Datenblatt über den Kleinen Raubsalmler
Datenblatt: Poecilocharax weitzmani
Deutscher Name:
Weitzmann' s Raubsalmler, Grünpunkttetra
Herkunft:
Südamerika:nördlicher Amazonas, Orinoco,, Rio Negro
Aquarium
Länge:
60 cm
Inhalt:
54 Liter
Beleuchtung:
Schattig
Einrichtung:
Pflanzen, Bambusröhren
Wasserwerte
Temperatur:
24 – 26 °C
ph-Wert:
5 – 5,5
KH:
°dKH
GH:
4 – 5 °dGH
Verhalten
Anzahl:
7
Bereich:
Überall
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Lebendfutter
Verhalten:
Schwarmfisch
Allgemeines zum Kleinen Raubsalmler
Kleine Raubsalmler, Poecilocharax weitzmani, werden etwa 4 bis 6 Zentimeter groß. Die Rückenflosse ist viereckig, die Oberkante verläuft parallel zum Körper. Die Rückenflosse ist dunkel gestreift. Der Körper ist dunkel mit 1 - 2 hellen Längsstrichen.
Ausgewachsene Männchen haben eine leuchtend blaue Seite.
Kleine Raubsalmler im Handel sind meistens Wildfänge. Beim Kauf sollte vor Allem auf die Bauchlinie geachtet werden. Es ist sehr mühevoll, eingefallene Bäuche wegzufüttern. Mit viel Lebendfutter und Geduld ist es aber möglich. Eine Lebendfutterzucht oder häufiges Tümpeln sind unbedingt notwendig.
Jedes Lebendfutter, das ins Maul passt, wird auch gefressen. Das kann durchaus eine Größe von 50 % der Raubsalmlergröße sein.
Totes Futter wird in der Regel nicht gefressen. Unter Umständen wird Frostfutter und Granulatfutter gefressen. Andere Fische werden nicht gefressen, höchstens Jungfische.
Obwohl sie mit den Raubsalmlern verwandt sind, sind Kleine Raubsalmler friedliche, scheue Schwarmfische. In einem 160 Liter Aquarium können z. B. 15 Tiere gehalten werden. Besonders nach dem Kauf sind sie sehr scheu. Wenn viel Laub im Aquarium ist, verliert sich die Scheu teilweise.
Die Tiere sind untereinander relativ friedlich. Junge Männchen imponieren aber häufig. Dabei können sie sich die Flossen zerfleddern, bis von der Rücken- und Afterflosse nicht mehr viel übrig ist. Beim Imponieren drehen sich die Männchen teilweise um ihre eigene Achse, z. B. mit dem Bauch nach oben, bei bis zum Anschlag gespannten Flossen.
Der pH-Wert sollte deutlich unter 7 liegen. Geeignet zur Haltung ist ein
pH-Wert von 5 bis 6,4. Zur Zucht geeignet ist ein pH-Wert von 4,5 bis 4,7. Die Gesamthärte sollte 1 bis 5 betragen, die Karbonathärte sollte zwischen 0 und 1,5 liegen. Die Temperatur sollte etwas 25° C betragen.
Es dürfen keine schnellen Wasserwechsel mit kaltem Wasser durchgeführt werden, weil die Tiere das nicht vertragen.
Einen sehr interessanten Bericht gibt es auf www.weichwasserfische.de von Michael Schlueter, der diese Art bereits mehrfach erfolgreich vermehrt hat.
Der Bodengrund im Aquarium sollte aus feinem Sand bestehen. Im Becken sollte viel Eichenlaub und viel Totholz liegen. Bei den erforderlichen Wasserwerten ist die Auswahl an Pflanzen recht gering. Geeignet sind Javamoos, Javafarn und Schwimmender Hornfarn. Schwimmender Hornfarn treibt auch bei den geforderten Wasserwerten stark. Die Wasserwurzeln geben eine gute Deckung.
Bei 40 Zentimeter Wasserstand halten sich die Tiere meistens am Boden auf. Sie schwimmen aber auch in den mittleren Wasserschichten. Bis zur Wasseroberfläche trauen sie sich praktisch nicht. Selbst Lebendfutter an der Oberfläche wird nur beobachtet, aber nicht gefressen. Die Tiere überwinden die letzten Zentimeter zur Oberfläche scheinbar nicht.
Die Geschlechtsunterschiede beim Kleinen Raubsalmler
Bei älteren Tieren können die Geschlechter sehr gut unterschieden werden.
Männchen sind viel farbenprächtiger und haben viele Glanzschuppen. Weibchen sind fast farblos. Sie sind mehr bräunlich ohne die kräftige Rotfärbung.
Nicht alle Männchen bekommen große, segelartige Rücken- und Afterflossen. Die Flossen sind deshalb kein eindeutiges Kriterium zur Unterscheidung.
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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
Die Raubsalmler (Erythrinidae) sind eine Familie südamerikanischer Raubfische.
Die Fische werden 15 Zentimeter bis einen Meter lang. Ihr Körper ist zylindrisch, die Schuppen relativ groß. Entlang der Seitenlinie befinden sich 32 bis 47 Schuppen. Die Rückenflosse befindet sich vor der Afterflosse, üblicherweise über den Bauchflossen. Eine Fettflosse fehlt, die Schwanzflosse ist abgerundet. Die Brustflossen haben relativ wenige, nur 9 bis 14 Flossenstrahlen, die Afterflosse 10 bis 12. Die Rückenflosse wird von 8 bis 15 Flossenstrahlen gestützt, drei weitere sind nur rudimentär entwickelt. Das Gaumenbein ist mit zahlreichen Zähnen besetzt.
Die Fische betreiben Brutpflege und legen ihre Eier in Nester. Einige Vertreter können Luft atmen und kurze Strecken über Land kriechen.
[Bearbeiten] Gattungen und Arten
Es gibt drei Gattungen mit 14 Arten:
- Gattung Erythrinus
- Gattung Hoplerythrinus
- Hoplerythrinus cinereus (Gill, 1858)
- Hoplerythrinus gronovii (Valenciennes, 1847)
- Hoplerythrinus unitaeniatus (Spix & Agassiz, 1829)
- Gattung Hoplias
- Hoplias aimara (Valenciennes, 1847)
- Hoplias brasiliensis (Spix & Agassiz, 1829)
- Hoplias lacerdae Miranda Ribeiro, 1908
- Hoplias macrophthalmus (Pellegrin, 1907)
- Hoplias malabaricus (Bloch, 1794)
- Hoplias microcephalus (Agassiz, 1829)
- Hoplias microlepis (Günther, 1864)
- Hoplias patana (Valenciennes, 1847)
- Hoplias teres (Valenciennes, 1847)
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
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