Forellenbarsch

Datenblatt Forellenbarsch

Lateinischer Name: Micropterus salmoides
Handelsname: Forellenbarsch
Ordnungsname: Sonnenbarschartige (Centrarchiformes)
Familie:
Sonnenbarsche (Centrarchidae)
Gattung:
Micropterus
Herkunft: Nordamerika, Sankt-Lorenz-Strom, Hudson Bay, Mississippi River, Florida, Mexiko
Größe in cm:
40 bis 100
Teichgröße
Länge und Breite: 4 Meter lang, 2 Meter breit
Inhalt in Litern:
15 000 Liter
Wasserwerte
pH:
6,5 bis 8,5 pH
GH: 8 bis 12 dH
KH:
5 °dh und 10 °dh
Verhalten/Besatz
Bereich: im freien Wasser
Futter: Allesfresser
Verhalten: Schwarmfisch
Anzahl: 2 bis 10 Fische
Lebenserwartung:
über 20 Jahre
Vergesellschaftung:
nein
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
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TottiMicropterus salmoides Lake Biwa Museum1CC BY-SA 4.0

Eckdaten

Forellenbarsche gehören zu den Sonnenbarschen. Sie können eine Größe von über 100 Zentimeter erreichen. Meistens werden sie jedoch zwischen 40 und 70 Zentimeter groß. Ein ausgewachsener Forellenbarsch wiegt um die 10 Kilogramm.

Das ist bei der Größe verhältnismäßig wenig. Dies liegt unter anderem an dem lang gestreckten, flachen Körperbau. Der Kopf macht beinahe ein Viertel der Länge aus und wirkt daher sehr groß. Besonders auffallend ist auch die zweigeteilte Rückenflosse.

Farblich ist die Bandbreite der Forellenbarsche auf Grüntöne beschränkt. Die meisten Fische sind oliv- oder graugrün. Die Flanke ziert ein dunkles Band mit einem unterschiedlichen Muster. Da sich Forellenbarsche von anderen Fischen, Krebstieren und Fröschen ernähren, sind sie schwer in Gesellschaft zu halten. Kleine Fische fressen sie auf. Es ist wichtig, dies zu berücksichtigen.

Es ist bekannt, dass die großen Fische auch Säugetiere und Vögel fressen. Wenn man ein ausgesprochener Vogelliebhaber ist oder regelmäßig kleine Katzen im Garten hat, sollte man sich vermutlich lieber einen anderen Fisch in den Teich setzen. Kois und Goldfische sind sehr friedlich.

In der Natur leben Forellenbarsche seit 1880 in Europa. In Deutschland kommen sie vorwiegend in Seen oder im Brackwasser vor. Im Wörthersee, im Gardasee und im Kalterer See kommen sie in größerer Population vor.

Ursprünglich kommen die Fische aus Nordamerika. Dort leben sie in großen Seen und Flüssen. Zu den bekanntesten Flüssen zählen der Mississippi und der Sankt-Lorenz-Strom.

Geschlechtsunterschiede

Rein optisch ist es sehr schwierig, Forellenbarsche zu unterscheiden. Der einzige Unterschied liegt in der Größe. Ausgewachsene Weibchen sind größer als ausgewachsene Männchen. Sind die Tiere unterschiedlich alt, ist die Größe natürlich kein Anhaltspunkt mehr. Aus diesem Grund ist das Geschlecht beim Kauf eines jungen Fisches reine Mutmaßung.

Zucht

Unter guten Bedingungen ist die Zucht von Forellenbarschen kein großes Problem. Micropterus salmoides laicht zwischen März und Juli. Die Wassertemperatur muss dafür mindestens 16 °C erreichen. Vor dem Laichen baut das Männchen im flachen Wasser eine große Laichgrube. Diese Grube wird anschließend sorgfältig mit Pflanzenresten gepolstert.

In dieses Loch legt das Weibchen dann etwa 1.000 bis 5.000 Eier ab. Nach der Eiablage wird das Nest von beiden Geschlechtern bewacht.

Aufzucht

Der Schlupf der Fischlarven erfolgt, je nach Wassertemperatur und Region, nach 2 bis 6 Tagen. Das Männchen betreibt die Brutpflege und bewacht die Fischlarven, bis diese nach etwa 14 Tagen frei schwimmen.

Es ist nicht schwierig, junge Forellenbarsche zu füttern, da sie eigentlich alles fressen. Besonders gern mögen sie jedoch Flohkrebse, Wasserflöhe, Ruderfußkrebse, kleine Fische, Garnelen und Insekten. Aufgrund ihres Fressverhaltens eignen sie sich auch Jungfische nicht gut zur Vergesellschaftung.

Vergesellschaftung

Da Forellenbarsche Raubfische sind, ist die Vergesellschaftung mit kleineren Fischen sehr schwierig. Meistens werden kleinere Tiere als Futter angesehen und verzehrt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Forellenbarsche nur mit anderen großen Barschen zu halten.

Forellenbarsche fressen auch die Jungfische größerer Fischarten wie Welsen, Weißbarschen, Forellen, Zandern, Streifenbarschen und Schwarzbarschen. Die Beutefische können bis zu 60 Prozent der eigenen Körperlänge betragen.

Sind Forellenbarsche gut für einen Gartenteich geeignet?

Nun, die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Forellenbarsche gehören sicherlich nicht zu den typischen Zierfischen für einen Gartenteich. Sie sind Jäger und werden erstaunlich groß.

Mit Sicherheit ist die Haltung von klassischen Teichfischen wie dem Goldfisch einfacher. Wem der Goldfisch zu langweilig ist, kann es aber gern mit den Forellenbarschen probieren. Die Tiere sind erstaunlich intelligent und werden bei liebevoller Zuwendung auch recht zutraulich.

Der Teich mit den Forellenbarschen darf nicht mit einem einheimischen Gewässer wie einem Bach verbunden sein, noch dürfen Forellenbarsche ausgesetzt werden. Forellenbarsche sind eine Bedrohung für viele einheimische Fischarten.

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