Tötung
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Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Auch bei bester Pflege kommt es vor, dass ein Fisch unheilbar krank wird. Wenn sich ein Fisch erkennbar quält und keine Aussicht auf Heilung besteht, stellt sich die Frage, wie der Fisch von seinem Leiden erlöst werden kann.

Die hier vorgestellten Methoden töten den Fisch schnell und sicher, ohne ihm zusätzliche Qualen zu bereiten.

Genickschnitt

Mit einem scharfen Messer oder einer scharfen Schere wird durch einen schnellen, kräftigen Schnitt das Genick des Fisches durchgeschnitten. Der Schnitt sollte direkt hinter den Kiemendeckeln verlaufen. Bei kleinen Fischen kann der Kopf ganz abgeschnitten werden.

Richtig angewendet ist diese Methode sicher, schnell und schmerzfrei. Allerdings ist es ohne Übung nicht einfach, den Fisch zu halten und an der richtige Stelle schnell und kräftig zu schneiden. Bei größeren Fischen besteht dann die Gefahr, dass ein Schnitt den Fisch nicht sofort tötet und der Fisch zusätzliche Qualen erleidet. Zudem können Fische auch nach dem Durchtrennen des Rückenmarks scheinbare Lebenszeichen zeigen, z.B. zappeln.

Foto: Clas

Durch Nackenschnitt mit Schere mit der rechten Hand getötetes und unmittelbar danach mit kochendem Wasser mit der linken Hand überschüttetes Zwergfadenfisch Weibchen.

Kräftiger Schlag

Der Fisch wird in ein Tuch eingewickelt. Mit einem schweren Hammer wird kräftig auf den Kopf des Fisches geschlagen. Alternativ wird das Tuch kräftig gegen eine feste Oberfläche geschlagen. Weil das Gehirn von Fischen nur relativ locker am Schädel befestigt ist, tritt der Tod sofort ein.

Diese Methode hört sich brutal an, ist richtig ausgeführt aber sicher und schnell. Der Tod tritt so schnell ein, dass der Fisch keine Schmerzen empfindet. Bei zu schwachen oder ungezielten Schlägen besteht aber die Gefahr, den Fisch zu quälen.

Eiswasser

Es wird so viel Salz in warmem Wasser aufgelöst, bis das Wasser mit Salz gesättigt ist, d.h. bis sich kein Salz mehr löst. Dieses Wasser wird mehrere Stunden in ein Gefrierfach oder in eine Tiefkühltruhe gestellt. Durch das Salz wird das Wasser eiskalt, ohne zu gefrieren. Die Temperatur sollte unter -16° sinken. Ein kleinerer Fisch, der in dieses Wasser gesetzt wird, stirbt sofort, ohne Schmerzen zu empfinden.

Kleinere Fische sind praktisch sofort tot. Bei größeren Fischen ist unklar, wie schnell sie wirklich sterben und ob sie nicht doch Schmerz dabei empfinden. Durch den Kälteschock wird die Empfindung des Kältereizes aber blitzschnell unterbunden. Wahrscheinlich versagt durch den Kältschock der Kreislauf sofort, das Herz bleibt stehen und alle Lebensfunktionen kommen zum Erliegen.

Statt Wasser kann 50-70prozentiger Alkohol verwendet werden, z.B. Isopropanol. Dabei bilden sich auch am Gefäßrand keine Eiskristalle.

Die Temperatur wird am Besten mit einem Thermometer gemessen. Anhaltspunkte gibt die Sternkennzeichnung von Gefrierfach oder Gefrierschrank bzw. Tiefkühltruhe. Bei der Kennzeichnung mit drei Sternen herrscht eine Temperatur von -18° Celsius. Bei Viersternekennzeichnung liegt die Temperatur bei mindestens -18° Celsius und kälter. Dazu muss das Gefrierfach regelmäßig abgetaut werden, weil eine dicke vereiste Schicht an den Wänden die Kältewirkung verschlechtert.

Nelkenöl

Das grundsätzliche Verfahren.

