Goldorfe

Datenblatt Goldorfe

Handelsname: Goldorfe
Lateinischer Name: Leusiscus idus
Ordnung: Karpfenartig
Familie: Weißfische
Gattung: Leusiscus
Herkunft: aus deutscher Teichzüchtung entstanden
Größe: zwischen 30cm und 50cm
Aquarium
Länge und Breite: mindestens 215cm x 170cm x 80cm
Inhalt: ab 1000l
Wasserwerte
Temperatur: zwischen 5°C und 22°C
PH: 6,8 bis 8,5
GH: 8° dGH bis 20° dGH
KH: 5 bis 20
Verhalten
Bereich: freischwimmend knapp unter der Wasseroberfläche
Futter: Insekten, Trockenfutter, Frostfutter
Verhalten: Schwarmfische
Anzahl: mindestens fünf Tiere, nicht mehr als zwanzig Tiere
Lebenserwartung: bis zu 20 Jahre
Vergesellschaftung mit Garnelen Nein
Schwierigkeitsgrad: Für Anfänger geeignet
goldorfe
Hcloos, Goldorfe, CC BY-SA 2.5

Die Goldorfe ist eine gezüchtete Variante des in Mitteleuropa vorkommenden Alands, die besonders durch ihren robusten Körperbau und ihre orangerote Färbung auffällt.

Als heimischer Fisch ist die Goldorfe an gemäßigte Temperaturen gewöhnt und liebt den Umgang mit Artgenossen und anderen Fischen.

Allerdings kann die Goldorfe aufgrund einer Körpergröße bis zu 50 cm nur in Teichen gehalten werden. Die Größe der Teichflächen wirken sich direkt auf die Körpergröße der Tiere aus.

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Geschlechtsunterschiede der Goldorfen

Männliche Goldorfe sind im Vergleich zu den Weibchen an ihrem schlankeren, stromlinienförmigeren Körperbau erkennbar.

Während die Weibchen eher etwas dicklich wirken, können Männchen grade in einem Schwarm auch mal leicht übersehen werden.

Ein anderer Geschlechtsunterschied wird während der Laichzeit sichtbar. Die Goldorfen gehören zu den Fischarten, bei denen die Männchen einen sogenannten Laichausschlag bilden, bei dem sich die Oberhaut der Fische während der Laichzeit optisch verändert und mit kleinen Flecken besprenkelt wird. Nach der Laichzeit verschwindet der Ausschlag wieder.

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Ist eine Zucht der Fische möglich?

Theoretisch ist das Züchten von Goldorfen möglich. Allerdings werden dafür sehr große Teichanlagen benötigt, in denen die Fische auch entsprechende Ruhebereiche aufsuchen können.

In solchen Teichen können die Weibchen während der Laichzeit von März bis Juni bis zu 115.000 Eier ablegen, die die Männchen dann befruchten.

In normalen Gartenteichen ist es dagegen eher selten, dass sich Goldorfen fortpflanzen, weil die Anwesenheit anderer Fische sie eher unter Stress setzt und dadurch den Fortpflanzungstrieb verringert. Außerdem werden die Eier auch gerne von anderen Fischen aufgefressen.

Mit welchen Fischen ist eine Vergesellschaftung möglich?

Goldorfe lassen sich ohne Probleme mit anderen friedlichen Teichfischen vergesellschaften. Sie eignen sich unter anderem ideal für eine Kombination mit Koi-Fischen.

Allerdings kann die Anwesenheit der Goldorfen Kois gerade in kleineren Teichen nervös werden lassen. Aber auch Bärblinge oder andere Karpfenarten verstehen sich mit der Goldorfe gut.

Worauf ist bei der Bepflanzung des Teichs zu achten?

Goldorfen bevorzugen ihren Freiraum. Entsprechend sollte die Menge an Teichpflanzen eher gering gehalten werden, um die Fische in ihrer Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken.

Stattdessen ziehen die Fische einen sandigen Untergrund mit ein paar einfachen Teichsteinen vor, um die sie herumschwimmen können.

Gibt es andere Dinge beim Teich zu beachten?

Goldorfen sind Springer. Wenn ein Teich nicht entsprechend gesichert ist, springen die Fische aus unterschiedlichen Gründen versehentlich in ihr Verderben und können an Land verenden.

Hierfür gibt es allerdings entsprechende Vorrichtungen wie Teichnetze, die das Herausspringen verhindern können.

Warum springen Goldorfen aus dem Wasser?

Das Springen von Goldorfen kann unterschiedliche Gründe haben. Meistens ist es aber ein Zeichen für einen Mangel im Aquarium. Wenn beispielsweise ein Mangel an Futter vorliegt, springen die Fische aus dem Teich, um nach Insekten wie Mücken oder Schnacken zu jagen.

Aber auch ein Sauerstoffmangel oder eine Überbevölkerung im Teich können die Tiere dazu bewegen, den Sprung aus dem Becken zu wagen.

Wenn ein wiederholtes Sprungverhalten der Goldorfe beobachtet wird, sollte man also unbedingt die Qualität des Wassers oder die Menge an Fischen im Teich kontrollieren.

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