|
|
| Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken. |
Wie sich unterschiedlich sich die verschiedenen Salmlerarten verhalten.
Wer Salmler pflegen möchte, muss sich vorher über die ausgewählten Salmler genau informieren. Neben der Fachliteratur sind auch gute Webseiten hilfreich.
Die meisten Salmler stehen in Aquarien mit einem Pflanzendickicht gerne in dem Dickicht. Kirschflecksalmler ziehen z.B. dunklere Stellen vor. Rote Neon oder ein Schwarm Peru-Rotkopfsalmler ziehen immer durch das Aquarium.\\ Kaisersalmler bilden gerne kleine Gruppen in den mittleren Bereichen des Beckens. Wenn das Mischungsverhältnis der Geschlechter stimmt, sind schöne Balzrituale zu sehen.\\ Königssalmler sind gesellige Fische, die gern im Filterstrom schwimmen. Messingsalmler und Goldglanzsalmler sind gerne an der Oberfläche. Sie ziehen gerne mit Neons oder anderen Schwärmen durch das Becken.
Die Gruppe der Phantomsalmler zieht eher dämmriges Licht vor. Sie sind deshalb eher in der Mitte des Aquariums zu finden. Zitronensalmler und Sichelsalmler meiden ebenfalls direktes Licht. Prachtkopfsteher leben gerne versteckt im Dickicht, auch wenn sie groß und schön sind.
Die Bodensalmler sind die einzigen Salmler, die alle Regionen bevölkern und auch sehr oft zu sehen sind, wenn die Pflanzen bis an die Wasseroberfläche wachsen und den Bodensalmlern so Anlagefläche bieten.
Augenflecksalmler, Barbadossalmler, Grundsalmler, Raubsalmler, und Blaue Perusalmler sind Spezialisten. Sie kommen in einem Gesellschaftsbecken nicht richtig zur Geltung und benötigen ein Artenaquarium.
Zur Gruppe der Bleistiftfische gehören Schrägsteher, Ziersalmler usw. Spitzmaul- und Einbinden-Ziersalmler können in gut abgedeckten Aquarien gehalten werden. Diese Salmler stehen aber fast immer nur unter der Wasseroberfläche. Sie brauchen auch Oberflächenfutter bzw. Anflugfutter.
Längsbandziersalmler und Zwergziersalmler sind schöne Tiere, die aber nicht mit großen und aggressiven Fischen vergesellschaftet werden dürfen.
Trauermantelsalmler sehen wirklich traurig aus wenn sie größer werden.
Gelbe von Rio und Rautenflecksalmler fressen sehr gerne junge Pflanzentriebe.
Zu Salmlern passen als Welse alle kleinbleibenden Corydoras-Arten. Auch Antennenwelse passen zu Salmlern.
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit! Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
Die Familie der Echten Salmler (Characidae) ist mit über 1000 Arten die größte Familie der Salmlerartigen und die viertartenreichste Familie der Knochenfische. Die Fische leben von Texas, und Mexiko über Mittelamerika, und in Südamerika bis nach Mittelargentinien.
Zu der Familie zählen viele kleine Arten von Süßwasserzierfischen, z. B. die Neonfische (Paracheirodon).
[Bearbeiten] Merkmale
Echte Salmler haben eine langgestreckte oder hochrückige und dabei seitlich stark zusammengedrückte Gestalt. Die Schwanzflosse ist immer gegabelt, manchmal ist der untere Teil ausgezogen oder die Mittelstrahlen sind verlängert, die Afterflosse lang, eine Fettflosse bei fast allen Arten vorhanden. Die Maxilla ist bezahnt oder unbezahnt, die Praemaxillare hat eine oder zwei Zahnreihen, bei den Gattungen Brycon und Creagrutus sind es drei bis vier. Der Unterkiefer hat eine bis zwei Reihen, oft mehrspitziger Zähne. Form und Anordnung der Zähne sind ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal in der Taxonomie.
