Kaulbarsch

Datenblatt Kaulbarsch

Handelsname: Kaulbarsch 
Lateinischer Name: Gymnocephalus cernua
Ordnung: Perciformes (Barschartige)
Familie: Percidae (Echte Barsche)
Gattung: Gymnocephalus cernua
Herkunft: West- und Mittelfrankreich
Größe: 12 bis 15 cm
Aquarium
Länge und Breite: 120 cm x 40 cm
Inhalt: ab 190 Liter
Wasserwerte
Temperatur: unter 20 °C
PH: 7 – 7.5
GH: 5 – 12 °dH
KH: 1 – 10 °dGH
Verhalten
Bereich: Recht unterschiedlich/ Versteckmöglichkeiten sind wichtig
Futter: Zooplankton, Würmer, Mückenlarven, Flohkrebse und Fischlaich
Verhalten: Schwarmfisch; aktiv und interessiert
Anzahl: Gruppenhaltung (ab 5 Tiere)
Lebenserwartung: Bis zu 11 Jahre
Vergesellschaftung mit Garnelen Nein, da es sich um Raubfische handelt
Schwierigkeitsgrad: fortgeschritten
kaulbarsch
Gilles San Martin, Gymnocephalus cernua, CC BY-SA 2.0

Der Kaulbarsch lebt in unterschiedlichen Gebieten Nord-, Mittel- und Osteuropas. Und auch in den heimischen Aquarien ist er immer häufiger zu finden.

Er kann bis zu 15 cm lang werden und dementsprechend groß muss das Becken dimensioniert sein (mindestens 120 cm lang).

Geschlechtsunterschiede 

Die männlichen Tiere lassen sich kaum von den weiblichen Vertretern unterscheiden. Lediglich zur Laichzeit sind Letztere etwas runder. Ansonsten ähneln sich die beiden Tiere und sind nur schwer voneinander zu unterscheiden. 

Zucht 

Um den Kaulbarsch zu züchten, muss die Wassertemperatur auf 15 Grad Celsius gesenkt werden. Die Fische legen die Eier separat an Steinen und bestimmten Pflanzen ab.

Auch hierbei besteht ein Unterschied zum Flussbarsch. Denn er legt die Eier in Bändern ab. Ungefähr nach ein bis zwei Wochen sollten die Larven schlüpfen und sind direkt lebensfähig.  

Allerdings soll die Zucht von Kaulbarschen in Aquarien bislang nur sehr selten gelungen sein. Wenn dann, ist dies nur in sehr großen Becken möglich.

Vergesellschaftung 

Bei dem Kaulbarsch handelt es sich um einen Raubfisch. Mit Garnelen und Wirbellosen wird er besser nicht gehalten, da er diese als Nahrung ansieht.

Möglich ist hingegen ein Gesellschaftsbecken mit Rotaugen oder Rotfedern. Dabei muss beachtet werden, dass zum Laichen die Wassertemperatur auf 15 Grad Celsius gesenkt wird. So werden nur Mitbewohner ausgewählt, die mit diesen Bedingungen wie auch mit dem Kaulbarsch klarkommen.  

Der Kaulbarsch wird häufig mit dem Flussbarsch verwechselt. Der Unterschied ist allerdings, dass Ersterer über eine ungeteilte Rückenflosse verfügt. Nur eine ganz geringe Einkerbung ist zu sehen.  

Kaulbarsche sind recht aktiv im Becken und sollten mit anderen Fischen vergesellschaftet werden, die nicht besonders scheu sind. Nachts halten sie sich in erster Linie in bodennahen Gebieten auf. Tagsüber schwimmen sie durch das ganze Becken, um Nahrung zu finden. 

Sonstige Fragen / Nutzerfragen  

Wo laicht der Kaulbarsch?  

Die Fische laichen nach ein bis drei Jahren zum ersten Mal. Und wenn die Eier mit Wasser in Kontakt geraten, werden sie leicht klebrig.

So haften sie perfekt an den von den Tieren ausgewählten Steinen und Pflanzen und es besteht die Chance, dass die kleinen Fische sich ungestört entwickeln können.  

Wo Kaulbarsch Aquarium kaufen?  

Ein passendes Kaulbarsch-Aquarium ist mindestens 120 cm lang und fasst 190 Liter an Wasser. Es kann in vielen Geschäften vor Ort oder in den einzelnen Onlineshops gekauft werden.

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