In einem Behälter mit Aquarienwasser werden je Liter Wasser mindestens vier Tropfen Nelkenöl aus der Apotheke aufgelöst. Es ist sinnvoll, die benötigte Menge Nelkenöl zuerst in einer kleinen Menge warmen Wassers aufzulösen. Das Wasser wird kräftig geschüttelt. Die entstandene Mischung wird dann in ein Gefäß mit dem Fisch geschüttet. Alternativ kann der Fisch erst in das Wasser gesetzt werden, wenn das Nelkenöl und das gesamte benötigte Wasser gut vermischt sind.
Wenn das Nelkenöl einfach in das Wasser gegeben wird, bilden sich Öltropfen an der Oberfläche und es vermischt sich sehr schlecht mit dem Wasser. Es dauert dann länger, bis der Fisch betäubt ist und es wird eine größere Menge benötigt. Wenn ein Fisch unvermischtes Öl schluckt, kann es möglicherweise zu Krämpfen kommen. Sichere Erkenntnisse liegen dazu nicht vor. Im Todeskampf verkrampfen Fische häufig auch bevor die Betäubung wirkt, trotz des Nelkenöls.

Methode mit Spritze.

Gut verteilt wird das Öl, wenn die benötigte Menge in eine Spritze aufgezogen wird. Einige Milliliter Wasser und etwas Luft werden dazu gefüllt. Die Spritze wird stark geschüttelt, bis eine milchig weiße oder trübe Emulsion aus Öl, Wasser und Luft entsteht. Diese Emulsion wird mit hohem Druck aus der Spitze in das Wasser gespritzt. Damit sich das Öl gut verteilt, wird das Wasser dabei zusätzlich umgerührt.

Methode mit Liquizellflasche und Haribodose.

Statt einer Spritze kann gut aus dem Aquarienhandel eine kleine, leere Flasche Liquizell der Firma Hobby benutzt werden. Als Behälter für kranke Fische bis etwas zur Größe von Zwergbuntbarschen eignen sich gut runde 1 Kilogramm Dosen der Firma Haribo.
In eine gut gereinigte Haribo-Dose wird ein Liter Aquarienwasser gefüllt und das kranke Tiere eingesetzt.
Der Deckel der Flasche Liquizell wird abgeschraubt und die Flasche mit Aquarienwasser gefüllt. Dazu werden ca. 20 Tropfen Nelkenöl getropft. Der Deckel wird aufgeschraubt und mit der Kappe verschlossen. Die Flasche wird dann ca. 5 Minuten kräftig geschüttelt, bis die Emulsion entsteht. Die Kappe wird abgezogen und die Emulsion in den Behälter mit dem kranken Fisch gespritzt.
Ca. 5 Zentimeter große Zwergbuntbarsche sind nach 1 bis 2 Minuten tot.

Die Wirkungsweise.

Durch das Nelkenöl wird der Fisch betäubt. Bei der empfohlenen Menge wird die Atmung des Fisches gelähmt, so dass er während der Betäubung erstickt, ohne zu leiden.
Der Fisch wird immer ruhiger und die Muskeln entspannen. Schließlich legt sich der Fisch auf die Seite. Er schläft ein und verliert das Bewusstsein. Zum Schluss stirbt er an einem Atemstillstand.

Diese Methode ist eine sichere und schonende Vorgehensweise, die von jedem Aquarianer angewendet werden kann.

Die Dosierung.

Zur Dosierung gibt es unterschiedliche Erfahrungen. Teilweise wird empfohlen den Fisch zunächst mit 4 Tropfen je Liter zu betäuben und dann noch einmal 20 Tropfen je Liter nachzufüllen. Auch die Variante, direkt 20 Tropfen je Liter zu verwenden, sollte den Fisch sicher töten. Nach anderen Angaben sollten 0,5 Milliliter Nelkenöl je Liter Wasser verwendet werden, aber auf keinen Fall mehr. Die Begründung ist nicht bekannt.

Die Wodkamethode.

