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Allgemeines über Funkensalmler
Funkensalmler, Hyphessobrycon amandae, stammen aus Klarwasserzuflüssen vom Rio Araguaia und Rio das Mortes in Mato Grosso und Goias. Nur zur Regenzeit treten sie dort in großen Mengen auf. Es gibt rote und gelbe Farbschläge. Die gelben Tiere stammen aus Schwarzwasser. Selten treten auch durch Guaninfärbung hervorgerufene goldfarbene Exemplare auf.
Das Aquarium sollte dicht bepflanzt sein und viele Schwimmpflanzen aufweisen. Die Funkensalmler halten sich sehr dicht im Schwarm auf. Sie bilden nicht wie Neons oder Glühlichtsalmler kleine Reviere. Funkensalmler sollten deshalb in einem Schwarm ab ca. 10 Tieren gehalten werden.
Funkensalmler sind ruhige Fische und sollten nicht mit sehr großen, ruppigen Fischen vergesellschaftet werden. Die Salmler ziehen sie sich dann zurück und kümmern.
Beim Kauf sollte auf die Bauchseiten geachtet werden. Wenn dort rote Flecken zu sehen sind, die wie innere Blutungen aussehen, sollten diese Tiere nicht gekauft werden. Solche Tiere sterben in der Regel nach 1 - 2 Monaten.
Futter für Funkensalmler
Funkensalmler sind sehr klein und benötigen entsprechend feines Futter.
Der Funkensalmler, Feuertetra oder Feuersalmler (Hyphessobrycon amandae, Syn.: Hemigrammus amandae) ist ein kleinbleibender Süßwasserzierfisch aus der Familie der Echten Salmler (Characidae).
Der Funkensalmler erreicht eine maximale Gesamtlänge von nur etwa 1,7 bis 2 Zentimeter. Die Männchen werden etwa 1,5 Zentimeter groß, die Weibchen 1,8 Zentimeter. Sein Körper ist durchscheinend, die Wirbelsäule deutlich sichtbar. Kopf, Bauch, Rücken- und Schwanzflosse sind von rötlicher Farbe. Die Augen wirken groß im Verhältnis zum Körper, das Maul ist endständig. Das Männchen bleibt kleiner und schlanker als das fülliger wirkende und in der Farbgebung nur gering zurückstehende Weibchen. Der Funkensalmler ist ein Schwarmfisch.
[Bearbeiten]Ökologie
[Bearbeiten]Vorkommen
Er lebt in den Überschwemmungszonen des Rio Araguaia, dessen Zuflüssen Rio das Mortes und Rio Garças sowie deren Nebenflüsse in Mato Grosso, Brasilien, welche typischerweise blau-grünes, trübes Weißwasser besitzen. Die Gewässer dort weisen folgende Wasserwerte auf:
Der Funkensalmler vollzieht vermutlich wie bei Salmlern üblich seine Fortpflanzung während der Regenzeit oder ist von dieser abhängig. Genaue Berichte hierzu sind bisher nicht bekannt und beziehen sich auf Angaben unter aquaristischen Gesichtspunkten. Er ist aber sicherlich ein Freilaicher, der seine Eier in dichten und feingliedrigen Pflanzen ablegt.
[Bearbeiten]Literatur
Hans A. Baensch, Dr. Rüdiger Riehl: Aquarien Atlas. 4. Band. 3. Auflage. Mergus Verlag., Melle 2004, ISBN 3-88244-105-4.
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