Pilzinfektionen bei Vögeln

Pilzinfektionen beim Vogel sind nicht selten und können durch unterschiedliche Pilzarten hervorgerufen werden. Besonders btroffen sind Wellensittiche, Weichfresser und Jungtiere aller Vogelarten, vor allem aus Handaufzüchtungen. Vorschub leisten Verletzungen der Schleimhaut und besonders des Kropfes.

Pilzinfektionen beim Vogel sind nicht selten und können durch unterschiedliche Pilzarten erfolgen. Besonders betroffen sind Wellensittiche, Weichfresser und Jungtiere aller Vogelarten, vor allem aus Handaufzüchtungen. Vorschub leisten Verletzungen der Schleimhaut, des Kropfes und an anderen Körperteile.

Wurde ein Tier infiziert, geht es ihm nicht gut und er braucht dringend Hilfe. Die Behandlung muss rasch und sorgfältig vonstattengehen.

Welches sind die Ursachen?

Die Übeltäter für die Auslösung von Pilzinfektionen sind verschiedene Pilzarten. Zu den bekanntesten gehören der Schimmelpilz der Gattung Aspergillus und der Hefepilz Candida albicans oder Macrorhabdus ornithogaster.

Die Pilzerreger können verschiedene Körperteile des Vogels beispielsweise die Atemwege, Haut besetzen und den Magen-Darm-Bereich besetzen. Für die Pilzinfektionen der Atemwege und der Haut sind in der Regel die Schimmelpilze der Gattung Aspergillus verantwortlich. Bei Infektionen von im Magen-Darm-Bereich sind es die Hefepilze Candida albicans oder Macrorhabdus ornithogaster.

Gründe für die Entstehung einer solchen Infektions-Krankheit sind Haltungsfehler. Dazu gehören: mangelhafte Hygiene, falsche Ernährung mit zu wenigen Nährstoffen ( Spurenelemente, Mineralien, Vitamine) unpassende Luftfeuchtigkeit und Temperatur, zu wenig Platz und zu viele Tiere auf zu engem Raum, zu wenig Freiflüge- und Beschäftigung und Stress. Auch ein schwaches Immunsystem und andere Krankheiten oder Medikamente können verantwortlich sein.

Welche Symptome treten bei einer Pilzinfektion auf?

Bei allen Pilzerkrankungen treten folgende Symptome auf.

  • Apathie
  • Schwäche
  • gesträubtes und stumpfes Gefieder
  •  trübe Augen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Durchfallkot

Bei einer Infektion der Atemwege sind folgende Symptome erkennbar:

  • verklebtes Kropfgefieder
  • weißliche Beläge in der Schnabelhöhle
  • Entzündungen der Rachenschleimhaut, auch Soor genannt
  • Entzündung der Lungen und der Luftsäcke
  • Husten, Keuchen und Niesen
  • Durchfallkot

Bei einer Infektion der Haut zeigen sich folgende Symptome:

  • Juckreiz am ganzen Körper
  • trockene, schuppige und entzündete und Haut
  • Entzündungen der Haut
  • Wachstumsstörungen und Ausfall der Federn
  • weißliche Krusten auf der Haut
  • Durchfallkot. Es können auch unverdaute Körner enthalten sein.

Die richtige Behandlung hilft

Die Therapie von Pilzinfektionen beim Vogel beginnt mit einer genauen Untersuchung und Diagnose vom Tierarzt. Die Behandlung erfolgt mit der Verabreichung von Antimykotika (Anti-Pilz-Mitteln) über einem ausreichend langen Zeitraum. Je nach Bedarf wird das jeweilige Medikament entweder auf die Haut gerieben, inhaliert oder eingenommen. Auch Infusionen sind möglich. Gleichzeitig wird eine zweiwöchigen zuckerfreie Ernährung verabreicht. Auf Obst, Futterbrei und scharfkantige Körner wird verzichtet. Bekommt der Pilz kein Zucker, hungert er aus.

Die unterschiedlichen Arten der Erreger sprechen unterschiedlich auf die Medikamente an. Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Pilz-Erkrankung ist neben dem Allgemeinzustand des Vogels die frühzeitige Erkennung und richtige Behandlung entscheidend.

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