Wasserchemie-Rechner

💧 Osmose-Mischrechner

Leitungswasser + RO-Wasser → Ziel-GH/KH berechnen

Leitungswasser (deine Werte)
°dGH
°dKH
Liter
Zielwerte (gewünscht)
°dGH
°dKH
Bitte alle Felder ausfüllen. Zielwerte müssen kleiner als Leitungswasserwerte sein.
Mischverhältnis
Leitungswasser
:
RO-Wasser
LeitungswasserOsmosewasser
Erreichter GH
Ziel:
Erreichter KH
Ziel:
GesamtvolumenLeitungswasserRO-Wasser

Osmosewasser mischen – GH und KH gezielt einstellen

Wer Diskus, Salmler oder andere Weichswasserfische hält, kommt mit hartem Leitungswasser oft nicht weit. Osmosewasser allein ist jedoch zu weich und mineralarm. Die Lösung ist das Mischen beider Wasserquellen im richtigen Verhältnis. Der folgende Rechner zeigt, wie viel Leitungswasser und wie viel Osmosewasser für die gewünschte Gesamthärte (GH) und Karbonathärte (KH) benötigt werden.

Wie funktioniert der Rechner?

Leitungswasserwerte (GH und KH) sowie die gewünschten Zielwerte eingeben. Der Rechner ermittelt das optimale Mischverhältnis in Prozent und zeigt für das eingegebene Gesamtvolumen die konkreten Literwerte für beide Wasserquellen. Osmosewasser hat per Definition GH 0 und KH 0. Das Mischverhältnis wird aus dem Verhältnis von Zielwert zu Leitungswasserwert berechnet.

Welche Wasserwerte brauchen verschiedene Fische?

  • Diskus, Salmler aus dem Amazonas: GH 1–8, KH 1–4 → hoher RO-Anteil nötig
  • Guppys, Platys, Mollys: GH 10–20, KH 8–15 → hartes Leitungswasser meist gut geeignet
  • Buntbarsche aus dem Malawi-See: GH 10–18, KH 8–12 → kein Osmosewasser nötig
  • Garnelen (Neocaridina): GH 6–10, KH 3–6 → mittleres Mischverhältnis
  • Garnelen (Caridina): GH 4–6, KH 1–2 → sehr hoher RO-Anteil

Leitungswasser – woher die eigenen Werte bekommen?

Die Wasserwerte des örtlichen Leitungswassers können beim zuständigen Wasserversorger angefragt werden. Viele Stadtwerke veröffentlichen aktuelle Analysewerte auf ihrer Website. Alternativ sind GH- und KH-Testsets für das Aquarium im Fachhandel erhältlich.

Osmosewasser richtig aufbereiten

Reines Osmosewasser enthält keine Mineralien und ist für Fische langfristig nicht geeignet. Spezielle Aufhärtesalze für Süßwasseraquarien ermöglichen es, Leitwert und Härte gezielt einzustellen – unabhängig vom Leitungswasser. Diese Methode wird vor allem bei sehr anspruchsvollen Arten wie Diskus oder Caridina-Garnelen eingesetzt.

 

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