Die folgende Methode ist vermutlich am Besten geeignet, Aquarienfisch zu töten:

  1. Aquarienwasser in einen Messbecher oder je nach Fischgröße ein anderes Gefäß schütten.
  2. Die Wassermenge im Messbecher aufschreiben.
  3. Den Fisch in den Messbecher setzen.
  4. Wenn der Messbecher durchsichtig ist, den Messbecher mit einem dunklen Tuch umwickeln, um den Fisch zu beruhigen.
  5. Einen kleinen, sauberen Becher, ein Glas oder eine kleine Flasche mit Aquarienwasser füllen, wobei oben etwas Platz bleiben muss.
  6. Je nach Fischgröße 1 bis 4 Tropfen Nelkenöl je Liter Wasser im Messbecher in den kleinen Becher tropfen.
  7. Den kleinen Becher kräftig schütteln, bis eine milchig-weiße Emulsion entsteht.
  8. Ungefähr ein viertel der Emulsion in den Messbecher schütten.
  9. Nach ca. 10 Minuten liegt der Fisch wie tot auf dem Boden und atmet nur noch ganz leicht. Ist das nach 10 Minuten noch nicht der Fall, wird der kleine Becher mit der Emulsion wieder geschüttelt und die gleiche Dosis Emulsion in den Messbecher gegeben.
  10. Wenn der Fisch auf dem Boden schläft, 20 bis 25% der aufgeschriebenen Menge eines Alkohols aus Getreide, z.B. Wodka, in den Messbecher füllen. Z.B. auf 240 Milliliter Wasser, 60 Milliliter Wodka geben. Den Fisch mindestens 20 Minuten in der Mischung lassen.
  11. Nach ca. 20 Minuten prüfen, ob sich die Kiemen noch bewegen. Wenn sich die Kiemen 60 Sekunden lang nicht bewegen, ist der Fisch gestorben.

Es ist falsch, den Wodka mit dem Nelkenöl zusammen zu verwenden. Der Wodka wird erst in einem zweiten Schtitt verwendet, wenn der Fisch schon durch das Nelkenöl betäubt ist. Für einen unbetäubten Fisch ist Wodka zu stressig.

Nelkenöl und Labyrinthfische

Es werden teilweise Bedenken geäußert, Nelkenöl bei Labyrinthfischen anzuwenden. Demnach besteht die Befürchtung, dass Labyrinthfische in Panik geraten und qualvoll ersticken, wenn sie aufgrund der Betäubung vergeblich an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen wollen. Das analoge Argument müsste dann aber auch für Fische gelten, die nur über Kiemen atmen, wenn aufgrund der Bewegungsunfähigkeit kein Wasser an den Kiemen vorbei strömt. Die meisten Labyrinthfische atmen zudem auch über Kiemen und atmen nur in besonderen Fällen über das Labyrinthorgan. Es ist davon auszugehen, dass alle Fischarten vollständig betäubt sind, bevor eine qualvoller Erstickungstod droht.
Zur Sicherheit können Labyrinthfische in 3 bis 4 Zentimeter hohes Wasser gesetzt werden. So kommen sie bequem an die Oberfläche, bis die Betäubung wirkt.

Eine andere Befürchtung ist, dass sich Nelkenöl auf dem Labyrinthorgan ablagern könnte und Labyrinthfische qualvoll ersticken könnten. Warum Nelkenöl zum Ersticken von Labyrinthern führen sollte, aber nicht zum Ersticken von Fischen, die nur Kiemen haben, ist unklar. Sowohl für aufgelöstes Öl, als auch für nicht aufgelöstes Öl, ist eine unterschiedliche Wirkung auf Kiemen und Labyrinthorgane nicht bekannt.

Bestätigungen aus der Praxis für Probleme bei richtiger Anwendung von Nelkenöl speziell bei Labyrinthern gibt es scheinbar nicht. Erfahrungen mit der Anwendung von Nelkenöl bei Labyrinthfischen gibt es.

Probleme der Anwendung bei Labyrinthfischen und anderen Fischen werden vermutlich durch zu schlechte Durchmischung von Nelkenöl und Wasser verursacht, bei der sich keine Emulsion bildet.

