Buckelkopfbuntbarsch

Datenblatt Buckelkopfbuntbarsch

Deutscher Name: Buckelkopfbuntbarsch
Wissenschaftlicher Name: Steatocranus casuarius
Herkunft: Westafrika, Demokratischen Republik Kongo, Bassin des Malebo Pool (Stanley Pool) und im unteren Kongofluss
Größe: bis zu 12 cm
Aquarium
Länge: Breite ab 120cm
Inhalt: Volumen ab 240 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 24 – 30 °C
PH: 7 – 7.5
GH: 5 – 30 °dGH
Verhalten
Bereich: unten
Futter: Trockenfutter, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter, Tabletten
Verhalten: Höhlenbrüter, der eine feste, monogame Paarbildung eingeht, recht friedlich, nur gegenüber größeren Fischen ruppig
Anzahl: mindestens zwei bzw. gleiche Anzahl von Männchen und Weibchen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Buckelkopfbuntbarsch
No machine-readable author provided. Opn~commonswiki assumed (based on copyright claims)., Steatocranus casuarius, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Namensherkunft Buckelkopfbuntbarsch

Steatocranus casuarius
Steatocranus casuarius – junges Weibchen Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 2.5 Urheber: Dr. David Midgley 

Als Buckelkopfbuntbarsch werden verschiedene Buntbarscharten bezeichnet. In der Regel ist Steatocranus casuarius gemeint. Oft werden jedoch auch Cyrtocara moori aus dem Malawisee (Blauer Delphin) aus dem Malawisee, oder Cyphotilapia frontosa aus dem Tanganjikasee als Buckelkopfbuntbarsche bezeichnet.

Steatocranus casuarius

Beim Kauf von Steatocranus casuarius sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere gut genährt sind. Wenn jeweils die beiden größten und kleinsten Tiere gekauft werden, handelt es sich meistens um 2 Männchen und 2 Weibchen.

Gegenüber anderen Fischen sind sie friedlich bis teilnahmslos. Steatocranus casuarius leben z. B. friedlich mit Skalaren, Black Mollys und Guppys zusammen.

Sie können aber sehr hektisch sein und eignen sich nicht zur Vergesellschaftung mit ruhigen Fischen, wie z. B. Diskus. In der Nähe ihres Versteckplatzes können sie aggressiv werden. Dabei verteilen sie Rammstöße, aber nie Bisse.

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Auch Artgenossen gegenüber werden sie etwas aggressiv, wenn gerade Eier oder Junge in der Höhle sind. Kleine Jungfische der eigenen Art werden toleriert. Ancistren und ähnlich robuste Arten kommen mit diesem Verhalten zurecht. Corydoras, Otocinclus und andere empfindlichere Arten möglicherweise nicht.

Wenn ausreichend Höhlen und Verstecke vorhanden sind, kann Steatocranus casuarius problemlos gehalten werden. Dazu eignen sich zahlreiche Moorkienwurzeln und halbierte Kokosnüsse. Der Boden sollte aus Sand oder feinem Kies bestehen.

Steatocranus casuarius graben stark. Sie können sich bis auf die Bodenplatte des Aquariums durcharbeiten. Steine und z. B. Nachwuchs von Apfelschnecken werden dabei durch das Aquarium geworfen. Alles Störende wird abtransportiert.

Sie bevorzugen sauberes und relativ stark bewegtes Wasser mit einer Temperatur von 24 bis 26° Celsius. Gegenüber anderen Wasserwerten sind sie tolerant, so lange diese sowohl nach oben, als auch nach unten, nicht zu extrem sind. Einmal pro Woche sollte mindestens 25 % Wasser gewechselt werden.

Steatocranus casuarius bilden Paare, die lebenslang zusammen bleiben. Wenn ein Partner stirbt, nimmt das andere Tier meistens keinen neuen Partner an.

Jungtiere verlassen die Bruthöhle als vollständig entwickelte Fische und verstecken sich sehr schnell und gut. Deshalb kann es leicht zu einer Bevölkerungsexplosion kommen.

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