

In einem Aquarium mit 50 bis 60 Litern können 10 Zwergrasbora mit etwa 10 Zwergpanzerwelsen und ca. 10 Garnelen gehalten werden. Alternativ können 20 Zwergbärblinge, dafür aber keine Panzerwelse gehalten werden.

Auch in größeren Aquarien sollte nur eine Art Zwergbärblinge mit einer Art Panzerwelsen gehalten werden, dafür mit entsprechend großer Individuenzahl. Ein solches Aquarium wirkt besser als ein Aquarium mit mehreren Arten von Schwarmfischen.

Besonders gut sieht ein größerer Schwarm Zwergbärblinge ab ca. 30 Tieren aus.

Literatur über Zwergbärblinge

Einige Informationen über Zwergbärblinge und andere kleine Fischarten stehen in dem Buch 'Seltene Schönheiten im Süßwasseraquarium' von Bork/Mayland.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Boraras
Systematik
Otophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Cyprinoidei
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Bärblinge (Rasborinae)
Gattung: Boraras
Wissenschaftlicher Name
Boraras
Duncker, 1904

Boraras ist eine Gattung der Bärblinge (Rasborinae). Der Name ist ein Anagramm von Rasbora. Zu dieser Gattung wurden die Arten der Gattung früher gezählt. Die Verwandtschaft ist aber unklar. Die kleinen Süßwasserfische leben in Asien und sind dort von in Borneo, Sumatra über Malaysia bis nach Thailand und Kambodscha verbreitet, wo sie in großen Schwärmen in Tümpeln, kleineren Teichen oder gar in Wassergräben leben. Die Fische haben kein Seitenlinienorgan. Die Anzahl der Flossenstrahlen in Bauch- und Brustflossen ist sehr gering. Die Tiere haben eine sehr geringe Körpergröße, von etwa 1 bis 2,5 cm, weswegen sie in der sogenannten Nanoaquaristik sehr beliebt sind.

[Bearbeiten] Arten

Es sind sechs Arten wissenschaftlich beschrieben:

  • Moskitobärbling (Boraras brigittae) (Vogt, 1978)
  • Zwergbärbling (Boraras maculatus) (Duncker, 1904)
  • Boraras merah (Kottelat, 1991)
  • Boraras micros (Kottelat & Vidthayanon, 1993)
  • Boraras naevus Conway & Kottelat, 2011
  • Schwanzfleckbärbling (Boraras urophthalmoides) (Kottelat, 1991)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Boraras ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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