Ctenochromis horei

Datenblatt Ctenochromis horei

Deutscher Name: Rotmaulpunktbrüter
Wissenschaftlicher Name: Ctenochromis horei
Herkunft: Ostafrika, Tanganjikasee, Ruzizi, Nua, Lukuga 
Größe: 16 bis 20 cm
Aquarium
Länge: ab 120 cm
Verhalten
Bereich: unten und Mitte
Futter: kleine Fische, Sandcichliden und kleine Karpfenfische
Verhalten: Männchen untereinander sehr aggressiv
Anzahl: Männchen mit einigen Weibchen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Ctenochromis horei
J. Green, Ctenochromis horei, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Vorkommen und Lebensraum

Der Rotpunktmaulbrüter ist im Tanganjikasee weit verbreitet. Er hält sich meist im seichten Wasser zwischen Wasserpflanzen auf. Außerdem kommt er in einigen Zuflüssen wie dem Ruzizi und Nua und dem einzigen Seeabfluss, dem Lukuga vor.

Aussehen und Unterscheidungsmerkmale

Der Rotpunktmaulbrüter hat zahlreiche kleine rötlich-orange Flecken in Längsreihen in den Flanken. Wenn sich dieser Buntbarsch gestört fühlt oder angegriffen werden bis zu 10 dunkle Querstreifen sichtbar. Am Kopf sind zahlreiche unregelmäßige schwarze Flecken zu sehen.

Die Männchen sind an der goldgelb bis rötlich gefärbten Brust und Kopfunterseite zu erkennen.

Sozialverhalten

Die Männchen der Rotpunktmaulbrüter können sehr aggressiv gegeneinander werden. Deshalb hält man am besten nur ein Männchen mit einigen Weibchen zusammen im Becken.

Haltung im Aquarium

Da die Männchen untereinander sehr aggressiv sein können, hält man am besten nur ein Männchen im Harem mit mehreren Weibchen im Aquarium. Da die Fische bis zu 20 cm groß werden können, sollte auch das Becken entsprechend groß sein, um den Buntbarschen möglichst viel Freiraum zum Schwimmen zu geben.

Der Beckenboden wird mit einer wenige Zentimeter hohen Schicht aus feinem Sand bedeckt und in regelmäßigen Abständen mit kleineren Wasserpflanzen bepflanzt. In den Beckenhintergrund kommen einige Steine.

Futter

Im Tanganjikasee macht der Rotpunktmaulbrüter in den Unterwasserwiesen der Pflanzen Jagd auf kleine Fische, die jedoch immerhin halb so groß wie dieser  Buntbarsch sein können: Als Beute kommen vor allem Sandcichliden und kleine Karpfenfische in Frage.

Zucht

Eier und Brut werden vom maulbrütenden Weibchen aufgezogen. Die Männchen legen zwar kein Nest oder eine Sandgrube an; sie säubern aber einen Platz gründlich von Pflanzen.

Dorthin zieht sich dann das Weibchen oder zwischen Steinen zum Ablaichen zurück.  Das Männchen verteidigt den Laichplatz einige Zeit gegenüber Rivalen und anderen Eindringlingen.

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