Lidocain - Terpentin - Nikotin

Eine weitere schnelle und schmerzfreie Tötungsmethode ist die Betäubung des Fisches mit Lidocain. Lidocan ist rezeptfrei in der Apotheke als Hydrochlorid erhältlich.
Eine genaue Dosierungsempfehlung ist nicht bekannt. 0,5 Gramm auf 100ml Wasser sollten den Fisch ausreichend betäuben. Evtl. wird auch die Atmung gelähmt, da es über die Schleimhäute der Kiemen aufgenommen wird.
Nach ca. drei Minuten wird ein Gemisch aus 50ml Terpentinersatz und einer in heißem Wasser aufgelösten Zigarette in das Behältnis mit dem Fisch gegeben. Eine Zigarette wird in 50-100ml heißem Wasser aufgelöst. Schwebstoffe und Tabak können mit einem Sieb zurückgehalten werden. Mittelgroße Fische, in einem konkreten Fall ein Platy,Xiphophorus maculatus, sterben innerhalb einer Sekunde. Durch die vorherige Gabe von Lidocain dürfte das Giftgemisch aus Lösungsmittel und Nikotin kaum noch Schmerzen verursachen.

Andere Empfehlungen lauten den Fisch in einem kleinen Wasserbehälter in einer Lidocain Lösung 2% einzuschläftern. Das Lösung gibt es bei Tierärzten.

MS-222

MS-222 ist ein Betäubungsmittel für Fische. Bei einer Überdosis von 350 Milligramm je Liter Wasser stirbt der zu tötende Fisch nach etwa 10 Minuten.

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Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

10.11.2007 - 16:18  

Johanna

Also das Nelkenöl ist gut... mein Fisch hatte keine Panik oder sonst irgend was er ist einfach immer langsamer geschwommen und dann hat er sich langsam umgedreht allerdings hat er noch über 5 Minuten geatmet glaube ich auf jeden fall ....

11.11.2007 - 10:49  

NH

Danke. Vielleicht kommen auf Dauer ja noch mehr Erfahrungen zusammen. Bei mir hat es mit Neon und Zwergbuntbarsch auch so funktioniert.

08.12.2007 - 09:18  

Susanne G.

Fische töten mit Nelkenöl

Ich habe diese Methode auch im Net gefunden u. musste sie leider auch einmal anwenden, denn erschlagen oder erstechen kam für mich nicht in Frage. Ich habe 1/2 ltr. Aquawasser mit 5 ml. Nelkenöl gemischt, das ganze 2 std. "ziehen" lassen u. dann den halbtoten Oto reingesetzt. Ein Tuch drüber u. weggestellt, das war morgens um 9 Uhr. Als ich Mittags gg. 12 Uhr nachgeguckt habe, lebte der arme Fisch immer noch. Ein Nachbar musste dann den Fisch erlösen. Für mich ist Nelkenöl ungeeignet, denn ich hab mich immer gefragt, wie ich in einem Raum mit Gas kämpfen würde... Wie ich hier eben lesen konnte, habe ich vllt überdosiert u. zuviel Nö. genommen, was eigentlich Paradox sein müsste, aber vllt finden sich ja noch andere Erfahrungen.

Gruss, Susanne

31.01.2008 - 18:50  

Kristof Korwisi

Lidocain/Terpentin/Nikotin

Eine weitere (und meiner Ansicht nach schnelle und schmerzfreie) Tötungsmethode ist die Betäubung des Fisches mit Lidocain (rezeptfrei in der Apotheke als Hydrochlorid erhältlich; eine genaue Dosierungsempfehlung kann ich jedoch noch nicht abgeben, aber 0,5 Gramm auf 100ml Wasser sollten den Fisch ausreichend betäuben), was u.a. auch die Atmung lähmt, da es über die Schleimhäute der Kiemen aufgenommen wird. Nach ca. drei Minuten wird ein Gemisch aus Terpentinersatz (50ml) und einer in heißem Wasser aufgelösten Zigarette (50-100ml heißes Wasser auf eine Zigarette) (Schwebstoffe/Tabak kann/können mit einem Sieb zurückgehalten werden) in das Behältnis mit dem Fisch gegeben, was den Fisch (in meinem Fall ein Platy (Xiphophorus maculatus)) innerhalb einer Sekunde ableben lässt. Durch die vorherige Gabe von Lidocain dürfte das Giftgemisch aus Lösungsmittel und Nikotin kaum noch Schmerzen verursachen.