Viele Echte Salmler sind sehr bunt und haben farbig irisierende Zeichnungen. In der Haut dieser Tiere gibt es unter einer mit farbigen Chromatophoren durchsetzten Schicht Guanophoren, die das wenige eindringende Sonnenlicht reflektieren. Man vermutet, dass es in den dunklen Regenwaldgewässern der Arterkennung und dem Zusammenhalt von Schwärmen dient.
Die meisten Salmler sind kleine Fische, die weniger als zehn Zentimeter groß werden. Die kleinste Art erreicht gerade einmal 1,3 Zentimeter, die größte, Salminus brasiliensis, wird bis zu einem Meter lang.
[Bearbeiten] Lebensweise
Echte Salmler leben in den verschiedensten Lebensräumen und ökologischen Nischen. Sie bewohnen sowohl die Oberflächenregion als auch den Gewässerboden. Es gibt versteckt in Pflanzen lebende Arten, Bewohner des Freiwassers und Höhlenbewohner. Die meisten sind Schwarmfische, es gibt aber auch Einzelgänger. Die Fische laichen meist paarweise, nach einer oft aus Parallelschwimmen und Umkreisungen bestehenden Balz, frei zwischen Pflanzenbeständen, in denen die klebrigen Eier hängen bleiben. Einige Arten laichen auch in Höhlen oder graben Laichgruben in den Gewässergrund. In der Unterfamilie Glandulocaudinae gibt es Arten mit innerer Befruchtung.
Die Ernährung der Echten Salmler ist sehr divers. Es gibt sowohl Alles-, Pflanzen- und Kleintierfresser, als auch ausgesprochene Raubfische. Unter den Sägesalmlern gibt es auch Früchte- und Samenfresser, sowie den Wimpelpiranha (Catoprion mento), der sich von den Schuppen anderer Fische ernährt.
[Bearbeiten] Äußere Systematik
Die Echten Salmler werden mit drei weiteren Familien der Salmlerartigen in die Überfamilie Caracoidea gestellt. Dies sind die nah verwandten Sägesalmler (Serrasalmidae), die früher als Unterfamilie den Echten Salmler zugeordnet wurden, die Afrikanischen Salmler (Alestidae) und die Beilbauchsalmler (Gasteropelecidae), die die Schwestergruppe einer Trichotomie der übrigen Familien sind. [1]
Sägesalmler wie der Mühlsteinsalmler ( Colossoma macropomum) sind nahe Verwandte der Echten Salmler.
[Bearbeiten] Innere Systematik
Die Echten Salmler sind morphologisch sehr konservativ. Es war deshalb bisher schwer eine schlüssige innere Systematik der Familie zu finden. Fast 100 Gattungen ließen sich keiner Unterfamilie zuordnen und wurden als Incertae sedis geführt. Seit Anfang 2009 liegt nun eine erste phylogenetische Analyse der Familie vor, bei der 360 morphologische Merkmale von 160 Salmlerarten durch den argentinischen Ichthyologen Marcos Mirande untersucht und miteinander verglichen wurden. Mirande gliederte die Echten Salmler in 16 Unterfamilien und einige weitere Kladen. Insgesamt 25 Gattungen haben bis heute eine unsichere Stellung und werden weiterhin unter incertae sedis geführt [1]. Diese neue Systematik wurde vom Catalog of Fishes der California Academy of Sciences [2] weitgehend übernommen und wird hier wiedergegeben:
Bryconops cf. caudomaculatus.jpg
Ctenobrycon hauxwellianus
- Echte Salmler (Characidae)
- Unterfamilie Clupeacharacinae
- Unterfamilie Agoniatinae
- Agoniates Müller & Troschel, 1845
- Unterfamilie Salmininae
