Rosensalmler (Hyphessobrycon rosaceus)

Hyphessobrycon rosaceus

Datenblatt Rosensalmler

Deutscher Name: Rosensalmler / Schmucksalmler
Wissenschaftlicher Name: Hyphessobrycon rosaceus
Herkunft: Gewässer im Norden Südamerikas, Süßwasserfisch
Größe: 3,5 bis 4 cm
Aquarium
Länge:
mindestens Läng ab 60 cm / Breite ab 60 cm
Liter
mindestens 60 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 22 – 28°C
GH: 5 – 20 °dGH
PH: 6 – 7,5
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter:
omnivor, Insektenlarven, Trockenfutter, Frostfutter, Flocken
Verhalten: friedlicher Schwarmfisch, Laichräuber, liebt schattige Bereiche unter Wasserpflanzen, nicht revierbildend, keine Brutpflege
Anzahl: Gruppenhaltung, Gruppengröße ab 10 Fische, nach Möglichkeit deutlich mehr Weibchen als Männchen in einer Gruppe
Schwierigkeitsgrad: Anfängerfisch, Zucht schwierig, aber möglich

Der Rosensalmer genannt aus der Gruppe der echten Salmler, wird ebenfalls als Schmucksalmler bezeichnet.

Die gut verträglichen Fische sind bei Aquariumbesitzern beliebt, sie sind robust und leicht zu halten. Ihre pastellrosa Körperfarbe kommt vor allem bei einem dunklen Aquariumboden gut zur Geltung. Bei Lichteinfall schimmern die Fische neonartig-transparent. Charakteristisch für Rosensalmler sind ihre prägnanten Augen und die abgeflachte Physiognomie.
Die Fische leben in ihrer Heimat in fließenden Gewässern. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass im Aquarium ständig eine leichte Strömung aufrechterhalten wird.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter unterscheiden sich beim Rosensalmler kaum voneinander.

Bei den Männchen sind die After- und Rückenflossen länger als bei den Weibchen und sie sind etwas intensiver gefärbt.
In der Körpergröße unterscheiden sich Männchen und Weibchen nicht.

Zucht

Das Zuchtbecken sollte eine Mindesthöhe von 30 cm haben. Wichtig ist, dass das Wasser weich, unter 6°dGH, und leicht alkalisch ist. Ein pH-Wert um 6,5 und klares Wasser sind optimal. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24 und 26 Grad liegen. Das Wasser muss auf jeden Fall nitratarm sein, sonst wird die Zucht nicht gelingen. Als Bepflanzung eignen sich feinfiedrige Pflanzen, wie Javamoos.

In dieses Becken sollte ausschließlich das Zuchtpaar gesetzt werden. Der Zuchterfolg kann deutlich gesteigert werden, wenn die Zuchttiere mit Lebendfutter, wie schwarzen Mückenlarven, gefüttert werden.

Das Weibchen legt bis zu 500 Eier im Freiwasser ab. Nach der Befruchtung durch das Männchen müssen die Elterntiere aus dem Becken entfernt werden. Rosensalmler sind Laichräuber, sie machen auch vor den eigenen Eiern nicht Halt. Alternativ kann ein Laichrost eingesetzt werden.

Nach einem einzigen Tag schlüpfen die Jungtiere, nach 5 Tagen schwimmen sie frei. Als Futter bieten sich Infusorien, später Artemia-Nauplien an.
Zur Aufzucht brauchen die Jungfische absolut sauberes Wasser.

Vergesellschaftung

Rosensalmler sind ideale Bewohner von Gesellschaftsbecken. Als Schwarmfische sind sie sozial und bilden keine Reviere. Sie können mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden.

Befruchtete Eier der eigenen oder anderer Arten sind vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Sind die Jungfische geschlüpft, besteht keine Gefahr mehr.

Rosensalmler Video:

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