Datenblatt für Corydoras sterbai
Datenblatt: Corydoras sterbai
Deutscher Name:
Orangeflossen-Panzerwels, Sterbas Panzerwels
Herkunft:
Südamerika: Brasilien, Rio Guaporé
Aquarium
Länge:
80 cm
Inhalt:
112 Liter
Beleuchtung:
Hell bis schattig
Einrichtung:
Pflanzen, Sandboden
Wasserwerte
Temperatur:
23 – 28 °C
ph-Wert:
7
KH:
°dKH
GH:
5 – 10 °dGH
Verhalten
Anzahl:
6
Bereich:
Boden
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Allesfresser
Verhalten:
Schwarmfisch
Allgemeines über Corydoras sterbai
Corydoras sterbai werden in Deutsch Sterbas Panzerwels, Orangeflossen-Panzerwelse, Gelbflossen-Panzerwelse oder Pracht-Panzerwelse genannt.
Sie bevorzugen weiches, leicht saures Wasser. Sie können aber auch noch gut in mittelhartem Wasser gehalten werden. Die Umgewöhnung von weichem Wasser an härteres Wasser muss sehr langsam erfolgen. Das Wasser muss außerdem frisch, sauber, klar und sauerstoffreich rein.
Corydoras sterbai vertragen Temperaturen über 26°C, brauchen so hohe Temperaturen aber nicht. Auf der anderen Seite vertragen sie auch kühlere Temperaturen bis ca. 15°C.
In einem entsprechend großen Aquarium, können sie zusammen mit Corydoras paleatus und Brochis splendens gehalten werden.
Futter für Corydoras sterbai
Trockenfutter sollte nur einen kleinen Anteil der Nahrung ausmachen. Es dient in erster Linie der Abwechslung bzw. der Ausgewogenheit. Weil es gut sättigt, reichen kleine Mengen für diese Zwecke.
In der Hauptsache sollte Lebendfutter und Frostfutter gefüttert werden, dass auf den Boden absinkt.
Geeignetes Futter:
- Tetra Rubin Flocken
- Sera Diskusgranulat
- Grünfuttertabletten
- Rote Mückenlarven
- Daphnien
- Cyclops
- Eintagsfliegenlarven
- Frostfutter
Mit der Fütterung von Tubifex und Salzwassertieren, z.B.Artemia, gibt es teilweise schlechte Erfahrungen.
Die benötigte Futtermenge kann nu durch genaues Beobachten ermittelt werden. Zeitweise fressen die Tiere sehr wenig. Reste rühren sie auch später kaum noch an. Zu diesen Zeiten muss die Futttermenge reduziert werden. Zu anderen Zeiten fressen sie ständig.
Die entspechenden Zeiten decken sich wahrscheinlich mit den Laichperioden. Während der Laichperioden brauchen sie viel Energie und viele Nährstoffe. Die Tiere sollten dann auch so viel Futter bekommen, wie sie brauchen.
Die Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen sind fast doppelt so groß und viel dicker als ausgewachsene Männchen. Die Flossenformen unterscheiden sich kaum.
Hinweise zur Zucht
Zur Zucht werden mehr Männchen als Weibchen angesetzt. Die Weibchen suchen sich dann für jedes Eierpaket einen neuen Partner. Das erhöht die Befruchtungsrate angeblich beträchtlich. Weibchen mit Laichansatz werden richtig dick.
Corydoras sterbai fressen gerne Rote Mückenlarven. Diese stellen oft in der Fütterung auch einen guten Abschluss vor dem Ablaichen dar. Nur Mückenlarven reichen zur Anfütterung aber nicht. Nach einigen Tagen lassen sie diese sogar liegen. Die Grundnahrung kann ruhig aus bewährten Trocken- oder Frostfuttersorten bestehen. Rote Mückenlarven werden zugefüttert. In den letzten Tagen vor dem geplanten Ablaichen werden nur noch Rote Mückenlarven gegeben.
Es kommt auch vor, dass Corydoras sterbai plötzlich kaum noch fressen. Dann sind sie einfach zu voll gefressen und haben keinen Hunger. Sie sind dann fett, aber ohne in Laichstimmung zu kommen. In solchen Fällen helfen sind einige Hungertage. Ggf. mehrmals, nur durch einzelne Tage mit Futter unterbrochen. Nach spätestens zwei Wochen fressen sie wieder normal.
Ein Laichgang kann bei Corydoras sterbai 4 bis 6 Stunden dauern. Besonders die Männchen hängen nach der Spermaabgabe oft minutenlang in den Pflanzen bzw liegen auf der Seite und rühren sich nicht. Zwischen den Laichgängen liegen manchmal 5 bis 6 Tage Pause.
Junge Weibchen legen oft nur wenige, z.B. 15´, Eier.
Wie alle Panzerwelse sind auch Corydoras sterbai Laichräuber. Sie fressen ihre eigenen Eier, wenn sie sie finden. Deshalb müssen Eier und Eltern getrennt werden. Antipilzmittel erhöhen die Schlupfausbeute etwas. In erster Linie hängt die Schlupfausbeute von der Befruchtungsrate ab.
Für alle Panzerwelse gültige Zusatzinformationen:
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
| Sterbas Panzerwels |
|
|
| Systematik |
|
|
| Wissenschaftlicher Name |
| Corydoras sterbai |
| Knaack, 1962 |
Sterbas Panzerwels (Corydoras sterbai), auch Orangeflossen-, Goldflossen- oder Gelbflossen-Panzerwels, ist eine in Brasilien, im Oberlauf des Rio Guaporé, beheimatete Panzerwelsart. Wegen seiner attraktiven Zeichnung wird er häufig als Zierfisch in Aquarien gehalten.
Der mit einer Gesamtlänge von acht Zentimetern recht große Panzerwels ist im Vergleich zu anderen Corydoras-Arten relativ hochrückig. Der Kopf und Rücken sind von hell- bis dunkelbrauner Grundfarbe und bedeckt mit gelblichen Punkten. Zur Schwanzflosse hin sind die Körperseiten braun und gelblich gestreift. Der Bauch ist von weißer bis rosa Farbe. Die von einigen Trivialnamen angedeutete Flossenfärbung bezieht sich auf den ersten Strahl der Brustflossen, der gelb bis kräftig orange ist.
Während der Laichzeit erfolgt alle fünf bis sieben Tage eine Paarung, bei der jeweils nur ein bis zwei stark klebende Eier an die Blattunterseiten großblättriger Wasserpflanzen angeheftet werden. Innerhalb einer Laichperiode produziert ein Weibchen etwa 30 Eier. Die Larven schlüpfen nach ungefähr vier Tagen.
Flossenformel: Dorsale 1/8, Anale 1/7, Pectorale 1/10, Ventrale 1/6.
[Bearbeiten] Literatur und Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
|
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)