- Salminus Agassiz in Spix & Agassiz, 1829
- Unterfamilie Bryconinae
- Brycon Müller & Troschel, 1844
- Chilobrycon Géry & de Rham, 1981
- Henochilus Garman, 1890
- Lignobrycon Eigenmann & Myers, 1929
- Kropfsalmler (Triportheus) Cope, 1872
- Unterfamilie Eidechsensalmler (Iguanodectinae)
- Bryconops-Klade
- Unterfamilie Heterocharacinae
- Gnathocharax Fowler, 1913
- Heterocharax Eigenmann, 1912
- Hoplocharax Géry, 1966
- Lonchogenys Myers, 1927
- Jupiaba-Klade
- Unterfamilie Tetragonopterinae
- Unterfamilie Stethaprioninae
- Brachychalcinus Boulenger, 1892
- Gymnocorymbus Eigenmann, 1908
- Orthospinus Reis, 1989
- Poptella Eigenmann, 1908
- Stethaprion Cope, 1870
- Stichonodon Eigenmann, 1903
- Hemigrammus-Klade
- Bario Myers, 1940
- Deuterodon Eigenmann in Eigenmann, McAtee & Ward, 1907
- Hasemania Ellis, 1911
- Hemigrammus Gill, 1858
- Hyphessobrycon Durbin in Eigenmann, 1908
- Moenkhausia Eigenmann, 1903
- Myxiops
- Neonsalmler (Paracheirodon) Géry, 1960
- Rotkopfsalmler (Petitella) Géry & Boutière, 1964
- Probolodus Eigenmann, 1911
- Thayeria Eigenmann, 1908
- Astyanax-Klade
- Astyanacinus Eigenmann, 1907
- Astyanax Baird & Girard, 1854
- Ctenobrycon
- Markiana Eigenmann, 1903
- Psellogrammus Eigenmann, 1908
- Unterfamilie Rhoadsiinae
- Carlana Strand, 1928
- Nematocharax Weitzman, Menezes et Britski, 1986
- Parastremma Eigenmann, 1912
- Rhoadsia Fowler, 1911
- Unterfamilie Characinae
- Acanthocharax Eigenmann, 1912
- Acestrocephalus Eigenmann, 1910
- Bryconexodon Géry, 1980
- Charax Scopoli, 1777
- Cynopotamus Valenciennes in Cuvier & Valenciennes, 1850
- Zweitupfen-Raubsalmler (Exodon) Müller & Troschel, 1844
- Galeocharax Fowler, 1910
- Phenacogaster Eigenmann, 1907
- Priocharax Weitzman & Vari, 1987
- Roeboexodon Géry, 1959
- Roeboides Günther, 1864
- Bramocharax-Klade
- Bramocharax Gill in Gill & Bransford, 1877
- Oligosarcus Günther, 1864
- Pseudochalceus-Klade
- Hollandichthys Eigenmann, 1910
- Pseudochalceus Kner, 1863
- Unterfamilie Gymnocharacinae
- Coptobrycon Géry, 1966
- Grundulus Valenciennes in Cuvier & Valenciennes, 1846
- Patagonischer Messingsalmler (Gymnocharacinus) Steindachner, 1903
- Kaisersalmler (Nematobrycon) Eigenmann, 1911
- Unterfamilie Aphyocharacinae
- Aphyocharax Günther, 1868
- Königssalmler (Inpaichthys) Géry & Junk, 1977
- Leptagoniates Boulenger, 1887
- Blauer Glassalmler (Paragoniates) Steindachner, 1876
- Phenagoniates Eigenmann & Wilson in Eigenmann, Henn & Wilson, 1914
- Prionobrama Fowler, 1913
- Rachoviscus Myers, 1926
- Goldstirn-Glassalmler (Xenagoniates) Myers, 1942
- Unterfamilie Aphyoditeinae
- Aphyocharacidium Géry, 1960
- Aphyodite Eigenmann, 1912
- Axelrodia
- Leptobrycon Eigenmann, 1915
- Microschemobrycon Eigenmann, 1915
- Oxybrycon Géry, 1964
- Parecbasis Eigenmann, 1914
- Tyttobrycon Géry, 1973
- Unterfamilie Cheirodontinae
- Acinocheirodon Malabarba & Weitzman, 1999
- Aphyocheirodon Eigenmann, 1915
- Cheirodon Girard, 1855
- Cheirodontops Schultz, 1944
- Compsura Eigenmann, 1915
- Heterocheirodon Malabarba, 1998
- Kolpotocheirodon Malabarba & Weitzman, 2000
- Macropsobrycon Eigenmann, 1915
- Megacheirodon ?
