Schmetterlingsbuntbarsch sterben

Leider sterben die meisten im Handel gekauften Schmetterlingsbuntbarsche einige Wochen nach dem Kauf oder nachdem sie einige wenige Male abgelaicht haben. Wenn es überhaupt Krankheitssymptome gibt, deuten diese meistens auf bakterielle Infektionen hin. Symptome sind z.B.:

  • Glotzaugen
  • Dunkelfärbung
  • Teilnahmslosigkeit
  • Fressunlust
  • Weiße Masse, evtl. Knorpel, quillt aus Löchern
  • Die Tiere stehen bewegungslos unter der Wasseroberfläche oder über dem Boden

Fotos


Fotos: Jenni Daus
Foto: Nico Holder

Typische Krankheitssymptome bei Schmetterlingsbuntbarschen.



Foto: Neele Göttsch

Schmetterlingsbuntbarsch Weibchen mit typischen Symptomen. Angefangen hat es mit Appetitlosigkeit und der Kot wurde farblos und schleimig. Das Tier ist wochenlang nicht mehr gewachsen.

Nach einer behandlung gegen Darmflagellaten hat das Weibchen 3 bis 4 Wochen gefressen, aber trotzdem nicht zugenommen. Dann ging es wieder mit Appetitlosigkeit los. Das Weibchen musste schließlich getötet werden.

Beschreibung

Oft wird vermutet, dass Schmetterlingsbuntbarsche bereits bei der Zucht und beim Handel mit Tuberkulose verseucht sind. Allerdings wird Tuberkulose fast immer für nicht genau bekannte bakterielle Infektionen verantwortlich gemacht. Tuberkulosebakterien finden sich bei Untersuchungen häufig auf gesunden oder kranken Fischen, auch wenn völlig andere Erkrankungen akut sind.

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Eine weitere Vermutung ist, dass bei der Zucht ständig hohe Antibiotikazugaben erfolgen. Die Tiere sind dann praktisch ohne Immunsystem im heimischen Aquarium anfällig gegen die erstbeste Infektion. Wenn man sich anschaut, wie viele Schmetterlingsbuntbarsche heute im Handel sind, wäre es kein Wunder, wenn die Massenzucht nur mit Antibiotika möglich wäre.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass Schmetterlingsbuntbarsche früher als schwierige Fische angesehen wurden, die gegen Stress, Wasseränderungen, nicht passende Wasserwerte und Medikamente sehr empfindlich reagieren.

Schmetterlingsbuntbarsche sollte man daher nur bei privaten Züchtern kaufen, die ihre Zucht- und Haltungsbedingungen verraten. Zumindest am Anfang sollten sie als einzelnes Paar in einem möglichst großen Aquarium ohne Beifische gehalten werden. Geeignete Wasserwerte etc. sind unbedingte Voraussetzungen.

Bei schon erkrankten Tieren kann man aller Erfahrung nach den Tod höchstens etwas hinauszögern, wenn relativ starke Mittel gegen Infektionen gegeben werden. Im freien Handel ist das stärkste Mittel Nifurpirinol. Fast alle Hersteller haben Heilmittel mit diesem Wirkstoff im Angebot. Ansonsten helfen höchstens vom Tierarzt verschriebene Antibiotika. Allerdings helfen auch diese Mittel in der Regel gar nicht, oder nur kurzzeitig.

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Letzte Aktualisierung am 7.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API