Panzerwelse und Purpurprachtbarsche

Aus mehreren Erfahrungsberichten ist herauszulesen, dass sich Purpurprachtbarsche, Pelviachromis pulcher, nicht gut oder sogar gar nicht mit Panzerwelsen, Corydoras, vergesellschaften lassen.

Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich darin, dass die Prachtbarsche sich eher in der unteren Wasserregion aufhalten und dort große Reviere bilden. Und so werden die Panzerwelse gnadenlos vertrieben und sogar gejagt.

Die Folge sind dann Verletzungen der Panzerwelse, die dann keine andere Wahl haben als sich irgendwo in Höhlen zurückzuziehen, wenn sie die Chance dazu haben. Alle Tiere, die ebenfalls bodengebunden lebt werden verjagt. Besonders, wenn das Weibchen Junge führt. Von der Vergesellschaftung ist abzuraten.

Welse und Purpurprachtbarsche

Andere am Boden lebenden Arten werden dagegen von Purpurprachtbarsche möglicherweise in Ruhe gelassen. Vielleicht, weil sie sich aufgrund ihrer Größer zur Wehr setzen können. Zu diesen Arten zählen:

Ansonsten sind die Purpurprachtbarsche am besten mit kleinen, robusten, ruhigen Fischarten (eventuell Neons) zu vergesellschaften. Oder bei ausreichender Beckengröße (ab 300l) mit anderen Prachtbarschen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten.

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Letzte Aktualisierung am 19.08.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API