- Nanocheirodon Malabarba, 1998
- Odontostilbe Cope, 1870
- Prodontocharax Eigenmann & Pearson in Pearson, 1924
- Pseudocheirodon Meek & Hildebrand, 1916
- Saccoderma Schultz, 1944
- Serrapinnus Malabarba, 1998
- Spintherobolus Eigenmann, 1911
- Unterfamilie Stevardiinae (incl. ex. Glandulocaudinae)
- Boehlkea Géry, 1966
- Bryconacidnus Myers in Eigenmann & Myers, 1929
- Bryconadenos
- Bryconamericus Eigenmann in Eigenmann, McAtee & Ward, 1907
- Caiapobrycon Malabarba & Vari, 2000
- Ceratobranchia Eigenmann in Eigenmann, Henn & Wilson, 1914
- Creagrutus Günther, 1864
- Cyanocharax
- Hemibrycon Günther, 1864
- Hypobrycon Malabarba & Malabarba, 1994
- Knodus Eigenmann, 1911
- Microgenys Eigenmann, 1913
- Monotocheirodon Eigenmann & Pearson in Pearson, 1924
- Nantis
- Odontostoechus Gomes, 1947
- Othonocheirodus Myers, 1927
- Piabarchus Myers, 1928
- Piabina Reinhardt, 1867
- Rhinopetitia Géry, 1964
- Scopaeocharax
- Acrobrycon (ab hier ex. Glandulocaudinae)
- Argopleura
- Zwergdrachenflosser (Corynopoma riisei) Gill, 1858
- Chrysobrycon
- Diapoma
- Gephyrocharax
- Glandulocauda
- Hysteronotus
- Iotabrycon
- Landonia
- Lophiobrycon Castro, Ribeiro, Benine & Melo, 2003
- Mimagoniates Regan, 1907
- Planaltina
- Phenacobrycon
- Pseudocorynopoma
- Pterobrycon
- Ptychocharax
- Tyttocharax
- Xenurobrycon
- Incertae sedis
- Atopomesus Myers, 1927
- Attonitus Vari & Ortega, 2000
- Aulixidens Böhlke, 1952
- Brittanichthys Géry, 1965
- Bryconella Géry, 1965
- Carlastyanax
- Chalceus Cuvier, 1818
- Genycharax Eigenmann, 1912
- Gymnotichthys Fernández-Yépez, 1950
- Lobodeuterodon
- Mixobrycon Eigenmann, 1915
- Nans Mirande, Aguilera & Azpelicueta, 2004
- Oligobrycon Eigenmann, 1915
- Parapristella Géry, 1964
- Sternflecksalmler (Pristella) Eigenmann, 1908
- Psalidodon Eigenmann, 1911
- Rhinobrycon Myers, 1944
- Schultzites Géry, 1964
- Scissor Günther, 1864
- Serrabrycon Vari, 1986
- Stygichthys Brittan & Böhlke, 1965
- Thrissobrycon Böhlke, 1953
- Tucanoichthys Géry & Römer, 1997
Spindel- und Wolfssalmler, hier Hydrolycus scomberoides, stehen phylogenetisch innerhalb der Characidae, werden meist aber als eigenständige Familien geführt.
Die wahrscheinlichen verwandtschaftlichen Beziehungen zeigt folgendes Kladogramm [1]:
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ? J. Marcos Mirande: Weighted parsimony phylogeny of the family Characidae (Teleostei: Characiformes).Cladistics, Volume 25, Issue 6, pages 574?613, December 2009, doi:10.1111/j.1096-0031.2009.00262.x
- W. N. Eschmeyer and J. D. Fong 2011. Species of Fishes by family/subfamily: online
[Bearbeiten] Weblinks
|
|
|
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)