Schwefelkopf-Kaiserbuntbarsch

Datenblatt Schwefelkopf-Kaiserbuntbarsch

Deutscher Name: Schwefelkopf-Kaiserbuntbarsch
Wissenschaftlicher Name: Aulonocara maylandi
Herkunft: Ostafrika, West Reef (Luwala Reef) und am Eccles Reef (Chimwalani Reef) im Malawisee)
Größe: 12 – 13 cm
Aquarium
Länge: 120 cm
Inhalt: 300 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 22°- 26° C
PH: 7,2 – 8,2
GH: ab 10° dH
Verhalten
Bereich: unten und Mitte
Futter: Wirbellose
Verhalten: friedlich
Anzahl: 1 Männchen mit 2-3 Weibchen oder Gruppenhaltung von 6 – 10 Tieren
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Schwefelkopf-Kaiserbuntbarsch
The original uploader was Ged 02 at English Wikipedia., Maylandi3, CC BY-SA 2.5

Vorkommen und Lebensraum

Aulonocara maylandi kommt im Malawisee nur am West Reef (Luwala Reef) und am Eccles Reef (auch Chimwalani Reef genannt) in der Übergangszone vom Felsenriff zum Sandboden vor. Man nimmt an, dass Fang und Export dieser Buntbarsche für die Aquaristik zum drastischen Rückgang der Populationen um bis zu 70 % geführt haben.

Aussehen und Unterscheidungsmerkmale

Im Aussehen erinnert Aulonocara maylandi – abgesehen von der gelben Stirn – stark an Aulonocara kandeense und wurde deshalb früher für eine Unterart dieses Blauen Orchideen-Aulonocara gehalten.

Die Weibchen sind kleiner als die Männchen und haben eine blassere graue, bräunliche oder silbrige Körpergrundfärbung.

Haltung im Aquarium

Im Aquarium hält man diese Buntbarsche am besten bei Wassertemperaturen zwischen 22 und 26 °C, einem pH-Wert zwischen 7,2 und 8,2 und einer Gesamthärte ab 10 °dGH.

Futter

Im Malawisee sucht Aulonocara maylandi im sandigen Bodengrund nach Wirbellosen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, die Fische im Aquarium mit Schlammröhrenwürmern (Tubifex) und roten Zuckmücken-Larven zu füttern, vermutlich weil die Tiere bei uns aus organisch und mit Schadstoffen belastetem Gewässerschlamm gesammelt werden. Es sei denn, sie stammen aus einer Nachzucht in unbelastetem, sauberem Wasser.

Zucht

Auch die Weibchen dieser Art sind Maulbrüter. Dabei behalten sie die Eier, Fischlarven und noch sehr kleine Jungfische bis zu drei Wochen in ihrem Maul, ohne selbst Nahrung aufzunehmen.

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