Keilfleckbärbling (espei)

Datenblatt espeis Keilfleckbärbling 

Deutscher Name: Keilfleckbärbling
Wissenschaftlicher Name: Trigonostigma espei
Herkunft: Südostasien (Thailand, Kambodscha)
Größe: bis zu 3 cm
Aquarium
Länge: ab 60 cm Kantenlänge
Inhalt: Ab 54 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 22°C bis 28°C Grad
PH: 6,0 bis 7,5
GH: 3 bis 15°
KH: 0 bis 10°
Verhalten
Bereich: mittig und oben im Aquarium
Futter: feines Frostfutter, sehr kleines Lebendfutter wie schwarze Mückenlarven, Trockenfutter
Verhalten: Schwarmfisch, sehr friedlich, gesellig, schwimmfreudig
Anzahl: Gruppe mit mindestens 10 Tieren, besser 20 Tiere
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
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Keilfleckbärbling espei
I, Lerdsuwa, Trigonostigma espei, CC BY-SA 3.0

Herkunft

Der Keilfleckbärbling (Trigonostigma espei) stammt ursprünglich aus Südostasien, wo er in langsam fließenden Flüssen und Sümpfen in Thailand und Kambodscha zu Hause ist. Der kleine Karpfenfisch ist aufgrund seiner intensiven Färbung und seiner friedlichen und geselligen Lebensweise ein sehr beliebter Aquarienbewohner. Namensgebend ist der dunkle Keilfleck auf seinem Körper, der unterhalb der Rückenflosse beginnt und sich bis zur Schwanzflosse zieht.

Namensgebung

Bei den weiblichen Tieren endet er am Schwanzflossenansatz, beim Männchen zieht er sich durch die komplette Schwanzflosse hindurch. Auch hinter den Kiemen sitzt ein kleiner, dunkler Fleck. Insgesamt ist der Körperbau des Keilfleckbärblings hochrückig und seitlich abgeflacht. Seine Grundfarbe ist Silber und im mittleren Körperbereich variiert sie zwischen Orange, Gold und leicht rötlich. Die Flossen dieser Fische sind allesamt überwiegend transparent, können aber auch leicht orangefarben leuchten. Sein Bauch ist hell. Die großen Schuppendes Keilfleckbärblings glänzen metallisch und machen ihn zu einem besonders attraktiven Lebewesen. Der Keilfleckbärbling kann insgesamt bis zu 3 cm groß und etwa 6 Jahre alt werden.

Anforderungen ans Aquarium

Der aus Südostasien stammende Keilfleckbärbling fühlt sich bei einer Wassertemperatur zwischen 22°C und 28°C Grad am wohlsten. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen und die Wasserhärte zwischen 3° und 15° dGH sein. Die klein bleibenden Fische sind äußerst agil und benötigen daher genügend freien Schwimmraum im Aquarium.

Dennoch sollte das Becken (am Rand) gut und dicht bepflanzt sein, denn die Wasserpflanzen werden einerseits zum Laichen benötigt und andererseits wird dadurch das Aquarium etwas abgedunkelt, wodurch sich die Keilfleckbärblinge am wohlsten fühlen. Die Ernährung dieser Fische gestaltet sich einfach. Am liebsten fressen sie feines Frostfutter und sehr kleines Lebendfutter wie schwarze Mückenlarven. Auch Trockenfutter wird angenommen.

Am wohlsten fühlt sich der kleine Keilfleckbärbling in einer Gruppe mit mindestens 10 weiteren Artgenossen. Auch ein Schwarm mit bis zu 20 oder 25 Tieren ist möglich, wenn die Größe des Aquariums stimmt. Die Fische gelten als sehr friedfertig.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen und die Weibchen des Keilfleckbärblings (Trigonostigma espei) lassen sich gut voneinander unterscheiden.

Zum einen ist das männliche Exemplar deutlich schlanker und auch meist etwas kleiner als das Weibchen.

Außerdem ist es attraktiver gefärbt:

Seine rötlich schimmernde Färbung ist deutlich intensiver und auffälliger. Bei den Weibchen ist die Afterflosse komplett transparent, während die männlichen Tiere dunkle Striche darauf haben. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Weibchen, sobald es geschlechtsreif ist, eine fülligere Bauchpartie entwickelt.

Zucht

Eine Zucht der Keilfleckbärblinge ist im Aquarium gut möglich. Dafür sollte das Wasser im Becken sehr weich und sauer mit einem pH-Wert zwischen 5,0 und 6,0 sein. Während der Paarungszeit umwirbt das männliche Tier das Weibchen mit seinen weit gespreizten Flossen, seiner intensiven Färbung und seinen tänzerischen Bewegungen. Die weiblichen Fische heften ihren Laich dann an die Unterseiten von großblättrigen Wasserpflanzen. Im Anschluss erfolgt die Befruchtung der Eier.

Eine Brutpflege wird von den Elterntieren nicht betrieben. Die kleinen Jungfische schlüpfen nach etwa zwei bis drei Tagen und haben dann noch ihren Dottersack. Nach gut einer Woche können sie frei schwimmen und sollten mit sehr feinem Futter, wie beispielsweise Pantoffeltierchen, angefüttert werden.

Vergesellschaftung

Der Keilfleckbärbling (Trigonostigma espei) lässt sich leicht mit anderen Fischen vergesellschaften. Die aus Asien stammenden Bärblinge gelten als äußerst friedlich und gesellig, weshalb andere Arten, die sich ebenso verhalten, die ideale Gesellschaft darstellen.

Besonders empfehlenswert sind andere Barben und Bärblinge sowie Schmerlen und kleinere Welse. Auch Regenbogenfische und Salmler eignen sich gut als Gesellschaft für Keilfleckbärblinge. Es sollte vermieden werden, die Fische gemeinsam mit allzu vorsichtigen Junggarnelen sowie Flusskrebsen und Zwergkrebsen in ein Aquarium zu setzen.

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