30.03.2008 - 14:32  

danny?

grinning smileyich finde diesen text total gut und vlt. bekomme ich damit meine 1 in biologiehappy smiley

15.05.2008 - 00:03

Anonymus666?

Re: Fische töten mit Nelkenöl

Hallo Susanne,

vllt. solltest Du die angewandte Methode noch einmal überdenken. Was passiert, wenn du Öl und Wasser mischst? Na? Es mischt sich kurz und entmischt sich wieder! Wenn Du die Brühe also hast "ziehen" lassen, dann hast Du das Gegenteil von dem erreicht was Du wolltest. Dein Fisch schwamm schön unter der Ölschicht rum. Und davon, dass Du ihn da drin hast rumdümpeln lassen, ging es ihm sicher nicht besser. Ansonsten wirkt Nelkenöl bei richtiger Anwendung sehr gut und bereitet den Fischen laut veterinärmedizinischen Studien auch keinen Stress. Also, dass Zeug immer gut mit dem Wasser mischen. Z.B. mit der oben beschriebenen "Spritzenmethode".

20.06.2008 - 19:59

Johannes?

töten

Ich hatte mal einen sehr kranken panda wels ( 5cm) der war so krank, dass er nur da lag und schon von guppys angegangen wurde ... da ich mich nicht zu der "erschalgen erstechen kopfabscheiden" methode überzeugen konnte habe ich etwas (kochend) heißes wasser genommen (ca 200 ml) hab dazu vodka (200 ml) und etwas 2-propanol gemischt (irgendwie alles was ich dachte s ist sehr giftig und betäubend) ich hab den fast toten wels reingesetzt ... er hat kurz gezuckt und war sofort tot ....

ich weiss das war wohl eine der schelchten Arten einen Fisch zu töten, ich war jedoch beruhigt dass er sofot tot war...

ist alles ne traurige sache ...

05.08.2008 - 13:28

Nico?

Hallo zusammen

Ich habe grade einen Leopardpanzerwels, der völlig aufgebläht war und ein Geschwür am Kopf hatte, mit Nelkenöl eingeschläfert. Es hat keine 30 Sekunden gedauert, bis er tot war. Ich finde es ziemlich human, da ich nicht zu den Menschen gehöre, die ein Tier mit Genickschnitt töten kann. Danke für die Anleitung!!!! Liebe Grüße Nico

05.08.2008 - 13:34

Nico?

Zusatz....

Ich habe das Nelkenöl vorher in Alkohol angelöst, damit es sich besser im Wasser verteilt und den Fisch dann sofort rein gegeben. Ergebnis siehe oben. Nochmal liebe Grüße Nico

19.08.2008 - 21:29

melkor?

Nelkenöl und Labyrinthfische

Habe meinen Labyrinthfisch mit Nelkenöl eingeschläfert. keine Panik, kein Stress und der Tod kam sehr schnell.

20.12.2008 - 15:08

sonja?

zwergkrallenfrosch

Habe einen Zwergkrallenfrosch der an Bauchwassersucht leidet. Wird von Tag zu Tag dicker. Kann ich ihn auch mit Nelkenöl human einschläfern?

08.01.2009 - 14:11

André?

meine 2 beilbäuche

frowning smiley Hallo, ich bin sehr mit mir am Kämpfen...ich stehe kurz davor 2 von meinen Beilbäuchen durch das Nelkenöl zu töten. Ich werde aber bevor ich mich wirklich dazu durch ringen kann, ihnen noch eine dritte Lösung " Baktopur" verabreichen. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass meine goldene Apfelschnecke auch darunter leidet, auch wenn die Fa. Sera meint, es würde ihr nichts ausmachen. Aber seitdem ich es benutze, wirkt sie Apatisch.

