Bratpfannenwels 
Bratpfannenwels  Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: S3racing

Es gibt mehrere Arten von Bratpfannenwelsen. Bekannt ist vor allem die Art Bunocephalus coracoideus, Zweifarbiger Bratpfannenwels. Oft werden auch verschiedene Arten unter diesem Namen verkauft.

Je nach Art werden Bratpfannenwelse zwischen 7 und 25 Zentimeter groß.

  • Großkopf-Bratpfannenwels bis 10cm
  • Hoher Bratpfannenwels bis 8cm
  • Zweifarbiger Bratpfannenwels bis 15cm

Andere Bezeichnungen für den Hohen Bratpfannenwels sind Bunocephalichthys verrucosus verrucosus, Bunocephalus verrucosus verrucosus, Hochrückiger Bratpfannenwels und Hochkopf Bratpfannenwels.

Bratpfannenwelse unterschiedlicher Art haben auch ein unterschiedliches Verhalten. Besonders bei der Suche nach Verstecken. Einige graben sich in den Boden ein. Dabei werden auch Pflanzen ausgegraben. Andere suchen sich Höhlen.

Sie können als Einzeltiere gehalten werden und je nach Art in Aquarien ab 60 Zentimeter Länge.

Alle Arten sind nachtaktiv. Dann können dann ziemlich aktiv und verfressen sein. Sie sollten nachts unbedingt gefüttert werden. Nach einem Bericht hat ein Bratpfannenwels eine Welstablette ganz verschluckt. Einige Tiere fressen selten tagsüber, andere kommen auch am Tag angestürmt, wenn es z.B. Welstabletten gibt. Dann setzen sie sich mit Schwanzschlägen auch gegen große Antennenwelse durch.

Am Tag sind die Tiere sind so phlegmatisch, dass sie sich manchmal den ganzen Tag nicht bewegen. Man kann sie sogar am Schwanz ziehen. Allerdings reagieren sie darauf sehr unwirsch. Bratpfannenwelse stehen gerne auf dem Kopf, wenn sie sich mal bewegen. Von einem Tier wurde geschrieben, dass es so langsam ist, dass sogar Schnecken auf ihm krabbeln.

Die Geschlechter sind schwer zu unterscheiden. Die Zucht ist sehr schwierig.

Die Haltungsbedingungen für Bratpfannenwelse

Hoher Bratpfannenwels 
Hoher Bratpfannenwels  Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Christoph Rettberg

Bratpfannenwelse lieben Schwarzwasser.

Der Boden im Aquarium sollte aus dunklem, feinkörnigem Sand bestehen.

In den Sand oder eine dicke Schicht mit abgestorbenen Blättern, z.B. Buchenblättern, wühlen sie sich gerne hinein und verbringen dort Stunden.

Es darf deshalb kein scharfkantiger Kies im Aquarium sein.

An die Wasserwerte scheinen Bratpfannenwelse keinen großen Ansprüche zu stellen.

Die genauen Wasserwerte sind je nach Art etwas unterschiedlich.

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Geeignete Wasserwerte für Bratpfannenwelse:

Die Tiere sind Allesfresser.

Futter für Bratpfannenwelse:
  • Welstabletten
  • JBL NOVO Fect-Tabletten
  • geviertelte Dennerle Rote Hafttabletten
  • Paprika
  • Rote, gefrorene Mückenlarven
  • Mehlwürmer

Bratpfannenwelse häuten sich

Bratpfannenwelse haben eine Art Reptilienhaut, die nicht mit wächst und deshalb ab und zu abgestreift werden muss. Der Vorgang beginnt mit weißen Stellen und Verdickungen, bzw. Beulen, auf der Haut. Insgesamt dauert eine Häutung etwa eine Woche. Zuletzt sieht es aus, als würde der Wels in einem durchsichtigen Raumanzug stecken.

Die Haut bildet eine völlig intakte Blase im Abstand von einem halben Zentimeter zum Körper vom Kopf bis zur Schwanzwurzel.

Auf der Stelle liegend zuckt der Wels immer wieder, bis nach einer letzten heftigen Bewegung die Haut in Fetzen im Wasser schwimmt.

Gelegentlich scheinen Bratpfannenwelse dicker zu werden. Nach einiger Zeit werden sie wieder dünner. Evtl. pumpen sie sich vor einer Häutung mit Luft voll, um den Häutungsprozess einzuleiten.

Bratpfannenwelse fressen Aquarienfische

Hoher Bratpfannenwels 
Hoher Bratpfannenwels  Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Christoph Rettberg

Bratpfannenwelse fressen andere Fische. Die kleineren Arten, wie die klassischen Bunocephalus oder Dysichtys-Arten, fressen zumindest Jungfische in der Größe frisch geschlüpfter Antennenwelse.

Oft sperren sie dabei einfach beim Liegen das Maul auf und warten bis ein Jungfisch hineinschwimmt.

Die großen Peitschenwelse, z.B. die Aspredos fressen Salmler und sogar ganze Zwergbuntbarsche, z.B. Schmetterlingsbuntbarsche.

Zumindest einige Tiere fressen auch Schnecken.

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Letzte Aktualisierung am 12.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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