Corydoras concolor
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Allgemeines über Corydoras concolor

Corydoras concolor sehen Corydoras aeneus Black ähnlich. C. aeneus sind länglicher und flacher im Körperbau. C. aeneus haben auch eine deutlich dunklere Farbe. C. concolor sind ziemlich hoch und gedrungen.

Corydoras concolor fressen gefrostete schwarze Mückenlarven, Artemiatabs und Spirulinatabs.

Die Tiere können mit einem kräftigem kalten Wasserwechsel, mit Wasser aus dem Ionenaustauscher oder der Osmoseanlage zum Laichen angeregt werden. Z.B. kann der pH-Wert von 6,3 bis 6,7 auf 5,6 bis 5,8 und der Leitwert von 230 bis 250 auf 150 bis 180 gesenkt werden. Ca. 4 bis 5 Tage nach dem Wasserwechsel laichen sie ab.

C. concolor geben viel weniger Eier als z.B. C. sterbai. Eine Gruppe von ca. 9 Tieren gibt 30 bis 40 Eier ab. Die Weibchen schwimmen mit jeweils einem oder höchstens zwei Eiern los, um diese möglichst einzeln und gleichmäßig über das Becken zu verteilen.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Einfarbiger Panzerwels
Systematik
Otophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Überfamilie: Loricarioidea
Familie: Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
Gattung: Corydoras
Art: Einfarbiger Panzerwels
Wissenschaftlicher Name
Corydoras concolor
Weitzman, 1961

Der Einfarbige Panzerwels (Corydoras concolor) (lateinisch: concolor = ein-/gleichfarbig) ist einer der dunkelsten Süßwasserzierfische der Gattung Corydoras. Er wird 7 bis 8 Zentimeter lang und kann 8 bis 13 Jahre alt werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Der Einfarbige Panzerwels ist sehr dunkel gefärbt und erhielt durch die Einheitlichkeit der blau-grau-braunen Farbe seinen Namen. Wie alle Corydoras-Arten ist er ein Darmatmer, der in regelmäßigen Abständen zur Wasseroberfläche schwimmt, um dort mit dem Maul atmosphärische Luft aufzunehmen.

[Bearbeiten] Ökologie

[Bearbeiten] Vorkommen

Der Einfarbige Panzerwels lebt in Flüssen und Bächen, welche schlammigen Bodengrund aufweisen, des tropischen Südamerika. In Venezuela, dort im Orinoco-System. Die Gewässer, in denen der Einfarbige Panzerwels vorkommt, weisen folgende Wasserwerte auf:

  • einen pH-Wert von 5,5 bis 7
  • einen GH-Wert von 2 bis 20 %nbsp;°d
  • einen KH-Wert von 2 bis 10°
  • und eine Temperatur von 22 bis 27 %nbsp;°C.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

In der freien Wildbahn vollziehen die Panzerwelse nach der Regenzeit, wenn sich das Wasser wieder erwärmt hat, ihr arttypisches Paarungsverhalten, nach der Regenzeit befinden sich sehr viele Schwebstoffe und somit auch Beutetierchen im Wasser. Die Tiere vollziehen ein spezielles Paarungsverhalten, bei dem die Männchen die Weibchen umkreisen und stark zucken. Die Weibchen suchen zum Ablaichen gut geeignete Stellen, etwa geschützte Steine und Blätter, um anschließend daran die rund 30 Eier zu heften, die die Männchen anschließend befruchten.

[Bearbeiten] Ernährung

Der Einfarbige Panzerwels ist allesfressend (omnivor) und ernährt sich, indem er am Boden und in Bodennähe nach Algen, Detritus, Kleintieren und Pflanzenteilen sucht.

[Bearbeiten] Aquaristik

Die Tiere sind Schwarmfische und sollten bei Aquarienhaltung in Gruppen von mindestens acht Tieren gepflegt werden. Der Einfarbige Panzerwels ist sehr friedlich und kann auch mit kleineren Fischen oder Garnelen problemlos vergesellschaftet werden. Wichtig ist ein weicher, nicht-scharfkantiger Bodengrund (Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können. Er kann in Becken ab 50 Litern gehalten werden. Die Haltung ist nicht sehr einfach, der Einfarbige Panzerwels ist sehr nachtragend bei Haltungsfehlern, außerdem ist darauf zu achten, dass das Wasser häufig gewechselt wird und immer frisch, klar und sauber ist. Die Filterung muss also hervorragend sein. Das Licht sollte gedämmt und viele Verstecke vorhanden sein.

[Bearbeiten] Zucht

Es handelt sich um eine mittelleicht zu züchtende Art. Die Laichbereitschaft wird durch die Simulation einer Regenzeit (starke, abrupte Teilwasserwechsel) eingeleitet, jedoch ist dies im Vergleich mit anderen Corydoras-Arten schwieriger, da zudem das Wasser leicht abgekühlt (um 1 bis 2 °C) und leicht angesäuert (pH-Wert unter 6) werden muss. Zur erfolgreichen Zucht benötigt man ein weibliches Exemplar und zwei männliche. Ein Weibchen legt nacheinander etwa 30 Eier, welche an zur Verfügung gestelltes Laichsubstrat abgelaicht und von den Männchen befruchtet werden. Die Befruchtungsrate beträgt nur etwa 50 Prozent. Die Weibchen zeichnen sich durch ihre Fülligkeit und Größe, gegen die kleineren, schlankeren Männchen aus. Die Eier sollten von den Alttieren nach kurzer Zeit getrennt werden. Bei 23 bis 24 °C brauchen die Larven etwa vier Tage bis zum Schlüpfen. Die Larven sind sehr klein und nahezu durchsichtig. Zwei bis drei Tage nach dem Schlüpfen, wenn der Dottersack aufgebraucht ist, können die Larven mit Artemia-Nauplien gefüttert werden. Später kann feinstes Flockenfutter aus Algen und Mischfutter gegeben werden.

[Bearbeiten] Futter

Im Aquarium eignet sich zudem folgendes Futter: Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Grindalwürmer), Frostfutter (Cyclops) und Trockenfutter (Tabletten, Futterflocken). Er sucht immer wieder am Boden nach Essbarem und durchwühlt ihn mit seinen Barteln.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks



Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Einfarbiger_Panzerwels der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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