Schleierschwanz

Carassius auratus var. Calico

Datenblatt Schleierschwanz

Deutscher Name: Schleierschwanz
Wissenschaftlicher Name: Carassius auratus var. Calico
Herkunft: Asien
Größe: Körperlänge 10 cm bis 25 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 100 cm Breite und 40 cm Breite
Inhalt: ab 150 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 18°- 24° C
PH: 6,5 – 8
GH: 10° – 25° dH
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter: Allesfresser
Verhalten: friedlich, gesellig
Anzahl: Schwarmfisch, ab 10 Tiere
Schwierigkeitsgrad: normal, Zucht ist möglich

Aussehen

Schleierschwanz
Bechstein, Welon (ryba), CC BY-SA 3.0

Schleierschwänze gehören zur Ordnung der Karpfenartige (Cypriniformes). Sie sind eine Zuchtform (Qualzucht) des Gemeinen Goldfisches Carassius auratus. Ihr Körper und ihre Flossen wurden durch Zucht extrem verändert. Die Flossen sind stark vergrößert, und bei manchen Zuchtformen zeigt die Schwanzflosse einen oder mehrere überlagerte Schleier. Es gibt Exemplare mit perlmutt- sowie metallischfarben glänzenden Körpergestaltung. Je nach Abstammung erreichen die Fische eine stattliche Größe von bis zu 25 cm Körperlänge.

Haltung

Schleierschwänze eignen sich für große Kaltwasseraquarien, das bei Zimmertemperatur ungeheizt bleiben kann. Allerdings darf die Temperatur nicht weniger als 15° Celsius messen. Obwohl es sich um Kaltwasserfische handelt, vertragen sie auch Temperaturen von 25° Celsius. Doch solche höhere Temperaturen sind mit Vorsicht zu verwenden, da die Verdauung der Tiere angeregt und das Wasser entsprechend belastet wird. Damit die Tiere gesund bleiben, brauchen sie viel Bewegung. Diese ermöglicht ein großes Aquarium von mindestens 50 Liter Wasser pro Exemplar.

Schleierschwänze sind friedliche und gesellige Fische, die bei Einzelhaltung leicht träge und krank werden. Die Erfahrungen zeigen, dass sie unbedingt in einer Gruppe von mindestens 3 Exemplaren gehalten werden sollte. Dann werden sie deutlich agiler, schwimmen gemeinsam herum und stöbern.

Die Tiere knabbern gerne an weichen Pflanzen, weshalb robuste Gewächse mit einem stabilen Stand ins Becken gehören. Ideal ist eine ausgewogene Mischung aus Unterwasser- und Schwimmpflanzen. Einige Rückzugsmöglichkeiten in Form von Wurzeln oder Steinhaufen dürfen in keinem Becken fehlen. Da die Schleierschwänze gerne gründeln, sollte der Bodengrund weich sein und aus feinem Sand bestehen.

Nahrung

Schleierschwänze sind Allesfresser und ziemlich verfressen. Damit die Zierfische nicht übergewichtig werden, träge und sich ihre Lebenserwartung verkürzt, muss die Ernährung ausgewogen sein. Außerdem sinken die Futterreste zu Boden, wird die Wasserqualität erheblich beeinträchtigt.

Die richtige Ernährung besteht aus verschiedenen Futtersorten. Gegeben werden sollte abwechselnd Lebendfutter, Trockenfutter, Frostfutter, pflanzliche Kost und ballaststoffreiches Futter. Pflanzliche Kost besteht aus grünen Blättern von Feldsalat oder Löwenzahn, Erbsen, Mais und Kartoffeln.

Anstatt eine große Menge auf einmal zu füttern, empfehlen wir 2 bis 3 kleine Portionen über den Tag verteilt. Idealerweise wird ein Fastentag pro Woche eingehalten.

Angebot
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  • Die Glaselemente bestehen aus Sicherheits-Floatglas. Die Kanten sind diamantgeschliffen.

Geschlechterunterschiede

Die Geschlechter von Carassius auratus sind schwer voneinander zu unterscheiden. Das Weibchen ist etwas kräftiger als das Männchen. Vor allem aber ist ihre Öffnung vom After nach außen gestülpt.

Zucht und Aufzucht

Schleierschwänze sind Freilaicher. Das Weibchen legt den Laich gerne knapp unter der Wasseroberfläche ab, wo die Eier an den Schwimmpflanzen kleben.

Die Larven schlüpfen nach etwa einer Woche und sind 1 bis 2 mm groß. Die Jungtiere haben eine neutrale Farben. Die typischen Schimmertöne der Schleierschwänze bekommen sie erst nach Monaten der Entwicklung.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung klappt mit anderen friedlichen Kaltwasserfischen.

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