08.01.2009 - 19:26

NH

Hallo,

warum nimmst du die Schnecke nicht einfach aus dem Becken und setzt sie so lange in einen Eimer oder Ähnliches?

Statt Baktopur bei bakteriellen Infektionen besser Baktopur direct oder baktopur Tabs nehmen, falss da nich Nifurpirinol drin ist.

10.01.2009 - 00:26

André?

meine Beilbäuche

Hallo NH, Ich fahre wie doof in der Gegend rum um nach ordentlichen Fachgeschäften mit Erfahrung zu suchen. Zum ersten, habe ich die Schnecke heute aus ihrer WG genommen. Zum zweiten habe ich, so glaube ich, einen erfahrenen Händler in Wetzlar gefunden (zumindest betreibt er sein Geschäft seit 30 Jahren) er hat sich sehr Ausführlich mit uns unterhalten und uns ein anderes "Medikament" der Fa. Sera empfohlen. Ergo....neue Hoffnung und neues Bangen rolling eyes smiley

10.01.2009 - 01:20

André?

Beilbäuche

Nachtrag; ich vergaß zu sagen (schreiben) winking smiley die Behandlung mit "direct" und den "Tabs" wäre auch nicht ganz richtig gewesen. Ich habe jetzt "Mycopur" eingesetzt.

10.01.2009 - 16:17

NH

Mycopur ist gegen Pilz. Da du von Baktopur geschrieben hast, bin ich natürlich von einer bakteriellen Infektion ausgegangen, s.o. Symptome etc. hattest du ja nicht erwähnt.

10.01.2009 - 22:16

André?

Beilbäuche

Verzeihung NHhappy smiley meine Schuld rolling eyes smiley ich hätte mehr Info´s einstellen müssen. Aber jetzt habe ich eine wirklich ernste Frage; Das Mycopur will ich durch Aktivkohle wieder (nach dem dritten bzw. vierten Tag) rausfiltern....klar der wird anschließend entsorgt und es kommen neue Filter rein, und nun die Frage: Reicht Aquatan (Fa. Sera) also ein "Schnellstart"?

11.01.2009 - 13:25

NH

Kein Problem. Ich dachte meinerseits du wärst in der Diagnose sicher und bräuchtest "nur" ein wirksameres Mittel.

Aquatan ist ein normaler Wasseraufbereiter, der bestimmte Stoffe bindet etc. Das könnte evtl. die Aktivkohle unterstützen. Wenn du an einen schnellen Filterneustart wg. Besiedlung mit Bakterien denkst mit Schnellstart, ist Sera Filter Start oder Ähnliches besser.

Ich würde mir die ganzen Mittel und auch die Aktivkohle sparen. Mit einigen großen Wasserwechseln bekommst du den größten Teil der Mittel schon weg. Je nach Arten ruhig 2/3 in einem Gang wechseln. Nach ein paar solchen Wechseln mit ein paar Stunden Pause oder einfach ein paar Tage nacheinander sind die Mittel weitgehend raus.

Wenn du in der Folge wöchentlich wechselst - das empfehle ich sowieso - und dabei 2, 3 Wochen evtl. etwas mehr als sonst, sollte es keine Probleme geben.

Die Mittel werden noch mehr verdünnt und die Bakterienkulturen können sich erhohlen, ohne das Schadstoffe sich gefährlich anreichern.

Du kannst aber auch mit Aktivkohle und ggf. Aquatan bzw. Filter Start arbeiten.

11.01.2009 - 15:23

André?

Vielen Dank NH, ich habe mir eigentlich auch schon gedacht, das wenn ich den Aktivkohlefilter nehme....dann danach noch einen ganz neuen einsetze, der erst wieder zum "Leben" gebracht werden muss, das es für die Insassen wieder belastend ist und die hatten die letzten Tage genug Stressfrowning smiley

27.01.2009 - 20:31

michael?

