Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.
Esha 2000 ist ein Breitbandmittel zur Bekämpfung verschiedener Erkrankungen. Breitbandmittel sollten nur verwendet werden, wenn keine sichere Diagnose vorliegt. Bei sicherer Diagnose wirken spezielle Mittel in der Regel besser und gezielter.
Esha 2000 enthält Kupfer, das nur durch Wasserwechsel wieder aus dem Aquarium entfernt werden kann. Einige Fischarten wie Welse und Wirbellose sind gegen Kupfer empfindlich. Häufig setzt sich das Kupfer am und im Boden ab und wird erst später wieder frei gegeben. Ein evtl. auftretendes Fischsterben, wird dann oft nicht mehr mit der Verwendung des Mittels in Verbindung gebracht. Unter Umständen muss dann der Bodengrund komplett getauscht werden.
Es gibt unterschiedliche Erfahrungsberichte zu der Verwendung von Esha 2000. Einige Berichte beschreiben Erfolge bei der Heilung von Erkrankungen, andere Berichte sehen das Mittel als Verursacher von Todesfällen, bis hin zum Verlust ganzer Würfe und Bestände von Panzerwelsen und anderen Welsen. Die Tiere starben dabei teilweise Wochen nach dem Medikamenteneinsatz mit Vergiftungserscheinungen.
Bei der Verwendung von Esha 2000 muss deshalb unbedingt die Dosierungsanleitung des Herstellers beachtet werden und unbedingt der tatsächliche Aquarieninhalt zu Grunde gelegt werden. Nach diesen Berichten ist die Kupferdosis dann so gering, dass auch Schnecken überleben.
Bei richtiger Dosierung wird demnach eine Konzentration von 0,08 mg Kupfer/Liter Wasser erreicht. In Leitungswasser aus Kupferleitungen können dagegen Konzentrationen von mehr als 1 mg Kupfer/Liter Wasser enthalten sein. Möglicherweise erreicht in einigen Fällen auch erst die Kupferkonzentration aus dem Leitungswasser zusammen mit der Kupferkonzentration in Esha 2000 kritische Werte, so dass es zu den beobachteten Sterbefällen kommt.
Die Giftigkeit von Kupfer hängt stark von den Wasserwerten, z.B. Wasserhärte und pH-Wert, und den Inhaltsstoffen, z.B. Aufbereitungsmitteln, Torf und Mulm, ab. Bei einer Gesamthärte unter 10° dGH und pH-Werten unter 7, sollten keine kupferhaltigen Mittel verwendet werden.
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