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Das Verhalten von Schmucksalmlern


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Schmucksalmler

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Euripides

Nach einem Bericht verhalten sich Schmucksalmler, Hyphessobrycon bentosi, untypisch für Hyphessobrycon.

Ein Schwarm von 8 Fischen war in einem Gesellschaftsbecken sehr scheu und wurde erst richtig munter, wenn es abends dunkel wurde und Aktivitäten, die sich im Raum abspielen, nicht mehr richtig von den Fischen registriert werden konnten.
Die Tiere wurden nicht über Gebühr gestört.

Gefressen wurde nur, wenn das Futter praktisch direkt vor die Mäuler geschüttet wurde. Flocken auf der Wasseroberfläche wurden nicht gefressen. Auch Frostfutter nicht.
Gefressen wurde nur Futter, das nach unten sinkt.
Auch dabei wurde ihnen das Futter oft von anderen gleichgroßen Fischen vor der Nase weggeschnappt.

Der Schwarm war munter und verhielt sich mindestens 2 Jahre so. Bei der kleinsten Bewegung vor dem Becken versteckten sie sich in den Pflanzen.

Normalerweise verlieren Hyphessobrycon, z. B. Rosensalmler, Hyphessobrycon bentosi rosacaeus, nach wenigen Tagen die anfängliche Scheu. Sie sind dann munter und neugierig. Bei ihrem typischen Fressverhalten schnappen sie blitzschnell nach Futter.

Die beschriebene Scheu tritt oft bei Aquarienfischen auf, die als Wildfänge in den Handel kommen, z. B. auch bei Corydoras. Oft bleiben sie während der gesamten Lebensdauer scheu und legen das Verhalten nicht ab.

Hinweise zur Zucht


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Schucksalmler, Hyphessobrycon bentosi

Foto: Ronny Dietzel

Die Gesamthärte sollte bei 6° dGH und höchstens bei 10° dGH liegen, wenn eine größere Ausbeute angestrebt wird. Die Karbonathärte sollte zwischen 2 und 7 liegen, der pH-Wert zwischen 6,5 und 7,0. Eine geeignete Zuchttemperatur sind 26° C.

In ein vorher eingerichtetes Zuchtbecken wird ein Schmucksalmlerpaar eingesetzt. Das Zuchtbecken sollte nicht zu klein sein. Schmucksalmler können aber auch in 8 Liter-Becken gezogen werden, wenn die Jungen häufig umgesetzt werden und die Hygiene sehr gut ist.

Ein Laichrost ist wichtig. Wie fast alle Salmler stellen sie ihren Eiern nach.

Das Becken wird etwas abgedunkelt, damit die Eltern nicht so schreckhaft sind und der Laich keinen Schaden nimmt. Der Laich soll lichtempfindlich sein.

Das Paar bleibt höchstens 6 Tage im Zuchtbecken. Wenn dann noch keine Eier da sind, wird das Paar aus dem Zuchtbecken genommen und später neu angesetzt.

Ein Paar kann alle 12 - 14 Tage zur Zucht angesetzt werden. Es können jeweils ca. 30 - 80 Jungfische aufgezogen werden.