Töten von Fischen mit Nelkenöl

Wenn man sich die Beiträge weiter oben so durchliest , habe ich so das unheimliche Gefühl das man sich der tragweite der Tierhaltung nicht ganz im klaren ist . Bei der ganzen chemie die hier verwendet werden will und von den einzelnen für gut befunden wurden , haben sich bei den Nachahmern doch fehler eingeschlichen die die Tiere haben leiden lassen . Ich hab auch immer ein schlechtes gewissen, wenn ich mal einen meiner Burschen früher als vorgesehen verabschieden muß , dann aber kurz und schmerzlos . Bei den Kleineren einen schnitt durch die Wirbelsäule direkt hinter den Kiemen bei den größeren die Methode mit dem eisgekühten Salzwasser .

28.01.2009 - 18:12

NH

Du bauscht einen einzigen Beitrag mit negativer Erfahrung bei Nelkenöl wegen fehlerhafter Anwendung aber doch etwas arg auf.

Wie oft werden wohl Genickschnitt, den zudem nicht Jeder über sich bringt, oder die Eismethode, bei der es gerade bei größeren Fischen auch einige negative Erfahrungen gibt, falsch angewendet?

Nelkenöl wird aus den Blütenknospen der Gewürznelke gewonnen. Wenn solche Mittel auch schon als "ganze Chemie" bezeichnet werden, werden wir wohl bald kein Wasser und Futter im Aquarium verwenden dürfen.

19.02.2009 - 11:00

Tot durch Nelkenöl

Musste heute mein Barschweibchen töten. Habe mich auch für die Variante mit Nelkenöl entschieden. Sie hat nur nochmal kurz gezuckt und dann lag sie auf dem Rücken auf dem Boden des Eimers. Dass Männchen sucht sie nun im Aquarium überall, aber sie hatte wahrscheinlich die Bauchwassersucht (augequollener Bauch, apathisch in einer Ecke an der Oberfläche gehangen, Nahrungsverweigerung).

18.06.2009 - 00:34

Lucky?

Tod durch "erschlagen"

es hört sich für euch vl komisch an aber wenn ich einen kranken fisch hatte das war zwar erst 3 mal im 5 jahren(Kampffisch,2 SBB), dann fang ich in schnell aus dem becken raus und gebe in in ein kleines sackerl und steig drauf,hört sich org an aber es geht schnell und sie haben nicht gelitten

07.02.2010 - 22:34

Sam?

Nelkenöl

Also musste heut auch nen Fisch töten (Bauchwassersucht), hab es mit Nelkenöl gemacht und es funktioniert wirklich toll. Es get auch sehr schnell. Hab einfach das Öl und Wasser in einer kleinen Flasche gut vermischt und dann ins Wasser mit dem Fisch gegeben. Dieser schwam ruhig eine bis er sich ruhig zur Seite kegte und in weiterer Folge starb. Meiner Meinung die beste Methode!

22.03.2010 - 00:01

Neni?

Nelkenöl, sehr gute, schnelle Lösung!

Bin sehr traurig, musste gerade einen unserer Tiger-Oscars einschläfern...frowning smiley Es war schwieriger als ich dachte (die Überwindung!!) Es war für sie (Fisch) aber sehr schnell!! Vielen Dank für die ausführliche Anleitung!! Hätte mich niemals für eine andere Methode überwinden können!! Das Nelkenöl war für mich und den Fisch wirklich die beste Lösung.

28.07.2010 - 01:07

ChrisNbg?

Alternative Ibuprophen

Hallo, musste gestern einen Silbermolly erlösen. Hab's mit einer Überdosis Ipuprophen gemacht: 500 mg auf ein große Trinkglass. Das arme Tier hat sich nicht gewehrt, und ist nach ca. 3 min. weggedemmert. Nach weitern 2 Minuten waren auch die letzten Kiemenzucker vorbei.

Die Methode machte mir insgesamt einen recht humanen Eindruck, wobei Zweifel bleiben, da ich keine Beschreibung zur Wirkungsweise von Ibuprophen als Überdosis gefunden habe. Hab mich auf das Urteil meiner Frau verlassen. Die ist Krankenschwester und kennt die Wirkung und Risiken gängiger Medikamente (beim Menschen!).

21.10.2010 - 13:11

ANNOnym?

