Haltung von Blaupunktbuntbarschen

Blaupunktbuntbarsche
Aequidens pulcher zur Paarungszeit Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Loïc Tremblay

Blaupunktbuntbarsche, Aequidens pulcher, leben in der Natur in Trinidad, Nordvenezuela, Kolumbien und Panama.

Das Wasser für Wildfänge sollte sehr weich und leicht sauer sein.

Aequidens pulcher sehen Aequidens rivulatus ähnlich. Sie haben aber nicht den hübschen, breiten Flossensaum von A. rivulatus.

Blaupunktbuntbarsche gehörten zu den ersten Buntbarschen, die in Aquarien gehalten wurden. In den 1960er und 1970er Jahren waren Blaubpunktbuntbarsche sehr beliebt. Leider sind die Nachzuchten heute gegenüber der Wildform relativ farblos mit weniger Punkten. Die Zuchtform ist recht anspruchslos geworden und Männchen werden nur noch 15 Zentimeter groß, Weibchen 10 Zentimeter. Wildfänge werden 20 Zentimeter groß.

Gefressen wird Lebendfutter, dem auch künstliche Nahrung beigefügt werden kann. Nachzuchten fressen jedes Futter.

Blaupunktbuntbarsche
Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Eckol 

Vergesellschaftet werden können sie mit nicht zu kleinen Fischen, die sich überwiegend in den oberen Wasserregionen aufhalten. Blaupunktbuntbarsche sind relativ friedlich. Weil sie sich eher in der unteren Hälfte des Aquariums aufhalten, kann es besonders in der Brutzeit zu Streitigkeiten z. B. mit Antennenwelsen kommen.

Blaupunktbuntbarsche sollten deshalb besser paarweise im Artbecken gehalten werden.

Als Zuchtbecken kann ein 100 Liter Aquarium für ein Paar verwendet werden.

Auf den Aquarienboden sollten große, flache Steine gelegt werden.

Die Geschlechtsunterschiede

Bei den Männchen sind die verlängerten Strahlen der Rücken- und Afterflosse bogenförmig um die Schwanzflosse gezogen.

Weibchen haben kleinere Flossen. Männchen werden größer und kräftiger als Weibchen.

Die Wassertemperatur sollte 24° C betragen.

Hinweise zur Zucht

Blaupunktbuntbarsche
Aequidens pulcher Weibchen zur Paarungszeit. Männchen im Hintergrund. Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Eckol 

Blaupunktbuntbarsche können in jedem Wasser leicht nachgezogen werden.

Die Eier werden vom Weibchen auf größeren Steinplatten oder z. B. auf großen Blättern abgelegt. Bei den ersten Versuchen werden die Eier oft von den Eltern gefressen.

Wenn die Eier von den Eltern gepflegt werden, können bis zu ein paar Hundert Jungfische schlüpfen. Sobald die Jungen frei schwimmen, ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungen werden mit Jungfischtrockenfutter oder Artemianauplien gefüttert.

Die Jungfische sollten etwa vier Wochen bei den Eltern bleiben.

Es sollten aber nicht zu viele Junge nachgezogen werden, weil Nachzuchten praktisch nicht abgenommen werden.

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Letzte Aktualisierung am 9.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API