Reduzierung der Beleuchtung

Hilft geringe Beleuchtung gegen Algen?

Der Einfluss von Lichtstärke und Beleuchtungsdauer auf den Algenwuchs wird oft kontrovers diskutiert. Im Aquarium wirken eine Vielzahl von Faktoren zusammen, die alle zusammen in ein passendes Gleichgewicht gebracht werden müssen, um starken Algenwuchs zu vermeiden. Pauschale Aussagen, nach denen sich Pflanzen besser auf Schattenlicht einstellen können als Algen, sind so allgemein sicher nicht gültig. Es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die im Schatten kümmern und eine ganze Reihe von Algen, die im Schatten prächtig gedeihen.

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Dass sich die Konkurrenz zwischen Pflanzen und Algen um Nährstoffe zugunsten der Pflanzen verschieben lässt, wenn die Lichtintensität verringert wird und dafür länger beleuchtet wird, kann sicher in einigen Fällen helfen. In anderen Fällen wiederum bleibt diese Maßnahme wirkungslos.

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Pro-Argumente

  • Schattenpflanzen kommen mit weniger Licht aus als alle im Aquarium bekannten Algen.
  • Schattenpflanzen, wie bestimmte Cryptocorynen, Anubias, Javamoos und -farn, kümmern auch bei wenig Licht nicht.
  • Auch an lichtbedürftigen Pflanzen, die viel Licht erhalten, wachsen Algen.
  • Bei starker Beleuchtung, wachsen vermehrt Grünalgen.
  • Schadstoffe (NO3 und PO4) begünstigen den Algenwuchs, sind aber nicht die Ursache.
  • In beschränktem Umfang kann schwächeres Licht durch CO2-Düngung kompensiert werden.
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Kontra-Argumente

  • Algen sind flexiblere Lebensformen als Pflanzen und können auch bei weniger Licht gedeihen als die komplexeren Pflanzen.
  • Algen sind flexiblere Lebensformen als Pflanzen und können auch bei höherem Anteil von Schadstoffen im Wasser noch gut leben. Einige Algenarten wachsen sogar in belastetem Wasser besser als in unbelastetem Wasser.
  • Pflanzen kümmern bei zu wenig Licht vor sich hin.
  • Pflanzen verwerten kaum Schadstoffe als Nahrung.
  • Bei zu vielen Schadstoffen und viel Licht wachsen die Algen prima und die Pflanzen schlecht.
  • Je weniger Schadstoffe und je mehr Licht, umso besser wachsen die Pflanzen und umso schlechter wachsen die Algen.
  • Je besser das Pflanzenwachstum, umso weniger Chancen haben die Algen.
  • Das Aquarium sollte möglichst schadstofffrei gehalten werden und mit soviel Licht wie möglich beleuchtet werden.
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1 Gedanke zu „Reduzierung der Beleuchtung“

  1. Ja, ist echt schwieriges Thema.
    Vielleicht sollte man das Licht (wobei man da leider experimentieren muss) so stark reduzieren, dass zumind. die Pflanzen die viel Licht benötigen, gerade so noch durch kommen.

    Das ist ein auf Messersschneide Weg.

    Ich habe auch Fadenalgen die ich nicht loswerde.

    Seit ich aufgehört habe flüssig zu düngen und nur Bodendünger nehme und mehrmals Wasserwechsel vorgenommen habe (samt dabei Fadenalgen zu entfernen aus dem Becken), sind die Fadenalgen weniger geworden.
    Leider wurde ich sie nicht los und sie kamen wieder.
    Also habe ich das selbe gemacht, nur das ich nun das Licht stark reduziert habe und schnellwachsende Pflanzen dazu gegeben habe.
    Nur sind die schnell wachsenden Pflanzen nicht gerade grosse Gruppen gewesen.
    Und so, obwohl die Fadenalgen weniger wurden, blieben trotzdem immer noch einige und wollen auch nicht weggehen.

    Wiederum bemerke ich, dass die Stengelpflanzen/schnellwachsende Pflanzen die ich dazu gegeben habe, eher gemächlich wachsen (so dass ich nicht mal richtig dazu komme, die mal zu schneiden, damit sie sich mehr vermehren können als Konkurenten) wegen dem wenigen Licht nun und nicht mehr flüssig düngen.

    Würde ich jedoch wieder flüssig düngen oder mehr Licht geben, würden die Fadenalgen wieder explodieren.

    Doch genau nach einer Weile keine Lust mehr haben zu warten, bis die Konkurenzpflanzen endlich mal richtige, grosse Gruppen sind, weil so langsam wachsend, habe ich zumind. wieder das Licht gestern erhöht. Nur für einen Tag.
    Und schon nach diesem Tag, wuchsen die Fadenalgen (wohlbemerkt ohne Flüssigdünger aber dazu zu geben) wieder stärker nach, die da noch wenig waren aber nicht weggehen wollten.

    Und so habe ich heute morgen mir vorgenommen, das Licht doch wieder zurück zu stellen, dass es weniger ist und dieses mal sogar noch stärker reduziert.

    Jetzt mal schauen was passiert.

    Jetzt muss ich aber leider damit rechnen, dass die Stengelpflanzen, die eigentlich als Konkurenten dienen, wieder noch langsamer wachsen. Und ich so nie zu grösseren Mengen der selben Stengelpflanzen komme. Weil ich sie einfach nicht vermehren kann, weil sie so langsam wachsen wegen dem Licht.
    Flüssigdünger ist nicht schlimm, dass der fehlt, habe auch NPK im Boden als Düngung.
    Von daher zeigen die Pflanzen keine Mangelerscheinungen.

    Es ist eher das Gegenteil. So bald ich nur schon minimal was flüssig dünge, explodieren die Fadenalgen wieder.

    Echt nervig. Weiss gar nicht wie ich die loswerden kann, ohne dabei auch meine Kokurentenstengelpflanzen dabei mit zu vernichten, durch zb. irgend eine Algenmittelkur oder Licht komplett aus zu machen. Was mir ein zu grosses Risiko ist.

    Ich gehe also jetzt mal von sehr, sehr stark reduziertem Licht aus und von einfach all Woche mal gründliches Wasserwechsel. Dann sollten die Fadenalgen endlich komplett weggehen.
    Aber das wird dann wohl ein Langspringt werden.

    Echt nervig.

    Da ich schon denke, das komplette Becken aufzugeben. Was ich nicht kann, weil ich mein Kampffisch drin habe.

    Mit bleibt also keine wahl, als weiterhin boden gründlich zu düngen (auch mit NPK Bodendünger) und dabei auf Flüssigdünger zu verzichten. Und zugleich das Licht extremst so stark zu reduzieren, dass die Stengelpflanzen gerade noch so überleben und trotzdem wachsen, aber die Fadenalgen eher dann Mühe bekommen, weil kein Flüssigdünger im Becken mehr ist und das Licht sehr schwach ist.

    Ob es am Ende funktioniert, weiss ich nicht. Hab mittlerweile echt die Nase voll von der Aquaristik, wenn ich es bald nicht mal schaffe.

    Manchmal frage ich mich ob die heutigen Leds dafür Schuld sind. Oder die heutigen Flüssigdünger. Früher hatte ich diese Fadenalgenprobleme nämlich nicht.
    Vor einigen Jahren.
    Jetzt wieder mit der Aquaristik angefangen, einfach nur ständig irgendwelche Algenprobleme.
    Von Cyanos bis Fadenalgen die man nicht komplett los wird.

    Ich schwöre: Früher hatte ich Null, wirklich, Null Algen.
    Gar keine.

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