Einschläfern durch Nelkenöl

Ich kannte diese Methode schon aus einem der vielen Heftchen, die man von den Herstellern von Fischmedikamenten bekommt, habe das Heft aber leider nicht gefunden und mich so an die hier vorgeschlagene Methode mit dem Liquizell-Fläschchen gehalten. Ich hatte einen Neon mit "dickem" Bauch, dessen Zustand sich leider trotz sofortiger Quarantäne und Behandlung nur verschlechtert hat. So leid es mir um den kleinen Kerl auch getan hat, ihn zu erlösen war für ihn das Beste, dank des Nelkenöls ist er ohne Panik einfach eingeschlafen, wenn man das bei einem Fisch so nennen kann.

Eine Bitte hätte ich nach der Lektüre fast aller vorangegangenen Kommentare: wenn ihr es IRGENDWIE einrichten könnt lasst ein euch krank vorkommendes Tier bitte nicht bei den anderen im Becken sondern separiert es. Zur Not tut es auch ein kleines 20 L Becken ohne Filter (mit Durchlüfter), das ihr einfach mit Wasser aus dem Haltungsbecken füllt (zumindest teilweise) und regelmäßig kleine Wasserwechsel macht. So könnt ihr den Fisch viel besser beobachten und behandeln, ohne die anderen Fische mit für sie unnötigen Medikamenten zu belasten. Spätestens wenn die anderen Fische anfangen den Kranken anzuknabbern solltet ihr in unbedingt in ein anderes Behältnis verfrachten!

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Anmerkungen zu dieser Seite bis Oktober 2007
unwichtig 217.173.147.xx23.04.2007 22:13 Uhr [X]
Ich nehme an, die Ueberschrift sollte "Genickschnitt" und nicht "Genickschnick" heissen ;-) ...
NH 84.176.46.xxx24.04.2007 17:26 Uhr [X]
Natürlich. Danke
cut.kenberg 89.51.154.xx03.05.2007 21:30 Uhr [X]
"ausgefürht" > in "ausgeführt" (im Kap. Kräftiger Schlag) verbessern
NH 84.176.12.xx04.05.2007 16:20 Uhr [X]
Erledigt ;-). Danke.
Anna 80.171.82.xxx27.09.2007 16:37 Uhr [X]
Hi, ich würde Nelkenöl nicht bei Labyrintern anwenden. Habe gehört, das sie qualvoll ersticken, weil sie das Öl einatmen.
LG
Isabella 91.112.141.xx03.10.2007 18:18 Uhr [X]
Ist das mit nelkenöl kein grausamer tot langsam..!!.. Lg BeLLa
NH 84.176.10.xx04.10.2007 17:43 Uhr [X]
Nein, das ist wie Einschläfern von anderen Tieren.
Anna 80.171.83.xx07.10.2007 15:15 Uhr [X]
Aber Labyrinter holen Luft von der Oberfläche, daher ersticken sie wenn sie Öl einatmen. Bei Kiemanfischen kommt das Öl ja nicht in die Kiemen. Die schlafen langsam ein weil sie keine Luft von der Oberfläche Atmen.
NH 84.176.0.xx07.10.2007 17:04 Uhr [X]
Hallo,

Welche Labyrinther an der Oberfläche atmen, auch wenn genug Sauerstoff im Wasser ist, ist eine Geschichte für sich. Auch Labyrinther haben Kiemen.

Aber das Öl soll ja eben nicht an der Oberfläche schwimmen, sondern untergemischt werden. Bei nicht gut gemischtem Nelkenöl wäre ich nicht sicher, ob nicht auch Öl in die Kiemen kommen kann. Da schwimmt ja nicht nur fein oben.
Johanna 82.83.95.xx01.11.2007 18:17 Uhr [X]
Hallo
ich werde gleich in die Apotheke gehen
und mir Nelkenöl kaufen
denn die anderen sachen traue ich mich nicht
aber es hat mir wirklich sehr geholfen
hoffe nur noch das ich alles richtig mache
wenn es geklapt hat sage ich bescheit
Seite wurde zuletzt am 02.08.2011 19:01 Uhr geändert
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