Mondlicht im Aquarium

Mondlicht Aquarium

Mondlichtbeleuchtung im Aquarium – Sinnvoll oder überflüssig?

Manche Menge denken, dass es in einem Aquarium nur zwei Arten von Lichtverhältnissen gibt. Tagsüber ist das Aquarium hell erleuchtet und nachts ist es dunkel. Tatsächlich haben Aquariumsbesitzer auch die Möglichkeit, Mondlicht in ihr Aquarium zu bringen.

  • Aber was ist Mondlicht im Aquarium eigentlich?
  • Welche Vorteile bietet es und was für Möglichkeiten gibt es, den Mond im Aquarium aufgehen zu lassen?

Was ist Mondlicht im Aquarium?

Es handelt sich bei dem Mondlicht um eine Reihe von LED-Leuchten, die im Aquarium den natürlichen Lichtschein simulieren, den der Mond in der freien Natur ausstrahlt. Je nachdem, was für ein Model sich ein Aquariumsbesitzer kaufen möchte.

Es gibt einfache Lichtschienen, die permanent einen schwachen Lichtschimmer im Aquarium erzeugen und die manuell ein- und ausgeschaltet werden müssen. Aufwendigere Modelle sind dagegen mit Zeitschaltuhren versehen und simulieren auch die Mondphasen, indem sie an manchen Tagen heller scheinen und an anderen Tagen nur schwach aufleuchten. Dadurch wird beispielsweise ein Vollmond oder ein abnehmender Mond künstlich dargestellt.

Mondphasen im Aquarium

Welche Vorteile bietet künstliches Mondlicht im Aquarium?

Eine Mondlichtbeleuchtung für das eigene Aquarium ist nicht nur eine rein optische Sache, damit das Aquarium auch in Dunkelheit schön aussieht. Das Licht ist für einige Fischarten notwendig. In der freien Natur sind die Fische daran gewöhnt, dass es keine vollständige Dunkelheit gibt. Entsprechend werden sie unruhig, wenn sie sich in einem Aquarium befinden, in dem es komplett dunkel wird. Sie schwimmen dann unruhig umher, weil ihnen die Orientierung fehlt. Vermehrt passiert es, dass die Fische gegen die Scheiben schwimmen. Einige Fische springen in der Orientierungslosigkeit auch aus dem Aquarium.

Das künstliche Mondlicht hilft den Fischen dabei, sich im Aquarium zurecht zu finden und beruhigt sie deutlich.

Manche Zierfische benötigen das Mondlicht dagegen, um sich wohl zu fühlen. Es gibt Arten, deren Fortpflanzungstrieb durch das Licht angeregt wird. Bleiben sie nachts in einem komplett dunklen Aquarium, wird es nicht zu einer Fortpflanzung kommen. Darum ist das künstliche Mondlicht gerade dann wichtig, wenn jemand Zierfische züchten möchte.

Andere Fischarten wie beispielsweise Welse benötigen dagegen Mondlicht oder generell eine geringe Beleuchtung im Aquarium, um zu fressen. Diese Fischarten sind nachts aktiver und gehen eventuell sogar ein, wenn sie in einem Aquarium gehalten werden, das nachts komplett dunkel ist.

Für Fische mit Jungtieren bietet das künstliche Mondlicht dagegen Sicherheit. Sie können bei der nächtlichen Beleuchtung immer noch ihre Jungfische im Blick behalten, um sie vor möglichen Fressfeinden zu beschützen.

Die unterschiedlichen Beleuchtungsoptionen kurz vorgestellt

Es gibt drei unterschiedliche Mondlichtbeleuchtungen, zwischen denen Aquarienbesitzer wählen können:

LED-Spots:

LED-Spots sind kleine Leuchten, die einfach in einem Aquarium montiert werden können. Sie leuchten kleine Areale punktuell aus. Sie eigenen sich für kleine Aquarien, um die nötige Mondlichtbeleuchtung zu erzeugen. Allerdings haben die meisten Modelle nur begrenzte Einstellungsmöglichkeiten der Leuchtkraft und Nutzer müssen sie manuell ein- und ausschalten. Dafür sind die LED-Spots auch im Vergleich recht günstig.

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Leuchtschienen:

Leuchtschienen können die Nutzer in ihrem Aquarium individueller anbringen. Die Bahnen sind verformbar, wodurch sie sowohl als grade Linie als auch in Mustern oder Kurven angelegt werden können. Die Leuchtschienen eignen sich für größere Aquarien, weil sie mehrere Bereiche ausleuchten.

Außerdem besitzen viele Modelle eine eingebaute Dimm-Funktion, mit der Nutzer die Helligkeit des künstlichen Mondlichtes regulieren können. Die Fixierung ist allerdings etwas aufwendiger und es ist empfehlenswert, die Leuchtschienen beispielsweise mit Heftzwecken zusätzlich zu befestigen, weil sie sich sonst schnell lösen können.

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LED-Leuchte zur Tageszeitdarstellung:

LED-Leuchten mit einer verbundenen Zeitschaltuhr erlauben es den Aquariennutzern einzustellen, wie lange die Beleuchtung stattfinden soll und wie hell oder dunkel die LEDs scheinen. Die Leuchten bieten für die Fische einen angenehmeren Lichtübergang nachts in die Dunkelheit und morgen wieder in die Helligkeit. Außerdem sind die Leuchten energieeffizient, weil sie nicht die ganze Nacht lang durchscheinen.

Die Installation ist dafür etwas aufwendiger. Die LED-Leuchten benötigen eine externe Zeitschaltuhr bzw. eine Regulierungseinheit und die Modelle sind etwas teurer als andere Beleuchtungsmittel.

Statt einer Zeitschaltuhr empfehlen wir direkt die Bedienung per Fernbedienung. Hierzu bietet Fluval ein Mondlicht mit Fernbedienung und Ausströmerfunktion.

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Wie aufwendig ist das Einbauen von Mondlicht im Aquarium?

Der Einbau unterscheidet sich kaum von der Installation anderer Beleuchtungen. Der große Unterschied zwischen Mondlichtbeleuchtung und der Standard-Beleuchtung ist die Farbe. Während das normale Tageslicht in einem Aquarium in der Regel gelb oder weiß ist, wird für die Mondlicht-LEDs meistens blaues Licht gewählt.

Die Installation ist bei Mondlicht-LEDs aber ebenso einfach wie bei der normalen Beleuchtung. Die Lampen können mit dem Deckel des Aquariums verschraubt oder mit Saugnäpfen befestigt werden. Die Verbindung mit der Stromquelle erfolgt wie bei normalen LEDs.

Wie lange sollte das Mondlicht eingeschaltet werden?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um das Mondlicht richtig einzustellen. Anders als beim Standard-Licht hat das bläuliche Licht der Mondlicht-LEDs keinen Einfluss auf die Bepflanzung im Aquarium oder das Wachstum von Algen. Darum ist es möglich, das Licht die ganze Nacht leuchten zu lassen.

Für die Fische ist es aber nicht notwendig, dass das Aquarium die ganze Nacht beleuchtet wird. Auch in der Natur gibt es Phasen, in denen wenig bis gar kein Licht scheint. Darum ist es ausreichend, wenn das Mondlicht nach dem Sonnenuntergang 30 Minuten bis zu einer Stunde scheint und entsprechend mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenaufgang wieder eingeschaltet wird.

Wichtiger als die Dauer ist die Einstellung der Leuchtkraft. Die Mondlichtbeleuchtung sollte so eingestellt werden, dass ein sanfter Übergang zwischen dem Tageslicht und dem blauen Mondlicht entsteht. Das Ausgehen des Mondlichtes sollte auch nicht sprunghaft sein. Stattdessen sollte das Licht langsam schwächer werden, damit sich die Fische dran gewöhnen können, dass eine Dunkelheit einsetzt.

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